AK Aktuelles AW COC / WIL MYK / KO News NR / AK WW / EMS

Die kuriosesten Polizeiberichte 2017

Die kuriosesten Polizeiberichte 2017 

 

Ungewöhnlicher Verkehrsunfall – 17.05.2017 / Nassau

Zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall kam es am 16.05.2017, gegen 18:15 Uhr, in der Lübener Straße. Ein 20-jähriger PKW-Fahrer aus dem Rhein-Lahn-Kreis stellte sein Auto in der Gefällstrecke ab, vergaß aber offensichtlich, die Handbremse anzuziehen. Das Fahrzeug rollte daher kurz darauf los. Nachdem der führerlose Wagen zunächst einen am
Fahrbahnrand geparkten Transporter touchierte, rollte er auf den Gehweg und prallte auf einen ebenfalls geparkten PKW. Schließlich kam das Verursacherfahrzeug auf einer Mauer zum Stillstand. Es entstand ein Sachschaden in niedriger 5-stelliger Höhe. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt.


Liebe auf dem Balkon kann schmerzhaft sein – 27.07.2017 / Bad Breisig

Tief in der Nacht erhielt die Polizeidienststelle in Remagen heute einen Anruf eines besorgten Mannes aus Bad Breisig, der ein Sturzgeschehen meldete. Vor Ort wurden schließlich zwei unbekleidete Damen auf einer Terrasse (Souterrain) vorgefunden, die über Schmerzen klagten. 
Die Befragung ergab, dass der Mitteiler wohl der „Gespiel“ der beiden Damen war. Während eines „Tête(s)-à-tête“ soll es zum Positionsstreit gekommen sein, wobei sich eine der Damen gegen ein Balkongeländer lehnte und ohne Fremdeinwirkung ca. drei Meter herab fiel und sich Frakturen zuzog. Die besorgte zweite Dame ging um das Haus und wollte zur Hilfe eilen und stürzte dabei ebenfalls und zog sich einen Knochenbruch zu. Der Mann blieb unverletzt.


Maus ausgebüxt und 10-Euro Schein im Wasser (Rhein) – 30.07.2017 / Koblenz

Zwei kuriose Notrufe haben am Samstag die Polizei in Koblenz beschäftigt: Ein Mann alarmierte die Beamten, weil sein 10-Euro-Schein am Rheinufer ins Wasser gefallen war, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er habe die Wasserpolizei darum geben, den Schein zu „retten“, da er noch seine Zeche damit zahlen müsse. Ob er die Rechnung anderweitig begleichen konnte, sei der Polizei nicht bekannt – „ein Zechbetrug wurde jedenfalls nicht angezeigt“, hieß es.

Ein weiterer Anrufer betätigte den Notruf, weil eine Maus in seinem Auto ausgebüxt war. Er hatte sie mit einer Lebendfalle gefangen und in den Kofferraum geladen, um sie in der Natur auszusetzen. Der Bitte, die Maus zu suchen, habe man nicht nachkommen können, teilte die Polizei mit. Dem Anrufer seien aber Möglichkeiten aufgezählt worden, wie er selbst die Maus wieder einfangen könne.


Blaue Schnur in Niederbieber – 06.08.2017 / Niederbieber

Eine kuriose Meldung ging bei der Neuwieder Polizei am Freitagnachmittag ein;  eine blaue Schnur sollte sich über mehre Kilometer durch Niederbieber ziehen.
Es fand sich dann auch tatsächlich die besagte Schnur. Von der Aubachstraße aus folgten die Kollegen dann der Spur bis dann letztlich in Segendorf das Ende erreicht wurde. Dort konnte dann der Verantwortliche angetroffen werden. Der Mann hatte eine große Rolle dieser Schnur auf einem Kleinlaster mitgeführt und irgendwie hatte sich dann das Ende während der Fahrt gelöst und dann das Abwickeln ausgelöst. Der Mann hatte das Malheur  bereits bemerkt und schon mit dem Aufwickeln begonnen.
Geschädigt wurde niemand.


Lautes Liebesspiel löst Polizeieinsatz in Kettig aus – 01.10.2017 / Kettig

Gegen 16:05h geht ein Notruf bei der Polizei in Andernach ein. Hier kann nur eine weibliche Stimme vernommen werden Wortlaut: „Das tut weh, hör auf, lass das!“ Gleichzeitig ist im Hintergrund noch das Keuchen einer vermutlich männl. Person zu hören. Mehrfaches Nachfragen seitens des Wachhabenden führen zu keinem Ergebnis und plötzlich bricht das Gespräch ab. Da sich der besorgte Polizist natürlich Gedanken macht, ermittelt er über die angezeigte Rufnummer den Inhaber und entsendet einen Streifenwagen zur Örtlichkeit nach Kettig, um nach dem Rechten sehen zu lassen. Vor Ort wird die Türe erst nach mehrfachem Klingeln und Klopfen durch eine leicht bekleidete und sichtlich erregte Dame geöffnet.

Wie sich nun herausstellte ging es hier nicht um eine Streitigkeiten innerhalb des Pärchens, vielmehr verstand man sich sehr gut und wollte ungestört einer intimen körperlichen Zusammenkunft nachkommen. Scheinbar hatte man aber das Smartphone im Bett vergessen und der Notruf funktioniert auch bei eingeschalteter Tastensperre.


Unbekannter hinterlässt jeden Montag an selber Stelle 1 Pfund Mett

Es ist fast zu kurios, um wahr zu sein: In Berghausen und den sozialen Netzwerken sorgt derzeit ein handelsübliches Pfund Hackfleisch für Aufsehen. Seit Wochen deponiert ein Unbekannter vornehmlich am Vorabend oder in der Nacht zu Montagen – manchmal aber auch an anderen Wochentagen – eine Portion Hack an einer bestimmten Stelle am Berghausener Bahnhof. Immer wenn wieder ein neues Pfund auftaucht, melden es Bürger der Gemeinde. Doch ein Stück weit sind ihr die Hände gebunden.

Gleisbett ist Hoheitsgebiet der AVG

„Das Hackfleisch wird hinter einem Zaun auf Seiten des Gleisbetts platziert. Das ist Hoheitsgebiet der Albtalverkehrsgesellschaft (AVG). Da dürfen wir nicht aktiv werden“, sagt Peter Sitter vom Gemeindevollzugsdienst. Die Gemeinde habe die Meldungen der Bürger stets an die AVG weitergeleitet.

Tierhalter haben Angst vor Giftködern

Die Pfinztaler diskutieren indes in einer Facebook-Gruppe darüber, wer der Fleischliebhaber ist und was er mit seiner Aktion bezwecken könnte. Viele nehmen es mit Humor: Man solle doch mal im Supermarkt nachfragen. Derart hoher Hackfleisch-Konsum müsse doch auffallen, meint einer. Ein anderer überlegt, an Ort und Stelle eine kleine Kamera zu installieren, um den Übeltäter zu überführen.

Einige User aber haben Sorge, dass das Hackfleisch mit Gift versetzt sein könnte, um Hunden oder Katzen zu schaden. Sie fordern, es darauf zu untersuchen. Für andere ist die Gift-Theorie abwegig, eben weil das Hack hinter jenem Zaun platziert wird, und damit zumindest für Hunde schlecht zugänglich ist.

Polizei hat keine Handhabe

Ähnlich sieht es die Polizei, die über die Vorkommnisse informiert ist, bei der Sachlage allerdings nicht aktiv wird. „Ein Giftköder scheidet aus. Ein solcher wird normalerweise gut zugänglich ausgelegt und besteht außerdem nicht aus derart viel Fleisch“, so ein Polizeisprecher. Genug, um wegen des illegalen Entsorgens von Müll zu ermitteln, ist es allerdings auch nicht.

Hackfleisch ist immer schnell verschwunden

Die AVG hingegen habe versucht, das Hackfleisch immer so schnell wie möglich zu entsorgen, sagt deren Sprecher Nicolas Lutterbach. „Wenn unser Reinigungstrupp vor Ort ankam, war aber oftmals nicht mehr viel übrig.“ Ob Tiere vom Hackfleisch gegessen haben oder Bürger es beseitigt haben, das weiß auch Lutterbach nicht.

Ordnungsamt auf der Lauer?

In den sozialen Netzwerken wird der Ruf laut, jemand solle sich zur gegebenen Zeit auf die Lauer legen, um den Übeltäter quasi „in flagranti“ zu erwischen. „Wir haben darüber tatsächlich schon nachgedacht“, sagt Sitter von der Gemeinde. Ob und wann eine solche Aktion starten könne – darauf legt sich der Vollzugsbedienstete aber nicht fest.


LKW Fahrer in großer Not – 02.12.2017 / Schweich

Ein kurioser Fall – auch für die Polizei – meldete ein Trucker in der Nacht zum 1. Dezember, gegen 3.10 Uhr der Polizeiautobahnstation Schweich. 
Er hatte sich ausgesperrt und bat über die Notrufsäule um Hilfe.
Als er seine Notdurft auf der A 602 nahe dem Moseltaldreieck verrichten wollte, verschloss sich der Lkw eines 63-jährigen Truckers selbst. Zu dieser Zeit  herrschte starker Schneefall mit Temperaturen um den Gefrierpunkt. Glücklicherweise informierte der Mann über eine Notrufsäule die Polizei.
Nur mit einer langen Unterhose, einem T-Shirt und Pantoffeln bekleidet, nahmen die eingesetzten Polizeibeamten den 63-jährigen Lkw-Fahrer kurzerhand mit zur Dienststelle und versorgten ihn mit warmem Kaffee. Zum Glück war auch eine Kollegin mit russischen Wurzeln im Dienst, die mit dem russisch sprechenden Fahrer reden und offene Fragen klären konnte. Doch nicht nur die Polizei war als Helfer vor Ort.  Auch ein Mitarbeiter der MAN-Notrufzentrale erklärte sich bereit – unabhängig von der Zahlungsfähigkeit es Truckers, den Auftrag zu übernehmen. Nachdem der Notdienst von MAN den Lkw innerhalb kürzester Zeit geöffnet hatte, konnte der 63-Jährige seine Fahrt fortsetzen.


Liebe ist nicht immer das was man denkt – 11.12.2017 / Cochem

Am frühen Freitagmorgen meldete ein Cochemer Anwohner komische, schrecklich stöhnende und schreiende Geräusche aus einer Nachbarwohnung. Er mutmaßte ein Sexualdelikt, da er eine Freiwilligkeit der Laute ausschloss. Die Ursache war eine Schimpfkanonade einer fürsorglich liebenden Mutter mit ihren Kindergartenkindern, die wohl den morgendlichen, familiären Zeitplan verzögerten. Vielleicht stöhnte sie zudem auch noch übers schlechte Wetter.


Habt ihr noch Meldungen die hier unbedingt rein sollen?
Schickt uns eine Nachricht auf Facebook.

Wir wünschen allen schon jetzt einen Guten Rutsch und einen tollen Start in das neue Jahr 2018 !

Werbung

Hauptsponsor / Partner

Coyote Ugly Partys

Shadow
Slider

Jetzt folgen…

Werbung

Ihre Werbung bei uns…

Werbung

Wetterwarnungen


Keine Wetterwarnungen für Mayen-Koblenz vorhanden!

Werbung