Terror in Manhattan 

Ein Attentäter ist in New York mit einem Kleinlaster über einen Radweg gerast und hat dabei mindestens acht Menschen getötet. Der 29-Jährige stieg aus dem Wagen und rief „Allahu Akbar“, wurde angeschossen, festgenommen und ins Krankenhaus gebracht. Die US-Regierung spricht von Terror.

 
  • Bei einer Amokfahrt in New York sind acht Menschen ums Leben gekommen, 11 wurden schwer, jedoch nach Angaben der Polizei nicht lebensbedrohlich verletzt.
  • Ein gemieteter Pick-up war auf einem Radweg im Hudson River Park im Westen Manhattans in entgegengesetzter Richtung gefahren und hatte laut Augenzeugen alles überfahren, was ihm in den Weg kam.
  • Ein Mann wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen. Bei seiner Festnahme soll der mutmaßliche Täter zwei Spielzeugpistolen bei sich getragen haben. Er wurde von Polizeibeamten kampfunfähig geschossen.
  • Die Identität des Täters ist nach US-Medienberichten mittlerweile bekannt: Es soll sich um einen 29-jährigen Usbeken handeln, der seit 2010 in den USA lebt.
  • Die Behörden (Polizei und FBI) und US-Präsident Trump sprechen von Terror, eine Verbindung zum Islamismus gibt es – zumindest offiziell – noch nicht.

Die Polizei hat inzwischen bestätigt, dass der Fahrer aus dem Auto ausstieg und „Allahu Akbar“ rief, arabisch für „Gott ist groß“. Dann hielt er zwei Waffen hoch, die sich im Nachhinein als relativ ungefährliche Paintballpistole und Luftgewehr herausstellten. In der Nähe des Fahrzeugs fanden Ermittler Notizen auf Arabisch, die eine Verbindung mit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nahelegten, hieß es in Medienberichten. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür jedoch zunächst nicht.Ein Foto des Tatverdächtigen veröffentlichte das St. Charles County Department of Corrections.

Das geschah in New York:

Der Vorfall ereignete sich im Südwesten Manhattans (Tribeca), teilte die New Yorker Polizei (NYPD) am Dienstag auf Twitter mit. Ein Mensch sei in Gewahrsam genommen worden, es werde nach niemand anderem mehr gefahndet. Der Bürgermeister sei informiert worden und auf dem Weg zum Ort des Vorfalls, teilte das New Yorker Rathaus mit. Ersten Angaben zufolge gab es acht Tote und 15 Verletzte. 

Nach US-Medienberichten fuhr ein Kleinlaster am Nachmittag Ortszeit (gegen 15.05 Uhr) auf einem Radweg in eine Gruppe mit mehreren Menschen, kurz darauf sollen Schüsse gefallen sein. Zugetragen hat sich der Zwischenfall offenbar an einer Uferpromenade des Hudson Rivers, an der Ecke West Street/Chambers Street kam es dann zur Kollision mit einem Schulbus. Dort kam der Pick-up zum Stehen (siehe Karte oben). Der Fahrer sei aus dem Auto ausgestiegen, habe mit entsprechenden Bewegungen den Gebrauch einer Schusswaffe vorgetäuscht und sei dann von der Polizei angeschossen worden. Ein Augenzeuge sagte bei CSB: „Ein Fahrzeug ist einen Radweg entlang gefahren und hat alles aus dem Weg geräumt, was sich ihm in den Weg stellte.“

Der Tatort befindet sich unweit des 9/11 Memorials.


 

Teile es jetzt mit Deinen Freunden !