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  • Terrorabwehr-Übung GETEX 2026 in Lahnstein: Polizei warnt vor hörbaren Schüssen

    Terrorabwehr-Übung GETEX 2026 in Lahnstein: Polizei warnt vor hörbaren Schüssen

    Terrorabwehr-Übung GETEX 2026 in Lahnstein 

    In Lahnstein findet heute eine groß angelegte Sicherheitsübung im Rahmen der bundesweiten GETEX 2026 statt. Die Polizei Koblenz weist darauf hin, dass ab 07:30 Uhr in der Rittersturz-Kaserne eine Übung zur Terrorismusabwehr durchgeführt wird. Dabei kommen Waffen und Übungsmunition zum Einsatz, weshalb im Umfeld der Kaserne Schussgeräusche wahrnehmbar sein können.

    Keine Gefahr für die Bevölkerung

    Die Behörden betonen ausdrücklich, dass von der Übung keine Gefahr für die Bevölkerung ausgeht. Dennoch zeigt die Polizei verstärkte Präsenz im Außenbereich der Kaserne. Einsatzkräfte stehen dort auch als Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

    Weitere aktuelle Meldungen aus der Region finden Sie unter https://blaulichtmyk.de/news/.

    Realitätsnahe Übung mit 300 Einsatzkräften

    Im Rahmen der GETEX 2026 Lahnstein trainieren rund 300 Einsatzkräfte eine lebensbedrohliche Lage nach einem fiktiven Anschlag auf eine militärische Einrichtung. Beteiligt sind Polizeikräfte, Spezialeinheiten sowie Feldjäger der Bundeswehr.

    Zusätzlich werden Maßnahmen zur Drohnenabwehr geprobt. Ziel ist es, komplexe Bedrohungsszenarien realitätsnah zu trainieren und die Zusammenarbeit verschiedener Sicherheitsbehörden zu verbessern.

    Was steckt hinter GETEX?

    Die Abkürzung GETEX steht für „Gemeinsame Terrorismusabwehr-Exercise“. Bei dieser bundesweiten Übung trainieren Polizei, Bundeswehr und weitere Behörden gemeinsam den Umgang mit terroristischen Bedrohungslagen.

    Mehr Informationen zur Polizei Rheinland-Pfalz gibt es unter https://www.polizei.rlp.de.

    Schussgeräusche ausdrücklich Teil der Übung

    Da im Rahmen der GETEX 2026 in Lahnstein auch Waffen und Übungsmunition eingesetzt werden, können Anwohner im Umfeld der Rittersturz-Kaserne Schüsse hören. Die Polizei bittet die Bevölkerung, sich davon nicht verunsichern zu lassen.

    Aktuelle Verkehrsmeldungen aus der Region finden Sie unter https://blaulichtmyk.de/verkehr/.

    Polizei vor Ort ansprechbar

    Im Bereich rund um die Kaserne sind verstärkt Polizeikräfte im Einsatz. Diese stehen für Fragen zur Verfügung und sorgen gleichzeitig für einen reibungslosen Ablauf der Übung.

    Weitere Informationen zur Bundeswehr finden Sie unter https://www.bundeswehr.de.

    Hintergrundberichte aus Deutschland lesen Sie unter https://blaulichtmyk.de/deutschland/.

    Die Behörden verfolgen mit der Übung das Ziel, Einsatzabläufe zu optimieren und die Sicherheit im Ernstfall weiter zu erhöhen.

  • Militärkonvoi mit 140 Fahrzeugen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg unterwegs

    Militärkonvoi mit 140 Fahrzeugen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg unterwegs

    Panzergrenadierbrigade 37 Verlegung durch drei Bundesländer

    Ein Bataillon der Panzergrenadierbrigade 37 verlegt vom 27. bis 28. Februar durch Teile von Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Die Panzergrenadierbrigade 37 Verlegung erfolgt im Rahmen einer militärischen Übung und betrifft mehrere Hauptverkehrsachsen in den drei Bundesländern.

    140 Fahrzeuge in sieben Marschgruppen unterwegs

    Der Konvoi besteht aus rund 140 Fahrzeugen. Die Verantwortlichen teilen die Marschkolonne in sieben Gruppen mit jeweils etwa 20 Fahrzeugen auf. Die gesamte Fahrstrecke umfasst rund 250 Kilometer und führt überwiegend über Bundesautobahnen sowie Bundesstraßen.

    Besonders im Raum Zeithain sowie im Umfeld des Truppenübungsplatzes Oberlausitz müssen Verkehrsteilnehmende mit erhöhtem Verkehrsaufkommen rechnen. Die Panzergrenadierbrigade 37 Verlegung bringt auch mehrere Kettenfahrzeuge auf die Straße. Diese bewegen sich abschnittsweise auf eigener Kette oder werden per Schwerlasttransport verlegt.

    Bis zu ein Kilometer lange Marschkolonnen

    Die einzelnen Marschgruppen können eine Länge von bis zu einem Kilometer erreichen. Die Fahrzeuge fahren vergleichsweise langsam. Verkehrsteilnehmende sollten deshalb besonders aufmerksam fahren und ausreichend Abstand halten.

    Die Bundeswehr bittet ausdrücklich darum, nicht zwischen die einzelnen Fahrzeuge der Marschkolonnen zu fahren. Große Abstände erhöhen die Sicherheit aller Beteiligten. Aufgrund der Panzergrenadierbrigade 37 Verlegung kann es temporär zu Verkehrsbehinderungen auf stark frequentierten Hauptverbindungsstraßen kommen.

    Keine Angaben zur genauen Route

    Aus Gründen der militärischen Sicherheit veröffentlichen die zuständigen Stellen keine detaillierten Informationen zur exakten Fahrtroute oder zu möglichen Zwischenhalten. Die Übung dient der Ausbildung der Soldatinnen und Soldaten sowie der Sicherstellung der Einsatzbereitschaft.

    Einsatzbereite Streitkräfte bilden die Grundlage für glaubwürdige Abschreckung und wirksame Verteidigung. Militärische Übungen stellen die Verteidigungsfähigkeit sicher und stärken die Bündnisfähigkeit innerhalb der NATO. Über die sogenannte „Drehscheibe Deutschland“ verlegen auch Partnerstreitkräfte regelmäßig durch das Bundesgebiet, um gemeinsam zu üben.

    Weitere Informationen zur Bundeswehr finden Interessierte auf der offiziellen Website unter bundeswehr.de. Aktuelle Meldungen aus Deutschland lesen Sie auch in unserer Rubrik Deutschland sowie unter Verkehr.