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  • Was tun, wenn das Paket fehlt? So handeln Sie bei Problemen mit der Zustellung

    Was tun, wenn das Paket fehlt? So handeln Sie bei Problemen mit der Zustellung

    Was tun, wenn das Paket fehlt? So handeln Sie bei Problemen mit der Zustellung

    Jeden Tag werden in Deutschland unzählige Pakete zugestellt – oder eben nicht. Häufig landen Sendungen bei einem Nachbarn, ohne dass dies ordentlich dokumentiert wird. Manchmal werden sie einfach irgendwo abgelegt und verschwinden. Doch wer trägt die Verantwortung, wenn das Paket nicht ankommt?

    Verbraucher fragen sich: Muss ich mich selbst auf die Suche begeben? Hier sind die wichtigsten Antworten.

    Streitfall 1: Empfangsperson unbekannt

    Ihr Paketdienst gibt das Paket bei einem „Nachbarn“ ab, hinterlässt jedoch keine Details.
    In der Sendungsverfolgung steht nur ein allgemeiner Hinweis, aber kein Name.

    Was Sie tun können:

    Schritt 1: Prüfen Sie die Online-Sendungsverfolgung. Viele Anbieter wie DHL, DPD und GLS ermöglichen durch Eingabe der Empfänger-PLZ die Anzeige, wer das Paket angenommen hat.

    Schritt 2: Informieren Sie den Absender. Gewerbliche Absender müssen den Verbleib des Pakets klären und sich mit dem Zusteller auseinandersetzen.

    Schritt 3: Der Absender kann beim Paketdienst einen Ablieferbeleg anfordern. Darauf sollten Name und Unterschrift des Empfängers sichtbar sein.

    Schritt 4: Falls der Verbleib weiterhin ungeklärt bleibt, reklamieren Sie direkt beim Absender. Laut Verbraucherzentrale haftet der Paketdienst bei Falschzustellungen. Der gewerbliche Versender trägt das Risiko und muss den Kaufpreis erstatten, wenn das Paket unauffindbar bleibt.

    Streitfall 2: Paket abgelegt und verschwunden

    Viele Zusteller hinterlegen Pakete einfach an einem vermeintlich sicheren Ort. Doch was passiert, wenn das Paket von dort verschwindet?

    Mit Abstell-Erlaubnis:
    Haben Sie dem Paketdienst erlaubt, die Sendung an einem bestimmten Ort abzulegen? Dann ist wichtig, dass der Ort sicher gewählt wird. Eine Ablage vor der Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus birgt hohes Risiko. Wird das Paket dort hinterlegt, gilt die Zustellung als abgeschlossen.

    Ohne Abstell-Erlaubnis:
    Liegt keine Erlaubnis vor, darf der Zusteller das Paket nicht willkürlich ablegen. Wird das Paket an einem unsicheren Ort abgelegt und gestohlen, haftet der Verkäufer. Reklamieren Sie den Verlust sofort beim Absender.

    Wichtige rechtliche Hinweise

    Laut Gesetz haftet der gewerbliche Verkäufer für die ordnungsgemäße Zustellung. Käufer müssen sich nicht selbst mit Paketdiensten auseinandersetzen. Sie haben keinen Vertrag mit DHL, Hermes & Co. Vielmehr ist der Verkäufer verpflichtet, sicherzustellen, dass die Bestellung den Kunden erreicht.

    Was tun bei Zahlungen über eBay oder PayPal?

    eBay-Käuferschutz: In Fällen, in denen das Paket (irgendwo) zugestellt wurde, greift der
    eBay-Käuferschutz nicht.

    PayPal-Käuferschutz: Wurde kein Empfänger dokumentiert und die Zahlung erfolgte über PayPal, erstattet PayPal den Kaufpreis.

    Fazit: Ihre Rechte als Verbraucher

    Wenn ein Paket nicht ankommt, liegt die Verantwortung in der Regel beim Absender. Der gewerbliche Verkäufer trägt das Risiko für den Versand. Verbraucher müssen nicht stundenlang bei Paketdienst-Hotlines anrufen. Stattdessen können sie vom Verkäufer eine Ersatzlieferung oder Erstattung fordern. 

  • Paketfahrer fährt sich fest – Hoher Sachschaden !

    Paketfahrer fährt sich fest – Hoher Sachschaden !

    Paketfahrer ingoriert Höhenangaben – Hoher Sachschaden !

    Die Auslösung einer Brandmeldeanlage in Obersendling hat den Einsatzkräften einen längeren technischen Hilfeleistungseinsatz beschert.

    Nach der automatischen Auslösung einer Brandmeldeanlage in der Neunkirchner Straße kontrollierten Einsatzkräfte der Feuerwehr München das Gebäude. In der Brandmeldezentrale wurde die Auslösung einer Sprinklergruppe angezeigt.

    Die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeugs ging der Laufkarte folgend zu dem betroffenen Bereich. Dort zeigte sich aber ein komplett anderes Bild, als sie bei der Kontrolle erwartet hätten. Offensichtlich hatte der Fahrer eines Kleintransporters jegliche Warnhinweise über die Deckenhöhe einer Tiefgarage übersehen und über einen längeren Weg die Decke und die darin verbauten Sprinklerköpfe buchstäblich herabgerissen. Erst an der doch massiveren Ausfahrt endete seine Fahrt. Der Fahrer blieb unverletzt.

    Zuerst kümmerten sich die Einsatzkräfte um den massiven Wasseraustritt aus der Sprinkleranlage und drehten diese in der Sprinklerzentrale ab. Üblicherweise laufen ab diesem Zeitpunkt aber bis zur Entleerung der Rohrleitungen noch unzählige Liter aus den Sprinklern. Glücklicherweise konnte das Wasser über die hauseigene Entwässerung des Parkdecks ablaufen und verursachte keinen weiteren Wasserschaden.

    Gemeinsam mit dem mittlerweile eingetroffenen Hausmeister des Gebäudes und einem Verantwortlichen des Unternehmens des Kleintransporters überlegten die Einsatzkräfte, wie denn das Fahrzeug aus der verzwickten Lage zu befreien wäre. Den restlichen Weg in die Freiheit zu fahren, hätte einen weiteren erheblichen Schaden am Gebäude und am Fahrzeug bedeutet.

    Daher entschied man sich, die eh schon massiv beschädigte Decke des Parkdecks zu demontieren. So weit, bis das Fahrzeug auf demselben Weg, wie es in die prekäre Situation kam, rückwärts wieder befreit werden konnte.

    Das befreite Fahrzeug wurde dem Fahrer übergeben. Die Gebäudeverantwortlichen müssen, bis die defekte Sprinkleranlage wieder funktionsfähig ist, in dem betroffenen Schutzbereich nun regelmäßige Kontrollen durchführen.

    Wie hoch der Sachschaden ist, kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden.

    Die Polizei hat die Unfalldaten aufgenommen und übernimmt die Ermittlungen.

  • DHL Flugzeug aus Leipzig abgestürzt

    DHL Flugzeug aus Leipzig abgestürzt

    DHL Flugzeug aus Leipzig abgestürzt

    Leipzig/Vilnius –

    Ein DHL-Frachtflugzeug ist in der Nähe des Flughafens Vilnius abgestürzt. Der Unfall ereignete sich
    am frühen Morgen. Mindestens eine Person kam ums Leben, drei weitere wurden verletzt.

    Absturz in Wohngebiet: Frachtflugzeug verfehlte Haus nur knapp

    Am Morgen des Absturzes zitierten Medien den litauischen Rettungsdienst. Dieser berichtete,
    dass ein Frachtflugzeug der Swiftair vom Typ Boeing 737-400 abgestürzt sei. Die Maschine wurde für
    DHL betrieben und stürzte bei einem Landeversuch in ein Wohngebiet nahe der Landebahn.
    Laut Vilnius’ Bürgermeister Valdas Benkunskas entging das Flugzeug nur knapp einem zweistöckigen Wohnhaus und schlug im Hof ein.

    Feuer und Evakuierung nach Absturz

    Nach dem Aufprall brach ein Feuer aus, das schnelle Evakuierungsmaßnahmen erforderte. Zwölf Bewohner des betroffenen Hauses konnten in Sicherheit gebracht werden. Die Maschine selbst wurde vollständig zerstört.

    Verletzte und Opferzahlen

    Im Flugzeug befanden sich vier Personen: zwei Piloten und zwei DHL-Mitarbeiter. Ein bewusstloser Pilot wurde von Rettungskräften aus dem Cockpit befreit. Eine Person starb noch am Unfallort, drei weitere Verletzte wurden in ein Krankenhaus gebracht.

    Ursache des Absturzes bleibt unklar

    Die litauischen Behörden untersuchen derzeit die Ursache des Absturzes. Technische Probleme könnten eine Rolle gespielt haben, wie der Leiter des litauischen Krisenmanagementzentrums bestätigte.
    Eine genaue Analyse steht jedoch noch aus.

    DHL und Sicherheitswarnungen der Vergangenheit

    Ende August hatten deutsche Sicherheitsbehörden vor potenziellen Gefahren für die Logistikbranche gewarnt. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und das Bundeskriminalamt (BKA) sprachen von “unkonventionellen Brandsätzen”, die per Frachtdienstleister versandt werden könnten.

    Ein früherer Vorfall in Leipzig, bei dem ein Paket mit Brandsatz in einem DHL-Logistikzentrum Feuer gefangen hatte, führte zur Sicherheitswarnung. Bislang gibt es jedoch keine Hinweise, dass der Absturz nahe Vilnius in Verbindung mit Brandsätzen oder Sabotage steht.

    Konsequenzen und Maßnahmen

    Der Absturz lenkt erneut den Fokus auf die Sicherheit von Frachtdienstleistern. DHL und litauische Behörden prüfen die weiteren Schritte. Die umfassende Untersuchung soll klären, ob technische Defekte oder menschliches Versagen den Unfall verursacht haben.