Schlagwort: Bundeswehr

  • Bundeswehr-Konvoi rollt am 8. Februar durch NRW, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

    Bundeswehr-Konvoi rollt am 8. Februar durch NRW, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

    Aufklärungsbataillon 7 verlegt durch NRW, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

    Am Sonntag, den 08. Februar, verlegt das Aufklärungsbataillon 7 der Panzerbrigade 21 durch Teile von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Verkehrsteilnehmende müssen sich auf ein deutlich erhöhtes militärisches Verkehrsaufkommen einstellen.

    Die Bundeswehr kündigt einen umfangreichen Marsch an: Der Konvoi umfasst rund 180 Fahrzeuge und teilt sich in neun Gruppen mit jeweils etwa 20 Fahrzeugen auf. Die Gesamtstrecke beträgt ungefähr 350 Kilometer und führt überwiegend über Bundesautobahnen und Bundesstraßen.

    Warum die genaue Strecke nicht veröffentlicht wird

    Aus Gründen der militärischen Sicherheit gibt die Bundeswehr im Vorfeld keine Informationen zur exakten Fahrtroute oder zu möglichen Zwischenhalten bekannt. Dadurch sollen potenzielle Risiken minimiert und der sichere Ablauf der Verlegung gewährleistet werden.

    Hinweise für Autofahrer: Abstand halten und nicht einscheren

    Die Bundeswehr bittet Verkehrsteilnehmende ausdrücklich um erhöhte Aufmerksamkeit auf den betroffenen Hauptverbindungsstraßen. Besonders wichtig: Autofahrer sollen möglichst große Abstände zu den Fahrzeuggruppen einhalten.

    Zudem warnt die Bundeswehr davor, aus Sicherheitsgründen zwischen die einzelnen Fahrzeuge der Marschkolonnen zu fahren. Eine solche Kolonne kann bis zu einem Kilometer lang sein und bewegt sich vergleichsweise langsam. Wer sich dazwischen drängt, erhöht das Unfallrisiko erheblich – sowohl für zivile Verkehrsteilnehmende als auch für die Soldatinnen und Soldaten.

    Was das für den Verkehr bedeutet

    Gerade auf Autobahnen kann es durch die Kolonnen zu kurzfristigen Verzögerungen kommen. Auch auf Bundesstraßen kann sich der Verkehrsfluss spürbar verändern, weil die Marschgruppen eine gleichmäßige Geschwindigkeit halten und sich nicht wie normale Pkw-Ketten auflösen.

    Wer am 8. Februar in NRW, Niedersachsen oder Sachsen-Anhalt unterwegs ist, sollte deshalb mehr Zeit einplanen, besonders auf stark frequentierten Routen.

    Bundeswehr erklärt: Übungen sichern Einsatzbereitschaft und Abschreckung

    Die Bundeswehr betont, dass einsatzbereite Streitkräfte eine zentrale Voraussetzung für eine glaubwürdige Abschreckung und eine wirksame Verteidigung darstellen. Militärische Übungen gelten als notwendig, um Soldatinnen und Soldaten auszubilden und die Einsatzbereitschaft dauerhaft aufrechtzuerhalten.

    Gleichzeitig verweist die Bundeswehr auf die Rolle Deutschlands als „Drehscheibe Deutschland“. Auch NATO-Partner nutzen das Bundesgebiet, um zu Übungen zu verlegen und gemeinsam mit deutschen sowie internationalen Einheiten zu trainieren. Dadurch wird künftig insgesamt mehr Militär im öffentlichen Raum sichtbar – insbesondere auf Straßen und Autobahnen.

    Weitere Informationen

    Wer sich über aktuelle Verkehrsmeldungen informieren möchte, kann zusätzlich offizielle Behördenkanäle nutzen. Bei Gefahrensituationen oder Unfällen gilt: Notruf 110 (Polizei) oder 112 (Feuerwehr/Rettungsdienst).

    Weitere Meldungen aus dem Blaulicht-Bereich findest Du auch hier: https://blaulichtmyk.de/news/ | https://blaulichtmyk.de/verkehr/ | https://blaulichtmyk.de/deutschland/

    Externe Behördeninfos: Bundeswehr (offizielle Website) | Polizei (Bund/Länder-Portal)

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Einigung um das neue Wehrdienstgesetz: Musterung für alle 18-jährigen Männer kommt

    Einigung um das neue Wehrdienstgesetz: Musterung für alle 18-jährigen Männer kommt

    Einigung zum neuen Wehrdienstgesetz: Koalition beschließt verpflichtende Musterung für alle 18-jährigen

    Koalition beendet monatelangen Streit

    Die Einigung zum neuen Wehrdienstgesetz bringt endlich Klarheit. Nach langen Verhandlungen lösen Union und SPD ihren Konflikt mit Verteidigungsminister Boris Pistorius. Beide Fraktionen akzeptieren nun eine verpflichtende Musterung für alle 18-jährigen Männer. Die Koalition stärkt damit die Wehrbereitschaft der Bundeswehr und festigt die Planbarkeit des Personalaufwuchses.

    Die Einigung zum neuen Wehrdienstgesetz ersetzt das zuvor diskutierte doppelte Losverfahren. Statt zufälliger Auswahl durch zweifache Auslosungen setzt das neue Modell wieder auf eine klassische Musterung. Wenn sich unter den tauglichen Bewerbern nicht genügend Freiwillige finden, greift ein Losverfahren für die Auswahl zum Dienst.

    Klarer Plan für den Personalaufbau

    Pistorius akzeptiert die Forderungen der Fraktionen nach einer belastbaren Personalstrategie. Die Einigung zum neuen Wehrdienstgesetz verpflichtet das Verteidigungsministerium zu einem nachvollziehbaren Aufwuchspfad der Streitkräfte. Bei anhaltendem Mangel an Freiwilligen kann der Bundestag künftig über eine Bedarfswehrpflicht entscheiden, bei der ebenfalls eine Zufallsauswahl zum Einsatz kommt.

    Der Minister geht davon aus, dass die Bundeswehr ab 2026 jährlich zwischen 3000 und 5000 zusätzliche Wehrdienstleistende benötigt. Die Einigung zum neuen Wehrdienstgesetz schafft dafür die Grundlage und stärkt die Optionen für eine verlässliche Personalplanung.

    Kontroverse um Kurzzeit-Soldaten

    Offen bleibt die endgültige Entscheidung zu den von Pistorius geplanten Super-Kurzzeit-Soldaten. Diese sollen eine extrem kurze Ausbildung für Wachdienste durchlaufen. Vor allem die Union kritisiert dieses Modell, weil es die Statistiken über neue Soldaten aufgebläht erscheinen lassen könnte. Die Gespräche hierzu laufen weiter, während die große Einigung zum neuen Wehrdienstgesetz bereits steht.

    Weitere Entwicklung

    Die Fraktionen informieren am Donnerstagmorgen über die Details. Danach folgen Statements gegenüber der Presse. Die politische Richtung ist gesetzt: Das neue Wehrdienstgesetz stärkt die Verteidigungsfähigkeit, schafft Transparenz und setzt auf ein faires Auswahlverfahren.

    Weitere Informationen zu Sicherheits- und Einsatzthemen finden Leser auf blaulichtmyk.de/deutschland/ sowie aktuellen News auf blaulichtmyk.de/news/. Offizielle Behördeninfos stellt das Bundesministerium der Verteidigung unter bmvg.de bereit.

  • 15 Rinder in Oberbayern abgestürzt

    15 Rinder in Oberbayern abgestürzt

     

    15 Rinder in Oberbayern abgestürzt: Kämialm-Tragödie entfacht Debatte über Hubschrauber-Manöver

    Drama im Wettersteingebirge erschüttert Tierhalter

    An der Kämialm im Landkreis Garmisch-Partenkirchen stürzten im August 15 Rinder in steiles Gelände und verendeten. Die 15 toten Rinder in Oberbayern bewegen seitdem Almbauern, Hirten und Behörden gleichermaßen. Augenzeugen berichten von einer plötzlich aufgelösten Herde, die in Panik ausbrach und über eine Rinne in absturzgefährliches Terrain geriet.

    Vertreter der Weidegenossenschaften fordern klare Regeln für Flugbewegungen über Weideflächen. Sie betonen, dass sensible Phasen zu Beginn der Almsaison und während der Nacht besondere Rücksicht erfordern. Zugleich wollen alle Beteiligten die Ursache sauber aufarbeiten – ohne Vorverurteilungen.

    Zahlen, Einordnung, offene Fragen

    Im Raum Garmisch-Partenkirchen sorgen Hubschrauber-Manöver seit Längerem für Diskussionen. Laut Landratsamt wurden in den vergangenen Jahren im Landkreis eine ähnliche Zahl militärischer Übungen verzeichnet. Nach derzeitigem Stand meldete die Behörde keine signifikante Zunahme; für die Unglückstage zwischen 9. und 11. August lagen zudem keine militärischen Flugbewegungen vor. Die 15 toten Rinder in Oberbayern bleiben damit ein tragisches Ereignis, dessen Auslöser weiterhin differenziert betrachtet wird.

    Parallel stieg die Zahl der Trainingsflüge nichtmilitärischer Akteure: Die ADAC Luftrettung absolvierte heuer bis Oktober deutlich mehr Übungstage als im Vorjahr, um Crews für anspruchsvolle Einsätze im Gebirge fit zu halten. Diese Trainings sichern Menschenleben, können aber – je nach Ort und Zeitpunkt – Weidetiere stressen.

    Wie es weitergeht: Runder Tisch und klare Absprachen

    Landwirte, Hirten, Rettungsdienste und Militär wollen im Winter an einem Runden Tisch konkrete Lösungen finden. Ziel bleibt, notwendige Flugübungen mit der Almbewirtschaftung zu vereinbaren. Dazu zählen feste Zeitfenster, sensible Zonen und transparente Ankündigungen. So schützt die Region Almen, Tiere und gleichzeitig die Einsatzfähigkeit von Truppe und Rettung.

    Service & Hintergründe

    Mehr von uns

    Aktuelle Meldungen findest du jederzeit in unseren Rubriken News und Deutschland.

    Fazit: Die 15 Rinder in Oberbayern tot mahnen zu besserer Abstimmung. Mit klaren Regeln, Rücksicht in sensiblen Zeiten und offenen Informationen lässt sich die Sicherheit für Mensch und Tier im Gebirge erhöhen – ohne auf notwendige Ausbildung zu verzichten.

  • Großeinsatz am Abend – Feldjäger durch Polizei bei Übung offenbar verletzt

    Großeinsatz am Abend – Feldjäger durch Polizei bei Übung offenbar verletzt

     

    Polizeieinsatz in Erding: Schüsse bei Feldjäger-Übung – ein Soldat verletzt

    Ein dramatischer Polizeieinsatz in Erding hat am Mittwochabend für Aufsehen gesorgt. Mehrere Polizeistreifen rückten an, während über der Stadt ein Hubschrauber kreiste. Zahlreiche Anwohner berichteten von lauten Schüssen und einem großen Aufgebot an Einsatzkräften. Wie sich inzwischen herausstellte, spielte sich der Vorfall im Zusammenhang mit einer militärischen Übung der Feldjäger ab.

    Übung gerät außer Kontrolle

    Nach ersten Erkenntnissen führte die Bundeswehr im Raum Erding eine komplexe Trainingslage durch. Als die alarmierten Beamten am Einsatzort eintrafen, kam es offenbar zu einer gefährlichen Verwechslung. U.a. berichtet die Bild, dass die alarmierten Beamten vor Ort eintrafen, dachten die Feldjäger offenbar, auch dies sei Teil der Übung, beschossen die Polizei im Bereich eines Bauhofs mit Übungsmunition. Die wiederum schoss scharf zurück und verletzte einen Bundeswehrsoldaten. Der verletzte Soldat wurde umgehend medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Zum Glück bestand laut offiziellen Angaben zu keiner Zeit Gefahr für die Bevölkerung.

    Großeinsatz mit vielen Kräften

    Die Polizei rückte mit zahlreichen Kräften aus, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Straßen rund um das betroffene Gebiet wurden abgesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet, und ein Hubschrauber unterstützte aus der Luft. Mehrere Einheiten der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sicherten den Bereich zusätzlich ab. Durch das rasche Eingreifen der Einsatzkräfte konnte die Situation schnell stabilisiert werden, auch wenn die Hintergründe weiter untersucht werden.

    Untersuchung läuft

    Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um genau zu klären, wie es zu diesem gefährlichen Missverständnis kommen konnte. Nach Angaben der Bundeswehr handelte es sich um eine geplante Übung im Rahmen eines Trainingsszenarios. Ob Kommunikationsfehler oder unzureichende Abstimmung zwischen Polizei und Militär eine Rolle spielten, ist derzeit noch unklar. Fest steht jedoch, dass der Vorfall ein Nachspiel haben wird.

    Offizielle Informationen und Hinweise

    Mehr zum Thema bei uns

    Die Einsatzkräfte bleiben vor Ort, bis alle Spuren gesichert und Zeugen befragt sind. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald neue Informationen zum Polizeieinsatz in Erding vorliegen. Offizielle Stellen betonen erneut, dass keine Gefahr für die Bevölkerung besteht und bitten, den Bereich weiterhin zu meiden.

    Hinweis der Redaktion: Bitte keine Spekulationen in sozialen Netzwerken verbreiten. Offizielle Updates liefern ausschließlich Polizei und Bundeswehr.

    Fazit: Der Polizeieinsatz in Erding am Mittwochabend entwickelte sich aus einer militärischen Übung heraus zu einer ernsten Lage. Nach einer folgenschweren Verwechslung schoss die Polizei zurück und verletzte dabei einen Soldaten der Feldjäger. Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

  • Drohnen-Alarm über Schleswig-Holstein: Ermittler prüfen gezielte Spionageflüge

    Drohnen-Alarm über Schleswig-Holstein: Ermittler prüfen gezielte Spionageflüge

    Drohnen über kritischer Infrastruktur – Ermittlungen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

    Am Donnerstag vergangener Woche sorgte ein Vorfall in Kiel für große Unruhe: Gegen 21 Uhr tauchten plötzlich mehrere Drohnen über dem Werksgelände von Thyssenkrupp Marine Systems auf. Nach Informationen des Spiegel handelte es sich dabei nicht nur um vereinzelte Flüge. Die Behörden prüfen den Verdacht, dass die Drohnen gezielt Anlagen der kritischen Infrastruktur überflogen haben, um Gelände und Gebäude zu vermessen.

    Drohnen über Kliniken, Kraftwerken und Kanälen

    Nach dem Auftauchen über dem Werksgelände schwebte ein kompletter Drohnenverbund, inklusive einer sogenannten Mutterdrohne, über das Universitätsklinikum Kiel. Kurz darauf meldeten Zeugen weitere Sichtungen über dem Küstenkraftwerk sowie entlang des Nord-Ostsee-Kanals. Laut einem internen Behördenvermerk verliefen die Flugbahnen „parallel“ – offenbar mit dem Ziel, ganze Areale systematisch zu kartieren.

    Auch über das Kieler Landeshaus, Sitz des Landtags, sowie über die Raffinerie Heide, die den Flughafen Hamburg mit Kerosin beliefert, sollen Drohnen gesichtet worden sein. Damit rückten zentrale Einrichtungen in den Fokus, deren Ausfall massive Folgen hätte.

    Koordinierte Flüge auch in Mecklenburg-Vorpommern

    Der Vorfall beschränkte sich nicht auf Schleswig-Holstein. Bereits am Folgetag meldeten Sicherheitskräfte Drohnen über dem Bundeswehrstandort Sanitz in Mecklenburg-Vorpommern. Kurz darauf wurde auch beim Marinekommando in Rostock ein Schwarm beobachtet. Am Montag registrierte die Bundespolizei schließlich mehrere große Quadrokopter über dem Überseehafen Rostock – Geräte mit mehr als 2,5 Kilogramm Gewicht, die nach Behördenangaben „koordiniert und zusammenhängend“ flogen.

    Unklare Hintergründe – wachsende Bedrohung

    Wer hinter den Drohnenoperationen steckt, ist bisher unklar. Die Muster erinnern jedoch stark an ähnliche Vorfälle in Dänemark, wo sogar Flughäfen zeitweise schließen mussten. Die dortigen Behörden prüfen einen möglichen russischen Hintergrund.

    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach bereits von einer „gestiegenen Gefahr“ für die Sicherheit in Deutschland. Er kündigte den Aufbau eines neuen Drohnenabwehrzentrums an. Zudem soll ein Gesetz die Bundeswehr künftig befähigen, Drohnen auch außerhalb von Kasernen abzuwehren – eine Befugnis, die bisher auf militärische Liegenschaften beschränkt ist.

    Behörden setzen auf Aufklärung und Abwehr

    Die Landesregierung in Schleswig-Holstein gab sich zunächst zurückhaltend, bestätigte aber laufende Ermittlungen. Das Bundesinnenministerium verweigert weiterhin detaillierte Angaben. Experten sehen in den koordinierten Drohnenflügen eine ernsthafte Bedrohung: Sowohl militärische Standorte als auch zivile Einrichtungen wie Kraftwerke oder Krankenhäuser könnten ins Visier geraten.

    Die Sicherheitsbehörden prüfen nun intensiv, ob die Flüge Teil einer gezielten Spionageoperation waren. Klar ist: Drohnen über kritischer Infrastruktur stellen eine reale Gefahr dar – für die Versorgungssicherheit ebenso wie für die innere Sicherheit Deutschlands.

    Mehr aktuelle Nachrichten finden Sie auf blaulichtmyk.de/news oder im Bereich Deutschland.

    Weitere Informationen erhalten Sie bei den zuständigen Behörden: Bundesinnenministerium und Bundespolizei.

  • Historische Kabinettssitzung: Bundesregierung beschließt neues Wehrdienstgesetz

    Historische Kabinettssitzung: Bundesregierung beschließt neues Wehrdienstgesetz

    Historische Kabinettssitzung: Bundesregierung beschließt neues Wehrdienstgesetz

    Die Bundesregierung hat ein neues Wehrdienstgesetz auf den Weg gebracht.

    In einer historischen Kabinettssitzung billigte das Gremium den Gesetzentwurf im Verteidigungsministerium.

    Das Treffen fand nicht im Kanzleramt, sondern im geheimen, abhörsicheren Raum „U-Boot“ statt.

    Freiwilligkeit statt Wehrpflicht

    Eine klassische Wehrpflicht ist im neuen Gesetz nicht vorgesehen.

    Kanzler Friedrich Merz betonte, man setze zunächst auf Freiwilligkeit.

    Die Regierung möchte so junge Menschen motivieren, sich freiwillig für die Bundeswehr zu
    melden.

    Merz äußerte sich zuversichtlich, dass die geplanten Zielzahlen erreicht werden.

    Sollten die Anreize nicht ausreichen, könnte in Zukunft dennoch eine Wehrpflicht diskutiert werden.

    Die Option bleibt also offen.

    Ziel: 260.000 Soldatinnen und Soldaten

    Merz betonte, Deutschland müsse die größte konventionelle Armee Europas in der Nato stellen.

    Das Ziel sind 260.000 aktive Soldatinnen und Soldaten.

    Dafür fehlen derzeit Kasernen, Ausbilder und Infrastruktur. Die Reform soll diese Lücken schließen.

    Neuer Nationaler Sicherheitsrat

    Ein weiteres Ergebnis der Sitzung ist die Einrichtung eines Nationalen Sicherheitsrats.

    Darüber wurde Jahrzehnte diskutiert – nun kommt er.

    US-General Alexus Gregory Grynkewich lieferte im Kabinett einen Lagebericht.

     

    Sein Fazit: Russland bleibt langfristig die größte Bedrohung Europas.

    Die Bundesregierung reagiert darauf mit klarer Entschlossenheit.

    Pistorius: Starke Armee verhindert Kriege

    Verteidigungsminister Boris Pistorius bezeichnete das Gesetz als Riesenschritt nach vorn.

    Er betonte die Bedeutung einer starken Armee zur Sicherung des Friedens.

    Eine gut ausgebildete Reserve sei für kommende Jahre unverzichtbar.

    Darum sieht das Gesetz Mechanismen vor, falls zu wenige Freiwillige kommen.

    Das Wort „Wehrpflicht“ vermied Pistorius jedoch bewusst.

    Mehr Sold und bessere Ausbildung

    Die Bundeswehr bietet künftig mehr als klassische Grundausbildung. Neu sind Qualifikationsmodule und eine integrierte Drohnenausbildung.

    Zusätzlich wird die Bezahlung deutlich verbessert. Soldaten sollen künftig rund 2.300 Euro netto verdienen.

    Unterkunft und Krankenkassenkosten entfallen. Das macht den Dienst finanziell attraktiver.

    Herbst der Reformen gestartet

    Merz bezeichnete die Reform als Teil seines „Herbsts der Reformen“.

    Der Kanzler will die Bundeswehr langfristig stärken und modernisieren.

    Die Bundesregierung betonte, dass Sicherheit nun ganz oben auf der Agenda steht.

    Ein starkes Signal nach innen und außen.

  • Achtung Konvoi – Bundeswehrpanzer unterwegs

    Achtung Konvoi – Bundeswehrpanzer unterwegs

    Achtung Konvoi – Bundeswehrpanzer unterwegs

    Berlin/Gera

    Am 26. und 27. April 2025 verlegt das Panzerpionierbataillon 701 aus Gera seine Einheiten für eine groß angelegte Übung nach Mecklenburg-Vorpommern. Der Militärkonvoi durchquert dabei Teile von Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg.

    Die Verlegung ist Teil eines militärischen Ausbildungsprogramms zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft. Insgesamt umfasst der Konvoi rund 150 Fahrzeuge, die in zeitversetzt fahrenden Gruppen unterwegs sind.

    Die Route führt über eine Distanz von mehr als 450 Kilometern. Dabei nutzen die Fahrzeuge vor allem Bundesautobahnen und Bundesstraßen.

    Keine Angaben zu exakten Routen – erhöhte Aufmerksamkeit gefordert

    Aus sicherheitstaktischen Gründen macht die Bundeswehr keine Angaben zu exakten Routen oder Zwischenstopps der Militärfahrzeuge. Verkehrsteilnehmer in den betroffenen Regionen sollten sich jedoch auf erhöhtes Verkehrsaufkommen durch militärische Fahrzeuge einstellen.

    Besonders auf den Hauptverbindungsstraßen in den vier Bundesländern wird zu besonderer Vorsicht geraten. Die Marschkolonnen bewegen sich relativ langsam fort und können eine Länge von bis zu einem Kilometer erreichen.

    Sicherheitsabstände unbedingt einhalten

    Die Bundeswehr weist ausdrücklich darauf hin, beim Passieren der Fahrzeuggruppen große Sicherheitsabstände einzuhalten. Es wird dringend davon abgeraten, zwischen die Militärfahrzeuge zu fahren. Nur so kann die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und Soldaten gewährleistet werden.

    Militärische Übung stärkt Einsatzbereitschaft und Bündnisverteidigung

    Militärische Verlegungen und Übungen sind wesentlicher Bestandteil der Ausbildung. Sie dienen der Vorbereitung auf nationale und internationale Einsätze. Einsatzbereite Streitkräfte bilden die Grundlage für eine glaubwürdige Abschreckung und eine funktionierende Verteidigung.

    Die Übung trägt zur Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und der NATO bei. Auch internationale Partner nutzen regelmäßig die sogenannte „Drehscheibe Deutschland“, um im Verbund mit der Bundeswehr zu trainieren.

    Mehr Militär im öffentlichen Raum sichtbar

    Solche Übungsmaßnahmen führen dazu, dass künftig häufiger militärische Fahrzeuge im Straßenbild auftauchen. Die Bundeswehr bittet daher um Verständnis für mögliche Verkehrsbehinderungen sowie um die Achtung geltender Sicherheitsregeln.

  • Kugelsichere Kampfwesten und Bunker beim Discounter erhältlich

    Kugelsichere Kampfwesten und Bunker beim Discounter erhältlich

    Sicherheit für Zuhause

    Union und SPD planen Milliardenpaket zur Verteidigungsstärkung

    Union und SPD planen ein umfangreiches Schuldenpaket. Ziel ist es, die Bundeswehr wieder verteidigungsbereit zu machen. Hunderte Milliarden Euro sollen investiert werden, um Deutschland besser zu rüsten.  

    Sicherheit für Zuhause – jetzt einfach online

    Nicht nur die Bundeswehr soll besser geschützt werden. Auch Privatpersonen können jetzt für mehr Sicherheit sorgen. Dafür reicht bereits ein Klick im Online-Shop des bekannten Discounters Norma24.

    Norma24 ist der Online-Ableger der Supermarktkette Norma. Im Bereich Sicherheitstechnik bietet der Shop überraschende Produkte an. Neben Überwachungskameras und Türschlössern gibt es auch Artikel, die sonst eher in Krisengebieten zum Einsatz kommen.

    Kugelsichere Westen und Panikräume im Online-Shop

    Ein besonderes Highlight: Das „Komplettset Plattenträger“. Es enthält zwei Stahlplatten und vier Magazintaschen. Damit wird es zur kugelsicheren Kampfweste – und das für nur 599 Euro. Noch beeindruckender sind die „Popup-Panikräume“. Sie kosten über 25.000 Euro und bieten Schutz in Extremfällen. Beide Produkte stammen von der BSSD-Defence GmbH aus Berlin.

    Steigendes Sicherheitsbedürfnis bei Privatpersonen

    Warum finden sich solche Produkte plötzlich zwischen Gartenmöbeln und Haushaltswaren?
    Laut Wolfgang Stütz, Mitglied der Norma-Geschäftsleitung, ist das Interesse an Sicherheit stark gestiegen. Er nennt die aktuelle Weltlage als Hauptgrund. Zudem hätten das Verhalten von Donald Trump und Elon Musk viele Kunden zum Nachdenken gebracht.

    Stütz berichtet, dass BSSD kürzlich wieder Kontakt zu Norma24 aufgenommen habe. Grund sei die enorme Nachfrage. „BSSD wird regelrecht mit Anfragen bestürmt“, erklärt Stütz. Daher suchte das Unternehmen nach neuen Vertriebskanälen.

    Norma24 setzt auf Non-Food-Artikel

    Norma24 legt seinen Fokus auf Non-Food-Produkte. In den Filialen stehen Lebensmittel im Vordergrund. Der Online-Shop hingegen bietet ein breiteres Sortiment – darunter auch Sicherheitsartikel.

    Genaue Verkaufszahlen wollte Stütz nicht nennen. Dennoch sei klar: Die Produktseiten für Sicherheitsprodukte werden deutlich häufiger aufgerufen. Er rechnet mit weiter wachsendem Interesse. „Die Menschen werden nervöser“, so Stütz.

    Sortiment soll erweitert werden

    Laut Stütz ist es wahrscheinlich, dass das Angebot bei Norma24 weiter ausgebaut wird. Der technische Leiter von BSSD, Mario Piejde, sagte in einem Interview, dass die Zusammenarbeit mit Norma die Hemmschwelle senke. Viele Privatkunden schätzen die Möglichkeit, anonym zu bestellen. Laut Piejde sind 70 Prozent der Käufer Frauen. 

  • Bundeswehrsoldatin verletzt sich bei Übung mit eigener Waffe

    Bundeswehrsoldatin verletzt sich bei Übung mit eigener Waffe

    Bundeswehrsoldatin verletzt sich bei Übung mit eigener Waffe

    Eine Bundeswehrsoldatin hat sich bei einer Schießübung in Oberbayern mit ihrer eigenen Waffe verletzt. Ihr gehe es den Umständen entsprechend, teilte ein Sprecher der Division Schnelle Kräfte mit. Die Bundeswehr bedauere den Vorfall und hoffe auf eine schnelle Genesung.

    Der Unfall ereignete sich demnach auf einem Übungsplatz der Bundeswehr in Dornstetten südlich von Landsberg am Lech. Wie der “Münchner Merkur” berichtete, soll die 18 Jahre alte Soldatin sich mit Übungsmunition ins Schienbein geschossen haben. Sie sei zur Behandlung in die Unfallklinik nach Murnau gebracht worden.

    Wie der Sprecher hinzufügte, gelten in der Bundeswehr grundsätzlich strenge Sicherheitsregeln und Vorschriften beim Umgang mit scharfer Munition. Die Waffenausbildung sei zudem ausgesprochen umfangreich. Dies gelte ebenso für Übungsmunition.

    Schießunfälle seien daher eher selten.

    NTV

  • Bundeswehrkonvois auf Straßen in Deutschland

    Bundeswehrkonvois auf Straßen in Deutschland

    Bundeswehrkonvois auf Straßen in Deutschland

    Berlin/Bad Reichenhall

    Am 26. und 27. September fährt ein großer Militärverband der Bundeswehr durch Teile Sachsen-Anhalts, Sachsens, Thüringens und Bayerns. Das Gebirgsjägerbataillon 231 aus Bad Reichenhall in Oberbayern schließt mit der Fahrt die Übung “European Falcon 2024” ab.

    Abfahrtsort des Konvois ist der Truppenübungsplatz Altmark in Sachsen-Anhalt, nördlich von Magdeburg. Zielort ist, nach einem Zwischenstopp in Weißenfels in Sachsen-Anhalt, die Heimatkaserne des Bundeswehrverbands.

    Der gesamte Konvoi besteht aus rund 150 Radfahrzeugen und teilt sich in mehrere, zeitversetzt fahrende Gruppen auf. Die einzelnen Marschkolonnen sind über drei Kilometer lang und fahren relativ langsam. Die Fahrtstrecke von über 700 Kilometern führt überwiegend über Bundesautobahnen und Bundesstraßen.

    Informationen zur genauen Fahrtstrecke können aus Gründen der militärischen Sicherheit im Vorfeld nicht gegeben werden.

    Aufgrund des stärkeren militärischen Verkehrsaufkommens auf den Hauptverbindungsstraßen
    zwischen Altmark im Norden Sachsen-Anhalts und Bad Reichenhall im Landkreis Berchtesgadener Land werden Verkehrsteilnehmende um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

    Dabei sollten möglichst große Abstände zu den Fahrzeugkolonnen eingehalten werden. Aus Sicherheitsgründen sollten Verkehrsteilnehmende auch nicht zwischen einzelne Fahrzeuge fahren.

    Einsatzbereite Streitkräfte sind die Voraussetzung für eine glaubwürdige Abschreckung und wirksame Verteidigung. Militärische Übungen sind notwendig und dienen der Truppe zur Ausbildung der Soldatinnen und Soldaten sowie der Herstellung und Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft. Nur so können wir die Verteidigungsfähigkeit unseres Landes sicherstellen.

    Das gilt für die Bundeswehr, aber auch für unsere NATO-Partner, die über die “Drehscheibe Deutschland” fahren, um im Bundesgebiet mit uns, aber auch mit Partnern in Deutschland und in benachbarten
    Staaten zu üben.

    Insgesamt bedeutet dies für die Landes- und Bündnisverteidigung, dass mehr Militär im
    öffentlichen Raum und insbesondere auf Straßen und Autobahnen sichtbar ist.

    Weitere Informationen zum Thema “Aufmarschführung” unter www.bundeswehr.de.

  • Bundeswehrkaserne in Köln abgeriegelt

    Bundeswehrkaserne in Köln abgeriegelt

    Bundeswehr-Kaserne in Köln-Wahn abgeriegelt:
    Verdacht auf Sabotage

    Die Bundeswehr-Kaserne Köln-Wahn wurde am 14. August 2024 aus Sicherheitsgründen vollständig abgeriegelt. Der Grund ist der Verdacht auf eine mögliche Straftat. Die Behörden untersuchen den
    Vorfall intensiv.

    Soldaten wurde angewiesen, kein Trinkwasser zu entnehmen, da eine Kontamination des Wassers
    nicht ausgeschlossen werden kann. Auffälligkeiten am Wasserwerk der Kaserne verstärken den
    Verdacht.

    Möglicher Einbruch entdeckt: Sicherheitsmaßnahmen verstärkt

    Ein möglicher Einbruch auf dem Kasernengelände ist Gegenstand der Ermittlungen. Nach ersten Hinweisen auf eine Störung entdeckten die Sicherheitsbehörden ein Loch im Zaun der Kaserne.
    Dies deutet auf ein unbefugtes Eindringen hin.

    Um mögliche Gefahren auszuschließen, wurden umgehend Wasserproben entnommen. Die Ergebnisse stehen noch aus. Der Vorfall wurde erstmals durch den „Spiegel“ bekannt gemacht.

    Kaserne vollständig abgeriegelt: Soldaten und Mitarbeiter betroffen

    Oberstleutnant Ulrich Fonrobert bestätigte die Abriegelung der Kaserne am Vormittag des 14.08.2024.
    Die Bundeswehr arbeitet eng mit den Ermittlungsbehörden zusammen, um die Lage schnellstmöglich aufzuklären. „Das Territoriale Führungskommando der Bundeswehr nimmt den Vorfall außerordentlich ernst“, so Fonrobert. Die Sicherheitsbehörden sind vor Ort im Einsatz und führen umfangreiche Ermittlungen durch.

    Soldaten zur Wachsamkeit aufgerufen: Unbekannte Personen melden

    Laut internen Mitteilungen der Bundeswehr wurden Soldaten auf dem Kasernengelände dazu aufgefordert, auffälliges Verhalten sofort zu melden. Unbekannte Personen sollten angesprochen und gemeldet werden. Diese Maßnahmen dienen der Sicherheit aller Anwesenden und zur Unterstützung der laufenden Ermittlungen.

    Strenge Zugangsbeschränkungen: Gelände nicht betretbar

    Ankommende Soldaten und Mitarbeiter durften das Gelände zunächst nicht betreten. Wer sich bereits innerhalb der Kaserne befand, konnte diese nicht verlassen. Die Umgebung der Kaserne wurde
    weiträumig abgesperrt, um die Sicherheit zu gewährleisten. Anwohner in Köln-Wahn sind laut
    Behörden nicht betroffen, da die Kaserne über ein eigenes Wasserwerk verfügt.

    Standort Köln-Wahn: Zentrale Rolle für die Bundeswehr

    Die Kaserne in Köln-Wahn spielt eine wichtige Rolle innerhalb der Bundeswehr. Hier sind etwa
    5.500 Menschen beschäftigt, darunter 1.200 Zivilisten und 4.300 Soldaten. Der Standort beherbergt unter anderem Teile der Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums, die für die Bereitstellung von Flugzeugen und Besatzungen der Regierungsflieger verantwortlich ist.

  • Wohlverdient ausgedient: Bundeswehr schickt WOLF in Rente

    Wohlverdient ausgedient: Bundeswehr schickt WOLF in Rente

    Wohlverdient ausgedient: Bundeswehr schickt WOLF in Rente

    Koblenz

    Die laufende Modernisierung der Fahrzeugflotte der Bundeswehr macht auch vor dem wohl bekanntesten und bewährten Arbeitstier nicht Halt. Mit dem erfolgten Vertragsschluss im Beschaffungsamt der Bundeswehr wird der in die Jahre gekommene leichte Lastkraftwagen (LKW) vom Typ WOLF durch
    ein speziell für militärische Anwendungen ausgelegtes modernes Fahrzeug abgelöst.

    Die Fahrzeuge stellen dabei nicht nur eine reine Regeneration der älteren Fahrzeuge vom Typ WOLF dar, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur zeitgerechten Erfüllung der NATO-Verpflichtungen Deutschlands. Der WOLF-Nachfolger ist wieder hochgeländegängig und für den Transport von bis zu
    vier Soldaten mit kompletter persönlicher Ausstattung und Bewaffnung in den Varianten Führungsfahrzeug und Feldjägerfahrzeug ausgelegt.

    Durch den Vertrag ist der Rahmen zur Beschaffung von mehreren tausend leichter LKW mit einer zulässigen Gesamtmasse von 4,5 Tonnen geschaffen, der bis Ende 2032 nach Bedarf flexibel ausgeschöpft werden kann.

    Zusätzlich werden wichtige Leistungen zur logistischen Versorgung und zu Ausbildungszwecken bestellt.

    Die Lieferung von fünf Fahrzeugen zur Nachweisführung ist bereits in diesem Jahr in 2024
    vorgesehen, sodass dem Beginn der Lieferung von Serienfahrzeugen im 4. Quartal 2025 erfolgen kann.

  • Bundeswehrkonvois auf Straßen in Bayern erwartet

    Bundeswehrkonvois auf Straßen in Bayern erwartet

    Bundeswehrkonvois auf Straßen in Bayern erwartet

    Berlin/Bad Reichenhall

    Am 11. Juli fährt ein großer Militärverband der Bundeswehr durch große Teile Bayerns. Das Gebirgsjägerbataillon 231 aus Bad Reichenhall in Oberbayern schließt mit der Fahrt eine mehrtägige Übung ab.

    Abfahrtsort des Konvois ist der Bundeswehrübungsplatz Hammelburg in Unterfranken. Zielort ist, nach einem Zwischenstopp in Ingolstadt, die Heimatkaserne des Bundeswehrverbands.

    Der gesamte Konvoi besteht aus rund 200 Radfahrzeugen und teilt sich in mehrere, zeitversetzt fahrende Gruppen auf. Die einzelnen Marschkolonnen sind dabei bis zu eineinhalb Kilometer lang und fahren relativ langsam. Die Fahrtstrecke von fast 470 Kilometern führt überwiegend über Bundesautobahnen und Bundesstraßen.

    Informationen zur genauen Fahrtstrecke können aus Gründen der militärischen Sicherheit im Vorfeld nicht gegeben werden.

    Aufgrund des stärkeren militärischen Verkehrsaufkommens auf den Hauptverbindungsstraßen zwischen Hammelburg im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen und Bad Reichenhall im Landkreis Berchtesgadener Land werden Verkehrsteilnehmende um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

    Dabei sollten möglichst große Abstände zu den Fahrzeugkolonnen eingehalten werden. Aus Sicherheitsgründen sollten Verkehrsteilnehmende auch nicht zwischen einzelne Fahrzeuge fahren.

    Einsatzbereite Streitkräfte sind die Voraussetzung für eine glaubwürdige Abschreckung und wirksame Verteidigung. Militärische Übungen sind notwendig und dienen der Truppe zur Ausbildung der Soldatinnen und Soldaten sowie der Herstellung und Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft. Nur so können wir die Verteidigungsfähigkeit unseres Landes sicherstellen.

    Das gilt für die Bundeswehr, aber auch für unsere NATO-Partner, die über die “Drehscheibe Deutschland” fahren, um im Bundesgebiet mit uns, aber auch mit Partnern in Deutschland und in benachbarten Staaten zu üben. Insgesamt bedeutet dies für die Landes- und Bündnisverteidigung, dass mehr Militär im öffentlichen Raum und insbesondere auf Straßen und Autobahnen sichtbar ist.

    Weitere Informationen zum Thema “Aufmarschführung” unter www.bundeswehr.de.

  • Bundesministerin der Verteidigung Peinlich-Posting

    Bundesministerin der Verteidigung Peinlich-Posting

    Das Video, das unsere Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (57, SPD) an Silvester produziert hat, ist peinlich.
    Die per Handy aufgezeichnete und wegen Feuerwerksböllern und fehlendem Mikrofon kaum verständliche Neujahrsansprache mitten auf einem Berliner Bürgersteig wäre für einen ehrenamtlichen Dorfbürgermeister schon peinlich gewesen – für eine Verteidigungsministerin eines Nato-Mitglieds ist das schlicht beschämend; so die Bild ….

    Lambrecht im ersten Interview mit der Bild

    Im ersten Interview nach Amtsantritt gab die neue Bundeswehr-Chefin in der BILD am SONNTAG zum Besten, dass sie die Dienstgrade der Bundeswehr nicht kenne.
    Fünf geschlagene Monate später sagte Lambrecht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung:
    Sie kennt sie noch immer nicht.

    … und jetzt das.
    Die Fremdschäm-Garantie 

    Video: instagram christine.lambrecht

  • Staatsanwaltschaft Koblenz: Bundeswehrsoldat tötet Soldatin (21) aus Koblenz

    Staatsanwaltschaft Koblenz: Bundeswehrsoldat tötet Soldatin (21) aus Koblenz

    Die offizielle Presse Mitteilung der Staatsanwaltschaft Koblenz zum Tötungsdelikt an einer 21-jährigen Bundeswehrsoldatin

    Die Staatsanwaltschaft Koblenz führt ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Totschlags gegen einen in Niedersachsen stationierten Bundeswehrsoldaten. Dem 32jährigen Beschuldigten wird zur Last gelegt, eine 21jährige, zuletzt in Koblenz bedienstete Soldatin, mit der er früher liiert gewesen sein soll, im Verlauf des 09.12.2022 mittels eines Messers vorsätzlich getötet zu haben.

    Nachdem der Beschuldigte am späten Abend desselben Tages auf der Autobahn A3 in der Nähe der Anschlussstelle Dierdorf mit seinem Pkw mit einer Leitplanke kollidiert war, wurde die zuvor auf dem Beifahrersitz transportierte Leiche der jungen Frau festgestellt.

    Das Amtsgericht Koblenz hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr gegen den Beschuldigten erlassen. Aufgrund dessen befindet sich der Beschuldigte in einer Justizvollzugsanstalt in Rheinland-Pfalz.

    Die Ermittlungen dauern an. Nähere Angaben sind daher derzeit, auch auf Nachfrage, nicht möglich.

    Rechtliche Hinweise:

    Wegen Totschlags macht sich gemäß § 212 StGB strafbar, wer vorsätzlich einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein.

    Ein Haftbefehl wird erlassen, wenn gegen einen Beschuldigten ein dringender Tatverdacht und ein Haftgrund bestehen. Der Haftbefehl dient allein der ordnungsgemäßen Durchführung des staatsanwaltschaftlichen und, sofern es zur Anklageerhebung kommt, des gerichtlichen Verfahrens. Der Erlass eines Haftbefehls bedeutet mithin nicht, dass gegen den Verhafteten bereits ein Tatnachweis geführt ist oder zu führen sein wird. Für den Beschuldigten gilt vielmehr weiterhin die Unschuldsvermutung.
     

    gez. Kruse, Leitender Oberstaatsanwalt

  • Soldat tötet Soldatin (21) aus Koblenz

    Soldat tötet Soldatin (21) aus Koblenz

    Die Staatsanwaltschaft Koblenz führt ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Totschlags gegen einen in Niedersachsen stationierten Bundeswehrsoldaten.


    Dem 32jährigen Beschuldigten wird zur Last gelegt, eine 21jährige, zuletzt in Koblenz bedienstete Soldatin, mit der er früher liiert gewesen sein soll, im Verlauf des 09.12.2022 mittels eines Messers vorsätzlich getötet zu haben.

    Leiche lag auf dem Beifahrersitz des beschuldigten Soldaten

    Nachdem der Beschuldigte am späten Abend desselben Tages auf der Autobahn A3 in der Nähe der Anschlussstelle Dierdorf mit seinem Pkw mit einer Leitplanke kollidiert war, wurde die zuvor auf dem Beifahrersitz transportierte Leiche der jungen Frau festgestellt.

    Das Amtsgericht Koblenz hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr gegen den Beschuldigten erlassen. Aufgrund dessen befindet sich der Beschuldigte in einer Justizvollzugsanstalt in Rheinland-Pfalz.

    Die Ermittlungen dauern an.
    Nähere Angaben sind daher derzeit, auch auf Nachfrage, nicht möglich.

    Rechtliche Hinweise:

    Wegen Totschlags macht sich gemäß § 212 StGB strafbar, wer vorsätzlich einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein.

    Ein Haftbefehl wird erlassen, wenn gegen einen Beschuldigten ein dringender Tatverdacht und ein Haftgrund bestehen. Der Haftbefehl dient allein der ordnungsgemäßen Durchführung des staatsanwaltschaftlichen und, sofern es zur Anklageerhebung kommt, des gerichtlichen Verfahrens. Der Erlass eines Haftbefehls bedeutet mithin nicht, dass gegen den Verhafteten bereits ein Tatnachweis geführt ist oder zu führen sein wird. Für den Beschuldigten gilt vielmehr weiterhin die Unschuldsvermutung.

    Bundeswehr Koblenz – Staatsanwaltschaft Koblenz

  • Bundeswehr stellt Ermittlungen gegen Offizier ein

    Bundeswehr stellt Ermittlungen gegen Offizier ein

    Hamburg – Der Oberstleutnant Marcel Bohnert ist vom Verdacht, mit Rechtsradikalen zu sympathisieren, freigesprochen worden. “Die Vorermittlungen haben ergeben, dass die Verhängung einer gerichtlichen Disziplinarmaßnahme nicht zu erwarten ist, da ein Dienstvergehen nicht nachgewiesen werden konnte”, heißt es in einem Schreiben des Disziplinarvorgesetzten an Bohnert, das der Wochenzeitung DIE ZEIT vorliegt. “Die Vorermittlungen gegen Sie stelle ich hiermit ein.”

    Das ARD-Politmagazin Panorama hatte Bohnert in einem Beitrag vom Juli 2020 vorgeworfen, im Netz mit Rechtsradikalen zu sympathisieren. Der Fall löste nicht zuletzt deshalb ein großes Medienecho aus, weil Bohnert zu diesem Zeitpunkt als Social Media-Referent im Verteidigungsministerium diente. Der Militärische Abschirmdienst (MAD) untersuchte die Vorwürfe intensiv. Aus Dokumenten, die der ZEIT ebenfalls vorliegen, geht hervor, dass der MAD bereits im Januar 2021 zu dem Schluss kam, die Vorwürfe gegen Bohnert seien unbegründet. Trotzdem zog sich der Fall noch ein weiteres Jahr hin, bis er nach mehr als 16 Monaten abgeschlossen wurde. “Natürlich bin ich riesig erleichtert”, sagt Bohnert der ZEIT. Aber klar sei auch: “Die Schramme wird bleiben.”

    Bohnert, 42, ist seit Dezember 2021 stellvertretender Vorsitzender des Bundeswehr-Verbandes.

    DIE ZEIT
    Foto: Facebook 

  • Aufklärungsflug der Bundeswehr

    Aufklärungsflug der Bundeswehr

    +++ EILMELDUNG  +++ BITTE TEILEN


    In kürzester Zeit findet ein Aufklärungsflug der Bundeswehr statt. Dies dient NUR der fotografischen/filmischen Aufklärung im Schadengebiet und ist von der Einsatzleitung so abgesprochen.

    #Ahr #Hochwasser