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  • Bestatter vergewaltigt Kollegin neben Leiche

    Bestatter vergewaltigt Kollegin neben Leiche

    Nürnberg (Bayern) – Ungeheurer Fall um Bestatter

    Bestatter Bodo G. (69) wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt, weil er seine Kollegin (41) neben einem offenen Sarg mit einer Leiche vergewaltigt haben soll.

    Mehr als vier Monate nahm sich Richter Claas Werner vom Landgericht Nürnberg-Fürth Zeit, um den Fall zu beurteilen, in dem Aussage gegen Aussage stand. Bodo G. beteuerte bis zum Schluss seine Unschuld. Seine Ex-Mitarbeiterin habe ein benutztes Kondom aus seinem Badezimmer-Mülleimer verwendet, um fingierte Spuren im Abschiedsraum zu hinterlassen.

    Die Nebenklägerin Susanne B. (Name geändert): „Nach einer Abschiedsfeier rief er mich an, er wollte mit mir dort Sex haben. Er hat mich immer begrapscht, jeden Tag!“

    Übergriffe in der Aussegnungshalle

    Angeklagt war Bodo G. wegen drei Missbrauchsfällen im Frühjahr 2022: vor dem Urnen-Lager, in der Aussegnungshalle und auf der Holzpalette eines Sarg-Innenausstatters.

    Die Verteidigung plädierte auf Freispruch. Doch laut Justizsprecherin Tina Haase nach dem Urteil gegenüber der BILD:

    „Die zweite Strafkammer hat den Angeklagten der Vergewaltigung in zwei Fällen und sexueller Nötigung schuldig gesprochen.“

    Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

    Für Susanne B. ist das klare Urteil eine Genugtuung. Bodo G. hatte sie zu Beginn des Prozesses verbal angegriffen:

    „Was die Dame von sich gelassen hat, ist beschämend – nur weil sie keinen Bock zu arbeiten hatte.“

    Er behauptete außerdem, sie sei lesbisch und habe sich an seine Frau herangemacht.

    Opfer leidet unter posttraumatischer Belastungsstörung

    Richter Claas Werner konfrontierte den Angeklagten mit belastenden Aussagen:

    „Sie sollen gesagt haben: ‘Mir juckt der Schwanz’.“

    Bodo G. bestritt das: Seine Frau sei 18 Jahre jünger, er habe keine Seitensprünge nötig. Auch die Geschichte mit dem angeblich gestohlenen benutzten Kondom überzeugte das Gericht nicht.

    „Wenn Sie sterilisiert sind, wozu benutzen Sie dann noch Kondome?“

    Bodo G. hat sein Unternehmen inzwischen verlassen. Susanne B. befindet sich wegen einer posttraumatischen Belastungsstörung in Behandlung.

    Fotos des Angeklagten bei BILD

  • 4 Tote bei Absturz von Kleinflugzeug

    4 Tote bei Absturz von Kleinflugzeug

    Schreckliches Unglück in Österreich!

    Ein Kleinflugzeug, das am Nachmittag in Oberschleißheim bei München (Bayern) startete, ist im Pinzgau (Österreich) abgestürzt. Dabei sollen vier Menschen gestorben sein; so schreibt die BILD.

    Nahe der Gerlosstraße B165, war das Kleinflugzeug in unwegsamem Gelände im Gemeindegebiet von Krimml (Salzburg) abgestürzt. Zum Zeitpunkt des Unglücks habe gutes Wetter geherrscht, sagte ein Sprecher der Polizei.

    Nach dem Aufprall soll das Flugzeug sofort in Flammen aufgegangen sein. Nach ersten Angaben sei bislang keine überlebende Person gefunden worden.

    Flammen gingen auf Wald über

    Die Feuerwehren in der Umgebung mussten nicht nur das Flugzeug, sondern auch den Wald rund um die Absturzstelle löschen, da die Bäume ebenfalls in Flammen geraten waren.

    „Es war ein kleiner Waldbrand“, sagte ein Feuerwehrsprecher.

    Da aber noch nicht klar war, ob vom Piloten noch die Pyrotechnik gezündet worden war, die den Notfallschirm auslöst, musste das Gebiet gesperrt werden. „Auf den Bäumen haben wir jedenfalls bisher keinen Fallschirm hängen sehen“, sagte Bezirksfeuerwehrkommandant Klaus Portenkirchner dem ‚Kurier‘.

    Wie es zu dem Absturz kam, ist noch unklar. Auch die Identitäten der verunfallten Passagiere sind bis jetzt nicht bekannt.