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  • Verwirrung um Brandopfer von Crans-Montana – Familie widerspricht Berichten

    Verwirrung um Brandopfer von Crans-Montana – Familie widerspricht Berichten

    Verwirrung um Brandopfer von Crans-Montana 

    Brand in Crans-Montana: 15-Jährige erkennt Eltern kurz – Familie widerspricht Berichten

    Der Brand in Crans-Montana erschüttert viele Menschen weit über die Schweiz hinaus. In der Silvesternacht geriet die Bar „Le Constellation“ in Flammen, und dabei starben 40 Menschen. Außerdem verletzten sich viele Gäste schwer. Seitdem kämpfen zahlreiche Betroffene um ihre Gesundheit, und zugleich laufen die Ermittlungen der Behörden auf Hochtouren.

    Elsa (15) kämpft weiter: kurzer Moment, große Hoffnung

    Zu den Schwerverletzten zählt die 15-jährige Elsa aus Italien. Ärzte behandelten sie in einer Klinik in Zürich, denn sie erlitt Verbrennungen an rund 60 Prozent der Haut. Das Team hielt sie etwa drei Wochen in tiefer Sedierung, weil ihr Zustand als äußerst kritisch galt. Dann reduzierte das Personal die Narkose schrittweise, und dabei kam es zu einem Moment, der ihre Familie emotional überrollte.

    Nach Angaben des Vaters erkannte Elsa ihre Mutter und ihn für kurze Zeit wieder. Diese Sekunden gaben den Eltern Hoffnung, doch die Lage bleibt fragil. Elsa braucht weitere Eingriffe, und gleichzeitig erschweren Komplikationen die Behandlung. Laut dem Bericht wartet sie auf eine weitere Operation, doch eine bakterielle Infektion bremst den nächsten Schritt aus.

    Familie widerspricht: „Elsa ist nicht wach“

    Nach den ersten Meldungen kursierten schnell weitere Aussagen, und dadurch entstand Verwirrung. Die Familie widersprach später öffentlich und betonte sinngemäß, Elsa sei nicht wach. Damit rückt wieder in den Fokus, wie heikel die Situation bleibt. Der Brand in Crans-Montana fordert die Betroffenen weiter, denn jeder kleine Fortschritt kann sich auch wieder umkehren.

    Ermittlungen nach dem Inferno: Polizei nennt ersten Fokus

    Parallel zur medizinischen Versorgung treibt die Kantonspolizei Wallis die Ermittlungen voran. In einer Mitteilung beschreibt sie den Stand der Untersuchungen und nennt als wichtigen Ansatz die Verwendung von pyrotechnischen „Fontänen“. Die Ermittler prüfen zudem Material, Umbauten, Fluchtwege und die Einhaltung von Brandschutzregeln. Weitere Details findest Du direkt bei der Kantonspolizei Wallis: Medienmitteilung zum Stand der Ermittlungen.

    Außerdem leitete die Justiz eine Strafuntersuchung gegen die Betreiber ein. Die Behörden prüfen dabei mögliche fahrlässige Delikte im Zusammenhang mit dem Feuer. Informationen zur zuständigen Behörde bietet die Staatsanwaltschaft Wallis. Bis ein Gericht entscheidet, gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.

    Warum der Fall viele Leser bewegt

    Der Brand in Crans-Montana zeigt, wie schnell eine Feier zur Katastrophe kippen kann. Zugleich verbindet der Fall Tragik und Hoffnung, denn jede Nachricht über Verletzte trifft Familien mitten ins Herz. Deshalb verfolgen viele Menschen, wie es Elsa und den anderen Betroffenen geht, während Ermittler Ursachen und Verantwortung klären.

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  • Nach Brand in Offenbach – Zwei Tote und drei Verletzte !

    Nach Brand in Offenbach – Zwei Tote und drei Verletzte !

    Nach Brand in Offenbach – Zwei Tote und drei Verletzte !

    Offenbach

    Nach dem Brand in einem Wohnhaus in der Geleitsstraße am Dienstag haben die Staatsanwaltschaft Darmstadt, Zweigstelle Offenbach, und die Kriminalpolizei Offenbach ein Ermittlungsverfahren eröffnet, in dem nun unter anderem der Grund sowie der genaue Hergang des verheerenden Brandes erforscht werden sollen. Im Zusammenhang mit dem Feuer in dem dreigeschossigen Mehrfamilienhaus,
    dessen Erdgeschoss teilweise gewerblich genutzt wird, sind nach bisherigem Kenntnisstand zwei tote sowie drei schwerverletzte Personen zu beklagen.

    Bei den Verletzten handelt es sich nach derzeitigem Ermittlungsstand um Bewohner des Hauses – ein
    14-Jähriger sowie zwei Frauen im Alter von 40 und 45 Jahren. Sie kamen mit erheblichen, jedoch nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in umliegende Krankenhäuser. Ein zunächst aus dem Haus gerettetes Kleinkind verstarb wenig später in einer Klinik. Angaben zur genauen Todesursache können erst nach einer Obduktion erfolgen.

    In einer der oberen Etagen soll sich nach Angaben der Feuerwehr eine weitere tote Person befinden. Die Identität ist derweil noch ungeklärt und kann erst nach einer Bergung festgestellt werden. Da das Haus aufgrund des feuerbedingten Gebäudeschadens bislang nur teilweise betreten werden konnte, war eine Bergung bislang noch nicht möglich gewesen.

    Das Gebäude ist derzeit einsturzgefährdet, was die Arbeit im Haus nach wie vor deutlich erschwert. Auch die Ursache sowie der Ausgangspunkt des Brandes sind nach wie vor unklar und nun Gegenstand der andauernden Ermittlungen. Was die Brandursache anbelangt, so liegen der Kripo bis dato keine Anhaltspunkte auf ein vorsätzliches Handeln bzw. auf Fremdeinwirkung vor. Die Höhe des Schadens an dem Haus, das nunmehr eine unbewohnbaren Brandruine geworden ist, kann noch nicht beziffert werden. Mit einem Statiker wird nun mit Hochdruck geprüft, wann und wie ein Zugang in das Haus möglich ist, um die weiteren Untersuchungen im kompletten Haus aufnehmen zu können.

    Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei

    Eingegangen war die Meldung über den Brand am frühen Dienstagabend gegen 17.30 Uhr, woraufhin
    ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nach dort alarmiert wurde. ,

    Seitens der eingesetzten Streifen der Schutzpolizei wurden umgehend weiträumige Straßensperrungen eingerichtet, um Gefahren etwa für Passanten und Verkehrsteilnehmer zu verhindern sowie ein
    Arbeiten der vielen Einsatzkräfte am Geschehensort zu gewährleisten.

    Die Polizei richtete im Zuge ihrer Maßnahmen unter anderem eine Betreuung für Bewohner und Angehörige der Opfer ein, bei der sie durch psychologisch geschultes Personal unterstützt wurde.

    Wichtig für die polizeilichen Ermittlungen sind nun auch Beobachtungen etwaiger Zeugen. Im dem Zusammenhang haben die Beamten noch am Abend mittels Lautsprecherdurchsagen und Befragungen im unmittelbaren Nahbereich des Brandobjekts die Gewinnung von Zeugen initiiert.

    Wer Angaben zum Brandgeschehen machen kann, wird auch weiterhin gebeten, sich mit der
    Offenbacher Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069 8098-1234 in Verbindung zu setzen.