Zwangsräumung eskaliert in Tübingen – Bewohner verunglückt tödlich

Er schoss laut Polizei auf einen städtischen Mitarbeiter und legte ein Feuer: In Tübingen hat sich ein
Mann mit aller Kraft gegen eine Zwangsräumung gewehrt. Dann stürzte er vom Balkon.

 

Im baden-württembergischen Tübingen ist ein Mann bei einer aus dem Ruder gelaufenen Zwangsräumung ums Leben gekommen. Beim Versuch, über den Balkon des Einfamilienhauses zu klettern, sei er abgestürzt, sagte ein Sprecher der Polizei.

Zuvor soll der Mann das Gebäude in Brand gesetzt und in Richtung eines Mitarbeiters des Ordnungsamtes geschossen haben. Der städtische Angestellte blieb unverletzt, laut einem Bericht des "Schwäbischen Tagesblatts" verfehlte ihn der Schuss nur knapp und streifte seine Jacke. Demnach hatte der Bewohner versucht, über den Balkon zu entkommen und stürzte dabei ab. Dem Bericht zufolge hielt sich der Mann illegal in dem Gebäude auf, das der Universität Tübingen gehören soll. Die Feuerwehr rückte am Vormittag aus, um den Brand zu löschen.

Spiegel Online

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