83-Jährige übergibt Bargeld an unbekannte Frau
In Gera kam es am 26.06.2025 zu einem sogenannten Schockanruf in Gera. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei ereignete sich der Betrug gegen 12:30 Uhr in der Lortzingstraße.
Die Täter kontaktierten eine 83-jährige Geschädigte telefonisch und gaben vor, eine nahe Angehörige habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Um eine angebliche Haftstrafe abzuwenden, forderten die Anrufer eine hohe Geldsumme.
Bargeldübergabe gegen 14:30 Uhr – Täterin flüchtet zu Fuß
Gegen 14:30 Uhr übergab die Seniorin im Bereich Lortzingstraße / Vollersdorfer Straße Bargeld in Höhe eines mittleren fünfstelligen Bereichs an eine bislang unbekannte Frau. Anschließend entfernte sich die Täterin fußläufig in Richtung Vollersdorfer Straße.
Ein Fahrzeug konnte laut Polizei nicht festgestellt werden. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte die mutmaßliche Geldabholerin nicht aufgegriffen werden.
Beschreibung der Geldabholerin
Die Frau wird von der Polizei wie folgt beschrieben:
- weiblich
- ca. 40 Jahre alt
- vermutlich deutsch
- dunkle, kurze Haare
- schlanke Gestalt
- helle Bluse
- Pullover über dem Arm getragen
Polizei veröffentlicht Bilder – Zeugen sollen sich melden
Im Rahmen der Ermittlungen konnten inzwischen Bilder der Geldabholerin bekanntgemacht werden. Die Kriminalpolizei Gera bittet dringend um Hinweise.
Wer im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Beobachtungen im Bereich der Lortzingstraße und Vollersdorfer Straße gemacht hat oder die Frau auf den veröffentlichten Bildern erkennt, soll sich bei der Polizei melden.
Hinweise an die Kriminalpolizei Gera
Telefon: 0365 / 82341465
So schützen Sie sich vor Schockanrufen
Ein Schockanruf in Gera folgt häufig einem ähnlichen Muster: Täter setzen ihre Opfer massiv unter Druck, nutzen Angst und fordern Geld oder Wertsachen. Die Polizei rät, in solchen Situationen sofort aufzulegen, Angehörige direkt unter bekannten Nummern zu kontaktieren und im Zweifel die 110 zu wählen.
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Mehr Informationen zur Prävention bietet auch die Polizei unter www.polizei-beratung.de.
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