Schlagwort: Aufzug

  • Tödlicher Arbeitsunfall auf Klinikgelände in Oberursel

    Tödlicher Arbeitsunfall auf Klinikgelände in Oberursel

    Tödlicher Arbeitsunfall in Oberursel

    Am Donnerstagnachmittag kam es in Oberursel zu einem tragischen Arbeitsunfall.

    Nach ersten Ermittlungen führte ein 35-jähriger Arbeiter auf einem Klinikgelände in der Friedländer Straße Arbeiten am Aufzug durch.

    Dabei erlitt er tödliche Verletzungen.

    Trotz schneller Hilfe konnte der Mann nicht gerettet werden.

    Ermittlungen zum Unfallhergang

    Das Amt für Arbeitsschutz des Regierungspräsidiums Darmstadt wurde umgehend eingeschaltet.

    Gemeinsam mit der Kriminalpolizei untersuchte die Behörde den Unfallort und leitete erste Ermittlungen ein. Die genaue Ursache des Vorfalls ist derzeit noch unklar.

    Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft zieht ein unabhängiger Gutachter weitere Untersuchungen
    nach sich.

    Betreuung der Angehörigen

    Notfallseelsorger kümmerten sich vor Ort um die Angehörigen des Verstorbenen. Auch für die Einsatzkräfte standen Ansprechpartner bereit, um die psychische Belastung abzufangen.   

    Weitere Informationen

    Die Polizei weist darauf hin, dass die Ermittlungen noch andauern und keine weiteren Angaben zum Unfallhergang gemacht werden können. Weitere Informationen werden nach Abschluss der Untersuchungen veröffentlicht.

    Aktuelle Nachrichten zu ähnlichen Fällen finden Sie auch in unserer News-Rubrik. Weitere Berichte zu Einsätzen in Deutschland gibt es unter Deutschland-Meldungen. Offizielle Sicherheitshinweise veröffentlicht das Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

  • Zweijähriges Kleinkind im Aufzug gefangen

    Zweijähriges Kleinkind im Aufzug gefangen

    Zweijähriges Kleinkind im Aufzug gefangen – Aufzug muss gewaltsam geöffnet werden

    Am Freitagabend ist ein Kleinkind in einem Aufzug stecken geblieben. Zur Befreiung musste schweres Gerät eingesetzt werden.

    Nachdem eine 2-Jährige kurz vor ihren Eltern einen Aufzug betreten hatte, schloss sich dieser unvermittelt und ließ sich nicht mehr öffnen. Da zuerst unklar war, ob die Hand des Kindes noch in der Aufzugstüre eingeklemmt war, riefen die Eltern in ihrer Sorge die Feuerwehr. Die kurz darauf eingetroffenen Einsatzkräfte mussten sich aber zunächst geschlagen geben.

    Aufgrund der neuesten Bauart mit rein elektronischer Steuerung blieben die übliche Methoden ohne Erfolg. Kurzerhand wurde daraufhin der Steuerungsschrank im Dachgeschoss gewaltsam geöffnet und die dort aufgeführte Anleitung zum Notbetrieb Schritt für Schritt befolgt. Auch das blieb ohne Erfolg und so mussten ungewöhnliche Maßnahmen ergriffen werden.

    Mit einem Smartphone wurde eine Videoverbindung mit dem Servicetechniker der Aufzugsfirma aufgebaut. Nachdem alle Tricks und Kniffe des Experten scheiterten und selbst der Techniker ratlos aus dem Handydisplay blickte, war die Entscheidung klar: es führt kein Weg an schwerem Gerät vorbei. Mit dem hydraulischen Spreizer gelang es letztendlich, die Tür zur Kabine gewaltsam zu öffnen.

    Nach einer knappen Stunde konnte das Kind augenscheinlich unverletzt wieder in die Obhut der Eltern übergeben werden.

    Der Aufzug wurde außer Betrieb genommen und für den weiteren Personenverkehr gesperrt.

    Der Sachschaden ist der Feuerwehr München nicht bekannt.

  • Schwierige Rettung aus Aufzug (Neuperlach)

    Schwierige Rettung aus Aufzug (Neuperlach)

    Schwierige Rettung aus Aufzug (Neuperlach)

    München

    Dienstag, 23. Januar 2024, 18.10 Uhr, Otto-Hahn-Ring

    Aus bisher unbekannten Gründen ist am Dienstagabend bei einem Aufzug die Fangvorrichtung ausgelöst worden. Eine Person wurde dabei leicht verletzt. Die Rettung aus dem Aufzug gestaltete sich schwierig.

    Gegen 18 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle München der Notruf einer Betriebsfeuerwehr. Auf einem Betriebsgelände war ein Aufzug in einem Gebäude stecken geblieben.

    Da die Fangvorrichtung ausgelöst hatte, konnte der Aufzug nicht mehr verfahren werden.

    Durch das abrupte Abbremsen war der etwa 40-jährige Mann im Aufzug gestürzt und hatte sich leicht verletzt. Auch der inzwischen eingetroffene Techniker konnte das Problem nicht lösen.

    Den Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München gelang es in Zusammenarbeit mit der Betriebsfeuerwehr, die Aufzugskabine mithilfe eines Mehrzweckzuges so weit anzuheben, dass die Fangvorrichtung gelöst werden konnte.

    Dadurch konnte der Aufzug mithilfe der Steuerung auf Geschoßgleiche gebracht werden.

    Nach etwa zwei Stunden konnte der Mann den Aufzug verlassen.

    Er musste nicht in eine Klinik transportiert werden. 

  • Schon wieder Personen im Aufzug eingeschlossen

    Schon wieder Personen im Aufzug eingeschlossen

    Schon wieder Personen im Aufzug eingeschlossen

    München – 

    Donnerstag, 17. August 2023, 19.45 Uhr

    Orleansplatz

    Vergangenen Montag sind mehrere Personen aus einem steckengebliebenen Aufzug befreit worden. Am Donnerstagabend hat die Feuerwehr wieder Personen aus diesem Lift befreien müssen.

    Eine Mutter und ihr Kind befanden sich in dem Lift, als dieser zwischen zwei Geschossen stecken blieb. Sie betätigten den Notrufknopf und machten auf sich aufmerksam. Die Notrufzentrale einer Aufzugshotline informierte die Feuerwehr.

    Als die Einsatzkräfte eintrafen, nahmen sie umgehend den Kontakt zu den beiden Eingeschlossenen auf. Um Mutter und Tochter aus dem Aufzug zu befreien, versuchten die Feuerwehrmänner zunächst den Fahrstuhl über die Notbetriebssteuerung zu verfahren. Jedoch ohne Erfolg.

    Wieder einmal musste die Rettung der Personen über das Aufzugsdach erfolgen. Dafür öffneten die Retter die Dachluke und schufen anfangs eine kleine Öffnung. – Seit dem letzten Einsatz war erneut eine Metallplatte zwischen Dachluke und Fahrgastraum angebracht worden – durch diese gaben die Floriansjünger den beiden eingeschlossenen Wasser, eine Decke und Gehörschutz nach unten. Dann begannen Sie die Platte mit einer Säbelsäge zu öffnen.

    Nach knapp über einer Stunde nach Alarmierung der Feuerwehr konnten Mutter und Kind den Aufzug nun über eine Klappleiter verlassen.

    Der Aufzug wurde von der Feuerwehr außer Betrieb genommen.

  • Personen im Aufzug eingeschlossen

    Personen im Aufzug eingeschlossen

    Personen im Aufzug eingeschlossen (Haidhausen)

    München – 

    Am Montagnachmittag sind fünf Personen in einem Aufzug stecken geblieben. Die Rettungsaktion dauerte knapp zwei Stunden.

    Die Eingeschlossenen machten mit dem verbauten Notrufknopf auf sich aufmerksam. Daraufhin wurde die Feuerwehr alarmiert. Die kurz darauf eingetroffenen Einsatzkräfte verschafften sich einen Überblick und stellten fest, dass der Aufzug zwischen zwei Geschosse hing. Sie nahmen Kontakt zu den eingeschlossenen auf. Ihnen ging es so weit gut. Nach ersten Kenntnissen war bereits ein Aufzugstechniker unterwegs. Nachdem sich die Feuerwehrkräfte gewaltsam Zugang zum Maschinenraum verschaffen mussten, versuchten sie den Fahrkorb zu verfahren.

    Nachdem alle Versuche erfolglos blieben und bereits knapp eine Stunde vergangen war, entschied der Einsatzleiter die Rettung über die Dachluke im Aufzug. Die Schwierigkeit war jedoch, dass sie nach Öffnen der Luke auf eine weitere Metallebene gestoßen waren. Mit einer Säbelsäge und einem Winkelschleifer konnten die Einsatzkräfte dieses Metall entfernen. Jetzt konnten die fünf Eingeschlossenen nach knapp zwei Stunden über eine Klappleiter aus dem Aufzug klettern. Bis zu diesem Zeitpunkt war immer noch kein Techniker vor Ort.

    Die zwei Erwachsenen, zwei Jugendliche und ein Kleinkind mit Buggy blieben trotz der Hitze und der langen Rettungszeit unversehrt. Der betroffene Aufzug ist bis auf weiteres außer Betrieb.

  • Hausmeister stürzt in Aufzugsschacht im Krankenhaus und verstirbt

    Hausmeister stürzt in Aufzugsschacht im Krankenhaus und verstirbt

    Am Sonntagnachmittag (19. März) gegen 15 Uhr meldeten sich Mitarbeiter eines Krankenhauses an der Großenbaumer Allee in Duisburg bei Feuerwehr und Polizei.

    Sie berichteten, dass sie einen 59-Jährigen gefunden haben, der in einen Aufzugsschacht gefallen war. Er soll Arbeiten am Aufzug durchgeführt haben. Auch eine sofort herbeigerufene Ärztin konnte nur noch den Tod des Mitarbeiters feststellen.

    Die Kriminalpolizei hat das Amt für Arbeitsschutz informiert und die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Todesursache aufgenommen. Hinweise auf ein Fremdverschulden haben sich bislang nicht ergeben.