Giftiges Geschirr im Umlauf

Seit Oktober 2017 kam mit Kobalt verseuchtes Geschirr in den Umlauf.
Welche Produkte betroffen sind und woran man eine Kobalt-Überdosis erkennt, steht hier.

Folgende Modelle sind betroffen: „Brush“ Modell-Nrn. 743.729 und 743.852, „Cross“ Modell-Nrn. 743.340 und 743.463
„Ethno“ Modell-Nrn. 743.609 und 743.722 und „Marble“ Modell-Nrn. 743.470 und 743.593. Jeweils mit den Chargen-Nrn. 36398 und 36848.

An den Trinkrändern der Kaffee- und Teebecher der Serie „Indigo“ wurden erhöhte Kobalt-Werte gemessen. Für betroffene Verbraucher besteht die Gefahr, dass sich im Gebrauch Metall löst. Das Unternehmen Ritzenhoff & Breker erläutert den Rückruf:

„Auch wenn es für Keramik derzeit keine verbindlichen Vorgaben für den Kobalt-Gehaltgibt, möchten wir aus Gründen des konsequenten Verbraucherschutzes mit dem vorsorglichen Rückruf der Kaffee- und Teebecher etwaig denkbaren Risiken vorbeugen.“

Wie gefährlich ist Kobalt?

In hohen Konzentrationen eingeatmet kann es die Lunge schädigen. Asthmaund Lungenentzündungen sind mögliche folgen.

Eine Überdosis von Kobalt erkennt man an diesen 4 Symptomen:

  • Brechreiz und Übelkeit
  • Sehstörungen
  • Herzbeschwerden
  • Schäden an der Schilddrüse

Ritzenhoff & Breker fordert Verbraucher auf, die „Indigo“-Kaffee- und Teebecher nicht mehr zu verwenden und im Handel zurückzugeben oder an Ritzenhoff & Breker zurückzuschicken. Der Kaufpreis wird betroffenen Kunden erstattet.

Quelle: Focus Online


 

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