Richter rechnet mit kriminellem Flüchtling ab

Richter Stephan Zantke hat während einer Verhandlung in Zwickau drastische Worte gewählt, um einen kriminellen Flüchtling zurechtzuweisen. Das berichtet „Bild“.

Das Register der Vorwürfe gegen Mohamed F. (29) ist lang. Dem Bericht zufolge randalierte der Libyer mehrfach im Flüchtlingsheim und verursachte hohe Schäden. Er soll einen Mitarbeiter mit dem Messer angegriffen und im Supermarkt Flaschen auf ein kleines Kind geworfen haben.

Frauen als Nazi-Hure beschimpft

Wie „Bild“ weiter schreibt, leistete sich der Flüchtling Ausfälligkeiten gegenüber Polizisten, die er bespuckte, und gegenüber Frauen, die er massiv beschimpfte. Er habe sie als „Nazi-Hure“ und „Scheiß-Deutsche“ tituliert.

Richter Zantke wählte eine Sprache, die Mohamed F. versteht, um ihm klar zu machen, dass sein Benehmen absolut inakzeptanel ist. Er fragte: 
Wenn es bei uns so scheiße ist, warum sind Sie dann hier?

Zantke verglich das Verhalten Mohamed F.s mit dem eines Berserkers. Wörtlich sagte er laut „Bild“: Wie ein wilder Berserker haben Sie sich verhalten. Sie erhalten von unseren Steuern ein Dach überm Kopf – und jetzt müssen wir noch Ihren Schaden bezahlen. Sie sind frauenfeindlich und achten nicht mal Kinder.

Ein Deutscher, der sich in Libyen aufführe wie Mohamed F. in seinem Asylland, wäre wohl nicht mehr am Leben, merkte der Richter bissig an.

Die Forderung der Staatsanwaltschaft von 15 Monaten Haft auf Bewährung war dem Richter bei weitem zu lasch. Er verurteilte den Libyer zu zweieinhalb Jahren Haft.


 

Teile es jetzt mit Deinen Freunden !