Schlagwort: Drohne

  • Erfolgreicher Einsatz der automatisierten Drohnen

    Erfolgreicher Einsatz der automatisierten Drohnen

    Feuerwehr München setzt auf automatisierte Drohnen 

    Seit Anfang Dezember 2025 testet die Feuerwehr München ein automatisiertes Drohnensystem, das im Rahmen eines Pilotprojekts gemeinsam mit dem Unternehmen Skyflow erprobt wird.

    Die zwei Drohnen kamen seit Projektbeginn bereits über zwanzigmal zum Einsatz und lieferten wichtige Hinweise für die erste Lageeinschätzung – und das, ohne Einsatzkräfte unnötig zu gefährden.

    In 33 Sekunden startklar: Drohnen oft schneller als die Einsatzkräfte

    Ein besonderer Vorteil zeigt sich bereits kurz nach der Alarmierung:

    Schon 33 Sekunden nach Eingang des Alarms befinden sich die Drohnen in der Luft. Dadurch erreichen sie die Einsatzstelle häufig noch vor den eintreffenden Kräften und liefern ein deutlich früheres Lagebild. Genau diese Zeitersparnis macht das automatisierte Drohnensystem der Feuerwehr München für die Einsatzführung besonders wertvoll.

    Einsatzbeispiele: Eisfläche, Busunfall und Brände aus der Luft erkundet

    Bei einer Meldung über ein möglicherweise ins Eis eingebrochenes Kind überflog eine Drohne die zugefrorene Fläche und übermittelte Bildmaterial an die Einsatzkräfte.

    Eine Einbruchstelle ließ sich nicht feststellen – es kam niemand zu Schaden. Auch bei dem schweren Busunfall am vergangenen Wochenende in Trudering nutzte die Feuerwehr die Drohne zur Erkundung und zur schnellen Übersicht über die Lage.

    Darüber hinaus unterstützten die Drohnen mehrere Brandeinsätze: Bei einem Küchenbrand lieferte die integrierte Wärmebildkamera wichtige Erkenntnisse, die eine gezielte Einschätzung der Lage ermöglichten. Bei einem Brand unter einer Brücke erkundete die Drohne die Einsatzstelle zusätzlich von der Flussseite aus und verschaffte den Kräften ein besseres Gesamtbild.

    Zahlen und Reichweite: 17,6 Kilometer in 26 Minuten

    Der bislang längste Einsatz dauerte 26 Minuten, dabei legte eine Drohne 17,6 Kilometer zurück. Insgesamt waren beide Drohnen zusammen bereits über sechs Stunden in der Luft. Die bisherige Gesamtflugstrecke liegt bei 197 Kilometern. Diese Werte zeigen, wie leistungsfähig das automatisiertes Drohnensystem der Feuerwehr München bereits in der Testphase arbeitet.

    Feuerwehr zieht positives Zwischenfazit nach zwei Monaten

    „Unser erstes Zwischenfazit nach zwei Monaten Testbetrieb ist sehr positiv“, sagt Oberbranddirektor Wolfgang Schäuble, Leiter der Feuerwehr München. „Mit den automatisierten Drohnen erhalten wir schon auf der Anfahrt ein deutlich besseres Lagebild. Alle Drohneneinsätze haben reibungslos funktioniert und sie haben uns geholfen, den Einsatzort zu verifizieren und die Lage vor Ort noch besser einschätzen zu können.“

    Die Feuerwehr dokumentiert jeden Drohneneinsatz sehr detailliert, um möglichst viele Erkenntnisse aus den Einsätzen zu gewinnen und die Technik im operativen Alltag realistisch bewerten zu können.

    Zwei Standorte decken ganz München ab

    Aktuell stehen die automatisierten Drohnen an zwei Drohnenstandorten bereit: auf der Feuerwache 4 – Schwabing und der Feuerwache 5 – Ramersdorf. Dort befinden sich die Systeme in Dockingstationen, aus denen sie automatisiert starten können. Durch die strategische Lage dieser beiden Wachen wird das gesamte Stadtgebiet München abgedeckt.

    Ziel: Einsatzführung verbessern und Gefahrenabwehr stärken

    Das Projekt soll Erfahrungen im realen Einsatz sammeln und das Potenzial automatisierter Drohnensysteme zur Verbesserung der Einsatzführung und Gefahrenabwehr bewerten. Nach Abschluss der sechsmonatigen Erprobungsphase plant die Feuerwehr eine umfassende Auswertung. Auf dieser Grundlage entscheidet die Feuerwehr über eine mögliche zukünftige Nutzung der Technologie.

    Ausblick: Dritter Drohnenstandort im Landkreis München geplant

    Für das erste Quartal 2026 ist bereits eine Ausdehnung des Projekts vorgesehen: Ein dritter Drohnenstandort im Landkreis München wurde mit den zuständigen Fachdiensten im Landratsamt München vorbesprochen und befindet sich in der Umsetzungsphase. Damit könnte das automatisiertes Drohnensystem der Feuerwehr München künftig auch über das Stadtgebiet hinaus zusätzliche Unterstützung leisten.

    Mehr Blaulicht-News: Aktuelle Meldungen findest du auch in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland.

    Weitere Infos von Behörden: Offizielle Hinweise und Sicherheitsinformationen gibt es unter anderem bei der Feuerwehr München und beim Polizeiportal Bayern

  • Tödlicher Skiunfall: Jugendlicher flüchtet nach Zusammenstoß

    Tödlicher Skiunfall: Jugendlicher flüchtet nach Zusammenstoß

    Tödlicher Skiunfall Schmittenhöhe: Jugendlicher flüchtet nach Zusammenstoß von der Piste

    Ein tödlicher Skiunfall Schmittenhöhe hat am Wochenende für Entsetzen gesorgt. Nach einer folgenschweren Kollision auf einer Skipiste kam ein 49-jähriger Mann ums Leben. Der zweite Beteiligte verließ jedoch unmittelbar danach den Unfallort. Sein Verhalten löste eine groß angelegte Fahndung aus und beschäftigte Polizei sowie Justiz über Stunden.

    Kollision auf der Hirschkogelpiste endet tödlich

    Der tödliche Skiunfall Schmittenhöhe ereignete sich am Samstagnachmittag gegen 15 Uhr im Skigebiet von Zell am See. Auf der Hirschkogelpiste in rund 1.444 Metern Seehöhe stießen zwei Skifahrer zusammen. Der 49-Jährige erlitt dabei schwerste Verletzungen. Trotz sofortiger Hilfe durch andere Wintersportler und den alarmierten Notarzt starb der Mann noch an der Unfallstelle.

    Während Einsatzkräfte versuchten, dem Verletzten zu helfen, fuhr der zweite Skifahrer weiter talwärts. Mehrere Zeugen versuchten vergeblich, ihn zum Anhalten zu bewegen. Damit begann eine dramatische Flucht, die rasch die Aufmerksamkeit der Ermittler auf sich zog.

    Zeugen liefern erste Hinweise auf den Flüchtigen

    Augenzeugen beschrieben den geflüchteten Skifahrer als sehr jung. Zudem soll er Englisch gesprochen haben. Auffällig war laut Zeugen eine frische Verletzung an der rechten Oberschenkelinnenseite. Diese Beobachtungen flossen unmittelbar in die Ermittlungen ein.

    Mehrere Personen berichteten außerdem von einer blonden Begleiterin. Sie soll sich ebenfalls am Unfallort aufgehalten haben und den Jugendlichen sogar dazu aufgefordert haben, weiterzufahren. Dieser Umstand verstärkte den Verdacht, dass der Jugendliche bewusst den Unfallort verließ.

    Leihmaterial rückt in den Fokus der Ermittler

    Am Unfallort stellten die Einsatzkräfte 120 Zentimeter lange Leih-Skistöcke der Marke Komperdell sicher. Die Stöcke stammen aus einem bekannten Sportverleih in der Region. Auch die Ski des Flüchtigen sollen laut Zeugen weiß gewesen sein und wie Leihmaterial ausgesehen haben. Diese Details erwiesen sich für die Fahndung als besonders wichtig.

    Großfahndung mit Drohne und Spezialkräften

    Nach dem tödlichen Skiunfall Schmittenhöhe leitete die Polizei eine umfangreiche Suchaktion ein. Beamte der Alpinen Einsatzgruppe durchkämmten das Skigebiet. Zusätzlich kam eine Drohne zum Einsatz, um das Gelände aus der Luft abzusuchen. Parallel dazu sicherten Ermittler Spuren und befragten zahlreiche Zeugen.

    Die Staatsanwaltschaft ordnete weitere Ermittlungen an. Ein Alpinsachverständiger soll den genauen Unfallhergang rekonstruieren und klären, wie es zu der tödlichen Kollision kommen konnte.

    Überraschende Wendung nach intensiver Fahndung

    Erst am folgenden Tag nahm der Fall eine unerwartete Wendung. Der bis dahin gesuchte Skifahrer meldete sich selbst bei der Polizei. Nach Angaben der Behörden handelt es sich um einen 14-jährigen Jugendlichen aus Irland. Die Ermittlungen zum tödlichen Skiunfall Schmittenhöhe dauern weiterhin an.

    Weitere Berichte zu aktuellen Einsatzlagen findest Du unter Verkehr und Fahndung. Internationale Polizeimeldungen bündelt die Rubrik Weltweit.

    Offizielle Informationen veröffentlichen unter anderem die Polizei Österreich sowie die Staatsanwaltschaft Salzburg.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Nächtliche Großsuche in Kempenich: Barfußes Kind bei Minusgraden verschwunden

    Nächtliche Großsuche in Kempenich: Barfußes Kind bei Minusgraden verschwunden

    Barfußes Kind bei winterlichen Temperaturen in Kempenich gesucht

    Update:
    Mit Bezug auf die Presseveröffentlichung von heute, 02.02 Uhr, teilt die Polizei mit, dass sich der Sachverhalt aufgeklärt hat. Ein 11-jähriger Junge aus Kempenich hatte sich am gestrigen Abend unerlaubt aus dem Elternhaus entfernt und kehrte im Verlauf des Abends wohlbehalten nach Hause zurück. Erst am heutigen Morgen erlangte die Mutter Kenntnis über die umfangreichen Fahndungsmaßnahmen und informierte daraufhin die Polizei.

     

    Kempenich (Kreis Ahrweiler) – Am späten Sonntagabend, dem 18. Januar 2026, löste der Hinweis eines aufmerksamen Bürgers eine umfangreiche Suchaktion in der Ortslage Kempenich aus. Gegen 22:15 Uhr meldete der Zeuge der Polizei, dass er im Bereich Gartenstraße/Frankenweg einen etwa zehn Jahre alten Jungen beobachtet habe, der barfuß und lediglich mit Socken bekleidet auf der Straße unterwegs gewesen sei.

    Der Mann verlor das Kind aus den Augen und konnte ihm nicht weiter folgen. Die sofort eingeleiteten Suchmaßnahmen durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Adenau blieben zunächst ohne Erfolg. Parallel überprüften die Einsatzkräfte, ob in der Region ein Kind als vermisst gemeldet worden war – auch dies bestätigte sich zu diesem Zeitpunkt nicht.

    Gefahrenlage wegen winterlicher Temperaturen

    Aufgrund der winterlichen Witterung und der unklaren Situation schlossen die Behörden eine akute Gefährdung des Kindes nicht aus. Die Polizei weitete deshalb die Maßnahmen deutlich aus und zog Streifen umliegender Dienststellen zusammen. Zusätzlich alarmierte sie die Freiwillige Feuerwehr, um eine systematische Absuche der Ortslage zu ermöglichen.

    Währenddessen meldete sich eine Anwohnerin mit einem weiteren Hinweis. Sie berichtete, dass sie bereits gegen 21:00 Uhr ein Kind ähnlichen Alters gesehen habe, das mit einer Decke bekleidet den Frankenweg hinaufgelaufen sei. Diese Beobachtung verstärkte die Sorge der Einsatzkräfte.

    Drohne und strukturierte Absuche im Einsatz

    In der Folge durchkämmten Feuerwehr und Polizei die gesamte Ortslage Kempenich sowie die angrenzenden Randbereiche strukturiert. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützte die Suche mit einer Drohne, die über eine Wärmebildkamera verfügte. Auch diese Maßnahme brachte keinen Durchbruch.

    Zusätzlich suchten Polizeibeamte anhand der Daten des Einwohnermeldeamtes gezielt Familien mit Kindern im entsprechenden Alter auf und befragten sie. Trotz des hohen personellen Aufwands und der intensiven Fahndung blieb die Suche bis etwa 02:00 Uhr ohne Ergebnis.

    Polizei bittet um Hinweise

    Die Polizei gibt die Hoffnung nicht auf und setzt weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung. Personen, die den Jungen gesehen haben oder Angaben zu dessen Identität und Aufenthaltsort machen können, sollen sich dringend bei der Polizei melden.

    Hinweise nimmt die Polizei Rheinland-Pfalz über die Polizeiinspektion Adenau unter der Telefonnummer 02691 925-0 entgegen.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du auch in unseren Rubriken News, Deutschland und Fahndungen.

  • Kaminbrand in Bochum-Langendreer: Feuerwehr setzt Drohne zur Lageerkundung ein

    Kaminbrand in Bochum-Langendreer: Feuerwehr setzt Drohne zur Lageerkundung ein

    Kaminbrand in Bochum-Langendreer: Feuerwehr Bochum im Einsatz

    Am heutigen Donnerstagmorgen gegen 09:30 Uhr rückte die Feuerwehr Bochum zu einem Mehrfamilienhaus an der Ümminger Straße im Stadtteil Langendreer aus. Anwohner meldeten eine ungewöhnlich starke Rauchentwicklung aus dem Kamin des Gebäudes.

    Aufgrund dieser Beobachtungen alarmierte die Leitstelle den zuständigen Löschzug der Hauptfeuerwache in Werne.

    Drohne bestätigt Kaminbrand aus der Luft

    Zur schnellen und präzisen Einschätzung der Lage setzte die Feuerwehr Bochum eine Drohne ein. Die Einsatzkräfte nutzten die Live-Bildübertragung aus der Luft, um den betroffenen Kamin gezielt zu überprüfen. Dank dieser Maßnahme bestätigte sich der Verdacht eines Kaminbrandes innerhalb kurzer Zeit. Die Drohne unterstützte damit die sichere Entscheidungsfindung der Einsatzleitung.

    Drehleiter und Kehrwerkzeug im Einsatz

    Nach der Bestätigung des Kaminbrandes brachten die Einsatzkräfte umgehend eine Drehleiter in Stellung. Vom Korb der Drehleiter aus fegten sie den Kamin mit speziellem Kehrwerkzeug fachgerecht aus.

    Dabei entfernten sie brennbare Ablagerungen, die für die Rauchentwicklung verantwortlich waren. Die Feuerwehr arbeitete dabei routiniert und kontrolliert, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

    Entrauchung des Dachgeschosses

    Im derzeit unbewohnten Dachgeschoss kam es zu einer leichten Rauchausbreitung. Die Feuerwehr reagierte auch hier konsequent und setzte einen Hochleistungslüfter ein. Durch diese Maßnahme entrauchten die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich vollständig und stellten wieder sichere Bedingungen her.

    Schornsteinfeger bestätigt Einsatzende

    Nach gut einer Stunde beendete die Feuerwehr den Einsatz.

    Ein hinzugezogener Schornsteinfeger bestätigte vor Ort, dass keine akute Gefahr mehr bestand. Gemeinsam mit dem Eigentümer klärt er nun die Voraussetzungen für eine sichere Wiederinbetriebnahme des Schornsteins. Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu Schaden.

    Insgesamt waren 16 Kräfte der Berufsfeuerwehr Bochum im Einsatz. Der Vorfall zeigt erneut die Bedeutung schneller Meldungen durch Anwohner sowie den gezielten Einsatz moderner Technik im Feuerwehralltag.

    Weitere Einsätze der Feuerwehr findest Du im Bereich News und Deutschland. Informationen zur Arbeit der Feuerwehr Bochum stellt auch die Feuerwehr Bochum bereit.

  • Fuchs mit Plastikbox in Köln

    Fuchs mit Plastikbox in Köln

    Fuchs mit Plastikbox in Köln: Tierschützer suchen das Wildtier seit Tagen

    Ein Fuchs mit Plastikbox in Köln sorgt seit Tagen für Sorge. Das scheue Wildtier läuft mit einem großen Plastikbehälter über dem Kopf durch die Stadt. Dadurch kann es kaum fressen und kaum trinken. Außerdem droht es zu entkräften, wenn niemand rechtzeitig hilft.

    Erste Sichtungen meldeten Zeugen am 28. Dezember in einem Industriegebiet in Köln-Niehl. Seitdem gehen immer wieder Hinweise ein. Zuletzt sahen Anwohner den Fuchs auch an Silvester in einem Wohngebiet in Köln-Longerich. Genau deshalb bleibt die Lage dynamisch.

    So läuft die Rettungsaktion für den Fuchs mit Plastikbox in Köln

    Tierschützer versuchen, das Tier gezielt aufzuspüren. Sie arbeiten dabei unter anderem mit Drohnen und Wildtierkameras. Auch Behörden setzten zusätzliche Kameras ein. Trotzdem entkommt der Fuchs immer wieder, weil er sehr wachsam reagiert und schnell verschwindet.

    Eine Betäubung aus der Entfernung kommt nach Angaben der Helfer nicht infrage. Die Wirkung tritt nicht sofort ein. Der Fuchs könnte dann noch weit flüchten. Außerdem erschwert das die spätere Suche. Deshalb setzen die Retter auf Sichtungen, schnelle Standortdaten und einen planvollen Fang.

    Zeugenhinweise helfen am meisten

    Wer den Fuchs mit Plastikbox in Köln sieht, soll ruhig bleiben und Abstand halten. Ein Foto oder kurzes Video hilft sehr, vor allem mit klarer Ortsangabe. Am besten sendest Du das Material direkt per WhatsApp an die Helfer. Das Team für Tiere Köln erreicht man unter 0160-99069657. Dogman Tierrettung erreicht man unter 0172-2164431.

    Wichtige Warnung: Bitte nicht selbst einfangen

    Der Fuchs bleibt ein Wildtier. In Stresssituationen kann er unberechenbar reagieren. Eigene Fangversuche bringen deshalb Risiken für Menschen und für das Tier. Außerdem kann eine falsche Annäherung die Rettung verzögern, weil der Fuchs danach noch scheuer wird.

    Wenn Du unsicher bist, nutze lieber offizielle Anlaufstellen. Informationen zur Kölner Berufsfeuerwehr findest Du bei der Stadt Köln unter Berufsfeuerwehr Köln (Stadtportal). Einen offiziellen Überblick zur Feuerwehr Köln bietet außerdem feuerwehr-nrw.de. Allgemeine Hinweise zum Umgang mit Wildtieren und Hilfe-Strukturen in der Region beschreibt der NABU hier: Wildtierhilfe (NABU Rhein-Sieg).

    Mehr aktuelle Meldungen findest Du auch in unseren Rubriken Deutschland und Verkehr.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Hennef – Unfall B8 18-Jährige schwer verletzt

    Hennef – Unfall B8 18-Jährige schwer verletzt

    Hennef: 18-Jährige bei Unfall auf der B8 schwer verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz

    In Hennef hat ein schwerer Verkehrsunfall am Dienstagmorgen, 16. Dezember 2025, einen Großeinsatz ausgelöst. Eine 18-jährige Fußgängerin erlitt dabei schwere, möglicherweise lebensgefährliche Verletzungen. Der Rettungshubschrauber flog die junge Frau in eine Klinik.

    Unfall nahe Bushaltestelle „Lichtenberg Abzweig“ –  Unfall auf B8 18-Jährige schwer verletzt

    Der Unfall passierte gegen 07:00 Uhr auf der Buchholzer Straße (B8) in Höhe Hennef-Lichtenberg. Nach ersten Erkenntnissen trat die 18-Jährige in der Nähe der Bushaltestelle „Lichtenberg Abzweig“ plötzlich vom Gehweg auf die Fahrbahn. In diesem Moment näherte sich ein Renault Kombi auf der B8.

    Am Steuer saß ein 33-jähriger Mann aus Siegburg. Er fuhr in Richtung Hennef-Uckerath. Er bremste sofort, doch er konnte die Kollision nicht mehr verhindern. Das Auto erfasste die Fußgängerin und schleuderte sie zu Boden.

    Polizei sperrt die B8 komplett und leitet Verkehr um

    Die Polizei sperrte die Unfallstelle vollständig ab. Sie leitete den Verkehr um, und zwar mitten im Berufsverkehr. Dadurch entstanden spürbare Verzögerungen. Die Vollsperrung dauerte bis etwa 10:30 Uhr.

    Außerdem setzte die Polizei ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam aus Köln ein. Die Experten sicherten Spuren und nutzten dabei auch Drohnentechnik. Gleichzeitig betreuten Notfallseelsorger Zeugen und Beteiligte. So stabilisierten sie die Lage vor Ort.

    Ermittlungen laufen – Handy und Fahrzeug sichergestellt

    Die Ermittler stellten das Fahrzeug des Fahrers als mögliches Beweismittel sicher. Zusätzlich nahmen sie auch zwei Mobiltelefone an sich. Der 33-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

    Jetzt übernimmt das Verkehrskommissariat die weiteren Ermittlungen. Die Polizei prüft den genauen Ablauf, damit sie den Unfallhergang sauber klären kann.

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  • Feuerwehr löscht Wohnungsbrand mit Drohne und Drehleiter

    Feuerwehr löscht Wohnungsbrand mit Drohne und Drehleiter

    Wohnungsbrand in Amern: Feuerwehr verhindert Ausbreitung auf Dachgeschoss

    Am Mittwochabend kam es gegen 21:30 Uhr zu einem Wohnungsbrand in Amern.

    Der Löschzug Amern rückte gemeinsam mit der Drehleiter aus Waldniel zur Kasenderstraße im Kreuzungsbereich Dorfstraße aus. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses bereits in Vollbrand.

    Flammen schlugen aus den Fenstern, dichter Rauch drang aus dem Gebäude.

    Sicherheitsmaßnahmen und erste Löschangriffe

    Die Kreisleitstelle Viersen wies in ihrer Einsatzmeldung auf eine mögliche Gefährdungslage hin.

    Die Feuerwehr erhöhte daraufhin sofort die Sicherheitsmaßnahmen. Gemeinsam mit der Polizei, die den Schutz der Einsatzkräfte sicherstellte, erfolgte die Lageerkundung.

    Zeitgleich leitete die Feuerwehr einen umfassenden Löschangriff über drei C-Rohre von außen ein.

    Dabei nutzten die Einsatzkräfte das Fensterimpulsverfahren, um Brandgase gezielt zu kühlen und eine Ausbreitung zu verhindern – mit Erfolg.

    Drohne und Drehleiter im Einsatz

    Zur Unterstützung rückte der Löschzug Waldniel nach.

    Eine Drohne mit Wärmebildkamera erkundete das Brandgeschoss von außen, suchte nach Personen und übermittelte ein aktuelles Lagebild an
    die Einsatzleitung.

    Glücklicherweise befanden sich keine Menschen mehr im Gebäude.

    Das Feuer hatte sich allerdings bereits in Richtung Dachgeschoss ausgebreitet. Umgehend leitete die Feuerwehr einen Löschangriff über
    die Drehleiter ein.

    Ein Atemschutztrupp drang über eine außenliegende Treppe in das Obergeschoss vor und löschte Glutnester ab.

    Einsatzkoordination und Nachlöscharbeiten

    Die Maßnahmen zeigten Wirkung:

    Die Drohne übertrug fortlaufend Luftbilder, wodurch die Einsatzleitung den Überblick behielt. Das Erdgeschoss blieb unversehrt.
    Der zunächst eingesetzte Regelrettungsdienst wurde im Verlauf durch das Deutsche Rote Kreuz abgelöst. Im Gerätehaus Amern richtete man eine Verpflegungsstelle für die Einsatzkräfte ein.

    Nach mehr als fünf Stunden beendete die Feuerwehr den Einsatz. Eine Wärmebildkamera kontrollierte abschließend den Brandbereich.

    Ursache und Verkehrsbehinderungen

    Die Brandursache ist derzeit unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

    Während des gesamten Einsatzes blieben die Dorfstraße und die Kasenderstraße vollständig gesperrt. Der Löschzug Waldniel stellte währenddessen den Grundschutz für die Gemeinde Schwalmtal sicher.

    Weitere regionale Einsatzberichte finden Sie unter BlaulichtMYK News oder im Bereich Deutschland.

  • Drei Verletzte bei Verkehrsunfall in Sprockhövel – Polizei setzt Hubschrauber ein

    Drei Verletzte bei Verkehrsunfall in Sprockhövel – Polizei setzt Hubschrauber ein

    Verkehrsunfall in Sprockhövel: Drei Verletzte flüchten von Unfallstelle

    Am Mittwochabend ereignete sich gegen 21 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall in Sprockhövel auf der Elberfelder Straße.

    Ein alleinbeteiligter Pkw verunfallte aus bislang ungeklärter Ursache. Die drei Insassen, die als verletzt galten, entfernten sich zunächst von der Unfallstelle.

    Großangelegte Suchaktion von Polizei und Feuerwehr

    Um die vermissten Personen zu finden, arbeiteten Polizei und Feuerwehr eng zusammen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Gevelsberg unterstützten mit einer Drohnengruppe. Zusätzlich setzte die Polizei einen Hubschrauber ein, um das Umfeld großflächig abzusuchen.

    Etwa 1.500 Meter entfernt von der Unfallstelle konnten die Einsatzkräfte die drei Personen schließlich auffinden. Rettungskräfte versorgten sie vor Ort medizinisch und transportierten sie anschließend in umliegende Kliniken. Nach ersten Einschätzungen erlitten die Betroffenen mittelschwere Verletzungen.

    Absicherung der Unfallstelle

    Die Feuerwehr Sprockhövel stellte am Unfallort den Brandschutz sicher und reinigte abschließend die Fahrbahn. Neben der Feuerwehr Gevelsberg war aufgrund der Nähe auch die Feuerwehr Wuppertal eingebunden.

    Der Einsatz dauerte bis etwa 23:30 Uhr.

    Weitere Informationen

    Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Hinweise nimmt die Polizei NRW entgegen. Für regionale Unfallmeldungen finden Sie aktuelle Nachrichten unter Verkehr und weitere Blaulichtmeldungen unter News.

  • Tödlicher Straßenbahnunfall in Viernheim: Fußgängerin (70) stirbt noch an der Unfallstelle

    Tödlicher Straßenbahnunfall in Viernheim: Fußgängerin (70) stirbt noch an der Unfallstelle

     Schwerer Verkehrsunfall – Fußgängerin tödlich verletzt

    Viernheim

    Am Dienstagnachmittag, dem 24. Juni, kam es in Viernheim zu einem tragischen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang.

    Gegen 17:45 Uhr wollte eine 70-jährige Frau die Straßenbahngleise an der Schriesheimer Straße überqueren.

    Die Seniorin lief in südliche Richtung, als sich zeitgleich eine Straßenbahn aus Richtung Weinheim näherte.

    Trotz eines Warnsignals und einer sofort eingeleiteten Notbremsung konnte der Fahrer den Aufprall nicht verhindern.

    Die Frau wurde von der einfahrenden Bahn erfasst und zwischen Triebwagen und Bahnsteigkante eingeklemmt.

    Sie wurde mehrere Meter mitgeschleift und erlitt dabei tödliche Verletzungen.

    Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der Frau feststellen.

    Der 60-jährige Straßenbahnfahrer erlitt einen schweren Schock und wurde betreut.

    Passagiere in der Straßenbahn blieben unverletzt, es kam zu keiner weiteren Gefährdung.

    Die Polizei sperrte die Schriesheimer Straße während der Unfallaufnahme in beide Fahrtrichtungen. Auch der Straßenbahnverkehr wurde vorübergehend vollständig eingestellt.

    Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen.

    Zur Dokumentation und Analyse kam auch eine Drohne zum Einsatz.

    Die Sperrung der Strecke in Richtung Mannheim konnte gegen 21:50 Uhr wieder aufgehoben werden.

  • Heimschule bei Maria Laach per Drohne

    Heimschule bei Maria Laach per Drohne

    Der Grundstein wurde am 18. September 1927 gelegt.
    Bei der Schule handelte es sich um ein vereinigtes Gymnasium und Realgymnasium mit gemeinsamer Unterstufe und jeweils eigener Oberstufe und der Möglichkeit, die Abiturprüfung abzulegen. Erster Direktor der Schule war Dr. Bruno Benten.
    Zu Ostern 1928 wurde der Schulbetrieb mit einer Sexta aufgenommen. Die Planung sah vor, mit dem Fortschritt des Bauvorhabens in den folgenden Jahren bis 1936 eine vollzügige Schule aufzubauen, in der von der Sexta bis zum Abitur unterrichtet werden sollte.

    Der Unterricht erfolgte in den Klassen eins bis neun mit 14 Gruppen zu je elf meist im Hause wohnenden Schülern. Aber auch Kinder aus den umliegenden Orten hatten die Möglichkeit, die Heimschule zu besuchen.

    Der Tagesablauf für die Schüler war straff durchorganisiert. Dennnoch blieb auch Zeit für Ganz- und Halbtagswanderungen, Exkursionen, größere zusammenhängende Arbeiten im Unterricht, in der Werkstatt, in Garten, Feld und Wald.
    Außerdem wurden Schulfeste und Elterntage angeboten.

    Die Weltwirtschaftskrise und ihre Folgen verhinderten den geplanten Ausbau der Schule. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 wurden die Gelder für katholische Konfessionsschulen gestrichen.
    Wirtschaftliche und politische Umstände führten dazu, dass der Unterricht 1934/1935 eingestellt werden musste.
    Anschließend wurde das Gebäude als “Heimstätte für Mädchen” genutzt, die dort ihr Landjahr absolvieren mussten.

    1944 wurde das Gebäude dann von der V1-Truppe, Regiment 152 Wachtel, belegt. Im Hochwald, der an das Gebäude angrenzt, wurden V1-Raketen einsatzfähig gemacht. Anschließend wurden sie zu den Abschussrampen in der Eifel transportiert.

    Nach 1945 wurde das Gebäude nicht mehr genutzt. Diebstahl und Zertrümmerung sorgten dafür, dass nur noch eine Ruine übrig blieb. Gegen Ende der 50er Jahre gab es Bestrebungen, das Gebäude zu reaktivieren und als Schullandheim zu nutzen. Diese Pläne scheiterten jedoch daran, dass eine Wasserversorgung fehlte.

     

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