Schlagwort: Dithmarschen

  • Illegale Müllentsorgung in Strübbel: Polizei sucht Zeugen

    Illegale Müllentsorgung in Strübbel: Polizei sucht Zeugen

    Polizei sucht Zeugen nach Ablagerung in Schülperneuensiel

    In Strübbel beschäftigt eine illegale Müllentsorgung derzeit die Polizei. Eine bislang unbekannte Person entsorgte im Zeitraum vom 28. Februar bis zum 14. März 2026 auf Gemeindegrund in der Feldmark Schülperneuensiel verschiedene Abfälle. Die Ermittler bitten nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

    Wellplatten, Bauholz und Kaninchendraht in der Feldmark abgeladen

    Nach bisherigen Erkenntnissen lagerte der Unbekannte zahlreiche Wellplatten, Bauholz und Kaninchendraht auf dem betroffenen Grundstück ab. Der Ablageort liegt in der Feldmark Schülperneuensiel im Bereich Strübbel.

    Die Polizei geht nach der ersten Einschätzung davon aus, dass die Materialien bei dem Abriss eines Kleintierstalls angefallen sein dürften. Damit richtet sich der Blick der Ermittler auf Personen, die in dem genannten Zeitraum Arbeiten dieser Art beobachtet haben oder Angaben zu den entsorgten Gegenständen machen können.

    Polizei ermittelt wegen illegaler Müllentsorgung in Strübbel

    Bislang fanden die Beamten keine Hinweise und keine verwertbaren Spuren, die direkt zum Verursacher führen. Genau deshalb gewinnt jede Beobachtung aus der Umgebung jetzt an Bedeutung. Wer im Zeitraum zwischen Ende Februar und Mitte März verdächtige Fahrzeuge, Anhänger oder Personen in der Feldmark Schülperneuensiel gesehen hat, sollte sich bei der Polizei melden.

    Die illegale Müllentsorgung in Strübbel verursacht nicht nur Ärger, sondern auch Kosten. Nach ersten Schätzungen belaufen sich die Ausgaben für die fachgerechte Beseitigung des abgeladenen Mülls auf etwa 300 Euro.

    Hinweise an das Polizeibezirksrevier Heide

    Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu dem Fall machen können, um Kontaktaufnahme mit dem Heider Polizeibezirksrevier. Hinweise nimmt die Dienststelle unter der Telefonnummer 0481 / 940 entgegen.

    Wer Angaben zu der illegalen Müllentsorgung in Strübbel machen kann, sollte sich möglichst zeitnah melden. Schon einzelne Beobachtungen können den Ermittlern helfen, die Herkunft der Abfälle zu klären und den Verantwortlichen zu ermitteln.

  • 21-Jähriger wegen gewerbs- und bandenmäßiger Einschleusung fest im Fokus

    21-Jähriger wegen gewerbs- und bandenmäßiger Einschleusung fest im Fokus

    Bundespolizei deckt Einschleusung von 43 Drittstaatsangehörigen auf

    Am Morgen des 20. August 2025 hat die Bundespolizei zwei Wohnungen in Heide und Lohe-Rickelshof durchsucht.

    Die Durchsuchungen richteten sich gegen einen 21-jährigen aus dem Jemen. Er steht im Verdacht, im Juni 2023 insgesamt 43 Drittstaatsangehörige eingeschleust zu haben.

    Die Opfer wurden in der Slowakei mit einem polnischen Miettransporter abgeholt. Anschließend brachte der Beschuldigte sie über Polen und Tschechien nach Deutschland.

    Nach der letzten Fahrt verursachte der 21-Jährige in Dresden einen Verkehrsunfall. Er entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Das Tatfahrzeug blieb zurück.

    Dadurch konnte eine kriminaltechnische Untersuchung durchgeführt werden. DNA-Spuren und Zeugenaussagen führten später zur Überführung des Beschuldigten.

    An der heutigen Maßnahme waren rund 60 Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei beteiligt. Spezialkräfte der Bundesbereitschaftspolizei unterstützten die Aktion.

    Während der Durchsuchungen wurden mehrere Handys und weitere Beweismittel sichergestellt. Der Beschuldigte wurde vor Ort angetroffen und vernommen.

    Die Ermittlungen wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Einschleusens leitet die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf. Dies geschieht im Auftrag der Staatsanwaltschaft Dresden, Zweigstelle Pirna.

    Bisher wurden keine freiheitsentziehenden Maßnahmen gegen den Beschuldigten ergriffen. Die Ermittlungen dauern an.

  • Großfeuer in Burg (Dithmarschen) – Schrott und Reifen brennen auf 2.500 qm

    Großfeuer in Burg (Dithmarschen) – Schrott und Reifen brennen auf 2.500 qm

    Großfeuer in Burg (Dithmarschen) – Schrott und Reifen brennen auf 2.500 qm

    Dithmarschen

    In Burg kam es kurz nach Mittag zu einem Feuer auf dem Hof eines Zirkusausstatters. Auf dem Gelände lagerten auf einer Fläche von 2.500 Quadratmetern unterschiedliche Güter, wie Reifen, Wohnwagen, Anhänger und LKW.

    Durch die unterschiedlichsten Brennstoffe entstand eine enorme Hitze. Mit einer tief schwarzen Rauchentwicklung machte sich das Feuer bereits aus weiter Entferne bemerkbar. Mittlerweile sind über
    10 Feuerwehren aus Dithmarschen im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Ein erster Löscherfolg stellt sich mittlerweile ein.

    Aktuell wird ein massiver Einsatz von Schaummittel vorbereitet. Unterstützt werden die Brandbekämpfer durch das THW, das Rote Kreuz und den Rettungsdienst. Es befinden sich aktuell ca. 200 Einsatzkräfte vor Ort.

  • Jugendliche Mädchen quälen 13-Jährige brutal – und filmen ganze Tat

    Jugendliche Mädchen quälen 13-Jährige brutal – und filmen ganze Tat

    Mehrere Mädchen im Alter von etwa 13 bis 16 Jahren haben in Heide im Kreis Dithmarschen ein 13-jähriges Mädchen geschlagen und gedemütigt. Die Taten seien per Smartphone gefilmt worden, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag (21. März 2023).

    Direkt nach dem Vorfall vom 21. Februar sei es zur Anzeige gekommen, die Polizei ermittle seither. Zu der Frage, ob die Mädchen vorher schon einmal auffällig geworden seien, äußerte sich die Polizeisprecherin wegen der laufenden Ermittlungen nicht

    Heide: Mädchen quälen Jugendliche 

    Zuvor hatte der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (SHZ) berichtet.
    Demnach wurde dem Mädchen unter anderem auf die Nase geschlagen und Zigarettenasche sowie Cola über den Kopf gegossen.
    Dabei habe das Mädchen verzweifelt geweint, panisch geatmet, gebettelt und gefleht, wie der SHZ weiter schreibt. Die Zeitung hatte mit der Mutter des Mädchens gesprochen.

    Doch die Peinigerinnen hätten trotz der Bitten des Kindes nicht aufgehört. Stattdessen verabredeten sie, welche der Mädchen die 13-Jährige schlagen dürfen. Erst dann dürfe sie gehen. Drei Schläge soll das etwa fünfminütige Video den Angaben zufolge zeigen. Doch das Martyrium des Kindes soll der Mutter zufolge länger gedauert haben. Sie spricht von einem Nachmittag.

    Gewalt unter Jugendlichen hat zuletzt für viel Aufsehen in der Öffentlichkeit gesorgt. Vor eineinhalb Wochen war die zwölfjährige Luise von zwei Mitschülerinnen in einem abgelegenen Wald an der Grenze von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit mehreren Messerstichen getötet worden. Zwei 12 und 13 Jahre alte Mädchen hatten die Gewalttat gestanden. Sie gelten wegen ihres Alters als strafunmündig.