Schlagwort: Bauprojekt Koblenz

  • Brückenbau Rauental/Goldgrube: Lückenschluss der Stahlkonstruktion erfolgreich abgeschlossen

    Brückenbau Rauental/Goldgrube: Lückenschluss der Stahlkonstruktion erfolgreich abgeschlossen

    Beim Brückenbau Rauental/Goldgrube haben die Bauverantwortlichen einen wichtigen Meilenstein erreicht. Am vergangenen Wochenende schlossen sie die Stahlkonstruktion der neuen Geh- und Radwegbrücke erfolgreich.

    Bereits in der Nacht vom 14. auf den 15. März hoben sie die ersten Stahlbauteile über der 12-gleisigen Bahnanlage auf der Rauentaler Seite ein. Nun verbinden die montierten Elemente die Konstruktion vollständig.

    80 Meter Stahlkonstruktion über den Gleisen

    Die Brücke umfasst eine Stahlkonstruktion mit einer Gesamtlänge von 80 Metern. Davon verlaufen 64 Meter frei über den Gleisen. Die gesamte Konstruktion wiegt rund 200 Tonnen.

    Nach dem abgeschlossenen Einhub ist das Bauwerk jetzt deutlich sichtbar. Der Brückenbau Rauental/Goldgrube zeigt damit erstmals seine endgültige Form.

    Gesamtlänge von 444 Metern geplant

    Das vollständige Bauwerk erreicht inklusive der Rampen eine Länge von rund 444 Metern. Am Scheitelpunkt misst die Brücke eine Höhe von etwa 11 Metern.

    Für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende entsteht eine nutzbare Breite von rund fünf Metern. Dadurch ermöglicht die Brücke einen Begegnungsverkehr in beide Richtungen.

    Wichtige Voraussetzung für neuen Haltepunkt

    Die Geh- und Radwegbrücke dient zudem als Grundlage für ein weiteres Infrastrukturprojekt. Sie stellt eine Voraussetzung für den geplanten Schienenhaltepunkt „Verwaltungszentrum“ der Deutschen Bahn dar.

    Weitere aktuelle Meldungen aus der Region findest Du unter https://blaulichtmyk.de/news/ sowie im Bereich Deutschland und Verkehr.

    Offizielle Informationen stellt auch die Deutsche Bahn bereit.

    Der Brückenbau Rauental/Goldgrube markiert damit einen zentralen Fortschritt für die Verkehrs- und Infrastrukturentwicklung in Koblenz.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Koblenz – Poterne der Feste Franz nach Jahrzehnten wieder geöffnet

    Koblenz – Poterne der Feste Franz nach Jahrzehnten wieder geöffnet

    Feste Franz: Poterne wird wieder zum Eingang

    Koblenz –

    Ein wichtiges Stück Stadtgeschichte wird wieder sichtbar.

    Die Poterne der Feste Franz in Koblenz ist nach Jahrzehnten erstmals freigelegt.

    Im Rahmen des Projekts „Festungsstadt Koblenz“ wurde der zugemauerte Zugang geöffnet – ein bedeutender Schritt für das Stadtbild.

    Die freigelegten Torbögen sollen künftig wieder als Hauptzugang dienen. Geplant ist ein direkter Übergang vom Stadtteil Lützel über die Mayener Straße in den neuen Festungspark Kaiser Franz.

    Das Vorhaben wird durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gefördert. Die Mittel stammen aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“.

    Historisches Portal mit Symbolkraft

    Hinter dem beeindruckenden Portal verbirgt sich ein 42 Meter langer Hohlgang.

    Die Poterne diente früher als Hauptzugang zum Innenhof der Festung. Die Inschrift am Portal erinnert
    an den Bau durch Friedrich Wilhelm III. in den Jahren 1817 bis 1820.

    Der Baukörper zeigt sich im ägyptisierenden Stil – ein einzigartiges architektonisches Merkmal
    in Koblenz.

    Die Wiederöffnung des Portals gilt daher auch als kulturelles Symbol für die Wiederbelebung
    der historischen Festungsanlage.

    Sanierung mit Blick auf Sicherheit und Denkmalpflege

    Aktuell ist der Durchgang für Besucher noch gesperrt.

    Der Grund:

    An der Gewölbedecke werden wichtige Sicherungsarbeiten vorgenommen. Stahlanker stabilisieren die Wand zum Hang. So wird das historische Bauwerk gegen Bewegung in Richtung der Bahntrasse
    gesichert.

    Auch die Hangmauer wird saniert.

    Risse im Mauerwerk werden verfüllt. Schadstellen werden restauriert. Ein Verputz in traditioneller Technik schützt das Mauerwerk langfristig.

    Die gesamte Wand wird zusätzlich mit einer Überschlämmung versehen.

    Neue Nutzung: Aussichtsbalkon, Freiluftbühne und Parkzugang

    Zukünftig soll das Dach der Poterne als Aussichtsbalkon genutzt werden.

    Der Blick reicht über Koblenz und die umliegenden Festungsbereiche. Gleichzeitig entstehen neue Außenanlagen:

    Eine Freiluftbühne mit Sitzreihen – die sogenannte „Bühne in der Grabenwehr“ – und eine Treppe
    zum höher gelegenen Parkbereich.

    Die Bauarbeiten sollen bis zum Frühjahr 2026 abgeschlossen sein. Danach wird die Poterne als repräsentativer Haupteingang für Besucher offiziell eröffnet.

    Fazit: Historische Substanz trifft moderne Stadtentwicklung

    Die Wiederöffnung der Poterne ist mehr als ein Bauprojekt.

    Sie steht für die Verbindung von denkmalgerechter Sanierung, städtischer Entwicklung und
    kultureller Aufwertung. Koblenz erhält einen neuen Zugang zur Geschichte – offen, sicher und zukunftsorientiert.

  • Brückenausbau Horchheim: Arbeiten zur Verbreiterung von Geh- und Radweg schreiten planmäßig voran

    Brückenausbau Horchheim: Arbeiten zur Verbreiterung von Geh- und Radweg schreiten planmäßig voran

    Baufortschritt der Verbreiterung des Geh- und Radweges an der Eisenbahnbrücke Horchheim

    Die Bauarbeiten zur Verbreiterung des Geh- und Radwegs an der Eisenbahnbrücke Horchheim schreiten planmäßig voran.

    Das Projekt unter Federführung des Tiefbauamtes der Stadt Koblenz soll die Verbindung zwischen den Stadtteilen Oberwerth und Horchheim für den Fuß- und Radverkehr deutlich verbessern und sicherer gestalten.

    Die Fertigstellung ist für Ende 2026 vorgesehen.

    Derzeit ist die Einhausung des 1. Bauabschnitts abgeschlossen. Dieser Abschnitt erstreckt sich von der ersten Pfeilerkanzel bis zur Brückenmitte. Die alten Brückenteile in diesem Bereich wurden bereits zurückgebaut, nur Teile der früheren Tragkonstruktion stehen noch.

    In einem nächsten Schritt wird die Brücke im geschützten Bereich der Einhausung von alten Beschichtungen befreit. Hierfür wurde ein spezielles Zelt errichtet, um zu verhindern, dass Schadstoffe beim Abtrag der alten Beschichtung in die Umwelt gelangen. Anschließend beginnt der Stahlbau mit dem Aufbau der neuen Konstruktion zur Verbreiterung des Geh- und Radwegs.

    Parallel dazu laufen auf der Horchheimer Seite die vorbereitenden Maßnahmen für die Gründung der neuen, ebenfalls breiteren und eigenständigen Brücke über die Rheingleise. Die Erdarbeiten, einschließlich Bodenaushub und Kampfmittelsondierung, sind bereits abgeschlossen. Zudem beginnen Arbeiten zur Stabilisierung des Untergrunds mit so genannten Erdnägeln.

    Die Bauarbeiten erfolgen im sensiblen Umfeld der Bahnstrecke 3710. Das erfordert besondere Vorsichtsmaßnahmen und stellt das Baupersonal täglich vor hohe sicherheitstechnische Herausforderungen.

    Die Stadtverwaltung Koblenz bittet um Verständnis für mögliche Einschränkungen während der Bauphase, insbesondere die notwendige Sperrung des Leinpfades. Die Maßnahme dient langfristig der Verbesserung der innerstädtischen Infrastruktur und der Förderung umweltfreundlichen Verkehrs.