Schlagwort: Einsatzbericht Feuerwehr

  • Tierische Sauerei (Isarvorstadt)

    Tierische Sauerei (Isarvorstadt)

    Tierische Sauerei (Isarvorstadt)

    München

    Mehrere Stunden haben sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr abgemüht, um teils festgefahrene Schlachtabfälle auf der Straße zu beseitigen.

    Als die Meldung bei der Polizei und der Feuerwehr über Tierreste auf der Straße einging, staunten selbst die erfahrenen Beamten nicht schlecht, da dies keine alltägliche Meldung ist.

    Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF), dass gerade auf der Rückfahrt von einem vorangegangenen Einsatz war, wurde zum Baldeplatz umgeleitet, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Auch die Einsatzkräfte vor Ort waren überrascht über das Ausmaß des Einsatzgeschehens.

    Vor dem Kreuzungsbereich des Baldeplatzes war ein größerer Haufen Schlachtabfälle auf der Straße. Es waren bereits mehrere Fahrzeuge darübergefahren, so dass ein Teil des Abfalls in die Straße eingefahren war.

    Bei der weiteren Erkundung stellte sich heraus, dass es damit nicht getan war: Weitere Fleischstücke lagen rund 100 Meter davor im Kreuzungsbereich der Auen- und Wittelsbacherstraße. Bei der ersten Rückmeldung forderte der Gruppenführer sofort eine Kehrmaschine zur Nachreinigung an.

    Mit Schaufeln und Besen verfrachteten die Einsatzkräfte die Stücke in einen Leichensack, da auf einem Löschfahrzeug darüber hinaus kein anderes geeignetes Transportbehältnis zur Verfügung steht. Im weiteren Verlauf ging in der Leitstelle eine weitere Meldung ein, dass auch im Bereich der Reichenbachbrücke Tierreste aufgefunden wurden. Hier wurde ein weiteres HLF dazu geschickt, da das erste Fahrzeug noch mit der Arbeit beschäftigt war.

    Auch hier waren größere Mengen an Fleisch und Körperteilen auf der Straße verteilt und teils ebenfalls festgefahren. Nachdem die Einzelteile alle aufgesammelt worden waren, rückte eine Kehrmaschine an, die mehrfach über die betroffenen Stellen fahren musste, um alle Rückstände verkehrssicher zu entfernen.

    Während der mehrstündigen Reinigungsarbeiten kam es zu erheblichen Verkehrseinschränkungen aufgrund der Sicherungs- und Absperrmaßnahmen.

    Trotz eines beobachteten Sturzes eines Scooter-Fahrers gab es keine Verletzte aufgrund der Teile auf der Fahrbahn.

  • Feuerwehr entfernt PKW aus Binnengewässer am Rathaus

    Feuerwehr entfernt PKW aus Binnengewässer am Rathaus

    Feuerwehr entfernt PKW aus Binnengewässer am Rathaus

    Kiel

    In den frühen Morgenstunden des 14. Juli 2025 wurden Kräfte des Lösch- und Rüstzuges der Hauptwache zu einem verunfallten PKW in der Rathausstraße alarmiert.

    Am Einsatzort befand sich ein Kleinwagen ca. 20 m entfernt vom Ufer, im Wasser. Zwei Personen konnten sich vor Eintreffen der Feuerwehr selbst befreien. Sie wurden mit leichten Verletzungen ins nahegelegene UKSH transportiert. Der PKW konnte mittels Winde des Rüstwagens am Ufer gesichert werden.

    Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 12 Kräften ca. 90 Minuten im Einsatz.

  • Großbrand in Essen-Altenessen – Eine Person verstorben, Gebäude unbewohnbar

    Großbrand in Essen-Altenessen – Eine Person verstorben, Gebäude unbewohnbar

    Ausgedehnter Wohnungsbrand greift auf Dachstuhl über – eine Person verstorben

    Essen-Altenessen

    Am späten Mittwochabend, dem 3. Juli 2025, wurde die Feuerwehr Essen gegen 22:20 Uhr zu einem Großbrand in der Altenessener Straße Ecke Wildpferdehut gerufen.

    Mehrere Anrufer meldeten starke Rauchentwicklung und sichtbaren Flammenschein aus dem Dachbereich eines großen Wohn- und Geschäftsgebäudes.

    Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage:

    Aus dem Dach eines sechseinhalbgeschossigen Gebäudes drang dichter Rauch.

    Sofort wurden Maßnahmen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet. Da sich mutmaßlich noch Personen im Gebäude befanden, kamen Drehleitern und Trupps unter Atemschutz zum Einsatz.

    Im Dachgeschoss brannte eine Maisonettwohnung in voller Ausdehnung.

    Die Wohnung war stark verraucht und massiv zugestellt. Einsatzkräfte fanden dort einen leblosen Mann.
    Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Identität der verstorbenen Person ist noch unklar.

    Parallel zum Innenangriff wurde das Feuer auch von außen bekämpft. Die Flammen hatten auf den Dachstuhl übergegriffen. Um die Brandausbreitung zu stoppen, mussten Teile des Daches geöffnet werden. Im Erdgeschoss des Gebäudes befinden sich eine Stadtteilbibliothek und eine jugendpsychiatrische Beratungsstelle. Beide Einrichtungen wurden durch Löschwasser erheblich beschädigt.

    Die Einsatzleitung forderte frühzeitig Verstärkung an.

    Drei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie zwei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr waren im Einsatz. Insgesamt waren 75 Einsatzkräfte der Feuerwehr Essen beteiligt.

    Rund 40 Menschen mussten das Gebäude verlassen. Sie wurden vor Ort betreut. Die psychosoziale Versorgung übernahmen die Malteser Essen und das Deutsche Rote Kreuz Essen. Zur Sichtung möglicher Verletzungen waren mehrere Notärzte und Rettungswagen im Einsatz.

    Da das Gebäude erheblich beschädigt wurde, beurteilten Baufachberater des Technischen Hilfswerks (THW)
    die Statik. Nach deren Einschätzung ist das Haus nicht mehr bewohnbar. 20 Personen wurden durch die Stadt Essen in einer Notunterkunft untergebracht.

    Die Stadtspitze war ebenfalls vor Ort. Ordnungsdezernent Christian Kromberg und Jugenddezernent Muhtar Al-Ghuzain informierten sich über den Einsatzverlauf und unterstützten die Koordinierung.

    Die Nachlöscharbeiten dauern bis in die Morgenstunden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

    Die Altenessener Straße war für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt.

  • PKW-Brand auf der A31/A2

    PKW-Brand auf der A31/A2

    KW Brand im Dreieck A31
    A2
    Bottrop

    Am Sonntagnachmittag gegen 17:00 Uhr gingen bei der Feuerwehr Bottrop zahlreiche Notrufe ein,
    in denen von einem brennenden PKW auf der Autobahn berichtet wurde.

    Daraufhin rückten von der Hauptfeuerwache in Bottrop zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge sowie ein Tanklöschfahrzeug zum Autobahndreieck A31 / A2 aus. Zusätzlich wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchhellen alarmiert. Bereits beim Auffahren auf die Autobahn war eine ca. 10m hohe Rauchsäule zu erkennen, welche auch in Teilen des Bottroper Stadtgebiets sichtbar war. Ein PKW stand auf dem Zubringer von der A31 zur A2 Fahrtrichtung Hannover im Vollbrand.

    Um das Fahrzeug zu löschen wurde der Zubringer für ca. 25 Minuten voll gesperrt. Ein Trupp unter Atemschutz konnte das Feuer schnell mit einem C-Rohr unter Kontrolle bringen. Zusätzlich wurden einige über die angrenzende Lärmschutzwand ragende Bäume mit Wasser besprüht, um ein Brennen durch aufsteigende Funken zu verhindern.

    Nachdem der PKW gelöscht war, konnten die benutzten Geräte eingepackt und der Zubringer wieder für den Verkehr geöffnet werden. Die beiden Insassen hatten das Fahrzeug eigenständig verlassen und blieben glücklicherweise unverletzt.

  • Feuerwehr rettet Kind aus schlammiger Notlage

    Feuerwehr rettet Kind aus schlammiger Notlage

    Einsatz am Goldberger Teich: Kind steckt bis zur Hüfte im Schlamm fest

    Am Mittwoch, den 11.06.2025, um 17:34 Uhr wurde die Feuerwehr Mettmann alarmiert.
    Das Einsatzstichwort lautete: “Person im Wasser”.

    Ein Kind war im teilweise ausgetrockneten Bereich des Goldberger Teichs in eine schlammige Senke geraten. Es sank bis zur Hüfte im zähen Untergrund ein. Eine Eigenrettung war nicht möglich.

    In unmittelbarer Nähe befand sich ein weiteres Kind. Dieses war nicht betroffen, stand aber sichtlich
    unter Schock.

    Gesicherter Trupp bahnt sich Weg durch schwieriges Gelände

    Ein speziell gesicherter Trupp wurde sofort entsendet. Die Einsatzkräfte waren mit Leinen und einem Rettungsboard ausgerüstet. Mühsam bahnten sie sich den Weg durch das Gelände.

    Rettung mit Geduld und Präzision – Kind bleibt unverletzt

    Mit Schaufeln und viel Geduld gelang die Befreiung. Das Kind wurde vorsichtig aus dem Schlamm gezogen. Anschließend brachte man es mithilfe des Rettungsboards ans sichere Ufer.

    Rettungsdienst übernimmt Betreuung – Eltern überglücklich

    Der Rettungsdienst der Stadt Mettmann übernahm die Betreuung des Kindes. Es blieb unverletzt und konnte den Eltern übergeben werden.

    Bürgermeisterin kündigt Gespräche zur Sicherheit an Gewässern an

    Bürgermeisterin Sandra Pietschmann zeigte sich tief besorgt. Sie steht bereits im Austausch mit dem Bergisch-Rheinischen Wasserverband. Ziel sind Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässersicherheit.