Schlagwort: Deutschlandticket

  • 16-jährige Maria M. aus Koblenz vermisst

    16-jährige Maria M. aus Koblenz vermisst

    Öffentlichkeitsfahndung: 16-jährige Maria M. aus Koblenz vermisst

    Die Kriminalpolizei Koblenz sucht seit Tagen nach der 16-jährigen Maria M. Die Jugendliche gilt seit dem 06.01.2026 als vermisst. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sie sich zuletzt in Koblenz-Arenberg auf. Seitdem fehlt von ihr jede verlässliche Spur.

    Polizei bittet um Hinweise aus Koblenz und der Region

    Die Ermittler setzen auf die Unterstützung der Öffentlichkeit, denn Maria könnte unterwegs sein. Sie nutzt nach Angaben der Polizei öffentliche Verkehrsmittel und führt ein Deutschland-Ticket mit sich. Deshalb kommt auch ein weiterer Aufenthaltsort außerhalb von Koblenz in Betracht.

    Ein konkreter Hinweis deutet auf einen möglichen Aufenthalt in Montabaur hin. Außerdem könnte Maria zumindest kurzzeitig in Düsseldorf sowie in Köln gewesen sein. Die Polizei prüft diese Spuren, und gleichzeitig fragt sie: Wer hat die Jugendliche seit dem 06.01.2026 gesehen oder kann Angaben zu ihrem aktuellen Aufenthaltsort machen?

    Beschreibung der Vermissten

    Maria M. ist schlank und etwa 160 Zentimeter groß. Sie hat dunkle Haare und trägt eine Brille. Angaben zu ihrer Kleidung liegen aktuell nicht vor. Gerade deshalb können auch kleine Beobachtungen wichtig sein, denn sie können die Suchmaßnahmen gezielt lenken.

    Fotos und Fahndungsaufruf online

    Die Polizei hat Fotos der Vermissten veröffentlicht. Diese findest Du im offiziellen Fahndungsportal unter https://s.rlp.de/CoUQYqq. Wenn Du Maria erkannt hast oder eine konkrete Beobachtung gemacht hast, zögere nicht und melde Dich sofort.

    Kontakt zur Kriminalpolizei Koblenz

    Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Koblenz direkt entgegen. Du erreichst die Ermittler telefonisch unter 0261-92156 390. Wenn Du die Meldung weitergeben willst, teile sie in Deinem Umfeld, und achte besonders auf Bahnhöfe, Buslinien sowie Treffpunkte im Stadtgebiet.

    Weitere offizielle Informationen stellt das Polizeipräsidium Koblenz auf seiner Webseite bereit: https://www.polizei.rlp.de/pp.koblenz. Zusätzlich findest Du bei uns passende Übersichten zu ähnlichen Fällen unter Vermisst sowie unter Fahndung.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Das ändert sich für Autofahrer 2026

    Das ändert sich für Autofahrer 2026

    Mobilitätsänderungen 2026

    Mit dem Jahreswechsel treten zahlreiche neue Vorschriften, Preisänderungen und Fristen in Kraft, die Autofahrer, Bahnreisende und Unternehmen betreffen. Der ACV Automobil-Club Verkehr fasst die wichtigsten Änderungen zusammen und zeigt, wo 2026 Handlungsbedarf besteht.

    Steigende Kosten für Autofahrer und Pendler

    Zum 1. Januar 2026 steigt der Preis für Emissionszertifikate im nationalen Emissionshandel auf einen Korridor von 55 bis 65 Euro pro Tonne CO₂. Damit endet die bisherige Festpreisphase. Autofahrer müssen mit einem Anstieg der Kraftstoffpreise um 15 bis 20 Cent pro Liter rechnen.

    Die genaue Preisentwicklung hängt von der Marktlage und dem Verhalten der Mineralölkonzerne ab.

    Zudem steigen 2026 die Kfz-Versicherungsprämien weiter

    Laut GDV werden rund 5,9 Millionen Fahrer in eine höhere Typklasse eingestuft. Gleichzeitig profitieren etwa 4,5 Millionen Versicherte von
    einer günstigeren Einstufung.

    Bahnreisende müssen ebenfalls tiefer in die Tasche greifen:
    Das Deutschlandticket kostet künftig 63 Euro monatlich, während die Deutsche Bahn im Fernverkehr auf Preiserhöhungen
    verzichtet.

    Führerschein-Umtausch und HU-Plakette

    Alle Autofahrer mit einem zwischen 1999 und 2001 ausgestellten Führerschein müssen diesen bis zum 19. Januar 2026 in den
    neuen EU-Kartenführerschein umtauschen. Wer die Frist versäumt, riskiert ein Verwarngeld.

    Der Umtausch kostet rund 25 Euro und erfolgt bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde oder im Bürgeramt.

    Eine blaue HU-Plakette weist auf den fälligen Prüftermin 2026 hin. Wer die Hauptuntersuchung überzieht, muss mit einem Bußgeld und ab acht Monaten Verspätung mit einem Punkt in Flensburg rechnen.

    Neue Vorschriften und technische Anforderungen

    Ab Januar 2026 müssen neu entwickelte Fahrzeuge das Notrufsystem „Next Generation eCall“ besitzen, das automatisch Rettungskräfte alarmiert.

    Zudem gilt ab 7. Juli 2026, dass neue Fahrzeugtypen mit Sicherheitsassistenten wie Notbrems-, Spurhalte- und Müdigkeitswarner ausgestattet sein müssen.

    Ab Ende November 2026 tritt die Abgasnorm Euro 7 für neue Fahrzeugtypen in Kraft – sie umfasst erstmals auch Partikelemissionen durch Bremsen- und Reifenabrieb.

    Ab dem 1. Juli 2026 müssen leichte Nutzfahrzeuge bei Auslandsfahrten mit einem intelligenten Fahrtenschreiber ausgestattet sein, der Fahrzeiten und Grenzübertritte automatisch erfasst.

    Steuerliche Änderungen und Dienstwagenregelung

    Für Dienstwagenfahrer steigt die Preisgrenze für die 0,25-Prozent-Regel auf 100.000 Euro. Elektrofahrzeuge bis zu diesem Wert bleiben steuerlich begünstigt. Zudem sollen Unternehmen zwischen 2025 und 2028 eine degressive Abschreibung für neue Elektrofahrzeuge nutzen können.
    Die Kfz-Steuer wird künftig als Einmalzahlung für das gesamte Jahr fällig – Ratenzahlungen sind nicht mehr vorgesehen.

    Änderungen bei der Bahn

    Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 erweitert die Deutsche Bahn ihr Fernverkehrsnetz. Mehr Städte sollen künftig im Halbstundentakt erreichbar sein. Das Hochgeschwindigkeitsnetz wächst auf über 2.000 Kilometer. Premiere feiert der neue ICE L zwischen Berlin und Köln. Baustellen führen allerdings zu verlängerten Fahrtzeiten, etwa zwischen Köln und Frankfurt.

    Ab 2026 lassen sich über die Plattformen bahn.de und DB Navigator erstmals auch internationale Zugverbindungen wie TGV, Eurostar und Nightjet direkt buchen. Bis Ende 2026 sollen die meisten europäischen Partnerbahnen integriert sein.

    Reisen und Ausland

    In Österreich erhöht sich 2026 der Preis der Autobahnvignette um rund 3 Prozent. Die 10-Tages-Vignette kostet dann etwa 12,80 Euro, die Jahresvignette 106,80 Euro. Ab 2027 ersetzt die digitale Version vollständig das Klebe-Pickerl.

    Weitere Informationen zu aktuellen Verkehrsregeln und Mobilitätsänderungen finden Sie unter blaulichtmyk.de/news/ oder in der Rubrik Deutschland.

  • Kreis MYK stellt Schülerfahrkarten auf  Deutschlandticket um

    Kreis MYK stellt Schülerfahrkarten auf Deutschlandticket um

    Jetzt umtauschen: Alte Karten verlieren ab dem 1. Mai ihre Gültigkeit

    Mit dem Start des Deutschlandtickets ab Mai stellt der Landkreis Mayen-Koblenz seine Schülerfahrkarten auf das bundesweite 49-Euro-Ticket um. Der Vorverkauf und die Beantragung des Tickets haben bereits begonnen. Landrat Dr. Alexander Saftig freut sich über das neue Angebot, denn mit dem Deutschlandticket wird den Schülern des Landkreises Mayen-Koblenz, die aktuell im Besitz einer Schülermonatskarte sind, mehr Freiraum ermöglicht. „Im Gegensatz zur bisherigen Schülerfahrkarte, die nur regional gültig war, ist das 49-Euro-Ticket deutschlandweit für Busse und Bahnen des Nah- und Regionalverkehrs gültig“, betont der Landrat. Der Umtausch muss bis zum 15. April erfolgen.

    Ein weiterer positiver Aspekt der Umstellung ist, dass das Ticket durchgehend seine Gültigkeit behält.
    „Die Schüler des Landkreises Mayen-Koblenz können das Deutschlandticket somit auch während der Ferienzeiten für Fahrten ins Schwimmbad, zu Freunden, ins Kino oder zu weiteren Freizeitaktivitäten nutzen. Dies hat – als positiven Nebeneffekt – eine höhere Auslastung des Öffentlichen Nahverkehrs zur Folge“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig.

    Darüber hinaus ist das Deutschlandticket ab September für die betroffenen Schüler auch digital verfügbar. Alternativ erfolgt die Fahrkartenausgabe in Form einer Chipkarte. Für den Beförderungszeitraum von Mai bis August erhalten die betroffenen Schüler das Ticket in Form von QR-Codes auf Papier. Die einmalige Ausgabe erfolgt automatisch über die Schulen im Kreis. Da die bisherigen Schülerfahrkarten im gesamten Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel ab dem 1. Mai automatisch ihre Gültigkeit verlieren, ist eine Umstellung auf das Deutschlandticket für die betroffenen Schüler zwingend erforderlich.

    Anspruch auf das Deutschlandticket haben alle Schüler, die aktuell im Besitz einer Schülermonatskarte sind. „Das sind in der Regel Grundschüler mit einem Schulweg von mehr als zwei Kilometer Länge und Schüler weiterführender Schulen, deren Schulweg länger als vier Kilometer ist“, erklärt die Leiterin der Fachabteilung ÖPNV Gaby Pauly. Für die förderfähigen Schüler übernimmt der Kreis die monatlichen Ticketkosten in Höhe von 49 Euro.

    Weitere Informationen zur Umstellung der Schülerfahrkarten auf das Deutschlandticket sowie alle Fragen und Antworten erhalten Betroffene unter www.kvmyk.de/deutschlandticket.