Schlagwort: Brokstedt

  • Verurteilung wegen tödlichen Messerangriffs im Regionalzug in Brokstedt !

    Verurteilung wegen tödlichen Messerangriffs im Regionalzug in Brokstedt !

    Verurteilung wegen tödlichen Messerangriffs im Regionalzug in Brokstedt !

    Der in Leipzig ansässige 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revision des Angeklagten gegen ein Urteil des Landgerichts Itzehoe verworfen.

    Dieses hat den Angeklagten am 15. Mai 2024 wegen Mordes in zwei Fällen, versuchten Mordes in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung und mit gefährlicher Körperverletzung sowie wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung in drei Fällen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe als Gesamtstrafe verurteilt und entschieden, dass die Schuld des Angeklagten besonders schwer wiegt.

    Nach den Feststellungen des Landgerichts tötete der Angeklagte am 25. Januar 2023 mit einem Messer absichtlich zwei junge Mitreisende im Regionalexpress auf der Fahrt von Kiel nach Hamburg, während der Zug in den Bahnhof Brokstedt einfuhr.

    Anschließend versuchte er, vier weitere Reisende zu erstechen, und fügte ihnen dabei teils schwerste Verletzungen zu, die zu bleibenden körperlichen Schäden, erheblichen Entstellungen und schwerwiegenden psychischen Folgen führten.

    Eines seiner Opfer nahm sich infolge der Tat das Leben. Der wenige Tage vor der Tat aus einer knapp einjährigen Untersuchungshaft aus dem Hamburger Justizvollzug entlassene Angeklagte hatte zuvor in Kiel vergeblich versucht, von der Ausländerbehörde eine sog. Fiktionsbescheinigung zu erhalten.

    Motiv der Tat war, dass sich der Angeklagte seit Längerem wiederholt ungerecht behandelt fühlte und deswegen große Wut verspürte. Er wollte durch die Tötung mehrerer Menschen seine Wut abreagieren und an unbekannten, völlig willkürlich ausgesuchten Opfern Vergeltung üben. Zu diesem Zweck hatte er am Mittag in Kiel ein Küchenmesser mit 20 cm langer Klinge entwendet. Die Geschädigten waren bei den Messerangriffen ganz überwiegend arg- und wehrlos.

    Das Landgericht hat bei allen Taten ein Handeln aus niedrigen Beweggründen sowie mit einer Ausnahme ein heimtückisches Vorgehen angenommen und den Angeklagten deshalb jeweils wegen Mordes bzw. Mordversuchs verurteilt. Aufgrund der Feststellung der besonderen Schwere der Schuld ist eine Aussetzung der lebenslangen Gesamtstrafe zur Bewährung nach 15 Jahren ausgeschlossen.

    Die Überprüfung des Urteils auf die Revision des Angeklagten hat keinen Rechtsfehler zu seinem Nachteil ergeben. Das Urteil des Landgerichts ist damit rechtskräftig.

  • Brokstedt: Waffenfunde bei Kontrolle auf Oldtimer-Teilemarkt

    Brokstedt: Waffenfunde bei Kontrolle auf Oldtimer-Teilemarkt

    Brokstedt: Waffenfunde bei Kontrolle auf Oldtimer-Teilemarkt

    Brokstedt

    Am Sonntag hat die Kriminalpolizei Itzehoe gemeinsam mit der Waffenbehörde des Kreises Steinburg eine Kontrolle auf dem Teilemarkt in Brokstedt durchgeführt und dabei einige waffenrechtliche Verstöße aufgedeckt.

    Die Polizei und die Waffenbehörde suchten gemeinsam die regelmäßig stattfindende Veranstaltung in der Dorfstraße auf. Hierbei stellten sie an mehreren Ständen waffenrechtliche Verstöße fest, erteilten den Betreibern mündliche Verwarnungen und klärten sie über die geltende Rechtslage auf. In vier Fällen waren die Verstöße strafrechtlich relevant, so dass die Beamten entsprechende Verfahren gegen die Standbetreibenden einleiteten. Die Beschuldigten waren im Alter zwischen 43 und 72 Jahren, unter ihnen befand sich eine Frau.

    In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass das ungenehmigte Führen und Verkaufen von Waffen bei öffentlichen Veranstaltungen verboten ist. Dieses Verbot gilt auch für Messer mit einer Klingenlänge von mehr als 12 Zentimetern. Wer sich im Umgang mit waffenrechtlich relevanten Gegenständen unsicher ist, sollte sich bei der Waffenbehörde des Kreises Steinburg unter der Telefonnummer 04821 / 690 beraten lassen.