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  • Brutale Kindesmisshandlung: Eltern treten und schlagen Tochter im Supermarkt

    Brutale Kindesmisshandlung: Eltern treten und schlagen Tochter im Supermarkt

    Kindesmisshandlung in Ahrensfelde: Eltern misshandeln Tochter im Supermarkt

    Ahrensfelde/Berlin. Ein erschütternder Fall von Kindesmisshandlung in Ahrensfelde sorgt aktuell für Entsetzen. Bereits am Freitag, dem 2. Januar, kam es in einem Edeka-Supermarkt an der Dorfstraße im Landkreis Barnim zu brutalen Übergriffen auf ein zehnjähriges Mädchen. Der Vorfall wurde erst jetzt öffentlich bekannt.

    Gewaltszenen vor den Augen zahlreicher Kunden

    Gegen 15 Uhr beobachteten mehrere Kunden, wie eine 42-jährige Mutter und ihr 40-jähriger Lebensgefährte ihre Tochter im Markt körperlich angriffen. Nach Angaben von Zeugen soll das Kind zuvor nicht auf Anweisungen reagiert haben. Daraufhin traten und stießen die Erwachsenen das Mädchen und zerrten es grob aus dem Supermarkt.

    Die Kindesmisshandlung in Ahrensfelde endete jedoch nicht im Geschäft. Auf dem Parkplatz setzte sich die Gewalt fort. Dort schubste die Mutter ihre Tochter gegen das Familienfahrzeug und stieß sie ins Auto. Kurz darauf schlug der Stiefvater mehrfach auf das bereits im Wagen sitzende Kind ein.

    Polizei sichert Videoaufnahmen

    Mehrere Zeugen alarmierten umgehend die Polizei. Einsatzkräfte aus Brandenburg trafen wenig später ein, befragten Zeugen und stellten die Eltern noch vor Ort zur Rede. Die Beamten sicherten Videoaufnahmen aus dem Supermarkt sowie vom Parkplatz. Nach Angaben der Polizei belegen diese Aufnahmen die Misshandlungen eindeutig.

    Das Mädchen berichtete den Polizisten zudem, dass sie und ihr jüngerer Bruder regelmäßig geschlagen würden. Der siebenjährige Junge leidet nach Angaben der Behörden an einer leichten geistigen und körperlichen Behinderung.

    Jugendamt greift ein – Kinder in Obhut genommen

    Die Polizei brachte die verletzte Zehnjährige zunächst zur Beobachtung ins Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn. Parallel informierten die Beamten das zuständige Jugendamt in Berlin. Beide Kinder wurden noch am selben Tag in Obhut genommen.

    Gegen die Eltern ermittelt die Polizei nun wegen Misshandlung Schutzbefohlener. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizei Brandenburg in enger Abstimmung mit der Berliner Jugendhilfe.

    Weitere Polizeimeldungen aus der Region findest Du in unserem Bereich News sowie unter Deutschland.

    Die Kindesmisshandlung in Ahrensfelde zeigt erneut, wie wichtig das schnelle Eingreifen von Zeugen und Behörden ist, um Kinder vor weiterer Gewalt zu schützen.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Trio schlägt auf 20-Jährigen ein – Die Bundespolizei sucht nach Zeugen

    Trio schlägt auf 20-Jährigen ein – Die Bundespolizei sucht nach Zeugen

    Trio schlägt auf 20-Jährigen ein – Die Bundespolizei sucht nach Zeugen

    Ahrensfelde

    Montagnachmittag wurde ein Mann am S-Bahnhof Ahrensfelde gemeinschaftlich geschlagen und gewürgt. Ein Täter konnte gestellt werden.

    Gegen 15:30 Uhr sollen drei Jugendliche einen alleinreisenden 20-Jährigen auf dem Bahnsteig nach einer Zigarette gefragt haben. Nachdem der Deutsche verneinte, sollen die drei Jugendlichen ihn beleidigt
    und gemeinschaftlich mit Fäusten geschlagen haben.

    Ein Tatverdächtiger habe den 20-Jährigen anschließend mit den Händen gewürgt. Der junge Mann
    erlitt bei dem Angriff Hämatome am Hals und im Gesicht sowie eine Schürfwunde am Arm. Eine ärztliche Versorgung lehnte er ab.

    Bei der Fahndung nach dem Trio stellten Einsatzkräfte der Polizei Berlin einen 16-jährigen Deutschen aus der Gemeinde Ahrensfelde. Sie übergaben ihn nach Abschluss aller Maßnahmen an einen Erziehungsberechtigten.

    Seine zwei Begleiter konnten unerkannt fliehen.

    Die Bundespolizei leitete gegen den 16-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts
    der gefährlichen Körperverletzung ein.

    Die Bundespolizei sucht nun nach den zwei unbekannt gebliebenen Angreifern.

    Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

    Die Bundespolizei sucht nach weiteren Zeugen, die sich bisher noch nicht gemeldet haben und sachdienliche Angaben zur beobachteten Tat oder zur Identität mutmaßlich beteiligter Personen
    machen können.

    Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

    Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.