Schlagwort: Bahnverkehr

  • Kinder werfen Steine auf Gleise in Mühldorf

    Kinder werfen Steine auf Gleise in Mühldorf

    Steine auf Gleise in Mühldorf: Bundespolizei ermittelt nach gefährlichem Vorfall

    Ein gefährlicher Vorfall im Bereich der Bahnstrecke bei Mühldorf am Inn beschäftigt derzeit die Bundespolizei. Am 28. März 2026 gegen 11:30 Uhr gingen Hinweise ein, dass sich Gegenstände im Gleisbereich bei Bahnkilometer 2,0 befinden. Einsatzkräfte überprüften die Lage vor Ort und stellten mehrere Reifen sowie zerbrochene Steine direkt im Gleisbereich fest.

    Steine auf Gleise Mühldorf: Strecke vorübergehend gesperrt

    Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein Zug die auf den Gleisen liegenden Steine bereits überfahren und dabei zerstört. Um Spuren zu sichern und die Gefahrenlage zu bewerten, sperrten die Einsatzkräfte die Strecke vorübergehend. Der Vorfall zeigt erneut, wie gefährlich bereits kleine Hindernisse im Bahnverkehr sein können.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch unter News sowie im Bereich Verkehr.

    Kinder im Fokus der Ermittlungen

    Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf zwei bislang unbekannte Kinder. Diese hielten sich zuvor auf einer Brücke über den Gleisen auf und sollen Steine in Richtung der Gleise geworfen haben. Anschließend entfernten sie sich in Richtung eines nahegelegenen Wohngebiets.

    Die Bundespolizei beschreibt die gesuchten Personen wie folgt:

    • Etwa 10 Jahre alt, männlich
    • Eine Person trug ein blaues T-Shirt
    • Unterwegs mit einem schwarzen City-Roller
    • Zusätzlich ein kleines Kinderfahrrad (grau/blau bzw. hellblau)

    Wichtige Zeugin gesucht

    Besonders wichtig ist für die Ermittler eine bislang unbekannte Frau. Diese soll die Kinder vor Ort angesprochen und anschließend weggeschickt haben. Die Bundespolizei bittet diese Zeugin dringend, sich zu melden.

    Bundespolizei warnt vor lebensgefährlichen Handlungen

    Die Bundespolizei weist mit Nachdruck darauf hin, dass das Ablegen von Gegenständen im Gleisbereich einen schweren Eingriff in den Bahnverkehr darstellt. Solche Handlungen können katastrophale Folgen haben. Bereits kleine Hindernisse können Entgleisungen auslösen oder Notbremsungen erzwingen. Dabei geraten Fahrgäste, Bahnmitarbeiter und unbeteiligte Personen in erhebliche Gefahr.

    Auch das Betreten der Gleise ist streng verboten und lebensgefährlich. Züge können nicht ausweichen und haben einen langen Bremsweg. Wer sich im Gleisbereich aufhält, riskiert sein Leben.

    Weitere Hintergründe zu ähnlichen Fällen findest Du unter Deutschland.

    Hinweise an die Bundespolizei

    Die Bundespolizeiinspektion Freilassing hat Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder zu den beschriebenen Personen geben können, werden gebeten, sich direkt zu melden.

    Kontakt:

  • RB 90: Busse statt Züge zwischen Westerburg und Limburg vom 27. März bis 28. April 2026

    RB 90: Busse statt Züge zwischen Westerburg und Limburg vom 27. März bis 28. April 2026

    Achtung Pendler!

    Auf der Linie RB 90 müssen sich Reisende auf längere Einschränkungen einstellen. Zwischen Westerburg und Limburg entfallen von Freitag, 27. März 2026, bis Dienstag, 28. April 2026, die Zugverbindungen. Die Hessische Landesbahn organisiert in diesem Zeitraum einen Schienenersatzverkehr mit Bussen.

    Grund für die Änderung sind Bauarbeiten der DB InfraGO. Wer die Strecke regelmäßig nutzt, sollte seine Verbindung vor der Abfahrt unbedingt prüfen und mehr Zeit für die Reise einplanen. Der RB 90 Schienenersatzverkehr betrifft den Abschnitt zwischen Westerburg und Limburg vollständig.

    SEV auf der RB 90: Das gilt für Fahrgäste

    Während der Bauarbeiten fahren auf dem betroffenen Abschnitt keine Züge. Stattdessen übernehmen Busse den Verkehr. Die Hessische Landesbahn weist darauf hin, dass Reisende den Ersatzfahrplan und die Wegeleitungen online abrufen können. Auch in den bekannten Auskunftsmedien erscheinen die geänderten Verbindungen.

    Wichtig für viele Pendler und Ausflügler: In den Bussen können Fahrgäste keine Fahrräder mitnehmen. Wer seine Reise mit dem Rad plant, muss deshalb auf andere Möglichkeiten ausweichen. Gerade in der warmen Jahreszeit spielt dieser Punkt für viele Reisende eine große Rolle.

    Der RB 90 Schienenersatzverkehr läuft über mehrere Wochen. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die jeweiligen Abfahrtsorte, Fahrzeiten und Ersatzhaltestellen. Nicht jede Ersatzhaltestelle liegt direkt am Bahnhof. Reisende sollten sich vorab über die Wegeführung informieren.

    Wo Fahrgäste jetzt aktuelle Informationen finden

    Die Hessische Landesbahn veröffentlicht den Ersatzfahrplan sowie die Wegeleitungen auf ihrer Internetseite. Zusätzlich zeigen auch die Auskunftssysteme der Deutschen Bahn und des SPNV-Nord die geänderten Verbindungen an. Wer den RB 90 Schienenersatzverkehr nutzt, sollte vor jeder Fahrt die aktuelle Verbindung prüfen.

    Infos der Hessischen Landesbahn zur RB 90
    Aktuelle Verbindungen bei der Deutschen Bahn
    Fahrplaninformationen beim SPNV-Nord
    Wegeleitungen und Bahnhofsinformationen

    Hinweis für Reisende

    Wer zwischen Westerburg und Limburg unterwegs ist, sollte seine Fahrt in den kommenden Wochen frühzeitig planen. Der Ersatzverkehr ersetzt die Züge auf dem Abschnitt vollständig, Fahrräder bleiben außen vor und abweichende Haltepunkte können den Reiseweg verlängern. Wer sich vorab informiert, vermeidet unnötige Wartezeiten und kommt besser ans Ziel.

  • Dramatische Rettung am Bahngleis – Mutige Passanten verhindern Tragödie

    Dramatische Rettung am Bahngleis – Mutige Passanten verhindern Tragödie

    Dramatische Rettung im Hauptbahnhof Braunschweig: Zwei Passanten verhindern Schlimmeres

    Im Hauptbahnhof Braunschweig spielte sich gestern Vormittag eine Szene ab, die zahlreiche Reisende erschütterte. Ein 22-jähriger Mann sprang nach ersten Erkenntnissen offenbar in suizidaler Absicht in den Gleisbereich. Dabei geriet er ins Stolpern, stürzte und blieb leicht verletzt zwischen den Schienen liegen.

    Ein gerade einfahrender Zug auf dem Nachbargleis verfehlte den jungen Mann nur knapp. Mehrere Reisende beobachteten den Vorfall auf dem Bahnsteig – doch zwei von ihnen handelten sofort.

    Mutige Zivilcourage trotz laufendem Bahnverkehr

    Eine 26-jährige Frau und ein 31-jähriger Mann aus Salzgitter befanden sich ebenfalls auf dem Bahnsteig des Hauptbahnhof Braunschweig, als sich die dramatische Situation entwickelte. Ohne zu zögern begaben sie sich trotz des laufenden Bahnverkehrs in den Gleisbereich. Sie packten den 22-Jährigen und zogen ihn zurück auf den Bahnsteig.

    Ein zufällig auf dem Weg zum Dienst befindlicher Bundespolizist der Bundespolizei unterstützte die beiden Helfer unmittelbar. Gemeinsam betreuten sie den jungen Mann, bis alarmierte Rettungskräfte eintrafen. Sanitäter brachten den nur leicht verletzten Mann anschließend in ein Krankenhaus.

    Bundespolizei lobt beherztes Eingreifen

    Nur dank der schnellen Reaktion der beiden Passanten konnte im Hauptbahnhof Braunschweig eine Tragödie verhindert werden. Polizeidirektor Martin Kröger, Leiter der Bundespolizeiinspektion Hannover, würdigte das mutige Einschreiten ausdrücklich. Er betonte, dass die beiden Retter durch ihr couragiertes Handeln ein Menschenleben gerettet hätten – obwohl sie sich dabei selbst in Lebensgefahr brachten.

    Weitere Informationen zur Arbeit der zuständigen Dienststelle finden Sie bei der Bundespolizeiinspektion Hannover.

    Warnung vor Gefahren im Gleisbereich

    Trotz des glücklichen Ausgangs warnt die Bundespolizei eindringlich vor den erheblichen Risiken auf Bahnanlagen. Züge nähern sich oft nahezu geräuschlos und mit hoher Geschwindigkeit. Zusätzlich besteht Lebensgefahr durch Stromschienen, Oberleitungen und unübersichtliche Gleisführungen.

    Wichtige Hinweise zum Thema Zivilcourage stellt die Bundespolizei unter bundespolizei.de bereit. Informationen zu den Gefahren auf Bahnanlagen finden Sie ebenfalls auf der offiziellen Webseite der Bundespolizei.

    Weitere aktuelle Meldungen aus Niedersachsen lesen Sie auch in unserer Rubrik Deutschland sowie unter News.

  • Steinwurf auf Regionalexpress 10 bei Kitzingen – Bundespolizei ermittelt

    Steinwurf auf Regionalexpress 10 bei Kitzingen – Bundespolizei ermittelt

    Steinwurf auf Regionalexpress 10 zwischen Kitzingen und Dettelbach

    Am Montagabend, dem 05. Januar, kam es gegen 20:00 Uhr zu einem gefährlichen Zwischenfall im Bahnverkehr in Unterfranken.

    Unbekannte warfen einen Stein auf den Regionalexpress 10, der auf der Strecke zwischen Kitzingen und Dettelbach unterwegs war. Der Stein traf eine Seitenscheibe des Zuges und ließ diese springen.

    Glücklicherweise verletzte sich bei dem Vorfall niemand.

    Scheibe beschädigt – Sachschaden von rund 1.000 Euro

    Durch den Steinwurf auf den Regionalexpress 10 entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro.

    Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich Fahrgäste in unmittelbarer Nähe der beschädigten Scheibe. Zwei bislang unbekannte Zeuginnen reagierten geistesgegenwärtig und lösten den zuginternen Notruf aus.

    Der Zugbegleiter begab sich umgehend zu den betroffenen Reisenden. Er kümmerte sich um die sichtlich geschockten Fahrgäste und informierte die Einsatzleitstelle.

    Kurz darauf alarmierte er die Bundespolizei.

    Bundespolizei leitet Fahndung ein

    Beamte der Bundespolizei rückten umgehend aus und leiteten Fahndungsmaßnahmen im Bereich der Bahnstrecke ein. Trotz intensiver Absuche konnten die Einsatzkräfte keine verdächtigen Personen feststellen. Hinweise auf die Täter liegen bislang nicht vor.

    Die Bundespolizeiinspektion Würzburg übernahm die weiteren Ermittlungen. Die Beamten prüfen derzeit den Verdacht eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie Sachbeschädigung. Beide Straftaten gelten als schwerwiegend, da sie erhebliche Gefahren für Reisende und den Zugbetrieb darstellen.

    Zeugen dringend gesucht

    Die Ermittler bitten die Bevölkerung um Mithilfe. Personen, die am Montagabend im Bereich der Bahnstrecke zwischen Kitzingen und Dettelbach verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu möglichen Tatverdächtigen geben können, sollen sich melden.

    Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Würzburg telefonisch unter 0931/322590 entgegen.

    Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr kein Kavaliersdelikt

    Ein Steinwurf auf einen Zug stellt keine harmlose Sachbeschädigung dar. Solche Taten können schwerste Folgen haben und Menschenleben gefährden. Die Bundespolizei weist regelmäßig darauf hin, dass Angriffe auf Züge konsequent verfolgt werden.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen aus der Region findest Du auch in den Bereichen News, Deutschland und Verkehr.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Brand im ehemaligen Stellwerk in der Bahnhofstraße

    Brand im ehemaligen Stellwerk in der Bahnhofstraße

    Brand im ehemaligen Stellwerk Sondershausen sorgt für Feuerwehreinsatz

    Am Dienstag kam es zu einem Brand im ehemaligen Stellwerk in der Bahnhofstraße in Sondershausen. Gegenüber der Rettungsleitstelle ging die Meldung ein, dass in dem leerstehenden Gebäude ein Feuer ausgebrochen sei. Feuerwehr und Polizei rückten unmittelbar an und begannen umgehend mit den Löscharbeiten. Durch das schnelle Eingreifen verhinderten die Einsatzkräfte eine Ausbreitung der Flammen auf die Gebäudesubstanz.

    Schnelle Brandbekämpfung verhindert größeren Schaden

    Der Brand im ehemaligen Stellwerk Sondershausen war nach kurzer Zeit unter Kontrolle. Die Feuerwehr löschte die Flammen zielgerichtet, sodass das Feuer nicht auf tragende Teile oder angrenzende Bereiche übergreifen konnte. Trotz des schnellen Erfolgs entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro.

    Während der Löscharbeiten musste der Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Nordhausen und Erfurt für rund eineinhalb Stunden eingestellt werden. Die betroffene Fahrstrecke zählt zu einer wichtigen Verbindung in der Region, weshalb Reisende kurzfristig Umleitungen und Verzögerungen in Kauf nehmen mussten. Weitere Informationen zum Verkehrssektor finden Leser auf BlaulichtMYK Verkehr.

    Kriminalpolizei prüft mögliche Brandstiftung

    Das Gebäude steht seit längerer Zeit leer und ist so gesichert, dass Unbefugte es nicht betreten können. Dennoch untersucht der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Nordhausen aktuell, ob ein widerrechtliches Betreten oder eine vorsätzliche Brandstiftung in Frage kommt. Die Ermittler sichern Spuren und befragen mögliche Zeugen am Brandort, um die Ursache des Feuers aufzuklären.

    Die Ermittlungen zum Brand im ehemaligen Stellwerk Sondershausen laufen weiterhin. Wer Hinweise zur Brandursache oder verdächtige Beobachtungen rund um den Ereigniszeitpunkt gemacht hat, wird gebeten, sich bei den zuständigen Stellen zu melden.

    Hinweise der Bevölkerung dringend erbeten

    Die Bundespolizeiinspektion Erfurt nimmt Hinweise unter 0361/659830 entgegen. Auch die Polizei in Sondershausen ist über die Rufnummer 0361/5743 65 100 erreichbar. Weitere aktuelle Polizeimeldungen finden sich auf der Nachrichtenübersicht unter BlaulichtMYK News.

    Die Behörden setzen auf die Mithilfe der Bevölkerung, um die Hintergründe des Brandes im ehemaligen Stellwerk Sondershausen vollständig zu klären. Besonders Personen, die zum Zeitpunkt des Feuers in der Nähe der Bahnhofstraße unterwegs waren, könnten entscheidende Hinweise liefern.

    Aktuelle bundesweite Meldungen rund um Polizei- und Feuerwehreinsätze stehen zudem in der Rubrik Deutschland zur Verfügung.

  • Fahrerloser SUV rollt in Gleisbereich am S-Bahnhof Feldafing

    Fahrerloser SUV rollt in Gleisbereich am S-Bahnhof Feldafing

    SUV rollt in Gleisbereich Feldafing

    Am Donnerstagmorgen (23. Oktober) kam es am S-Bahnhof Feldafing zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall. Ein kleiner SUV rollte ohne Fahrer in den Gleisbereich und blieb dort mit den Vorderrädern auf den Schienen hängen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

    Auto rollt selbstständig in Richtung Gleise

    Gegen 8 Uhr parkte ein Mitarbeiter einer Feldafinger Autowerkstatt den schwarzen Geländewagen auf dem Parkplatz am S-Bahnhalt. Kurz darauf setzte sich das Fahrzeug selbstständig in Bewegung. Der SUV rollte über die Bahnsteigkante hinweg und kam erst im Gleisbereich zum Stillstand. Dabei beschädigte das Fahrzeug den Bahnsteig leicht.

    Feuerwehr und Polizei sichern Unfallstelle

    Die alarmierte Feuerwehr rückte rasch an und bergte den SUV aus dem Gleisbereich. Für die Dauer der Bergungsarbeiten und polizeilichen Maßnahmen blieb der Bahnverkehr zwischenzeitlich gesperrt. Gegen 10:30 Uhr konnten beide Gleise wieder freigegeben werden, teilte die Polizei Bayern mit.

    Ursache noch unklar – Ermittlungen laufen

    Die Polizei ermittelt aktuell, warum sich das Fahrzeug selbstständig in Bewegung setzte. Ob ein technischer Defekt oder ein menschliches Versäumnis vorlag, ist noch unklar. Auch der genaue Fahrzeughalter wird derzeit überprüft. Die Beamten haben die Ermittlungen aufgenommen.

    Einschränkungen im Bahnverkehr

    Unabhängig vom Vorfall finden derzeit Instandsetzungsarbeiten am Bahnsteig 1 statt. Züge in Richtung Tutzing halten deshalb aktuell nicht an diesem Bahnsteig. Fahrgäste werden gebeten, alternative Haltemöglichkeiten zu nutzen.

    Weitere aktuelle Nachrichten aus der Region finden Sie auf blaulichtmyk.de/news/ und im Bereich Deutschland.

  • Mann mit Schreckschusswaffe löst Schnellbremsung bei S-Bahn in Berlin aus

    Mann mit Schreckschusswaffe löst Schnellbremsung bei S-Bahn in Berlin aus

    Mann mit Schreckschusswaffe löst Einsatz aus

    Am Montagabend kam es in Berlin zu einem gefährlichen Zwischenfall im Bahnverkehr. Eine S-Bahn der Linie 7 musste zwischen den Bahnhöfen Ostkreuz und Warschauer Straße eine Schnellbremsung einleiten, nachdem sich ein Mann im Gleisbereich aufhielt.

    Mann läuft in Gleisbereich – Zugführer reagiert sofort

    Gegen 18:30 Uhr bemerkte der Triebfahrzeugführer der S-Bahn den Mann auf den Gleisen. Er reagierte geistesgegenwärtig und leitete sofort eine Schnellbremsung ein, um eine mögliche Kollision zu verhindern. Durch die Notbremsung konnte Schlimmeres verhindert werden.

    Nachdem die Strecke gesperrt wurde, begleiteten Mitarbeitende der Deutschen Bahn AG den Mann aus dem Gefahrenbereich. Kurz darauf trafen alarmierte Kräfte der Bundespolizei ein.

    Bundespolizei findet Schreckschusswaffe

    Bei der Durchsuchung des 38-jährigen polnischen Staatsangehörigen fanden die Einsatzkräfte eine Schreckschusswaffe mit leerem Magazin. Die Beamten stellten die Waffe sicher und leiteten Ermittlungen ein.

    Der Mann ist laut Polizei bereits polizeibekannt. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Nach Abschluss der Maßnahmen entließen die Beamten den Mann auf freien Fuß.

    Ermittlungen dauern an

    Die Bundespolizei prüft, warum sich der 38-Jährige im Gleisbereich aufhielt und ob weitere Straftaten vorliegen. Glücklicherweise kam bei dem Vorfall niemand zu Schaden. Der Bahnverkehr auf der Linie S7 war vorübergehend unterbrochen, konnte aber nach kurzer Zeit wieder aufgenommen werden.

    Weitere Informationen zu Einsätzen und Vorfällen im Bahnverkehr findest du in unserer Rubrik Verkehr oder unter Deutschland-News.

  • Waffen-Alarm im EuroCity in Neumünster:

    Waffen-Alarm im EuroCity in Neumünster:

    Bahnhof in Neumünster gesperrt 

    In der Nacht auf Samstag kam es in Neumünster zu einem bemerkenswerten Polizeieinsatz: Wegen eines Hinweises auf eine bewaffnete Person stoppte die Bundespolizei einen EuroCity mit rund 200 Fahrgästen, sperrte daraufhin den Bahnhof und durchkämmte den Zug. Währenddessen hielten Einsatzkräfte andere Züge an, leiteten Reisende aus dem Bahnhofsbereich und sorgten für Sicherheit. Schließlich gab die Polizei Entwarnung, und der Zug setzte seine Fahrt nach Kopenhagen fort.

    So lief der Einsatz in Neumünster ab

    Nach dem Hinweis reagierten die Kräfte schnell und entschieden. Sie stoppten den EuroCity im Bahnhof Neumünster, sicherten die Gleise und begannen die Durchsuchung. Gleichzeitig informierte die Bahn über eine behördliche Maßnahme, weshalb der Verkehr vorübergehend ruhte. Dadurch kam es – nachvollziehbar – zu Verspätungen und Umleitungen. Kurz nach zwei Uhr endete der Einsatz ohne Waffenfund, und die Strecke öffnete wieder.

    Was bedeutet das für Reisende?

    Du planst eine Fahrt über Schleswig-Holstein? Dann behältst du am besten die aktuelle Lage im Blick und bleibst flexibel. Bei polizeilichen Maßnahmen können Züge kurzfristig warten oder ausfallen. Deshalb prüfst du vor Abfahrt die Verbindung und rechnest, wenn nötig, mit Ersatzverkehren. So bleibst du auch bei kurzfristigen Sperrungen handlungsfähig.

    Prävention: Sicher unterwegs – ohne Panik

    • Beobachtest du verdächtige Situationen oder Personen, informierst du sofort die Bahnmitarbeitenden oder die Polizei – ohne die Person selbst anzusprechen.
    • Vermeide das Mitführen von Messern, Reizsprays oder Schreckschusswaffen – das erhöht die Sicherheit aller und verhindert Verstöße gegen Gesetze.
    • Folge im Ernstfall unbedingt den Anweisungen der Einsatzkräfte, verlasse – wenn aufgefordert – zügig den Bereich und halte dich über offizielle Kanäle auf dem Laufenden.

    Einordnung: Waffen-Alarm im EuroCity Neumünster

    Der Waffen-Alarm im EuroCity Neumünster zeigt, wie wichtig schnelles, koordiniertes Handeln ist. Die Kräfte entschieden konsequent, sperrten den Bahnhof, suchten den Zug gründlich ab und stellten die Sicherheit der Reisenden voran. Zwar blieb der Hinweis am Ende ohne Bestätigung, dennoch schützt ein solcher Einsatz viele Menschen – und schafft Klarheit. Deshalb bewertest du die Maßnahmen als richtig, weil sie Risiken früh begrenzen.

    Weiterführende Hinweise & Service

    Für allgemeine Sicherheitstipps auf Bahnreisen und aktuelle Informationen nutzt du die offiziellen Seiten der Behörden. Zusätzlich findest du bei uns fortlaufend Meldungen aus ganz Deutschland.

    Reisehinweise der Bundespolizei | Landespolizei Schleswig-Holstein | BlaulichtMYK Startseite | Mehr Blaulicht-News aus Deutschland

    Fazit: Der Waffen-Alarm im EuroCity Neumünster führte zwar kurzfristig zu Sperrungen, endete jedoch mit Entwarnung. Du bleibst ruhig, folgst den Anweisungen und informierst dich über offizielle Kanäle – so reist du sicher und stressärmer.

  • Sabotage an Kabelschacht in Leverkusen: Polizei ermittelt wegen Vandalismus

    Sabotage an Kabelschacht in Leverkusen: Polizei ermittelt wegen Vandalismus

    Sabotage an Kabelschacht in Leverkusen

    In der Nacht zu Montag haben Unbekannte in Leverkusen einen unterirdischen Kabelschacht geöffnet und sämtliche Kabel mit einem Trennschleifer durchtrennt. Die Polizei bewertet den Vorfall als gezielten Sabotageakt. Ein politisch motivierter Angriff auf die kritische Infrastruktur könne nach Angaben der Ermittler nicht ausgeschlossen werden.

    Massive Auswirkungen auf den Bahnverkehr

    Zunächst berichtete die Deutsche Bahn, dass ein Defekt am Stellwerk den Zugverkehr erheblich einschränke. Erst im Laufe des Tages stellte sich heraus, dass es sich nicht um einen technischen Defekt, sondern um mutwillige Zerstörung handelte.

    Der Bahnverkehr in der Region blieb bis zum frühen Montagnachmittag massiv beeinträchtigt.

    Polizei prüft politisches Motiv

    Die Polizei Köln hat die Ermittlungen aufgenommen und wertet die Tat als schwerwiegenden Eingriff in die kritische Infrastruktur. Ob ein politisch motivierter Hintergrund vorliegt, wird derzeit intensiv geprüft. Ein Zusammenhang mit früheren Angriffen auf Bahnanlagen in Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern ist nicht ausgeschlossen.

    Aufruf an Zeugen

    Die Ermittler bitten Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des betroffenen Kabelschachts bemerkt haben, sich umgehend zu melden. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle sowie die Polizei NRW entgegen.

    Weitere Informationen

    Aktuelle Nachrichten zum Thema finden Sie auch auf blaulichtmyk.de/news/ sowie im Bereich Deutschland. Zudem informiert die Deutsche Bahn über laufende Störungen auf ihrer offiziellen Webseite.

  • Unbekannter wirft Fahrrad ins Gleis

    Unbekannter wirft Fahrrad ins Gleis

    Gefährlicher Eingriff in Bahnverkehr in Remscheid-Lennep – Polizei sucht Zeugen

    Remscheid

    Am Freitagmorgen, den 15. August, kam es am Haltepunkt Remscheid-Lennep zu einem gefährlichen Vorfall.

    Gegen 5 Uhr warf ein bislang unbekannter Täter ein Fahrrad auf die Bahngleise der S-Bahnstrecke.

    Kurz darauf überfuhr die S-Bahnlinie S7 (Zugnummer 29100) das Hindernis.

    Das Fahrrad verkeilte sich unter einer Wageneinheit.

    Der Lokführer leitete keine Schnellbremsung ein, reduzierte jedoch sofort die Geschwindigkeit.

    Ein Techniker der Deutschen Bahn AG konnte das Fahrrad schließlich aus dem Zug entfernen.

    Am Fahrzeug wurden zunächst keine sichtbaren Schäden festgestellt.

    Zur Sicherheit wurde die S-Bahn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine Werkstatt überführt.

    Die Bundespolizei stellte das Fahrrad als Beweismittel sicher.

    Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr wurde eingeleitet.

    Durch den Vorfall verspätete sich die S7 um 138 Minuten.

    Der Vorfall führte zu erheblichen Beeinträchtigungen im morgendlichen Bahnverkehr.

    Die Bundespolizei bittet dringend um Zeugenhinweise.

    Wer Beobachtungen gemacht hat, kann sich unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 6 888 000 melden.

    Die Rufnummer ist rund um die Uhr erreichbar.

  • Tödlicher Straßenbahnunfall in Viernheim: Fußgängerin (70) stirbt noch an der Unfallstelle

    Tödlicher Straßenbahnunfall in Viernheim: Fußgängerin (70) stirbt noch an der Unfallstelle

     Schwerer Verkehrsunfall – Fußgängerin tödlich verletzt

    Viernheim

    Am Dienstagnachmittag, dem 24. Juni, kam es in Viernheim zu einem tragischen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang.

    Gegen 17:45 Uhr wollte eine 70-jährige Frau die Straßenbahngleise an der Schriesheimer Straße überqueren.

    Die Seniorin lief in südliche Richtung, als sich zeitgleich eine Straßenbahn aus Richtung Weinheim näherte.

    Trotz eines Warnsignals und einer sofort eingeleiteten Notbremsung konnte der Fahrer den Aufprall nicht verhindern.

    Die Frau wurde von der einfahrenden Bahn erfasst und zwischen Triebwagen und Bahnsteigkante eingeklemmt.

    Sie wurde mehrere Meter mitgeschleift und erlitt dabei tödliche Verletzungen.

    Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der Frau feststellen.

    Der 60-jährige Straßenbahnfahrer erlitt einen schweren Schock und wurde betreut.

    Passagiere in der Straßenbahn blieben unverletzt, es kam zu keiner weiteren Gefährdung.

    Die Polizei sperrte die Schriesheimer Straße während der Unfallaufnahme in beide Fahrtrichtungen. Auch der Straßenbahnverkehr wurde vorübergehend vollständig eingestellt.

    Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen.

    Zur Dokumentation und Analyse kam auch eine Drohne zum Einsatz.

    Die Sperrung der Strecke in Richtung Mannheim konnte gegen 21:50 Uhr wieder aufgehoben werden.

  • Brey: Vollsperrung der B9 nach Brand – Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich zu meiden

    Brey: Vollsperrung der B9 nach Brand – Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich zu meiden

    Abschlussmeldung zum Brand in Brey

    Brey

    Gegen 14:24 Uhr wurde der Brand einer größeren Scheune mit anliegenden Garagen im Hinterhof eines Mehrparteienhauses in Brey gemeldet, welche sich zwischen der innerörtlichen B9 und der Bahnlinie befand.

    Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Scheune im Vollbrand und griff auf die Garagen über.
    Zwei in der Scheune sowie in der Garage befindliche Fahrzeuge wurden durch das Feuer vollständig zerstört (darunter ein Wohnmobil), zwei weitere Fahrzeuge wurden durch das Feuer beschädigt.

    Die Scheune / Garage brannten vollständig aus

    Aufgrund des massiven Rauchentwicklung wurden die umliegenden Häuser evakuiert.
    Das angrenzende Mehrparteienhaus wurde durch das Feuer beschädigt, blieb letztendlich aber für
    die Anwohner bewohnbar.

    Die Bahnstrecke wurde für über eine Stunde für den Bahnverkehr aufgrund der Löscharbeiten gesperrt. Aufgrund der Einsatzfahrzeuge musste die B9 voll gesperrt werden. Durch die Straßenmeisterei wurden Umleitungsbeschilderungen in Rhens und Boppard eingerichtet.

    Der Verkehr konnte um 18:17 Uhr über die Öffnung einer Fahrspur in FR Boppard abgeleitet werden.
    Um 18:54 Uhr wurde die Sperrung vollständig aufgehoben und die B9 war für den Verkehr wieder frei.

    Bei dem Einsatz wurden zwei Angehörige der Feuerwehr leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser verbracht. Die B9 war für den Verkehr für ca. vier Stunden voll gesperrt.

    Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Kriminalpolizei aufgenommen. Die Schadenshöhe könnte sich im unteren 6-stelligen Bereich befinden, dies ist derzeit noch unklar.

    Im Einsatz waren die Feuerwehr mit mehreren Einheiten, Polizei, Rettungsdienst, Ordnungsamt/Kreisverwaltung, Energieversorger sowie die Straßenmeisterei.

    Brand in Brey – Vollsperrung der B9

    Brey

    Aufgrund eines Brandes in Brey ist die B9 in beide Fahrtrichtungen derzeit voll gesperrt. Wir bitten den Bereich weiträumig zu umfahren und von Nachfragen abzusehen. Es wird nachberichtet.

  • Müder Mann schläft im Gleis

    Müder Mann schläft im Gleis

    Müder Mann schläft im Gleis

    Boppard, B9/ Bahnstrecke, Gemarkung Holzfeld

    Gegen 08:00 Uhr verständigte eine aufmerksame Bahnreisende die Polizei, dass sie aus dem Richtung Mainz fahrenden Zug heraus zwischen Hirzenach und St. Goar eine Person habe im Gleis liegen sehen.

    Umgehend entsandte Einsatzkräfte der PI Boppard konnten tatsächlich eine männliche Person feststellen, die sich dort augenscheinlich zum Schlafen an die Felswand gelegt hatte.

    Nach Sperrung des Bahnverkehrs konnte sie aus dem Bereich verbracht und aufgrund leichter Verletzungen in ein Koblenzer Krankenhaus eingeliefert werden.

    Ob sich der 39-jährige aus dem Rhein-Sieg Kreis bewusst oder instinktiv den wärmenden Rheinschiefer als Nachtlager gewählt hatte, ist bislang noch nicht geklärt. Im Einsatz waren neben Polizei und Rettungsdienst ebenfalls die Feuerwehren aus Hirzenach und Bad Salzig.

    Der Bahnverkehr war für knapp 30 Min. gesperrt.

  • Leben für 25 Cent Pfand riskiert

    Leben für 25 Cent Pfand riskiert

    Leben für 25 Cent Pfand riskiert

    Erfurt, Erfurt Hauptbahnhof

    Mehr als einen Schutzengel hatte am Sonntagmorgen ein 38-Jähriger.

    Bundespolizisten bestreiften den Bahnsteig 9/10 des Erfurter Hauptbahnhofes, als ihnen ein Mann auffiel, der sich aus dem Gleisbereich heraus auf die Plattform bewegt hat. Sie erkannten von weitem, dass er eine Pfanddose in der Hand hatte. Er wollte sich sodann ins Gleis 9 begeben, um dort auch einen Gegenstand herauszuholen.

    Die Beamten forderten den Mann lautstark auf, dies zu unterlassen und stellten ihn vor Ort. Währenddessen rauschte ein Zug durch das Gleis 10, nur wenige Sekunden, nachdem der Ukrainer diesen Bereich verlassen hatte.

    Im Zuge der Überprüfung des Mannes wurde offensichtlich, dass er körperliche Beeinträchtigungen hat und wohl nur mit Mühe, den sicheren Bahnsteig erreichten konnte. Der 38-Jährige zeigte sich einsichtig und zugleich beeindruckt von der Geschwindigkeit, mit welcher der Zug den Bahnhof passiert hat.

    Der Bahnverkehr wurde durch diese lebensgefährliche Aktion nicht beeinträchtigt. Immer wieder sensibilisiert die Bundespolizei zum sicheren Verhalten in Bahnhöfen und nahe den Gleisanlagen.

    Das Erlebte dürfte dem Mann in Erinnerung bleiben. Für das unbefugte Betreten der Gleise droht ihm ein Bußgeld.

  • LKW-Fahrer verursacht Brückenschaden

    LKW-Fahrer verursacht Brückenschaden

    LKW-Fahrer verursacht Brückenschaden

    Stralsund –

    Gestern Nachmittag (05.03.25) gegen 13:45 Uhr beschädigte ein LKW-Fahrer mit seinem Sattelzug, wegen Missachtung der Höhenbegrenzung, die Eisenbahnbrücke Schwarze Kuppe in Stralsund.

    Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn sah, wie der LKW-Fahrer weiterfuhr und meldete an die Notfallleitstelle Berlin der Deutschen Bahn den Vorfall. Diese veranlasste eine sofortige Streckensperrung vom Haltepunkt Altefähr bis zum Hauptbahnhof Stralsund.

    Der LKW-Fahrer fuhr mit seinem Gespann weiter in Richtung Volkswerft Stralsund. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten Bundespolizisten auf einem Betriebsgelände in der Nähe der Volkswerft einen LKW mit defektem Anhänger feststellen. Während der Befragung, gab der LKW-Fahrer an, die Höhenbegrenzung nicht gesehen zu haben. Beim Unterfahren der Eisenbahnbrücke nahm er plötzlich einen lauten Knall wahr. Der Versuch, den LKW rückwärts unter der Brücke wegzufahren, missglückte, so dass er vorwärts weiterfuhr.

    Im Bereich der Eisenbahnbrücke Schwarze Kuppe nahmen die Beamten die Beschädigungen auf und entfernten die abgefahrenen Betonreste von der Fahrbahn. Die eingeleitete Streckensperrung um 13:40 Uhr wurde nach Freigabe durch einen Gutachter der Deutschen Bahn gegen 14:30 Uhr wieder aufgehoben. Dabei kam es zu zwei Zugausfällen. An der Eisenbahnbrücke entstand ein Schaden von circa 25.000 Euro. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des gefährlichen Eingriffes in den Bahnverkehr aufgenommen.

    Die zuständigen Beamten vom Polizeihauptrevier Stralsund übernahmen anschließend den Vorgang auf dem Betriebsgelände der Volkswerft. Sie ermitteln nun wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie wegen des Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung. An dem Sattelauflieger entstand ein Schaden von 20.000 Euro.

  • Bundespolizei sichert Kuscheltier und erlöst Reh

    Bundespolizei sichert Kuscheltier und erlöst Reh

    Bundespolizei sichert Kuscheltier und erlöst Reh

    München, Lkr. Starnberg

    Beamte der Bundespolizei wurden am Donnerstagabend (27. Februar) in den Bahnbereich nahe
    der Elsenheimer Straße losgeschickt mit der Information “Hund von Zug überfahren”.
    Doch dann kam überraschenderweise alles ganz anders.

    Es war kurz vor 18 Uhr als eine Frau dem Polizei-Notruf mitteilte, sie hätte aus dem Bürofenster einen, vermutlich angefahrenen Hund wahrgenommen, der nun neben im Bereich der Bahngleise liegt. Die ankommenden Beamten erkannten aus der Ferne einen Gegenstand (ein Tier?) im Gleis und forderten zwecks Annährung und Bergung eine Gleissperrung.

    Je näher die Bundespolizisten wenig später kamen, umso weniger trauen sie ihren Augen.
    Bei dem “angefahrene” Hund handelte es sich lediglich um ein größeres Plüschtier. Nachdem dieses geborgen war, wurden die Gleise für den Bahnverkehr wieder freigegeben. Es war nur zu geringen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr gekommen.

    Der “Bello” – etwas größerer Art – musste leider entsorgt werden, da sein Zustand für die weitere Verwendung als Kuschel- oder Spieltier sehr stark eingeschränkt war. Zur Herkunft, Rasse oder auch
    Alter des Hundes können leider keine Angaben gemacht werden.

    Tipp der Bundespolizei:

    Sollte jemanden ein Plüschtier in die Gleise “entlaufen”, bitte Bahn oder Bundespolizei verständigen, damit Versehen wie oben schnell ausgeräumt werden können. Bitte nicht selbständig den Gleisbereich betreten.

    Das diese Einsätze auch anders enden, zeigt ein Vorfall, ebenfalls vom
    Donnerstag (27. Februar).

    Gegen 13 Uhr wurde der Bundespolizei im Bereich Seefeld-Hechendorf, Landkreis Starnberg, ein Wildunfall gemeldet. Dabei soll ein Zug oder eine S-Bahn ein Reh erfasst und verletzt haben. Nach Aussage des Mitteilers sei das Reh noch am Leben.

    Den Beamten bestätigte sich die Meldung nach Eintreffen am Unfallort im Bereich des Friedhofs Seefeld. Sie erlösten das schwerstverletzte Tier mit zwei Schüssen aus der mitgeführten Maschinenpistole.

    Der zuständige Jagdpächter wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt und holte das Reh ab. Der Unfallzug ist nicht bekannt. Zu bahnbetrieblichen Auswirkungen ist es nicht gekommen. Der Vorfall
    war aufgrund der Schussabgabe im Bereich des Ortsrandes öffentlichkeitswirksam. 

  • Zug überrollt E-Scooter – Bundespolizei ermittelt

    Zug überrollt E-Scooter – Bundespolizei ermittelt

    Zug überrollt E-Scooter – Bundespolizei ermittelt

    Bremen

    Bf. Bremen – Lesum, 30.01.2025 / 23:11 Uhr

    In der Nacht zu Freitag überfuhr eine Nordwestbahn auf ihrer Fahrt nach Bremen auf Höhe des Lesumer Bahnhofs einen E-Scooter.

    Die Bremer Bundespolizei ermittelt nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

    Nach ersten Erkenntnissen warfen bisher unbekannte Täter den Miet-E-Scooter in das Bahngleis, wo er gegen 23:11 Uhr von der NWB RS 1 überrollt wurde. Der Roller verkeilte sich dadurch unter dem Zug und verursachte kleinere Schäden an der Lok.

    Weil die Nordwestbahn ihre Fahrt zunächst nicht fortsetzen konnte, mussten die Passagiere den Zug am Bahnsteig in Lesum verlassen. Alarmierte Beamte der Bundespolizei nahmen die Ermittlungen vor Ort auf und wurden von der Bremer Feuerwehr bei der Bergung des E-Scooters unterstützt. Für diesen Zeitraum musste der betroffene Streckenabschnitt gesperrt werden. Es kam jedoch aufgrund der Nachtzeit nur zu geringen Auswirkungen im Bahnverkehr.

    Die Bremer Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang vor solchen leichtsinnigen und mitunter lebensgefährlichen Aktionen und bittet im konkreten Fall um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0421/16299 – 7777 oder per E-Mail an bpoli.bremen@polizei.bund.de.

  • Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr

    Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr

    Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr

    München

    Am Donnerstagvormittag (23. Januar) rollte ein Müllcontainer im Ostbahnhof in die Gleise. Ein Bahnmitarbeiter versuchte diesen zu bergen. Als ein Güterzug nahte, entfernte er sich aus dem Gleisbereich. Der Zug überfuhr den Metallbehälter. Keine Verletzten, aber Sachschaden im
    mittleren vierstelligen Eurobereich.

    Gegen 10:10 Uhr kam es im Ostbahnhof zu dramatischen Szenen. Am Gleis 8 verselbstständigte sich
    ein dort abgestellter, vermutlich nicht gesicherter, metallener Müll-Sammelwagen eines DB-Reinigers. Dieser rollte innerhalb weniger Sekunden von der Mitte des Bahnsteigs ins Gleis 8.

    Die 53-jährige DB-Reinigungskraft erkannte den im Gleis liegenden Müllwagen, begab sich zur
    schnellen Bergung dessen vom Bahnsteig in den Gleisbereich. Wenige Sekunden später näherte sich
    ein ca. 600 m langer Güterzug. Der Lokomotivführer erkannte das Hindernis und den im Gleis
    stehenden Mann, woraufhin er einen Achtungspfiff abgab und eine Schnellbremsung einleitete.

    Die Lokomotive und mindestens ein Güterzugwaggon des Zuges, der unterwegs zum Brenner war, überrollten den Müll-Sammelwagen. Dieser wurde vollständig zerstört. Nach ersten Ermittlungen
    beläuft sich der Sachschaden auf ca. 5.000 bis 10.000 EUR. Die Bundespolizei hat Ermittlungen
    wegen des Verdachts eines fahrlässigen, gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen.
    Ein Windstoß dürfte die Ursache des Wegrollens gewesen sein; ein Verschulden Dritter lag nicht vor.

    Die Bundespolizei warnt eindringlich beim Abstellen von mit Rollen ausgestatteten Gegenständen,
    wie Kinderwägen, Rollatoren, Rollkoffern oder ähnlichem, diese zu sichern. Sollten Gegenstände doch
    ins Gleis rollen, wird dringend davon abgeraten sich in die Schienen zu begeben. Informieren Sie bitte umgehend nahe DB-Mitarbeiter oder unter der Notfall-Nummer 110 die Polizei. 

  • Schwerer Unfall bei München: 43-Jähriger läuft auf Gleisen und wird von S-Bahn erfasst

    Schwerer Unfall bei München: 43-Jähriger läuft auf Gleisen und wird von S-Bahn erfasst

    Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr
    43-Jähriger von S-Bahn angefahren und verletzt

    München

    Ein 43-Jähriger, der sich am Mittwochabend (15. Januar) zwischen Dachau und Karlsfeld zu Fuß
    auf Bahngleisen auf dem Weg nach München befand, wurde von einer S-Bahn erfasst und verletzt.

    Gegen 17:25 Uhr erkannte ein Triebfahrzeugführer einer Richtung München verkehrenden S-Bahn (S2)
    im Gleisbereich eine Person. Trotz Schnellbremsung konnte der DB-Mitarbeiter eine Kollision
    nicht verhindern. Die S-Bahn erfasste den 43-jährigen Iraner am Arm, dann wurde er zur Seite geschleudert.

    Ersten Ermittlungen zufolge befand sich der Mann, der in Karlsfeld wohnt, auf dem Weg nach München. Dazu nutzte der Ortsunkundige die Bahngleise. Bei der Kollision erlitt er u.a. einen offenen Bruch
    des Armes, weswegen er in eine Klinik eingeliefert und operiert wurde.

    Bei der Schnellbremsung verletzte sich keiner der rund 130 Reisenden. Der Triebfahrzeugführer
    musste abgelöst werden. Aufgrund des Vorfalls kam es zu erheblichen betrieblichen Auswirkungen
    im S-Bahn-, wie im Regionalverkehr Richtung Regensburg.

    Gegen den 43-jährigen Iraner wird von der Bundespolizei wegen des Verdachts des gefährlichen
    Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

    Die Bundespolizei warnt eindringlich davor, die Gleisanlagen – auch nicht zur Orientierung – zu betreten.