Schlagwort: Buxtehude

  • Schwerer Unfall auf Bahnübergang in Kutenholz: Traktor kollidiert mit Zug

    Schwerer Unfall auf Bahnübergang in Kutenholz: Traktor kollidiert mit Zug

    Unfall Bahnübergang Kutenholz: Traktor kollidiert mit Zug

    Stade –

    Am heutigen Vormittag kam es in Kutenholz zu einem schweren Unfall auf der
    Bahnstrecke Bremervörde-Buxtehude.

    Gegen 10:15 Uhr stieß ein Traktor mit einem Zug der EVB zusammen. Der Unfall ereignete sich auf einem unbeschrankten Bahnübergang in der Straße Binnenweide.

    Traktorfahrer schwer verletzt

    Der 61-jährige Fahrer des Traktors aus Seedorf wollte mit einem Gülleanhänger den Übergang queren, als er offenbar den aus Richtung Kutenholz kommenden Zug übersah.

    Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung konnte der Triebwagenführer den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Traktor in den Seitenraum und wurde vollständig zerstört. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde nach Erstversorgung durch den Notarzt mit dem Rettungshubschrauber Christoph Hansa in eine Hamburger Klinik geflogen.

    Passagiere blieben unverletzt

    Die 13 Fahrgäste des Zuges kamen mit dem Schrecken davon. Der Triebwagenführer sowie der Zugbegleiter erlitten einen Schock. Für sie wurden vor Ort ebenfalls Rettungskräfte eingesetzt. Die Bahnstrecke ist derzeit gesperrt, da der Zug durch den Aufprall entgleiste und aufwendig wieder ins Gleis gehoben werden muss.

    Großaufgebot der Feuerwehr im Einsatz

    Rund 100 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren waren im Einsatz. Vor Ort waren unter anderem die Ortswehren Kutenholz, Mulsum, Ahlerstedt sowie die Bahnerdungsgruppe Dollern/Horneburg. Auch Kräfte aus Stade, Bremervörde, Farven und Byhusen rückten an. Zusätzlich unterstützten die ELW-Gruppe der Samtgemeinde Fredenbeck und das Technische Hilfswerk Kutenholz. Die Einsatzkräfte sicherten den zerstörten Traktor ab und verhinderten eine Umweltgefahr durch auslaufende Betriebsstoffe.

    Ermittlungen zur Unfallursache

    Der entstandene Sachschaden liegt ersten Schätzungen zufolge bei mehreren zehntausend Euro. Beamte der Polizeiinspektion Stade sowie Tatortermittler haben die Ermittlungen aufgenommen. Sie prüfen derzeit die genauen Umstände, die zu dem Unfall am Bahnübergang Kutenholz führten.

    Weitere Informationen

    Aktuelle Meldungen zu Einsätzen in Niedersachsen finden Sie auf blaulichtmyk.de. Zudem informiert die Polizei Niedersachsen regelmäßig über laufende Ermittlungen. Auch die Feuerwehr berichtet über größere Einsatzlagen im Norden.

  • Ex-Ehefrau stirbt nach Brandanschlag ihres Mannes

    Ex-Ehefrau stirbt nach Brandanschlag ihres Mannes

    Tötungsdelikt in Buxtehude: Frau stirbt nach Feuer-Anschlag ihres Ex-Mannes

    Buxtehude (Niedersachsen) –

    Eine schreckliche Tat erschüttert die Stadt Buxtehude. Nach 24 Jahren Ehe kam es zu einer tödlichen Eskalation. Am Montagabend übergoss ein Mann seine getrennt lebende Frau mit Benzin und zündete sie an. Der Täter verbrannte bei der Tat selbst. Das Opfer, zunächst schwer verletzt, erlag nun seinen schweren Verbrennungen.

    Schockierende Tat in Mehrfamilienhaus an der Schröderstraße

    Nachbarn in einem Mehrfamilienhaus an der Schröderstraße wurden Zeugen eines unfassbaren Verbrechens. Marian I. (47) und seine Frau Alina I. (47) lebten dort über Jahre hinweg gemeinsam in einer Zweizimmerwohnung. Doch die Ehe, die fast 25 Jahre hielt, scheiterte im Sommer 2023. Alina verließ zunächst die Wohnung, kehrte jedoch zurück, nachdem ihr Ehemann nach Rumänien gereist war.

    Rückkehr und tödlicher Angriff

    Am vergangenen Wochenende kehrte Marian I. offenbar unangekündigt nach Deutschland zurück. In der gemeinsamen Wohnung kam es am Montagabend zu einem heftigen Streit zwischen den getrennt lebenden Eheleuten. Nachbarn hörten, wie sich die beiden lautstark auf dem Balkon anschrien. Die Situation eskalierte so stark, dass Nachbarn die Polizei alarmierten.

    Brutale Eskalation vor Eintreffen der Polizei

    Während die alarmierten Polizeibeamten noch unterwegs waren, geschah das Unfassbare: Marian I. übergoss seine Frau und sich selbst in der Küche mit Benzin. Anschließend zündete er beide an. Eine Nachbarin berichtete später, dass sie Schreie hörte und einen beißenden Geruch wahrnahm. Sie alarmierte sofort die Feuerwehr, als Rauch aus der Wohnung aufstieg.

    Heldenhafte Rettungsaktion und tragisches Ende

    Bewohner des Hauses reagierten geistesgegenwärtig und brachen die Wohnungstür auf. Sie fanden die schwer verletzte Frau, die versucht hatte, sich im Badezimmer zu löschen. Mit lebensbedrohlichen Brandverletzungen wurde sie in eine Klinik gebracht. Dort erlag sie jedoch später ihren Verletzungen.

    Die Feuerwehr löschte den Brand in der Küche und entdeckte dabei die vollständig verbrannte Leiche von Marian I.

    Staatsanwaltschaft stuft Tat als Mordversuch ein

    Die zuständige Staatsanwaltschaft Stade stufte die Tat noch in der Nacht als versuchten Mord ein.
    Das 1. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Stade übernahm umgehend die Ermittlungen. Die Polizei geht von einem Femizid aus, einem Gewaltverbrechen, bei dem Frauen aufgrund ihrer Beziehung zum Täter getötet werden.

    Zeugen werden um Mithilfe gebeten

    Die Polizei Stade bittet die Öffentlichkeit um Hinweise:

    – Wer hat verdächtige Beobachtungen rund um das Mehrfamilienhaus an der Schröderstraße gemacht?
    – Wer kann Angaben zur Rückkehr von Marian I. nach Deutschland machen?

    Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Stade unter der Telefonnummer (04141) 102 215 oder per E-Mail entgegen. Auch die Internetwache der Polizei Niedersachsen steht zur Verfügung.

    Versuchtes Tötungsdelikt in Buxtehude – Mann zündet Ehefrau und sich selbst an

  • Versuchtes Tötungsdelikt in Buxtehude – Mann zündet Ehefrau und sich selbst an

    Versuchtes Tötungsdelikt in Buxtehude – Mann zündet Ehefrau und sich selbst an

    Versuchtes Tötungsdelikt in Buxtehude: Frau schwer verletzt, Täter tot – Ermittlungen laufen

    Buxtehude

    Ein versuchtes Tötungsdelikt ereignete sich am Montagabend in der Schröderstraße in Buxtehude.
    Um kurz vor 21 Uhr meldeten Anwohner der Polizei Streitigkeiten und eine körperliche Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau.

    Kurze Zeit später gingen weitere Notrufe ein, in der betroffenen Wohnung war ein Brand ausgebrochen. Nachbarn, die die Auseinandersetzung und den Brandausbruch mitbekommen hatten, brachen die Wohnungstür auf und kümmerten sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um eine 42-jährige Frau
    mit schweren Brandverletzungen.

    Die Feuerwehr Buxtehude bekämpfte die Flammen unter schwerem Atemschutz, in einem Küchenraum fanden die Feuerwehrmänner einen männlichen Leichnam. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatten
    sich die zunächst gemeldeten Streitigkeiten vom Balkon in die Küche der Wohnung verlagert, dort überschüttete der 47-jährige Täter die 42-Jährige und sich selbst mit einer brennbaren Flüssigkeit
    aus einem Kanister und entzündete diese.

    Die 42-Jährige versuchte sich selbst im Badezimmer zu löschen, bis sie von einem Nachbarn aus der Wohnung gerettet wurde. Der 47-Jährige erlag seinen schweren Brandverletzungen vor Ort.

    Entgegen einer Meldung vom Montagabend wurde das 42-jährige Opfer nicht mit einem Rettungshubschrauber, sondern mit einem Rettungswagen in eine Spezialklinik nach Hamburg gebracht. Die Frau schwebt in akuter Lebensgefahr.

    Die zuständige Staatsanwaltschaft in Stade stufte die Tat noch in der Nacht als versuchten Mord ein,
    das 1. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Stade übernahm die Ermittlungen. Neben der Feuerwehr Buxtehude waren vier Rettungswagen, ein Notarzt und übergeordnete Organisationsstrukturen an
    dem Rettungseinsatz beteiligt.

    Der 47-jährige Täter und das 42-jährige Opfer waren verheiratet, lebten aber schon längere Zeit getrennt.