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Europäische Drogenhändler-Bande zerschlagen

Rheinland-pfälzische Ermittler haben einen international operierenden Drogenhändler-Ring zerschlagen.
Dabei gelang ihnen die größte LSD-Beschlagnahme in Deutschland.

Ein Ehepaar aus Andernach soll mittels zahlreicher Scheinfirmen aus der Speditionsbranche Drogen quer durch Europa transportiert haben. Auf die Schliche kamen ihm die rheinland-pfälzischen Drogenfahnder im Zuge von Ermittlungen in einem Fall in Schweden, wie Landeskriminalamt (LKA), Staatsanwaltschaft und Zollfahndungsamt am Montag auf einer Pressekonferenz in Mainz bekannt gaben.

Nach monatelangen Ermittlungen sei schließlich der größte Fund von Rauschgift in Rheinland-Pfalz seit Jahren gelungen. Insgesamt mehr als 646 Kilogramm Rauschgift waren laut Landeskriminalamt beschlagnahmt worden. Darunter sei die gesamte Bandbreite an Drogen – und die größte LSD-Beschlagnahme in Deutschland. Fahnder entdeckten in Rheinland-Pfalz Anfang des Jahres 49.500 LSD-Portionen.

Sieben Tatverdächtige seien bereits vor Monaten festgenommen worden. Die Ermittlungen führte wegen des Verdachts des internationalen Schmuggels von Drogen die Koblenzer Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen erstreckten sich bis nach Großbritannien, Belgien, in die Niederlande, nach Norwegen und Schweden. Beteiligt war auch die europäische Polizeibehörde Europol.

Auslöser für die Ermittlungen war ein Fall in Schweden, bei dem die dortigen Ermittler im Mai 2017 in Malmö 350 Kilogramm Drogen fanden.

Bereits im März hatte es zwei großen Drogenfunde in Rheinland-Pfalz gegeben. In Trier fanden Fahnder 221 Kilogramm Marihuana in einem Lastwagen. In Plaidt (Kreis Mayen-Koblenz) entdeckten Polizeibeamte rund 200 Kilogramm Rauschgift in einem Lkw.

Zu einem der spektakulärsten Fälle zählt laut Jutta Schmitt, Leiterin des Dezernats Rauschgiftdelikte, ein Fund aus dem Jahr 2015. Im Daimler-Werk in Wörth waren damals fast 300 Kilogramm Kokain gefunden worden. Das Rauschgift war in einem Container nach Wörth geliefert worden und stammte aus Lateinamerika. Den Tätern war es damals wohl nicht gelungen, das Kokain im Hafen von Antwerpen zu bergen, bevor der Container nach Wörth geliefert worden war.

Quelle: SWR Aktuell – https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/Hunderte-Kilo-Rauschmittel-beschlagnahmt-Polizei-informiert-ueber-grossen-Drogenfund-in-Rheinland-Pfalz,drogenfund-lka-100.html

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