Schlagwort: CSU

  • Mit Kokain erwischt: Bürgermeister vor Münchener Disco festgenommen

    Mit Kokain erwischt: Bürgermeister vor Münchener Disco festgenommen

    Mit Kokain erwischt: Bürgermeister vor Disco gefesselt

    In München entstand am vergangenen Samstag ein politischer Skandal: Der CSU-Politiker Thomas Pardeller, amtierender Bürgermeister von Neubiberg (Landkreis München), geriet außerhalb eines Nachtclubs in eine Polizeikontrolle – bei der man ihm schließlich 0,2 Gramm Kokain nachwies. Er verweigerte zunächst Herausgabe des Behältnisses und musste schließlich zu Boden gebracht und gefesselt werden.

    Der Vorfall im Detail

    Polizeikräfte kontrollierten Pardeller in den frühen Morgenstunden vor dem Nachtclub „Palais“ nahe dem Münchner Hauptbahnhof. Bei der Durchsuchung fanden sie ein kleines Plastikgefäß mit weißem Pulver. Da Pardeller sich weigerte, den Behälter herauszugeben, setzten die Beamten Zwangsmaßnahmen ein und fesselten ihn. Nach den polizeilichen Prozeduren wurde er auf eine Dienststelle gebracht und danach entlassen.

    Rechtliches & Politische Folgen

    Der CSU-Ortsverband meldete, dass Pardeller der Besitz von 0,2 Gramm Kokain vorgeworfen wird. Die Staatsanwaltschaft hat bislang kein förmliches Verfahren eingeleitet. Dennoch hat die CSU die Kandidatennominierung für die bevorstehenden Kommunalwahlen ausgesetzt, um den Fall nicht mit Wahlkampf zu belasten. Pardeller selbst kündigte an, die Öffentlichkeit „über den Verlauf der Sache“ zu informieren.

    Biografie & Hintergründe

    Der 37-jährige Pardeller studierte Jura und legte 2020 die zweite juristische Staatsprüfung ab. Seine juristische Laufbahn führte ihn über Stationen am Landgericht München I und bei der Staatsanwaltschaft. Seit 2020 bekleidet er das Amt des Bürgermeisters von Neubiberg. Die nun bekanntgewordene Drogenaffäre gefährdet sein politisches Ansehen und seine weiteren Ambitionen im Vorfeld der Kommunalwahlen in Bayern.

    Was jetzt zu beobachten ist

    • Ob die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren einleitet.
    • Ob die CSU an der Kandidatur von Pardeller festhält oder ihn ersetzt.
    • Ob weitere Belastungsmaterialien ans Licht kommen.

    Wir bleiben am Thema und berichten über neue Entwicklungen.

  • Schock im Nußbaumpark: Mann spritzt sich am Spielplatz Drogen

    Schock im Nußbaumpark: Mann spritzt sich am Spielplatz Drogen

    Schockierender Vorfall im Nußbaumpark

    München –

    Am Dienstagmittag, gegen 12 Uhr, sticht sich ein Mann mitten im Herzen Münchens selbst mit einer Spritze – nur wenige Meter vom Spielplatz entfernt. Die offene Drogenszene im Park wird damit erneut sichtbar.

    Laut Condrobs-Beratungssprecher Olaf Ostermann injizieren sich täglich 5.000 bis 7.000 Menschen in München, davon schätzungsweise 10 bis 50 regelmäßig am Nußbaumpark. Damit zählt der Park zusammen mit dem Sendlinger Tor und dem Hauptbahnhofsviertel zu den größten Hotspots für offenen Drogenkonsum in der Stadt.

    Die CSU fordert deshalb nun konsequente Verbote und strikte Überwachung des Parks. Experten wie Ostermann warnen jedoch, dass solche Maßnahmen nur Symptome bekämpfen und dringend nachhaltige Auswege für Betroffene fehlen.

    Ein Zustand, der den öffentlichen Raum – und vor allem Kinder auf dem nahegelegenen Spielplatz – täglich gefährdet und die Debatte um rechtliche und soziale Strategien neu entfacht.

  • Skandal – CSU Politiker soll mit Masken-Deal Geld verdient haben

    Skandal – CSU Politiker soll mit Masken-Deal Geld verdient haben

    Bundestag hebt Immunität von Unionsfraktions-Vize Georg Nüßlein auf
    Seine Büroräume werden durchsucht

    Razzia beim Vize-Chef der Unionsfraktion im Bundestag, Georg Nüßlein (51)!
    Verdacht:  Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern!

    Der Gesundheitspolitiker soll einem Maskenhersteller Aufträge – unter anderem der Bundesregierung und der bayerischen Landesregierung – beschafft und sich persönlich bereichert haben.


    Im Raum steht ein Betrag von über 650 000 Euro.
    Das Geld, als Beraterhonorar an Nüßleins Firma Tectum gezahlt, soll nicht versteuert worden sein, so ein weiterer Vorwurf der Generalstaatsanwaltschaft München.

    Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass in insgesamt 13 Objekten in Deutschland und Liechtenstein nach Beweismitteln gesucht wurde, darunter Nüßleins Abgeordnetenbüro, seine Wohnung in Berlin und auch sein Abgeordnetenbüro im bayerischen Günzburg.

    Der Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung hatte die Immunität Nüßleins bereits für die Ermittlungen aufgehoben.
    Die Abgeordneten gaben am Morgen dann grünes Licht für die Durchsuchungen.

    Nüßlein sitzt seit 2002 im Bundestag und wurde 2014 Vize der CDU/CSU-Fraktion.
    Für sein politisches und ehrenamtliches Engagement erhielt er  übrigensdas Bundesverdienstkreuz.