Schlagwort: Durchsuchungsbeschlüsse

  • Ermittlungen in Oberhausen und Mülheim/Ruhr: Polizei und SEK durchsuchen mehrere Objekte

    Ermittlungen in Oberhausen und Mülheim/Ruhr: Polizei und SEK durchsuchen mehrere Objekte

    Spezialkräfte unterstützen Durchsuchungsmaßnahmen der Polizei Oberhausen

    Oberhausen

    Mehrere Objekte in Oberhausen und Mülheim/Ruhr wurden am Mittwochmorgen (14.08.) von Ermittlerinnen und Ermittlern der Polizei Oberhausen durchsucht.

    Grundlage für die Maßnahmen waren zuvor durch die Staatsanwaltschaft Duisburg beantragte Durchsuchungsbeschlüsse, die durch das Amtsgericht Duisburg erlassen wurden. Unterstützt wurden die Maßnahmen von Spezialeinsatzkommandos der Polizei.

    Hintergrund sind umfangreiche Ermittlungen, die sich gegen einen polizeibekannten 44-jährigen Beschuldigten (türkisch) richten. Der Tatverdächtige steht im Verdacht, an Erpressungen und Bedrohungen maßgeblich beteiligt gewesen zu sein. Die Durchsuchmaßnahmen dienten u.a. der Sicherstellung von Beweismitteln und Vermögenswerten. In einem Objekt in Oberhausen konnten die eingesetzten Beamten zahlreiche, vermutlich illegale, Glücksspielautomaten sicherstellen; zusätzlich wurden im Rahmen der sogenannten Vermögensabschöpfung Fahrzeuge, Schmuck und Bargeld sichergestellt, die jetzt Bestandteil der weiteren umfangreichen Ermittlungen der Polizei Oberhausen und der zuständigen Staatsanwaltschaft Duisburg sind.

  • Tataufklärung von Straßenrauben – Vollstreckung mehrerer Durchsuchungsbeschlüsse

    Tataufklärung von Straßenrauben – Vollstreckung mehrerer Durchsuchungsbeschlüsse

    Tataufklärung von Straßenrauben – Vollstreckung mehrerer Durchsuchungsbeschlüsse

    Hamburg

    Tatzeitraum: 26.06. bis 16.10.2023
    Tatorte: Hamburger Stadtgebiet, überwiegend im Osten liegende Stadtteile

    Ermittler der “Ermittlungsgruppe Alster” (“EG Alster”) und des Raubdezernats Wandsbek (LKA 154) haben heute Morgen achtzehn Durchsuchungsbeschlüsse im Hamburger Stadtgebiet sowie im schleswig-holsteinischen Umland vollstreckt. Die sechzehn betroffenen Jugendlichen sind verdächtig,
    seit Ende Juni in wechselnder Tatbeteiligung rund zwei Dutzend Raubdelikte begangen zu haben.

    Mehrere Überfälle im Hamburger Stadtgebiet  

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand war es zunächst Ende Juli innerhalb weniger Tage zu insgesamt sechs Überfällen im Hamburger Stadtgebiet gekommen, bei denen stets eine größere Tätergruppierung mittels Gewaltandrohung Bargeld, Wertgegenstände oder auch Kleidungsstücke von ihren jugendlichen Opfern gefordert und zum Teil auch erlangt hatte.

    “EG Alster” übernahmen kriminalpolizeilichen Ermittlungen

    Unmittelbar nach der letzten dieser Raubtaten traf die Polizei eine Gruppe tatverdächtiger Jugendlicher
    in St. Pauli an und nahm diese vorläufig fest bzw. in Gewahrsam, bevor sie später an
    ihre Erziehungsberechtigten übergeben wurden. Bei den Jugendlichen wurden auch Teile des Raubguts aus vorangegangenen Taten aufgefunden. Ermittler der “EG Alster” übernahmen die
    kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

    Seit Anfang Oktober kam es sodann durch eine Jugendgruppe zu einer Vielzahl von Raubdelikten im Hamburger Nordosten, die in kurzer Abfolge an anderen Jugendlichen verübt wurden. Auch hierbei bedrohten die Täter die Überfallenen oder griffen sie körperlich an.

    Erbeutet wurden Geld, Wertgegenstände und Kleidungsstücke. Einige Geschädigte trugen
    leichte Verletzungen davon.

    Raubdezernat der Region Wandsbek übernahm Ermittlungen

    Das für die Region Wandsbek zuständige Raubdezernat übernahm für diese Taten die Ermittlungen, die nach enger Kooperation mit der “EG Alster” schnell darauf hindeuteten, dass es Überschneidungen
    zur Tätergruppierung der Raubserie aus dem Sommer gab.

    Durch die Staatsanwaltschaft Hamburg wurden beim Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse für Wohnungen in den Hamburger Stadtteilen Jenfeld (6x), Rahlstedt (2x), Volksdorf (1x), Altona-Altstadt (1x), Farmsen-Berne (1x), Alsterdorf (1x) und Neuallermöhe (1x), Stellingen (1x) sowie im schleswig-holsteinischen Ahrensburg (3x) und Pinneberg (1x) erwirkt. Bei den Beschuldigten handelt es sich um ausschließlich männliche Jugendliche afghanischer, syrischer, iranischer, irakischer, französischer, griechischer und deutscher Staatsangehörigkeit im Alter zwischen 14 und 17 Jahren.

    Die Ermittler vollstreckten die Beschlüsse heute Morgen gleichzeitig und stellten umfangreiches Beweismaterial sicher. Dreizehn der Tatverdächtigen wurden im Zuge der Wohnungsdurchsuchungen angetroffen und elf von ihnen anschließend erkennungsdienstlich behandelt. Mangels Haftgründen wurden alle nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

    Die Ermittlungen der Dienststellen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft dauern an. Insbesondere wird geprüft, ob die Verdächtigen für weitere Raubdelikte verantwortlich sein könnten.

  • Polizei vollstreckt Durchsuchungsbeschlüsse in Hamburg und Schleswig-Holstein

    Polizei vollstreckt Durchsuchungsbeschlüsse in Hamburg und Schleswig-Holstein

    Hamburg – 

    Zeit: 11.07.2023, ab 13:00 Uhr

    Orte: Hamburg-Bergedorf und -Rahlstedt sowie Kiel, Husum und Tönning (Schleswig-Holstein)

    Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln seit Anfang Juni gegen eine Gruppierung wegen des Verdachts der Herstellung von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. In diesem Zusammenhang haben Einsatzkräfte gestern in Hamburg und Schleswig-Holstein insgesamt vier Haftbefehle vollstreckt sowie vier Wohnungen durchsucht.

    Am 03.06.2023, gegen 21:55 Uhr, war es im Keller eines Einfamilienhauses in der August-Bebel-Straße (Bergedorf) zu einer Verpuffung gekommen. Zwei Männer hatten sich vor den Flammen retten können. Einer der beiden (24, deutsch) wurde zwecks Behandlung seiner Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert. Der andere hatte sich ohne weitere Behandlung entfernt.

    Im Rahmen der Begehung des Objektes im Anschluss an die Löscharbeiten entdeckten Polizisten unter anderem Gerätschaften und Chemikalien, welche mutmaßlich der Herstellung von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge dienen. Dem 24-Jährigen sprachen die Beamten daraufhin seine vorläufige Festnahme aus und führten ihn nach Beendigung seines Krankenhausaufenthaltes einem Haftrichter zu.

    Gemeinsame Ermittlungen führten die Beamten des Drogendezernates (LKA 62) und der Staatsanwaltschaft im weiteren Verlauf auf die Spur der vier weiteren Tatverdächtigen, einer 26-jährigen Deutschen sowie dreier Männer im Alter von 25 (deutsch), 26 (deutsch) und 30 (iranisch).

    Gestern Mittag vollstreckten Polizisten in Hamburg (2 x), Kiel und Tönning vier vom zuständigen Landgericht erlassene Haftbefehle gegen das Quartett. Darüber hinaus durchsuchten sie deren Wohnungen in Bergedorf, Rahlstedt, Kiel und Husum.

    Neben Beweismitteln, unter anderem Mobiltelefone und Verpackungsmaterial, beschlagnahmten die Fahnder auch zwei hochwertige Mercedes.

    Ein Richter verkündete dem Quartett heute die Haftbefehle.

    Die von der Staatsanwaltschaft und dem LKA 62 geführten Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der sichergestellten Beweismittel, dauern an.