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Babynahrung in 83 Ländern verseucht

Der Molkereikonzern Lactalis steht wegen möglicher Verunreinigung seiner Produkte mit Salmonellen unter Druck.

Der französische Molkereikonzern Lactalis ruft in 83 Ländern Babynahrung zurück, die möglicherweise mit Salmonellen verunreinigt ist.

Firmenchef Besnier sagte der Zeitung „Journal du dimanche“, es seien zwölf Millionen Packungen betroffen. Die Folgen der Verunreinigung seien für ihn Anlass zu „sehr großer Sorge“. Er versprach betroffenen Familien eine Entschädigung.

Deutschland ist laut Lactalis nicht von der Salmonellen-Verunreinigung betroffen, weil der Konzern hierzulande keine Babynahrung vertreibt. In Frankreich sind in den vergangenen Wochen jedoch mehr als 30 Babys erkrankt, in Spanien ist ein Fall bekannt, in Griechenland wird ein Verdachtsfall geprüft. Salmonellen können schwere Magen-Darm-Erkrankungen auslösen.

Der erweiterte Rückruf der Babynahrung war am Freitag nach einem Treffen von Lactalis-Chef Besnier mit dem französischen Wirtschaftsminister Le Maire angeordnet worden. Er gilt für alle Babymilchprodukte aus einer Fabrik in Craon. Die Salmonellengefahr ist bereits seit Dezember bekannt, schon damals waren tausende Packungen zurückgerufen worden. Die französische Justiz ermittelt wegen Gesundheitsgefährdung und Verbrauchertäuschung.

In Deutschland vertreibt Lactalis Käse der Marken Président, Galbani und Salakis.

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