Schlagwort: Bundespolizisten

  • Wiederholungstäter wird Rückkehr nach Deutschland zum Verhängnis

    Wiederholungstäter wird Rückkehr nach Deutschland zum Verhängnis

    Wiederholungstäter wird Rückkehr nach Deutschland zum Verhängnis

    Kiefersfelden / Rosenheim

    Die Bundespolizei hat am Montag (27. Mai) an der Kontrollstelle auf der A93 einen gesuchten Rumänen verhaftet. Der Mann hatte Justizschulden von knapp 2.000 Euro. Bereits am Wochenende wurde ein Bulgare mit drei Haftbefehlen am Bahnhof Rosenheim festgenommen und von den Beamten ins Gefängnis gebracht. Einem Österreicher bei Kiefersfelden blieb der Aufenthalt hinter Gittern erspart. Er zahlte seine Strafe in Höhe von 1.350 Euro.

    Da der rumänische Staatsangehörige ein Bußgeld in Höhe von 1.000 Euro im Jahr 2021 nicht bezahlt hatte, ordnete das Amtsgericht in Karlsruhe die Erzwingungshaft an. Hinzu kam ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Karlsruhe. Wegen Bedrohung stand eine Freiheitsstrafe von 30 Tagen im Raum
    oder die Zahlung einer Geldstrafe zuzüglich Verfahrenskosten. Als der 39-Jährige nun an der
    Inntalautobahn von der Bundespolizei erwischt wurde, half ihm ein Freund aus und beglich
    seine Schulden. Somit konnte der Rumäne die Reise fortsetzen.

    Bundespolizisten kontrollierten einen 32-jährigen Österreicher am Sonntag bei der Einreise.
    2021 war er vom Amtsgericht Laufen wegen Diebstahls schuldig gesprochen worden und hatte seine Ausstände von rund 1.500 Euro noch nicht bezahlt. Dies holte er bei der Bundespolizei nach, so musste er die ersatzweise angeordnete Freiheitsstrafe nicht antreten und konnte weiterfahren.

    Anders erging es einem bulgarischen Reisenden im Zug aus Salzburg,
    dessen Personalien von Bundespolizisten überprüft wurden.

    Dabei stellten die Beamten gleich mehrere Haftbefehle fest, die nicht durch Zahlung einer Geldstrafe abgewendet werden konnten.

    Gegen den anscheinend unbelehrbaren 50-Jährigen hatte das Amtsgericht Nürnberg 2021 wegen Körperverletzung ein Jahr und fünf Monate, und 2022 wegen Diebstahls drei Monate verhängt. Ebenfalls wegen Diebstahls erging im gleichen Jahr ein Urteil des Amtsgerichts Cham mit einer Freiheitsstrafe von drei Monaten.

    Einen Teil der Gefängnisstrafe hatte der Mann schon abgesessen bevor er 2023 abgeschoben worden war. Durch seine Rückkehr nach Deutschland wurde nun die Reststrafe von einem Jahr und sieben Monaten fällig. Die Bundespolizisten brachten den Bulgaren in die Haftanstalt nach Bernau.

  • Bundespolizisten werden zu Geburtshelfern !

    Bundespolizisten werden zu Geburtshelfern !

    Mit Wehen in die Kontrollstelle, Bundespolizisten werden zu Geburtshelfer

    Marktschellenberg – 

    Ungewöhnliche Hilfe haben am Wochenende Kräfte der Bundespolizeiinspektion Freilassing geleistet. Eine hochschwangere Frau war gerade auf dem Weg in Krankenhaus, als die Wehen eingesetzt haben. Eine junge Polizistin ist zur Geburtshelferin geworden, Mutter und Kind sind wohlauf.

    In der Nacht zum Samstag (29. Juli) kontrollierten Unterstützungskräfte der Bundespolizeiabteilung Bayreuth am Grenzübergang Marktschellenberg den einreisenden Verkehr. Gegen 01:30 Uhr fuhr ein Kleinbus in die Kontrollstelle ein. Aufgeregt teilte der Fahrer aus dem Landkreis Berchtesgaden mit, dass seine 39-jährige Frau kurz davor sei, zu entbinden. Am Beifahrersitz erblickten die Beamten die Hochschwangere mit starken Wehen und erkannten sofort den Ernst der Situation: die Zeit für die geplante Fahrt ins Krankenhaus nach Salzburg würde nicht mehr reichen.

    Während der Vater zusammen mit dem Kontrollstellenleiter den Rettungsdienst verständigte, kümmerte sich eine junge Beamtin um die werdende Mutter. Da schnell klar wurde, dass mit Eintreffen des Rettungsdienstes vor der Geburt nicht mehr zu rechnen war, leistete die Polizistin Geburtshilfe. Alles lief reibungslos und wenige Zeit später erblickte die kleine Leonie, 47 Zentimeter groß und 2.330 Gramm schwer, das Licht der Welt.

    Anschließend brachte ein Rettungswagen die Familie in das Landeskrankenhaus Salzburg. Der überglückliche Vater bedankte sich am Montag telefonisch bei der Bundespolizeiinspektion Freilassing für den außergewöhnlichen Polizeieinsatz. Mutter und Tochter seien wohlauf und können schon bald aus dem Krankenhaus entlassen werden.