Schlagwort: Böller

  • Silvester – So bringst Du Deinen Vierbeiner ruhig ins neue Jahr

    Silvester – So bringst Du Deinen Vierbeiner ruhig ins neue Jahr

    Silvester Stress für Hunde: So bringst Du Deinen Vierbeiner ruhig ins neue Jahr

    Für viele Menschen gehört Feuerwerk zum Jahreswechsel. Für Tiere bedeutet es oft Angst. Knaller, Pfeifen und grelle Lichtblitze lösen bei vielen Hunden Panik aus. Manche Tiere flüchten, andere zittern oder verkriechen sich. Deshalb brauchst Du einen Plan, damit Silvester Stress für Hunde nicht eskaliert.

    Warum der Jahreswechsel so gefährlich werden kann

    Ein einziger Knall reicht oft schon. Dann schaltet der Hund in den Fluchtmodus. Im schlimmsten Fall verletzt er sich oder reißt aus. Das Haustierregister TASSO meldete für den 31. Dezember 2023 und den 1. Januar 2024 insgesamt 457 entlaufene Hunde. Das sind etwa drei Mal so viele Meldungen wie an durchschnittlichen Tagen. Diese Zahl zeigt klar: Silvester Stress für Hunde endet häufig nicht um Mitternacht.

    Ruhige Zufluchtsorte: Autobahn, Flughafen oder schallgeschütztes Hotel

    Option 1: Silvester auf der Autobahn

    Du kannst kurzfristig auf ein abgelegenes Autobahn-Teilstück ausweichen. Suche vorher eine Strecke weit weg von Städten. Meide große Raststätten, denn dort zünden viele Menschen ebenfalls Böller. Lass den Hund gesichert im Auto. Außerdem kannst Du das Autoradio laufen lassen, wenn Dein Hund Musik kennt. So dämpfst Du Außengeräusche.

    Option 2: Flughäfen als Rückzugsort

    An vielen Flughäfen gilt ein generelles Feuerwerksverbot. Deshalb nutzen manche Halter die Terminals als Zuflucht. Der Flughafen Köln/Bonn rechnete zum Jahreswechsel erneut mit vielen Menschen und ihren Hunden. Achte aber auf Ausnahmen: Manche kleinen Flughäfen schließen ihre Terminals, wenn keine Flüge starten.

    Option 3: Schallisoliertes Hotel

    Ein Hotel am Flughafen Frankfurt bietet seit Jahren ein spezielles Silvester-Angebot für Hunde an. Das Sheraton setzt dabei auf schallisolierte Zimmer. Die Nachfrage gilt als hoch, deshalb lohnt sich frühes Buchen. Alternativ kommt ein Hotel in einem Nationalpark infrage. Dort verbietet der Naturschutz häufig Feuerwerk.

    So klappt Silvester zu Hause – mit klaren Schritten

    Viele Halter bleiben lieber in der vertrauten Umgebung. Das funktioniert gut, wenn Du früh vorbereitest. Geh tagsüber lange spazieren, am besten in ruhiger Gegend. Leine Deinen Hund an, falls doch schon jemand knallt. Danach machst Du es drinnen möglichst dunkel. Nutze Rollläden oder blickdichte Vorhänge. Lass außerdem Radio oder Fernseher laufen, denn das überdeckt den Krach etwas.

    Ganz wichtig: Lass ängstliche Tiere um Mitternacht nicht allein. Bleib ruhig, aber präsent. Sprich normal, und gib Sicherheit. Wenn Dein Hund starke Angst zeigt, sprich vorher mit Deiner Tierarztpraxis. Dort bekommst Du bei Bedarf ein beruhigendes oder angstlösendes Mittel. Ergänzend findest Du seriöse Hinweise beim Deutschen Tierschutzbund.

    Kurz-Checkliste für heute

    • Hund tagsüber auslasten, aber angeleint bleiben.
    • Rückzugsort vorbereiten: Decke, Wasser, Lieblingsspielzeug.
    • Rollläden runter, Licht dämpfen, Geräusche überdecken.
    • Hund sichern: Geschirr, Marke, Leine griffbereit.
    • Wenn nötig: Tierarzt-Tipp rechtzeitig einholen.

    Wenn Du weitere Hintergründe rund um Jahreswechsel, Sicherheit und Einsätze suchst, schau auch in unsere Rubrik Deutschland.

     

  • Gefährliche Böller an Schule entdeckt: Polizei stellt über 170 Feuerwerkskörper sicher

    Gefährliche Böller an Schule entdeckt: Polizei stellt über 170 Feuerwerkskörper sicher

    Illegale Feuerwerkskörper an Schule: Polizei stellt über 170 Böller sicher

    Die Polizei hat an der Adolf-Diesterweg-Schule in Ludwigshafen zahlreiche illegale Feuerwerkskörper entdeckt. Vier Kinder im Alter von 12 und 13 Jahren sollen illegale Feuerwerkskörper an Schule untereinander weitergegeben und teilweise verkauft haben. Lehrkräfte fanden am 03.12.2025 leere Verpackungen in einem Spind und informierten daraufhin die Polizei.

    Polizei stellt gefährliche Böller sicher

    Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten nahmen sofort Ermittlungen auf und stellten bereits in der Schule bei einem 12-jährigen Schüler insgesamt 19 Feuerwerkskörper der Kategorie F3 sicher. Diese Mittelfeuerwerkskörper dürfen nur Erwachsene mit behördlicher Erlaubnis besitzen oder zünden. Die Polizei durchsuchte anschließend gemeinsam mit den Eltern die Wohnanschriften der beteiligten Kinder.

    Bei einem 13-Jährigen fanden die Kräfte über 150 weitere Böller der Kategorien F3 und F4. Letztere zählen zum Großfeuerwerk und stellen ein erhebliches Risiko dar. Spezialkräfte des Landeskriminalamtes transportierten das gefährliche Material ab, um eine sichere Lagerung und Entsorgung zu gewährleisten.

    Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz

    Wie die Kinder an die gefährlichen Feuerwerkskörper gelangten, ist bislang unklar. Die Kriminalpolizei Ludwigshafen ermittelt wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Da alle Beteiligten jünger als 14 Jahre sind, gelten sie strafrechtlich als schuldunfähig. Dennoch beschäftigt der Vorfall die Ermittlungsbehörden weiterhin.

    Polizei warnt eindringlich vor lebensgefährlichem Umgang

    Die Polizei betont, wie lebensgefährlich der Umgang mit Feuerwerkskörpern der Kategorie 3 und 4 für Ungeschulte ist. Schon unsachgemäßes Halten oder Zünden solcher Böller kann schwere Verletzungen verursachen. Eltern sollen aufmerksam bleiben und bei gefundenen Feuerwerkskörpern unbedingt die Klassifizierung prüfen. Zulässig für Kinder ab zwölf Jahren sind ausschließlich Produkte der Kategorie 1.

    Weitere Informationen zu Einsätzen und regionalen Warnhinweisen finden Sie unter blaulichtmyk.de/news/ sowie in der Rubrik Deutschland. Hinweise zur allgemeinen Verkehrssicherheit und Gefahrenabwehr stellt auch die Polizei bereit.

    Fazit

    Der Fund von über 170 gefährlichen Böllern an einer Schule verdeutlicht die erheblichen Risiken, wenn Kinder unrechtmäßig mit Sprengmitteln umgehen. Der Vorfall zeigt, wie wichtig Aufklärung, Kontrolle und verantwortungsbewusster Umgang mit Feuerwerkskörpern sind. Die Polizei appelliert eindringlich an Eltern und Lehrkräfte, frühzeitig zu sensibilisieren und mögliche Gefahrenquellen ernst zu nehmen. Damit lässt sich verhindern, dass illegale Feuerwerkskörper an Schule erneut für gefährliche Situationen sorgen.

  • Fünf Tote durch Feuerwerk in der Silvester-Nacht

    Fünf Tote durch Feuerwerk in der Silvester-Nacht

    5 Tote durch Silvesterböller

    In der Silvester-Nacht sind fünf Menschen bei Feuerwerks-Explosionen ums Leben gekommen. In NRW starb ein 24-Jähriger durch einen selbst gebauten Böller, in Sachsen erlagen zwei Männer ihren schweren Verletzungen, nachdem sie Feuerwerk gezündet hatten. In Hamburg starb ein 20-Jähriger bei der Explosion seiner Kugelbombe. Einen weiteren Toten meldet die Polizei aus Brandenburg.

    Böller war selbst gebaut

    Ein Notruf erreichte die Leitstelle am Silvester-Abend um 22.40 Uhr aus Geseke (Nordrhein-Westfalen): Ein schlimmer Böller-Unfall habe einen jungen Mann das Leben gekostet.

    Laut Polizei feierte der 24-Jährige mit seiner Familie in der Kleinstadt im Kreis Soest. Zum Böllern ging er mit anderen Partygästen auf ein Feld am Ortsrand. Dort entfernte er sich nach ersten Ermittlungen von der Gruppe, um Feuerwerk zu zünden. War ihm klar, dass sein Böller besonders kräftig explodieren würde?

    Es krachte, dann fanden die Begleiter den Mann. Er war leblos. „Es gibt keine direkten Augenzeugen für den Unfall. Die Ermittlungen, um was für einen Feuerwerkskörper es sich handelt, hat die Kripo übernommen“, sagte eine Polizeisprecherin.

    Nach BILD-Infos hatte der Mann den Unglücks-Böller selbst gebastelt. Die Wucht der Explosion war so enorm, dass Gliedmaßen abgetrennt wurden. Anwohner in mehr als 500 Metern Entfernung hörten gegen 22.30 Uhr einen extrem lauten Knall, 15 Minuten später kamen Rettungswagen und Polizei.

    Notfallseelsorger betreuen zwei Erwachsene und drei Kinder, die den Toten gefunden haben.

    Zwei Böller-Tote in Sachsen

    Zum zweiten Todesfall kam es in Oschatz (Sachsen)! Dort zündete gegen 22.15 Uhr ein 45-Jähriger eine Großfeuerwerksbombe der Kategorie F 4. Pyrotechnik mit dieser Kategorie darf in Deutschland nur von Menschen gekauft und verwendet werden, die eine Erlaubnis dafür haben.

    Beim Zünden des Feuerwerks zog sich der Mann schwere Kopfverletzungen zu. „Er starb wenig später im Krankenhaus“, bestätigte Polizeisprecherin Berit Wünscher.

    Der zweite Todesfall in Sachsen: In Hartha (bei Döbeln) zündete ein 50-jähriger Mann gegen 18.30 Uhr in Anwesenheit einiger Familienangehöriger eine Kugelbombe. Bei der Explosion zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass er noch vor Ort starb. „Die Ermittlungen zum genauen Hergang des Unglücks laufen noch“, sagte ein Sprecher der Polizei in Chemnitz.

    Mann (20) stirbt in Hamburg

    Nach BILD-Informationen ist auch in Hamburg-Ochsenwerder ein junger Mann (20) bei der Explosion eines selbst gebauten Sprengsatzes tödlich verletzt worden. Nach ersten Informationen wollte er wohl mit einem Abwasserrohr aus Plastik eine Kugelbombe in die Luft schießen. Doch der Sprengsatz explodierte zu früh. Ein Notarzt konnte den Mann nicht mehr retten. Die Feuerwehr ließ einen Sprengmeister kommen; er stellte das Rohr und die Böller-Reste sicher.

    Ein weiterer Mensch kam in Brandenburg ums Leben

    Und auf einer Freifläche in Kremmen (Brandenburg) wurde ein 21-jähriger Mann tödlich verletzt. Der Mann sei im Zusammenhang mit dem Abbrennen von pyrotechnischen Erzeugnissen ums Leben gekommen, sagte ein Sprecher des Lagezentrums des Polizeipräsidiums Brandenburg,

    Die Polizei sperrte den Unfallort großräumig ab und zog die Feuerwehr hinzu, um die Absperrmaßnahmen sowie die Ausleuchtung des Einsatzortes zu unterstützen.

    Zusätzlich kamen Spezialkräfte der Kriminalpolizei sowie Experten der Bundespolizei (USBV) zur Entschärfung gefährlicher Gegenstände zum Einsatz.

  • Mann schießt in die Luft und wirft Böller

    Mann schießt in die Luft und wirft Böller

    Mann schießt in die Luft und wirft Böller

    Neustadt an der Weinstraße

    Am Nachmittag des 28. Dezember 2023 wurde die Bundespolizei am Hauptbahnhof Neustadt an der Weinstraße darüber informiert, dass am Haltepunkt Neustadt-Böbig eine männliche Person mit einer Pistole in die Luft geschossen hat.

    Des Weiteren warf der Mann einen Böller und stieg danach in die S1 in Richtung Neustadt Hauptbahnhof ein. Eine Streife der Bundespolizei suchte beim Halt der S1 am Hauptbahnhof Neustadt den Zug nach dem Beschuldigten ab. Der 36-jährige Deutsche wurde von den Bundespolizisten vorläufig festgenommen und zur Dienststelle verbracht.

    Bei der Dursuchung des Mannes fanden die Polizisten eine entladene Schreckschusswaffe “Walther P22”, 19 Patronen und einen Knallkörper in seiner Jackentasche. Da der Deutsche keine Berechtigung zum Führen der Schreckschusswaffe nachweisen konnte, wurden die Gegenstände beschlagnahmt. Nach Abschluss der Maßnahmen konnte der 36-jährige die Dienststelle verlassen. Der Mitteiler erschien im Nachgang auf der Dienststelle und gab an, dass er aufgrund der Schussabgabe Ohrenschmerzen hat. Der Geschädigte filmte die Tat mit dem Smartphone. Die Aufnahmen wurden sichergestellt. Gegen den 36-jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet.