Pferde gehen auf Rosenmontagsumzug durch - Verletze ! - Blaulicht-Report
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Pferde gehen auf Rosenmontagsumzug durch – Verletze !

Köln: Beim Rosenmontagsumzug sind Pferde am EL-DE Haus am Appellhofplatz Pferde durchgegangen. Drei Personen sind laut Festkomitee Kölner Karneval verletzt worden.

Die Feuerwehr hatte einen Rettungsbus angefordert. Der Einsatz-Hinweis lautet „Massenanfall von Verletzten“. 

Die Pferde der Gruppe Treuer Husar sollen mit einer Kutsche durchgegangen sein, als eine Lücke im Zug entstanden war.  

Eine Köln-Besucherin erzählte dem EXPRESS: 

Es passierte direkt vor meinen Augen. Die Pferde rissen einen Mann aus einer Fußgruppe um. Augenzeugen zogen sofort ihre Kinder weg, oder schickten sie nach hinten. Schnell haben Ersthelfer einen Kreis mit Sichtschutz gebildet. Wer ein Handy zückte, um zu fotografieren, wurde von der Menge niedergebrüllt, auch ein Mann, der aus dem ersten Stock filmen wollte. Da herrschte Lynchstimmung. Es passierte um 14.20 Uhr. Die Pferde hatte solch ein Tempo drauf. Der erste Augenzeugenbericht, der online steht, trifft die Sache gut. Es hätte viel schlimmer enden können. Interessant ist: ich habe hier auch eine Gruppe gesehen, die sich gegen Pferde im Zoch stark macht. Um 15.45 Uhr. Die Sanitäter waren schnell vor Ort, so nach zehn Minuten. Vorher gab es schon die Ersthelfer.

Ein weiterer Augenzeuge, der in der Nähe des Unfallgeschehens stand, berichtet gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger”:

Als sich die Pferdekutsche in Bewegung setzte, dachten wir erst, dass sie aufschließen möchte zum Zug, da eine Lücke entstanden war. Dann wurden die Pferde immer schneller und man merkte: Die gehen durch. Der Kutscher hat sich voll in die Zügel gehängt, um die Pferde aufzuhalten, doch die wurden immer schneller. Nach ungefähr 100 Metern sind sie frontal in eine Art LKW-Tribüne gerannt, die dort in der Kurve stand. Rechts und links neben der standen viele Menschen. Man kann von Glück sagen, dass die Pferdekutsche nicht in die Menschen gerast ist. Die Pferde sind dabei nicht gestürzt. Der Zug steht seitdem komplett. Die Stimmung am Zugweg ist total gekippt. Wir gehen jetzt nach Hause.

Seit kurz nach 15 Uhr zieht der Zug weiter. Eine Streckenänderung gibt es laut Festkomitee Kölner Karneval nicht.

Innenminister Herbert Reul (CDU) bedauerte den Vorfall. Nun gehe es darum, die Ursache für den Unfall zu klären, sagte er gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger. Er sprach sich gegen ein Verbot von Pferden bei dem Umzug aus. „Ein Zug ohne Pferde ist Mist“, sagte er. Einen Zug ohne Pferde könne er sich nicht vorstellen. Entscheidend sei die richtige Vorbereitung.“ Vielleicht sei auch die Musik am Zugweg zu laut.

Der Einsatz von Pferden im Zug war zuletzt strenger reguliert worden. So mussten Reiter einen Reitpass vorlegen. Kutschenfahrer mussten einen sogenannten Kutchenführerschein vorweisen können.

 

– Quelle: www.express.de 

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