Schlagwort: Andernacher Straße

  • Baumaßnahme in Koblenz-Lützel deutlich früher fertig: Neuer Kreisverkehr am Rosenquartier eröffnet

    Baumaßnahme in Koblenz-Lützel deutlich früher fertig: Neuer Kreisverkehr am Rosenquartier eröffnet

    Baumaßnahme Andernacher Straße Wallersheimer Weg ein Jahr früher abgeschlossen

    Die Baumaßnahme in der Andernacher Straße am Wallersheimer Weg im Koblenzer Stadtteil Lützel ist deutlich früher als geplant abgeschlossen.

    Das Tiefbauamt der Stadt Koblenz sowie die Stadtentwässerung bestätigten die Fertigstellung der umfangreichen Arbeiten zum 6. Mai 2026. Damit endet das Projekt rund ein Jahr vor dem ursprünglich vorgesehenen Zeitplan.

    Moderner Kreisverkehr verbessert Verkehrsfluss

    Im Mittelpunkt der Baumaßnahme stand der Umbau des bisherigen Kreuzungsbereichs zu einem modernen Kreisverkehr.

    Dieser verbindet nun effizient die Andernacher Straße mit dem Wallersheimer Weg und sorgt für eine optimierte Verkehrsführung.

    Der neue Kreisverkehr verfügt über einen Innendurchmesser von 11 Metern und einen Außendurchmesser von 21 Metern. Zusätzlich entstanden barrierefreie Fußgängerüberwege, neue Gehwege sowie zwei modernisierte Bushaltestellen. Dadurch verbessert sich die Infrastruktur sowohl für den Individualverkehr als auch für den öffentlichen Nahverkehr erheblich.

    Anbindung an neues Wohngebiet „Rosenquartier“

    Ein wesentliches Ziel der Baumaßnahme bestand darin, das neue Wohngebiet „Rosenquartier“ direkt anzubinden. Die Erschließung des ehemaligen Güterbahnhofgeländes stellt einen wichtigen Schritt für die städtebauliche Entwicklung in Koblenz-Lützel dar.

    Die Ausbaubereiche erstrecken sich über rund 50 Meter entlang der Andernacher Straße sowie etwa 200 Meter entlang des Wallersheimer Wegs.

    Erneuerung des Kanalnetzes als zentrales Element

    Neben dem Straßenbau spielte die Modernisierung der Infrastruktur eine entscheidende Rolle. Im Rahmen der Baumaßnahme wurde ein über 100 Jahre alter Mischwasserkanal vollständig erneuert.

    Der Hauptkanal zwischen der Andernacher Straße und der Henriette-Sontag-Straße wurde ersetzt. Auch die Hausanschlüsse wurden in unterirdischer Bauweise modernisiert. Dadurch verbessert sich die Leistungsfähigkeit des Entwässerungssystems deutlich und sorgt langfristig für besseren Gewässer- und Grundwasserschutz.

    Investitionen in Millionenhöhe

    Die Gesamtkosten der Baumaßnahmen belaufen sich auf rund 4 Millionen Euro. Davon entfallen etwa 1,5 Millionen Euro auf den Straßenbau und rund 2,5 Millionen Euro auf die Kanalerneuerung.

    Gefördert wurde das Projekt durch Programme von Bund und Land im Rahmen der Städtebauförderung „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“. Zusätzlich erfolgte eine Förderung der neuen Bushaltestellen über Landesmittel für den öffentlichen Nahverkehr.

    Reibungsloser Bauablauf trotz Einschränkungen

    Während der Bauzeit wurde der Verkehr abschnittsweise durch halbseitige Sperrungen
    geregelt. Eine Ampelsteuerung sorgte für einen kontinuierlichen Verkehrsfluss. Fußgänger konnten den Bereich jederzeit passieren.

    Die abschließende Asphaltdeckschicht wurde in einem Arbeitsgang eingebaut, wodurch die Bauzeit zusätzlich verkürzt werden
    konnte.

    Dank an Anwohner und Gewerbetreibende

    Die Stadt Koblenz bedankt sich ausdrücklich bei allen Anwohnern und Gewerbetreibenden für ihr Verständnis während der Bauphase. Aktuelle Informationen zu weiteren Projekten finden Interessierte auch unter https://blaulichtmyk.de/news/ oder im Bereich Verkehrsmeldungen

  • Baufortschritt in Koblenz-Lützel: Neuer Minikreisverkehr Andernacher Straße / Wallersheimer Weg startet nächsten Bauabschnitt

    Baufortschritt in Koblenz-Lützel: Neuer Minikreisverkehr Andernacher Straße / Wallersheimer Weg startet nächsten Bauabschnitt

    Baufortschritt am Minikreisverkehr Andernacher Straße / Wallersheimer Weg in Koblenz-Lützel

    Der Minikreisverkehr Andernacher Straße Wallersheimer Weg im Koblenzer Stadtteil Lützel nimmt weiter Gestalt an. Seit Januar 2025 treiben der Eigenbetrieb Stadtentwässerung sowie das städtische Tiefbauamt die umfangreichen Bauarbeiten sichtbar voran. Aktuell entwickelt sich das Projekt äußerst positiv und liegt deutlich vor dem ursprünglich geplanten Zeitrahmen.

    Kanal- und Tiefbauarbeiten erfolgreich abgeschlossen

    Die Kanalbauarbeiten im Wallersheimer Weg schloss die Stadt bereits im August 2025 erfolgreich ab. Damit erreichte das Projekt einen zentralen Meilenstein für die anschließenden Straßenbauarbeiten. Der geplante vierarmige Kreisverkehr soll künftig den Verkehrsfluss verbessern und gleichzeitig moderne, barrierefreie Fußgängerüberwege bieten.

    Im Zuge der Arbeiten ließ das Tiefbauamt bereits die Hälfte der Andernacher Straße zurückbauen. Fachfirmen passten parallel mehrere Versorgungsleitungen an. Zudem stellten sie Bordsteine und Rinnenanlagen her, die künftig einen geregelten Ablauf von Regenwasser gewährleisten.

    Mehr Sicherheit für Fußgänger und Verkehrsteilnehmende

    Besonders profitieren Zufußgehende von dem bereits fertiggestellten Gehweg in Richtung Rhein-Kaserne. Diese Maßnahme erhöht die Sicherheit und verbessert die Erreichbarkeit deutlich. Den abschließenden Asphalteinbau plant die Stadt im Wallersheimer Weg gemeinsam mit Teilen des Kreisverkehrs in einem einzigen Arbeitsgang.

    Seit Mitte November 2025 regelt eine Ampelschaltung den Verkehr im Baustellenbereich. Die fußläufige Verbindung zwischen Andernacher Straße und Wallersheimer Weg bleibt während der gesamten Bauzeit durchgehend erhalten. Weitere Verkehrsmeldungen aus der Region findest Du auch in unserem Bereich Verkehr.

    Nächster Bauabschnitt startet im Februar 2026

    Ab Mitte Februar 2026 beginnt der nächste Bauabschnitt am Minikreisverkehr Andernacher Straße Wallersheimer Weg. Dann verlegt die Stadt die aktuelle Verkehrsführung auf die gegenüberliegende Straßenseite. Geplant sind der Rückbau des verbleibenden Abschnitts der Andernacher Straße, weitere Leitungsanpassungen sowie neue Bord- und Rinnenanlagen.

    Zusätzlich entstehen eine neue Bushaltestelle und der direkte Anschluss des zukünftigen Wohnquartiers „Rosenquartier“ an das Straßennetz. Damit stärkt die Stadt Koblenz die Infrastruktur im Stadtteil Lützel nachhaltig.

    Aktuelle Informationen online abrufbar

    Den aktuellen Baufortschritt veröffentlicht die Stadt regelmäßig auf dem offiziellen Portal koblenz-baut.de. Weitere regionale Entwicklungen findest Du außerdem in unseren Rubriken News und Deutschland.

    Mit dem zügigen Fortschritt zeigt sich: Der Minikreisverkehr Andernacher Straße Wallersheimer Weg wird früher als geplant für mehr Sicherheit und einen besseren Verkehrsfluss in Koblenz-Lützel sorgen.

  • Verkehrsunfall in Koblenz zunächst vermutet – Polizei geht nun von Sturz aus

    Verkehrsunfall in Koblenz zunächst vermutet – Polizei geht nun von Sturz aus

    Verkehrsunfall in Koblenz zunächst vermutet – Ermittlungen ergeben Sturz

    Am Montagabend, dem 15. September 2025, kam es in Koblenz gegen 22.15 Uhr zu einem Polizeieinsatz im Bereich Andernacher Straße / Brenderweg. Zunächst meldeten Zeugen einen möglichen Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Fußgänger. Der verletzte Mann lief nach dem Vorfall über die Balduinbrücke in Richtung Innenstadt und brach dort verletzt zusammen.

    Erste Angaben des Verletzten

    Nach Angaben des 21-jährigen Mannes aus dem Kreis Neuwied habe ein dunkler PKW mit Kennzeichen aus Siegburg (SU) den Unfall verursacht. Aufgrund der medizinischen Erstversorgung waren weitere Details nicht direkt zu ermitteln. Die Polizei Koblenz bat daher die Bevölkerung um Hinweise.

    Ermittlungen der Polizei Koblenz

    Eine Untersuchung im Krankenhaus brachte jedoch eine überraschende Wende. Entgegen der ersten Einschätzung erlitt der junge Mann lediglich leichte Verletzungen. Ein hinzugezogener Gutachter stellte fest, dass keine Unfallspuren an Bekleidung und Schuhen vorhanden waren. Dies spricht gegen ein Anstoßgeschehen mit einem Fahrzeug.

    Auch die intensive Suche nach einer möglichen Unfallstelle durch die Feuerwehr Koblenz verlief ohne Ergebnis. Weder Glassplitter noch Brems- oder Schleuderspuren waren vor Ort zu finden.

    Polizei geht von Sturz aus

    Nach aktuellem Ermittlungsstand deutet alles darauf hin, dass es sich nicht um einen Verkehrsunfall, sondern um einen Sturz handelte. Die Polizei Koblenz verzichtete daher vorerst auf weitere Sofortmaßnahmen und will die Ermittlungen im Laufe des Dienstags fortsetzen.

    Zeugenaufruf der Polizei

    Trotz der neuen Erkenntnisse bittet die Polizei weiterhin mögliche Zeugen, sich zu melden. Wer Beobachtungen im Bereich Andernacher Straße, Brenderweg oder Balduinbrücke gemacht hat, kann Hinweise unter der Telefonnummer 0261-92156300 mitteilen.

    Die Ermittler behalten sich vor, die Spurenlage erneut zu prüfen, falls weitere sachdienliche Hinweise eingehen.

  • Andernacher Straße: Markierung von Radverkehrsanlagen

    Andernacher Straße: Markierung von Radverkehrsanlagen

    Andernacher Straße: Markierung von Radverkehrsanlagen

    Koblenz –

    Die Andernacher Straße ist Teil einer wichtigen Radverkehrsachse zwischen dem Koblenzer Industriegebiet und dem Zentrum der Stadt.

    Bereits im letzten Jahr wurde der Knotenpunkt Balduinbrücke / Andernacher Straße / Brenderweg / Gartenstraße hinsichtlich der Radverkehrsführung verbessert sowie Radverkehrsanlagen in der Andernacher Straße von der Balduinbrücke bis zum Wallersheimer Weg aufgebracht.

    In der Verlängerung der Andernacher Straße, zwischen dem Wallersheimer Weg und der Herberichstraße, wurden nun – im Zuge einer Deckensanierung – weitere Radverkehrsanlagen in Form von markierten Schutzstreifen hergestellt.

    Je nach verfügbarer Straßenraumbreite wurden die Schutzstreifen teilweise beidseitig, teilweise aber
    auch nur einseitig aufgebracht.

    Bei der einseitigen Variante wurde aus Verkehrssicherheitsgründen darauf geachtet, dass sich der Schutzstreifen jeweils auf der Fahrbahnseite befindet, auf der eine höhere Aufmerksamkeit erforderlich ist (z. B. bergauf, Senkrechtparkstände). Radfahrende in Gegenrichtung ohne Schutzstreifen fahren zusammen mit dem Fahrzeugverkehr im Mischverkehr. 

    Die Schutzstreifen haben eine Breite zwischen 1,50 m und 1,80 m. In unmittelbaren Kreuzungsbereichen und größeren Zufahrten sind die Schutzstreifen für eine optimale Erkennbarkeit rot eingefärbt.

    Die Stadtverwaltung ruft alle Verkehrsteilnehmer zu gegenseitiger Rücksichtnahme auf und erinnert daran, beim Überholen von Radfahrenden auf Schutzstreifen den vorgeschriebenen Mindestabstand
    von 1,50 m innerorts einzuhalten.

    Schutzstreifen gehören rechtlich zur Fahrbahn, dürfen von Kfz-Fahrern aber nur im Bedarfsfall
    (z.B. bei Begegnungsverkehr großer Fahrzeuge) und ohne Gefährdung von Radfahrenden benutzt
    werden. Sofern Radfahrende im Mischverkehr mitgeführt werden gilt ebenfalls ein vorgeschriebener Mindestabstand von 1,50 m.