Koblenzer drohte Harald Schmidts Familie zu töten

Köln/Koblenz – Er warf ihm Müll in den Briefkasten und sandte Morddrohungen per E-Mail.
Nun begann der Prozess vor dem Kölner Landgericht gegen den Stalker von Entertainer Harald Schmidt (60)

Karl W. gebürtig aus Koblenz (39, Name geändert) ist wegen Stalking und räuberischer Erpressung angeklagt. Der psychisch kranke Mann aus Koblenz, der zuletzt im Kölner Obdachlosenmilieu lebte, soll von Oktober 2016 bis zum 16. April 2017 Harald Schmidt, seine Frau und die Kinder täglich belästigt haben.

Er warf Zettelchen, Flaschen, Münzen und Brot in den privaten Briefkasten des Moderators. In fast täglichen E-Mails an die Managerin von Schmidt kündigte er Besuche an.

Der Prozess wurde bereits nach Verlesung der Anklageschrift unterbrochen, weil der Angeklagte die Richterin und Staatsanwältin beleidigte.

Karl W. ist psychisch krank. Er leidet unter „paranoider Schizophrenie“, ist bereits seit April in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.

Harald Schmidt und seine Familie erschienen am Dienstag nicht vor Gericht. Auf Anfrage erklärte Schmidts Management:

Der Prozess wird am 8. Dezember in Köln fortgesetzt.

Quelle: Focus/Bild

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