Mutmaßlicher Gefährder verbrüht JVA-Beamte

In der JVA Iserlohn hat ein mutmaßlicher islamistischer Gefährder zwei Justizbeamte attackiert und mit heißem Wasser verletzt. Wie das Portal „Der Westen“ berichtet, sollte der Mann am Morgen zu einem Gerichtstermin in Dortmund gebracht werden. Als sich deshalb zwei JVA-Mitarbeiter in seine Zelle begaben, ging der Mann sogleich zum Angriff über und übergoss die Beamten mit siedend heißem Wasser, das er zuvor offenbar durch einen Tauchsieder erhitzt hatte.

Einer der Geschädigten erlitt dem Bericht zufolge Verbrühungen zweiten Grades und kam wie sein Kollege per Helikopter in eine Spezialklinik in Bochum. Für die beiden Wärter kam der Angriff des Mannes nach Angaben des JVA-Leiters sehr überraschend, da er bisher nie auffällig geworden war und als ruhiger Insasse galt.

Der deutsche Staatsbürger, der zum Islam konvertierte, sitzt demnach bereits seit 2016 in Untersuchungshaft. Er soll versucht haben, sich Waffen und Sprengstoff zu besorgen und steht daher in Verdacht, eine staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben.

Zum Gerichtstermin in Dortmund, wo ihm ab heute der Prozess gemacht wird, musste er dennoch erscheinen. Der zuständige Richter habe darauf bestanden, dass der Mann seine Verweigerungshaltung aufgeben solle, zitiert das Portal den JVA-Leiter.

Quelle: Stern, Der Westen und Radio Bremen 4


 

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