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Auffahrunfall mit fünf Fahrzeugen und 7km Staulänge

Am Pfingstmontag, den 10.06.2019, gegen 14:39 Uhr, ereignete sich auf der BAB 3, km 46,8, in der Senke des Wiedbachtales, in Fahrtrichtung Köln ein Auffahrunfall, bei welchem für die Dauer von fast zwei Stunden der linke und der mittlere Fahrstreifen voll gesperrt war. Bei starkem Verkehr auf allen drei Fahrstreifen musste ein Fahrzeugführer auf dem linken Fahrstreifen rückstaubedingt abbremsen.

Der dahinter fahrende PKW konnte noch rechtzeitig abbremsen. Ein weiter nachfolgender PKW erkannte dies zu spät und fuhr mit Geschwindigkeitsüberschuss bei gleichzeitigem Abbremsen links an dem Vordermann direkt an der Mittelschutzplanke vorbei. Hierbei streifte er den anderen PKW seitlich. Danach kollidierte er mit dem Heck des davor stehenden PKW. Unmittelbar daneben auf dem mittleren Fahrstreifen ereignete sich gleichzeitig ein weiterer Auffahrunfall, bei welchem dem ersten in der Kolonne das Anhalten noch rechtzeitig gelang. Der nachfolgende PKW fuhr dem Vordermann voll hinten auf und schob diesen gegen ein Fahrzeug des ersten Unfalles.

Es entstand ein Sachschaden von circa 60000.- Euro. Alle fünf am Unfall beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch verständigte Abschleppdienste abtransportiert werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme waren drei Streifenwagenbesatzungen der PAST Montabaur, sowie eine Besatzung der Autobahnmeisterei Heiligenroth im Einsatz.

Polizeiautobahnstation Montabaur

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