Schlagwort: Coburg

  • 38-Jähriger wegen Mordes an THW-Kollegin zu lebenslanger Haft verurteilt

    38-Jähriger wegen Mordes an THW-Kollegin zu lebenslanger Haft verurteilt

    Mord an THW-Kollegin Coburg 

    Das Landgericht Coburg sprach den 38-Jährigen des Mordes schuldig und erkannte die besondere Schwere der Schuld an.

    Urteil und Strafmaß

    Das Landgericht Coburg verurteilte den Angeklagten zu lebenslanger Freiheitsstrafe und stellte die besondere Schwere der Schuld fest. Das Gericht begründete dies mit der Heimtücke und den niederen Beweggründen der Tat.

    Tatgeständnis und Tatumstände

    Der Angeklagte räumte zu Prozessbeginn ein, die 40-jährige THW-Helferin erwürgt zu haben, anschließend habe er sich an der Leiche sexuell vergangen. Nach Darstellung der Anklage tötete er die Frau offenbar, nachdem wiederholte Annäherungsversuche abgewiesen worden waren. Die Staatsanwaltschaft warf dem Mann vor, aus sexuellem Motiv und heimtückisch gehandelt zu haben.

    Fundort und weitere Tathandlungen

    Der Mann gab an, die Leiche zunächst in einer Abstellkammer aufbewahrt und später in einem Lagercontainer seines Arbeitgebers abgelegt zu haben.

    Ermittler entdeckten den Leichnam dort; das Opfer galt zuvor als vermisst.

    Verteidigung, Strafverfahren und Rechtslage

    Die Verteidigung plädierte auf Totschlag und forderte eine Haftstrafe von deutlich unter lebenslänglich. Staatsanwaltschaft und Gericht hielten dagegen Mord und forderten bzw. verhängten die höchste Strafart. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

    Hintergrund

    Die Getötete war ehrenamtlich beim Technischen Hilfswerk (THW) aktiv. Der Fall hatte Ende 2024 für große Aufmerksamkeit in der Region gesorgt; die Ermittlungen führten zur Anklageerhebung durch die Staatsanwaltschaft Coburg.

  • Tödlicher Verkehrsunfall nach Geisterfahrt

    Tödlicher Verkehrsunfall nach Geisterfahrt

    Tödlicher Verkehrsunfall auf der B4 bei Coburg 

    Am Dienstagabend, den 4. Februar 2025, ereignete sich auf der Bundesstraße 4 nahe Coburg ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 18-jährige Autofahrerin verlor dabei ihr Leben. Ihre 21 Jahre alte Beifahrerin
    wurde schwer verletzt.

    Schwerer Frontalzusammenstoß bei Untersiemau

    Wie die Polizei Oberfranken bestätigte, kam es gegen 18 Uhr auf der B4 in Höhe von Untersiemau zu einem tragischen Zusammenstoß. Nach ersten Erkenntnissen war die 18-jährige Fahrerin aus Coburg auf der falschen Richtungsfahrbahn unterwegs. Auf dem Beifahrersitz befand sich eine 21-jährige Coburgerin.

    Zur gleichen Zeit fuhr ein 64-jähriger Mann aus Nürnberg mit seinem Fahrzeug auf der B4 in Richtung Großheirath. Trotz aller Bemühungen konnte er dem entgegenkommenden Wagen der jungen Fahrerin nicht mehr ausweichen. Es kam zu einem schweren Frontalzusammenstoß.

    18-Jährige stirbt an der Unfallstelle

    Die 18-jährige Fahrerin erlitt bei dem Unfall tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Die 21 Jahre alte Beifahrerin wurde schwer verletzt und musste von Rettungskräften in ein
    nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der 64-jährige Fahrer des anderen Fahrzeugs erlitt lediglich
    leichte Verletzungen und wurde ebenfalls medizinisch versorgt.

    Großer Einsatz von Rettungskräften und Polizei

    Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk (THW) waren an
    der Unfallstelle im Einsatz. Auch eine Polizeidrohne kam zum Einsatz, um die Unfallaufnahme
    zu unterstützen. Der Gesamtschaden wird auf etwa 70.000 Euro geschätzt.

    Unfallursache wird ermittelt – Zeugen gesucht

    Die Verkehrspolizei Coburg hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
    Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zur Falschfahrt eines VW geben können,
    werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Coburg unter der Telefonnummer 09561/645-0 in Verbindung zu setzen.

    Straßensperrung und Umleitung

    Aufgrund des schweren Unfalls war der betroffene Streckenabschnitt der B4 in Fahrtrichtung
    Bamberg-Lichtenfels auf Höhe von Untersiemau für mehrere Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde
    bei der Abfahrt Untersiemau umgeleitet.

  • THW Helferin tot aufgefunden !

    THW Helferin tot aufgefunden !

    Schreckliches Verbrechen in Coburg: Vermisste Forscherin tot aufgefunden

    Coburg –

    Die seit dem 30. November vermisste Eva-Maria H. (40) aus Coburg ist tot. Polizei und Staatsanwaltschaft bestätigten, dass die Forscherin Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Ein 37-jähriger Mann aus Coburg wurde festgenommen. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen laufen.

    Wissenschaftlerin an der FH Coburg

    Eva-Maria H. war eine angesehene Forscherin an der Fachhochschule Coburg. Dort arbeitete sie am Institut für Sensor- und Aktortechnik. Ihre Expertise lag im Bereich feinster Messtechniken mit Nanopartikeln und Spektroskopen. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagierte sie sich ehrenamtlich beim Technischen Hilfswerk (THW).

    Letzter bekannter Aufenthaltsort

    Zuletzt wurde Eva-Maria H. am Abend des 30. November am THW-Stützpunkt in der Industriestraße gesehen. Es wird vermutet, dass sie von dort aus zur etwa drei Kilometer entfernten Veste Coburg aufbrach. Danach verlor sich ihre Spur.

    Suchaktion mit Drohnen, Hunden und Hubschraubern

    Nachdem Eva-Maria H. am Montag und Dienstag nicht zur Arbeit erschien, meldete eine Kollegin sie als vermisst. Die Polizei startete umgehend eine groß angelegte Suche. Neben Mantrailer-Hunden und einem Hubschrauber kamen auch Drohnen zum Einsatz. Aufgrund der kalten Temperaturen war schnelles Handeln erforderlich.

    Leider blieb die Suche erfolglos. Am Donnerstag übernahm die Kriminalpolizei den Fall und richtete die 20-köpfige Ermittlungsgruppe „Signal“ ein.

    Fundort der Leiche bleibt geheim

    Am Ende der Ermittlungen stand die traurige Gewissheit: Eva-Maria H. wurde tot aufgefunden. Die Polizei macht keine Angaben zum Fundort der Leiche. Diese Information gilt als Täterwissen und könnte für den Fortgang der Ermittlungen entscheidend sein.

    Festnahme eines Tatverdächtigen

    Ein 37-jähriger Mann aus Coburg wurde wegen dringendem Tatverdacht auf Tötung festgenommen. Zu den Hintergründen der Tat äußerten sich die Behörden bisher nicht. Die Ermittlungen dauern an.