Schlagwort: Dänemark

  • Toter Wal vor dänischer Insel Anholt entdeckt – Ist es Buckelwal Timmy?

    Toter Wal vor dänischer Insel Anholt entdeckt – Ist es Buckelwal Timmy?

    Toter Buckelwal vor Anholt entdeckt – Ist es Timmy?

    Vor der dänischen Insel Anholt im Kattegat ist ein großer Wal entdeckt worden. Dänische Medien berichten übereinstimmend, dass es sich vermutlich um einen bereits seit längerer Zeit toten Buckelwal handelt. Nun wird spekuliert, ob es der bekannte Buckelwal „Timmy“ sein könnte, der Anfang Mai in die Nordsee entlassen wurde.

    Wal liegt im Naturschutzgebiet vor Anholt

    Nach Angaben der dänischen Naturschutzbehörde befindet sich das Tier in einem geschützten Naturgebiet vor der Insel Anholt. Der Wal soll rund 75 Meter vom Ufer entfernt liegen. Auf Fotos des Tieres soll erkennbar sein, dass sich die Haut bereits stark verändert habe.

    Morten Abildstrøm von der dänischen Naturschutzbehörde erklärte gegenüber dem TV-Sender TV2, dass es sich vermutlich um einen Buckelwal handle. Der Meeressäuger sei nach ersten Einschätzungen zwischen zehn und 15 Meter lang.

    Die Nachricht verbreitete sich auf der kleinen Insel schnell. Mehrere Bewohner und Besucher machten sich laut Medienberichten auf den Weg zur Küste, um den Wal aus der Ferne zu beobachten.

    Behörden warnen vor Annäherung

    Die dänische Umweltschutzbehörde warnt eindringlich davor, sich dem Kadaver zu nähern. Tote Wale können Krankheiten übertragen. Zusätzlich besteht Explosionsgefahr, weil sich im Körperinneren Gase bilden können.

    Bei Niedrigwasser wollen Experten Gewebeproben entnehmen. Dadurch soll möglicherweise geklärt werden, um welches Tier es sich genau handelt.

    Ist es der bekannte Buckelwal Timmy?

    Besonders im Fokus steht die Frage, ob es sich bei dem Tier um den Buckelwal Timmy handelt. Der Wal war Anfang Mai nach einer aufwendigen Rettungsaktion bei der Insel Poel in Mecklenburg-Vorpommern wieder freigelassen worden.

    Am 2. Mai brachte man Timmy rund 70 Kilometer vor Skagen im Skagerrak zurück in die Nordsee. Seitdem gab es keine bestätigten Sichtungen mehr.

    Zwar trug Timmy einen Tracker, doch das Ortungssystem funktionierte laut Berichten nur eingeschränkt. Zuletzt sendete der Sender am vergangenen Sonntag Signale. Seitdem blieb das Gerät stumm.

    Ungewissheit über Identität des Wals

    Die zuständige Wal-Initiative konnte bislang nicht bestätigen, ob es sich tatsächlich um Timmy handelt. Erst die geplanten Untersuchungen könnten Klarheit bringen.

    Weitere internationale Polizeimeldungen und Nachrichten findest Du auch in unserem Bereich News, unter Deutschland sowie im Ressort Verkehr.

    Weitere Informationen veröffentlichen unter anderem TV2 Dänemark sowie die dänische Naturschutzbehörde.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Gericht entzieht Christina Block das Sorgerecht – Sie darf Ihre Kinder nicht mehr sehen

    Gericht entzieht Christina Block das Sorgerecht – Sie darf Ihre Kinder nicht mehr sehen

    Christina Block verliert das Sorgerecht – Gericht untersagt jeglichen Kontakt zu den Kindern

    Sønderborg/Kopenhagen.

    Die Vestre Landsret, das westliche Landesgericht Dänemarks, hat ein weitreichendes Urteil gefällt: Christina Block verliert das elterliche Sorgerecht über ihre Kinder Klara (15) und Theodor (11). Laut dem Urteil erhält Vater Stephan Hensel das alleinige Sorgerecht. Die Kinder dürfen keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter haben.

    Gericht sieht schwere Traumatisierung der Kinder

    Nach Angaben des Gerichts gelten beide Kinder als schwer traumatisiert. Sie hätten mehrfach und eindeutig erklärt, dass sie keinen Kontakt zu ihrer Mutter wünschen. Die von Christina Block beantragte neue psychologische Begutachtung lehnten die Richter ab. Das Gericht begründet die Entscheidung damit, dass eine erneute Untersuchung den Kindern psychisch schaden würde.

    Christina Block hatte im Verfahren beantragt, das laufende Verfahren zur Erstellung eines neuen kinderpsychologischen Gutachtens auszusetzen und ihr das alleinige oder zumindest gemeinsame Sorgerecht zuzuerkennen. Zudem forderte sie einen begleiteten Umgang mit den Kindern. Diese Anträge wies das Gericht ab.

    Vater Stephan Hensel erhält das alleinige Sorgerecht

    Der Vater Stephan Hensel hatte seinerseits gefordert, das alleinige Sorgerecht zu erhalten und jeglichen Kontakt zwischen den Kindern und ihrer Mutter zu untersagen. Das Gericht folgte nun vollständig seinem Antrag. Damit setzt sich Hensel sowohl gegen frühere Entscheidungen des Amtsgerichts Hamburg als auch des Familiengerichts Sønderborg durch, die zuvor einen begleiteten Umgang erlaubt hatten.

    Die Entscheidung stützt sich laut Gericht auf vorhandene Dokumente, Schulberichte sowie die Protokolle von Kinder- und Jugendgesprächen aus den Jahren 2024 bis 2025. Eine weitere Untersuchung würde den emotionalen Zustand der Kinder verschlechtern, heißt es in dem Beschluss.

    Kindesentführung und laufendes Strafverfahren gegen Christina Block

    Christina Block steht in Deutschland wegen Kindesentführung unter Anklage. In der Neujahrsnacht 2023/2024 sollen maskierte Personen die beiden Kinder aus Dänemark entführt und ihrer Mutter übergeben haben. Seit der Rückführung der Kinder leben Klara und Theodor unter Sicherheitsmaßnahmen und geänderter Identität bei ihrem Vater in Dänemark.

    Die dänischen Behörden und psychologische Fachstellen bewerten die Kinder als stark belastet und traumatisiert. Sie hätten große Angst vor einem erneuten Kontakt zu ihrer Mutter. Christina Block bestreitet jede Beteiligung an der Entführung. Sie wirft Stephan Hensel Manipulation und Täuschung der Behörden vor.

    Gericht erkennt keine Entfremdung durch den Vater

    Die Vestre Landsret sieht keine Hinweise darauf, dass Stephan Hensel die Kinder gegen ihre Mutter beeinflusst habe. Die Richter betonen, dass die ablehnende Haltung der Kinder mit den Erlebnissen rund um die Entführung und den anhaltenden Ermittlungen erklärbar sei.

    Mit der Entscheidung ist das Sorgerechtsverfahren in Dänemark vorerst abgeschlossen. Eine Berufung vor dem Obersten Gerichtshof wäre nur unter strengen rechtlichen Voraussetzungen möglich.

    Hintergrund: Schutzmaßnahmen für die Kinder

    Die dänischen Behörden haben umfangreiche Schutzmaßnahmen für Klara und Theodor eingerichtet. Über den genauen Aufenthaltsort der Kinder wird aus Sicherheitsgründen Stillschweigen bewahrt. Beide erhalten psychologische Betreuung und leben in einem stabilen Umfeld unter Aufsicht des Jugendamts.

    Mehr aktuelle Nachrichten aus Dänemark und Deutschland finden Sie auf blaulichtmyk.de/news/ sowie in der Deutschland-Rubrik.

    Offizielle Informationen und Mitteilungen der dänischen Behörden sind über das dänische Polizeipräsidium und die Staatsanwaltschaft abrufbar.

  • Kinder nach Dünendrama gestorben

    Kinder nach Dünendrama gestorben

    Tragischer Unfall in Dänemark: Zwei deutsche Jungen sterben nach Dünen-Erdrutsch in Nordjütland

    Zwei Jungen im Alter von 9 und 12 Jahren aus dem Raum München sind nach einem Dünen-Erdrutsch in der Region Nordjütland gestorben. Die Kinder waren mit ihren Familien im Urlaub und gruben laut Medienberichten ein Loch in eine Düne. Plötzlich stürzte die Düne ein und begrub die Jungen unter sich.

    Dramatische Rettungsversuche am Strand von Nordjütland

    Der tragische Vorfall ereignete sich am Sonntag. Rund 25 Strandbesucher, darunter auch die Eltern
    der Kinder, versuchten verzweifelt, die Jungen aus den Sandmassen zu befreien.

    Etwa 40 quälende Minuten waren die beiden Jungen unter dem Sand verschüttet. Mit bloßen Händen gruben die Helfer und kämpften gegen die Zeit. Benny Bak von der örtlichen Rettungsstation berichtete dem dänischen Sender „TV 2“ von den dramatischen Szenen am Strand.

    Rettungskräfte können Jungen nicht mehr retten

    Als die Jungen endlich aus dem Sand befreit wurden, waren sie bereits leblos. Herbeigerufene Rettungskräfte begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen. Die Kinder wurden anschließend mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus in Aarhus geflogen. Trotz aller Bemühungen starben die beiden Jungen dort an ihren schweren Verletzungen.

    Dänische Polizei bestätigt Todesfälle

    Die dänische Polizei bestätigte die traurige Nachricht: Die beiden Jungen aus dem Raum München haben den tragischen Unfall nicht überlebt. Der Vorfall hat in Dänemark und Deutschland große Betroffenheit ausgelöst. Die Familien stehen unter Schock und erhalten Unterstützung von Notfallseelsorgern.