Schlagwort: A93

  • Bewaffnete Männer überfallen Reisebus auf der A93 und flüchten

    Bewaffnete Männer überfallen Reisebus auf der A93 und flüchten

    Bewaffnete Männer überfallen Reisebus auf der A93 bei Aiglsbach

    Ein skrupelloser Überfall erschütterte in der Nacht zu Montag den Landkreis Kelheim: Drei bewaffnete Männer hielten auf der A93 bei Aiglsbach einen Reisebus an, täuschten eine Polizeikontrolle vor und zwangen die Fahrgäste, Bargeld und persönliche Dokumente herauszugeben. Anschließend flohen die Täter in Richtung München.

    Falsche Polizeikontrolle auf der A93 – Täter handeln gezielt

    Der Überfall ereignete sich laut Polizei Niederbayern am Montag, den 20. Oktober, gegen 3.30 Uhr. Die Unbekannten nutzten ein weißes Fahrzeug mit Blaulicht-Signalen, um den Busfahrer zum Anhalten an der Anschlussstelle Aiglsbach zu bewegen. Nachdem der Bus stoppte, stiegen die Männer aus, gaben sich als Polizeibeamte aus und bedrohten die Insassen mit Schusswaffen.

    Die Räuber forderten Geld und Ausweise von den rund zwanzig Buspassagieren. Laut Zeugen wirkten die Männer organisiert und agierten mit klarer Rollenverteilung. Nachdem sie die Wertsachen eingesammelt hatten, flohen sie mit einem weißen VW-Kleinbus, vermutlich mit deutschem Kennzeichen und dem Teilkennzeichen „WR“, in Richtung München.

    Fahndung läuft – Polizei bittet Bevölkerung um Hinweise

    Glücklicherweise blieb bei dem Überfall niemand verletzt. Dennoch steht die Polizei vor einem besonders dreisten und gefährlichen Fall. Die Kriminalpolizei Landshut übernahm umgehend die Ermittlungen und leitete eine großangelegte Fahndung ein. Bisher fehlt jedoch jede Spur der Täter.

    Die Ermittler bitten dringend um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer am Montagmorgen gegen 3.30 Uhr auf der A93 in Höhe Aiglsbach verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zu dem Fluchtfahrzeug machen kann, soll sich bei der Kriminalpolizei Landshut unter der Telefonnummer 0871/9252-0 melden. Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

    Hintergrund: Täuschung durch falsche Polizeikontrollen

    In den vergangenen Monaten häuften sich bundesweit Fälle, in denen Kriminelle sich als Polizisten ausgeben, um Verkehrsteilnehmer zu überfallen oder zu bestehlen. Die echte Polizei warnt eindringlich davor, Anweisungen vermeintlicher Beamter zu folgen, wenn Zweifel bestehen. Wer unsicher ist, soll im Fahrzeug bleiben, Türen verriegeln und über die Notrufnummer 110 die Echtheit der Kontrolle überprüfen lassen.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen und Fahndungen aus Bayern finden Sie in unserer Rubrik News und unter Fahndungen.

  • Totschläger bei Grenzkontrollen festgenommen

    Totschläger bei Grenzkontrollen festgenommen

    International wegen Totschlags gesucht

    Kiefersfelden (A93) / Rosenheim – 

    Am Montag, dem 14. Juli, hat die Bundespolizei auf der A93 bei Kiefersfelden einen flüchtigen Straftäter festgenommen. Der 35-jährige Mann wurde international wegen Totschlags gesucht.

    Kontrolle auf der A93 deckt Identitätsbetrug auf

    Im Rahmen einer grenzpolizeilichen Kontrolle überprüften die Beamten die Insassen eines in Deutschland zugelassenen Fahrzeugs. Der Beifahrer zeigte einen bulgarischen Ausweis vor.

    Doch schnell war klar: Das Dokument war eine Fälschung.

    Weitere gefälschte Papiere entdeckt

    Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Bundespolizisten zudem einen bulgarischen Führerschein. Auch dieser stellte sich als gefälscht heraus. Die Beamten nahmen den Mann fest.

    Fingerabdrücke decken wahre Identität auf

    Die Identitätsprüfung per Fingerabdruck brachte Klarheit. Der Mann stammt aus der Republik Moldau. Er wird seit 2017 mit internationalem Haftbefehl gesucht. Der Vorwurf: Totschlag.

    Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro

    Die Staatsanwaltschaft Rosenheim ordnete eine Sicherheitszahlung von 3.000 Euro an. Diese wurde geleistet. Der Beschuldigte wurde daraufhin dem Amtsgericht Rosenheim vorgeführt.

    Inhaftierung in München-Stadelheim

    Der Haftrichter ordnete die Inhaftierung an. Die Bundespolizei brachte den Mann in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim. Dort wartet er auf ein mögliches Auslieferungsverfahren an die Republik Moldau.

  • Kampfmesser bei Grenzkontrolle sicher

    Kampfmesser bei Grenzkontrolle sicher

    Kampfmesser bei Grenzkontrolle sicher

    Kiefersfelden (A93) / Rosenheim

    Die Bundespolizei Rosenheim hat am Sonntagabend (23. März) bei Grenzkontrollen an der Inntalautobahn im Rucksack eines Reisebusinsassen ein Kampfmesser entdeckt. Die Waffe wurde sichergestellt.

    Das Messer mit einer Klingenlänge von 17 Zentimeter fanden die Bundespolizisten zugriffsbereit im Rucksack eines deutschen Staatsangehörigen. Der 25-Jährige war mit einem Reisebus von Italien nach Deutschland unterwegs. Ersten Angaben zufolge habe er das Messer von seiner Großmutter in Italien geschenkt bekommen.

    Ein solches Kampfmesser im öffentlichen Raum zu führen, stellt einen Verstoß gegen das Waffengesetz dar. Der Deutsche wird sich voraussichtlich schon bald in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren verantworten müssen. Er konnte die Reise ohne die Stichwaffe fortsetzen. Ob er seiner Oma den “Verlust” des Geschenks beichten wird, ist nicht bekannt.

  • Verstöße gegen das Waffengesetz

    Verstöße gegen das Waffengesetz

    Verstöße gegen das Waffengesetz

    Kiefersfelden / A93 / Rosenheim

    Die Bundespolizei Rosenheim hat am Wochenende (11./12. Januar) bei Grenzkontrollen an der Inntalautobahn mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt. In drei Autos wurden zwei Schreckschusswaffen, eine Luftpistole und ein Butterflymesser gefunden. Die Waffen wurden sichergestellt. Die ehemaligen Besitzer erhielten eine Anzeige.

    Bei einem 21-jährigen Deutschen fanden die Beamten an der Kontrollstelle an der A93 im Kofferraum seines Autos zwei Schreckschusspistolen, die echten Waffen täuschend ähnlich sahen. Da er nicht im Besitz der dafür notwendigen Dokumente war, wurden die Pistolen sichergestellt. Der junge Mann muss sich mit einer Anzeige wegen des unerlaubten Führens und Besitzens von Schusswaffen auseinandersetzen.

    Ein 22-Jähriger aus Rumänien erhielt die gleiche Anzeige. Die Frage der Bundespolizisten, ob er Waffen dabeihätte, verneinte er. Bei der anschließenden Kontrolle seines Fahrzeugs wurden die Beamten jedoch fündig. Unter dem Beifahrersitz war eine Luftpistole versteckt, für die der Rumäne keine Genehmigung vorlegen konnte.

    Zuvor war den Bundespolizisten bei der Kontrolle ein anderer rumänischer Staatsangehöriger aufgefallen, weil ein Butterfly-Messer auf dem Armaturenbrett seines Wagens lag. Er wurde wegen des Besitzes eines verbotenen Gegenstandes angezeigt. 

  • Nach Einreise: Businsasse muss 364 Tage in Haft

    Nach Einreise: Businsasse muss 364 Tage in Haft

    Nach Einreise: Businsasse muss 364 Tage in Haft

    Kiefersfelden (A93) / Rosenheim

    So hatte sich ein türkischer Staatsangehöriger seine Rückkehr in die Bundesrepublik offenbar nicht vorgestellt. Statt sich unbehelligt im Land aufzuhalten, musste er nicht zuletzt dank der Rosenheimer Bundespolizei den ersten Advent in Bernau in der Haftanstalt verbringen. Dort wird er voraussichtlich auch fast ein ganzes Jahr lang bleiben müssen.

    Bei der Einreisekontrolle an der A93 auf Höhe Kiefersfelden stellten die Bundespolizisten fest, dass gegen den türkischen Businsassen ein Haftbefehl der Hamburger Staatsanwaltschaft vorlag. Ausgewiesen hatte sich der 42-Jährige mit einem italienischen Flüchtlingspass. Die Überprüfung seiner Personalien ergab, dass er bereits im Jahr 2017 vom Landgericht Hamburg wegen “Beihilfe zum bewaffneten illegalen Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge” zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden war. Nachdem er einen Teil des Gefängnisaufenthalts “abgesessen” hatte, wurde er aus Deutschland abgeschoben. Gleichzeitig war er belehrt worden, dass mit seiner Rückkehr der nicht verbüßte Rest von 364 Tagen fällig würde.

    Den mitgeführten Papieren zufolge hatte der abgeschobene Türke zwischenzeitlich in Italien Fuß gefasst. Seine Busfahrt von Rom in Richtung München wurde ihm zum Verhängnis. Im Anschluss an die Grenzkontrolle brachte die Bundespolizei den Verhafteten in die Justizvollzugsanstalt nach Bernau. Die geplante Reise wird er wohl erst unmittelbar vor der nächsten Adventszeit fortsetzen können.