Schlagwort: Defekte Bremsen

  • LKW in Kleve stillgelegt: Kontrolle deckt massive Mängel auf

    LKW in Kleve stillgelegt: Kontrolle deckt massive Mängel auf

    LKW in Kleve stillgelegt

    Eine defekte Beleuchtung und eine lose rechte Rückleuchte haben am Freitag, 24. April 2026, eine umfangreiche Verkehrskontrolle in Kleve ausgelöst. Mitarbeiter des Verkehrsdienstes der Klever Polizei bemerkten den LKW auf dem Oraniendeich und stoppten das Fahrzeug für eine nähere Kontrolle.

    Schon bei der ersten Überprüfung stellten die Beamten weitere Mängel an den Umriss- und Begrenzungsleuchten fest. Besonders auffällig wirkte die rechte Rückleuchte. Sie hing nicht ordnungsgemäß am Fahrzeug, sondern war mit Kabelbinder, Draht und Band befestigt. Die Kontrolle zeigte schnell, dass es nicht bei einem Beleuchtungsmangel blieb.

    Polizei entdeckt weitere gefährliche Mängel am LKW

    Bei der Inaugenscheinnahme der Technik unterhalb des LKW entdeckten die Einsatzkräfte einen Riss im Auspuffrohr. An dieser Stelle war AdBlue ausgetreten und zu einem faustgroßen Brocken kristallisiert. Außerdem fiel den Beamten eine offensichtlich stark ausgeschlagene Lenkstange auf.

    Auch die Reifen gaben Anlass zur Sorge. Einer der Hinterreifen war abgefahren. Zusätzlich leuchtete die Bremskontrollleuchte am Armaturenbrett dauerhaft. Daher entschieden die Beamten, den LKW genauer untersuchen zu lassen. Sie führten das Fahrzeug einem Sachverständigen eines Überwachungsvereins vor.

    LKW in Kleve stillgelegt: Bremszylinder platzt bei Test

    Die technische Untersuchung brachte erhebliche Sicherheitsmängel ans Licht. Die Betriebsbremse der Hinterachse zeigte auf der rechten Seite keine Wirkung. Zudem war der Bremszylinder undicht. Bei einer Testbremsung platzte er mit einem lauten Knall.

    Auch die Lenkung stellte ein erhebliches Risiko dar. Am Fahrzeug fanden die Prüfer einen stark ausgeschlagenen Schubstangenkopf. Dieser drohte auszufallen. In diesem Fall hätte sich der LKW nicht mehr lenken lassen. Der Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer hatten großes Glück, dass es bis zur Kontrolle nicht zu einem Unfall kam.

    Bußgeldverfahren gegen Fahrer und Halter

    Die Polizei legte den LKW in Kleve still. Den Fahrer und den Fahrzeughalter erwarten nun entsprechende Bußgeldverfahren. Der Fall zeigt deutlich, wie wichtig regelmäßige Fahrzeugkontrollen sind. Gerade bei schweren Nutzfahrzeugen können technische Mängel schnell lebensgefährliche Folgen haben.

    Weitere Verkehrsmeldungen gibt es in unserem Bereich Verkehr. Aktuelle Polizeimeldungen veröffentlicht auch die Polizei Kleve

  • Polizei stoppt durchgebrochenen Lkw: Gutachter findet 60 schwere Mängel am Fahrzeuggespann

    Polizei stoppt durchgebrochenen Lkw: Gutachter findet 60 schwere Mängel am Fahrzeuggespann

    Polizei stoppt durchgebrochenen Lkw: Gutachter findet 60 schwere Mängel

    Ein durchgebrochener Lkw gehört nicht auf die Straße – doch genau so ein gefährliches Fahrzeuggespann stoppte die Polizei in der vergangenen Woche. Der Verkehrsdienst griff am Römerweg ein und zog das Gespann aus dem Verkehr, nachdem ein technischer Gutachter eine erschreckende Liste mit 60 Mängeln erstellt hatte.

    Hauptrahmen gebrochen und notdürftig zusammengeschweißt

    Besonders brisant: Der Hauptrahmen des Zugfahrzeuges war in der Mitte durchgebrochen und wurde offenbar nur laienhaft wieder zusammengeschweißt. Zusätzlich entdeckte der Gutachter mehrere stark durchgerostete Querträger. Auch die Feststellbremse funktionierte nicht, was das Fahrzeug in jeder Situation unkontrollierbar hätte machen können.

    Hinzu kamen massive Defekte an der Beleuchtung. Große Teile der Lichtanlage blieben ohne Funktion, was vor allem bei Dunkelheit oder schlechter Sicht ein enormes Risiko für andere Verkehrsteilnehmer bedeutet.

    Ölverlust und fragwürdige Umbauten am Fahrwerk

    Der Motor verlor so viel Öl, dass sich bereits sichtbare Öltropfen auf der Fahrbahn unter dem Fahrzeug bildeten. Damit gefährdete der durchgebrochene Lkw nicht nur den Verkehr, sondern auch die Umwelt.

    Zusätzlich verbaute jemand eine Luftfederung, die laut Gutachten mit Armierungseisen aus dem Baugewerbe am Hauptrahmen verschweißt wurde. Solche improvisierten Umbauten können bei Belastung versagen und im schlimmsten Fall zu einem Unfall führen.

    Anhänger mit Bremsversagen und fehlender Sicherung

    Auch der Anhänger wies gravierende Sicherheitsmängel auf. Auf zwei der vier Bremsen fanden sich keine Bremsbeläge mehr. Die Betriebs- und Feststellbremse blieb komplett ohne Funktion. Besonders alarmierend: Das Abreißseil war nicht einmal befestigt – bei einem Abriss hätte der Anhänger unkontrolliert weiterrollen können.

    Wie schon beim Zugfahrzeug fiel zudem die Beleuchtung am Anhänger größtenteils aus. Damit stellte das gesamte Gespann eine akute Gefahr für alle dar, die sich in der Nähe befanden.

    Polizei legt Gespann still – Fahrer muss zahlen

    Die Polizei reagierte konsequent: Zugfahrzeug und Anhänger wurden stillgelegt, Kennzeichen und Fahrzeugscheine stellte sie sicher. Der Fahrer musste vor Ort ein Bußgeld leisten und zusätzlich die Kosten für das technische Gutachten übernehmen.

    Solche Kontrollen zeigen, wie wichtig konsequente Überprüfungen im Straßenverkehr bleiben. Ein durchgebrochener Lkw mit defekten Bremsen, fehlender Beleuchtung und improvisierten Schweißarbeiten kann jederzeit zur tödlichen Gefahr werden.

    Mehr Meldungen rund um Kontrollen und Verkehrssicherheit findest Du auch in unserer Rubrik Verkehr sowie unter Deutschland.

    Weitere Informationen zur Verkehrssicherheit und Kontrollen bieten auch offizielle Stellen wie die Polizei und das Bundesministerium für Digitales und Verkehr.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Defekte Bremsen führen zur Untersagung der Weiterfahrt

    Defekte Bremsen führen zur Untersagung der Weiterfahrt

    Defekte Bremsen führen zur Untersagung der Weiterfahrt

    BAB 6 – Bruchmühlbach-Miesau

    Am gestrigen Nachmittag kontrollierten die Spezialisten der Schwerverkehrsüberwachung einen Sattelzug auf der BAB 6 bei Bruchmühlbach-Miesau.

    Den geschulten Augen entging nichts. An der Sattelzugmaschine, waren neben total verschlissenen Bremsbelägen auch ein Teil der kompletten Druckluftbremsanlage vorsätzlich stillgelegt worden, um eine Weiterfahrt zu ermöglichen. Der mit über 22 Tonnen Stückfracht beladene Sattelzug, war daher ein tickende Zeitbombe. Aufgrund der erheblichen Mängel an der Bremsanlage, musste eine Reparatur vor Ort erfolgen. Aus diesem Grund, wurde die Sattelzugmaschine kurzer Hand an die Kette gelegt um somit eine Weiterfahrt bis zur ordnungsgemäßen Reparatur zu verhindern.

    Auf den 37-jährigen Fahrer bzw. dessen Firma kommen nun Bußgelder im dreistelligen Bereich zu. Diese mussten vor Ort durch eine Sicherheitsleistung hinterlegt werden.