Schlagwort: Blutentnahme

  • Kontrolle über Auto verloren – Mutter und zwei Kinder erfasst

    Kontrolle über Auto verloren – Mutter und zwei Kinder erfasst

    Mutter und zwei Kinder in Wiesbaden an Bushaltestelle erfasst

    In Wiesbaden hat sich am Dienstagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Dabei wurden eine Mutter und ihre beiden Kleinkinder an einer Bushaltestelle in der Saarstraße von einem Auto erfasst und verletzt.

    BMW kommt beim Abbiegen von der Straße ab

    Nach ersten Erkenntnissen wollte ein 22-jähriger Fahrer gegen 15:15 Uhr mit einem BMW von der Erich-Ollenhauer-Straße nach links in die Saarstraße abbiegen. Während des Abbiegevorgangs verlor der Mann jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Fahrbahn ab.

    Der Wagen kollidierte zunächst mit einem Verkehrszeichen. Anschließend erfasste der BMW die 32-jährige Mutter sowie ihre beiden Kleinkinder, die sich in einem Kinderwagen befanden. Die Familie hielt sich zu diesem Zeitpunkt an einer Bushaltestelle in der Saarstraße auf.

    Verletzte ins Krankenhaus gebracht

    Die Frau und beide Kinder erlitten Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Angaben zur Schwere der Verletzungen lagen zunächst nicht vor.

    Staatsanwaltschaft ordnet Gutachter und Blutentnahme an

    Die Staatsanwaltschaft ordnete einen unabhängigen Sachverständigen an, der den Unfallhergang detailliert rekonstruieren soll. Zusätzlich führten die Einsatzkräfte beim 22-jährigen Fahrer eine Blutentnahme durch. Es bestand der Verdacht, dass der Mann Betäubungsmittel konsumiert haben könnte.

    Sachschaden liegt bei rund 6000 Euro

    Am BMW sowie am beschädigten Verkehrszeichen entstand ein geschätzter Sachschaden von etwa 6000 Euro.

    Saarstraße stundenlang voll gesperrt

    Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der Rettungs- und Bergungsarbeiten sperrten die Einsatzkräfte die Saarstraße stadteinwärts ab der Erich-Ollenhauer-Straße vollständig. Die Sperrung bestand bis 18:05 Uhr.

    Weitere Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

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  • Manöver mit Promille: Betrunkener Kapitän rammt Seeschiff

    Manöver mit Promille: Betrunkener Kapitän rammt Seeschiff

    Manöver mit Promille: Betrunkener Kapitän rammt Seeschiff

    Bremen

    Mit über 1,6 Promille “an Bord” hat ein russischer Kapitän am Donnerstagabend beim Ablegemanöver in den Bremer Industriehäfen ein anderes Schiff touchiert. Verletzt wurde niemand – es entstand jedoch Sachschaden an beiden Seeschiffen.

    Nach bisherigen Erkenntnissen streifte der 55-jährige Frachtschiffsführer beim Ausparken vom Terminal 1 mit der Backbordseite seines Hecks die Vorkante eines am Pier liegenden Schiffes.

    Beide Wasserfahrzeuge wurden dabei leicht beschädigt. Als die Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei Bremen zur Unfallaufnahme erschienen, fiel ihnen sofort Alkoholgeruch beim Kapitän auf.

    Ein freiwilliger Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: über 1,6 Promille.

    Die Polizisten untersagten dem Mann die Weiterfahrt. Es folgten eine angeordnete Blutentnahme und die Einbehaltung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 5.000 Euro. Die Ermittlungen gegen den Kapitän wegen einer Gefährdung des Schiffsverkehrs dauern an.