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  • 50.0000 verschwundene Waffen in Deutschland

    50.0000 verschwundene Waffen in Deutschland

    Verschwundene Waffen in Deutschland: Fast 50.000 Schusswaffen und Teile plötzlich weg

    In Deutschland besitzen rund zwei Millionen Jäger, Sportschützen und Waffensammler legal Schusswaffen. Insgesamt lagern in privaten Haushalten mehr als fünf Millionen Waffen. Trotzdem meldeten Behörden zuletzt auffällig viele Verluste. Neue Zahlen aus dem Bundesinnenministerium zeigen: Immer mehr Waffen tauchen nicht mehr auf.

    Zahlen aus dem Nationalen Waffenregister: Bestand steigt, aber auch die Verluste

    Das Nationale Waffenregister (NWR) erfasst Waffen und wesentliche Teile, die Geschosse verschießen können. Für Ende 2025 nennt die Statistik einen großen Bestand in Privathand. Gleichzeitig wächst der Anteil der Fälle, in denen Waffen als gestohlen oder verschwunden gelten. Damit rückt das Thema verschwundene Waffen in Deutschland erneut in den Fokus.

    • Waffen in Privathand: 5.011.020
    • Waffenteile in Privathand: 526.387

    Außerdem stieg die Zahl der registrierten Waffen und Teile in den vergangenen zehn Jahren um 3,8 Prozent. Viele Besitzer sichern ihre Schusswaffen in schweren Waffenschränken. Dennoch handeln Täter gezielt, und sie setzen offenbar auch auf Einbruch sowie Gewalt gegen Sicherungen.

    Fast 50.000 Meldungen: gestohlen oder verloren

    Mit Stand vom 31. Dezember 2025 meldeten Behörden im NWR fast 50.000 Waffen und Waffenteile als gestohlen oder verschwunden. Die Details zeigen zwei große Blöcke: Diebstahl und Verlust. Genau hier entsteht das Risiko, weil verschwundene Waffen in Deutschland den illegalen Markt speisen können.

    Die konkreten Meldungen im Überblick

    • Gestohlen: 9.058 Waffen und 324 Waffenteile (zusammen 9.382)
    • Verloren: 38.277 Waffen und 920 Waffenteile (zusammen 39.197)

    In Summe gelten damit 48.579 Waffen und Waffenteile als nicht mehr auffindbar. Seit 2019 stieg dieser Wert laut den Zahlen um 148 Prozent. Diese Entwicklung betrifft nicht nur einzelne Regionen, sondern das gesamte Lagebild.

    Polizeigewerkschaft warnt: Täter handeln skrupellos

    Der stellvertretende Vorsitzende der DPolG, Manuel Ostermann, bewertet die vielen Diebstähle als alarmierend. Er sieht Schwerkriminelle am Werk. Sie brechen in Häuser ein, sie knacken Waffenschränke, und sie nehmen funktionsfähige Waffen mit. Danach landen die Stücke nach seiner Einschätzung häufig auf dem Schwarzmarkt. Deshalb fordert er mehr Mittel, mehr Befugnisse und mehr Spezialisten, um den Handel zu stoppen.

    Mehr Hintergründe findest Du auch in unseren Rubriken: Deutschland, Fahndung und Verkehr. Offizielle Infos liefert das Bundesinnenministerium sowie das BKA-Lagebild zur Waffenkriminalität.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Geflüchtete Menschen in MYK erfolgreich integrieren

    Geflüchtete Menschen in MYK erfolgreich integrieren

    Geflüchtete Menschen in MYK erfolgreich integrieren

    KREIS MYK. Nach pandemiebedingter Pause konnte der Frühjahrsempfang des Beirats für Migration und Integration (BMI) des Landkreises Mayen-Koblenz in diesem Jahr wieder im Kreishaus stattfinden.

    Hierzu hatte der BMI politische Entscheidungsträger, ehrenamtliche Unterstützer und Weggefährten eingeladen.
    Neben der Beiratsvorsitzenden Zeynep Begen begrüßte auch der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong die zahlreich erschienenen Gäste. Gastredner w
    aren Anke Altmeyer und Ulrich Meinhard von der Handwerkskammer Koblenz. In ihren Impulsvorträgen stellten sie den Zuhörern das Projekt ValiKom Transfer, ein Validierungsverfahren von beruflichen Kompetenzen, sowie die Arbeit der Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration (KAUSA) vor.

    Beide Programme unterstützen junge Migranten auf ihrem Weg ins Berufsleben und zeigen Wege auf, wie es der Gesellschaft gelingt, Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen am Arbeitsmarkt zu integrieren.

    Der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong (5.v.l.) lud gemeinsam mit der Vorsitzenden Zeynep Begen (3.v.l.) zum traditionellen Frühjahrsempfang des Beirats für Migration und Integration ein.

    Foto: Kreisverwaltung/W. Schäfer