Schlagwort: Eisregen

  • Glatteis-Chaos ab Montag: Eisregen !

    Glatteis-Chaos ab Montag: Eisregen !

    Glatteis-Chaos ab Montag: Eisregen und Schnee treffen viele Regionen

    Deutschland steuert auf ein neues Glatteis-Chaos zu. Schon am Sonntagabend ziehen Niederschläge über große Landesteile. Und ab Montagmorgen spitzt sich die Lage zu, weil Wetter und Berufsverkehr zeitlich zusammenprallen. Genau dann drohen rutschige Straßen, Ausfälle im Nahverkehr und lange Staus. Wer pendelt, plant jetzt besser um und startet früher oder arbeitet, wenn möglich, im Homeoffice.

    Besonders tückisch wirkt überfrierender Regen. Er legt sich als dünner Film auf kalte Fahrbahnen, und innerhalb weniger Minuten entsteht spiegelglatte Oberfläche. Das Glatteis-Chaos verlagert sich dabei in die südlichen und östlichen Regionen. Vor allem in Sachsen, Berlin und Brandenburg rechnen Meteorologen mit gefährlichen Phasen, bevor später häufiger Schnee fällt. Gleichzeitig erwarten Modelle in mehreren Teilen Deutschlands kräftigen Schneefall. So können unter anderem Hamburg, Niedersachsen, Hessen, Franken, Thüringen und Sachsen-Anhalt zeitweise eine Schneedecke bekommen.

    Wann und wo die Lage am kritischsten wird

    Die kritischste Phase startet in der Nacht und erreicht am frühen Montagmorgen ihren Höhepunkt. Dann reicht schon wenig Schnee, um in Ballungsräumen viel Stillstand zu erzeugen. Und Eisregen verschärft das Risiko zusätzlich. Deshalb gilt: Wer nicht zwingend fahren muss, lässt das Auto stehen. Wer fahren muss, reduziert Tempo und vergrößert Abstand.

    Worauf sich Autofahrer und Pendler einstellen sollten

    • Plane längere Fahrzeiten ein, denn das Glatteis-Chaos sorgt oft für blockierte Nebenstraßen und Unfälle.
    • Meide Brücken, Höhenlagen und schattige Strecken, dort friert es schneller.
    • Nutze, wenn möglich, Bus und Bahn, prüfe aber vorher Störungen und Ausfälle.
    • Packe Decke, warme Getränke und geladene Powerbank ein, falls du im Stau stehen bleibst.

    Der Deutsche Wetterdienst aktualisiert seine Warnlage laufend. Prüfe daher vor der Fahrt die amtlichen Hinweise zu Wetterwarnungen sowie die Gefahrenhinweise zu Glatteis. Außerdem findest du passende Meldungen und Entwicklungen bei uns unter Verkehr, in der Rubrik Deutschland sowie in Berlin.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Eisregen und Glatteis zum Wochenstart

    Eisregen und Glatteis zum Wochenstart

    Eisregen und Glatteis zum Wochenstart: Wetterdienst warnt Autofahrer bundesweit

    Deutschland startet in eine gefährliche Winterwoche: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Eisregen, Schnee und spiegelglatten Straßen. Schon am Sonntagabend ziehen von Westen her neue Niederschläge auf. Während es im Nordwesten häufig schneit, fällt im Südwesten teilweise Regen auf tief gefrorenen Boden – Straßen und Wege können innerhalb kurzer Zeit zu tückischen Rutschbahnen werden.

    Nach mehreren frostigen Tagen sind viele Böden bis in die Tiefe durchgefroren. Fällt nun Regen darauf, bildet sich schnell eine Eisschicht. Der Wetterdienst spricht von erheblicher Glättegefahr und ruft Verkehrsteilnehmer dazu auf, Fahrten kritisch zu prüfen und wenn möglich zu verschieben. Besonders der Berufsverkehr am Montagmorgen dürfte Millionen Pendler vor große Herausforderungen stellen.

    Eisregen-Zone im Süden – extreme Glätte droht

    Besonders brisant ist die Lage im Süden Deutschlands. Vom Südwesten über Teile Baden-Württembergs und Schwabens bis nach Niederbayern droht in der Nacht zu Montag verbreitet gefrierender Regen. In Regionen wie der Südpfalz und dem Schwarzwald setzt die Glätte zum Teil schon am Sonntagnachmittag ein, anschließend verlagert sich das gefährliche Wetterfeld weiter nach Südostbayern.

    Hier kann es bis in den Montagvormittag zu unwetterartiger Glätte kommen. Der Deutsche Wetterdienst warnt ausdrücklich davor, die Situation zu unterschätzen. Aktuelle amtliche Unwetter- und Glatteiswarnungen stellt der DWD auf seiner Warnseite zur Verfügung: Amtliche Wetter- und Unwetterwarnungen des DWD.

    Während im Süden Regen auf gefrorene Straßen prasselt, bleibt es in höheren Lagen und weiter nördlich länger beim Schnee. In Nordbayern sind einige Zentimeter Neuschnee möglich, in den östlichen Mittelgebirgen und im Alpenumfeld kommen lokal weitere Schneemengen hinzu. Auch hier verschärft sich die Glättegefahr – wenn auch eher durch festgefahrenen oder überfrierenden Schnee.

    Schnee, Frost und Glatteis in Mitte, Westen und Norden

    In Nordrhein-Westfalen beginnt der Abend häufig mit Schneefall, der die Straßen bis in den Montagmorgen hinein rutschig macht. In Hessen kann der Schnee teilweise in gefrierenden Regen übergehen – hier droht stellenweise massives Glatteis. Laut Warnlagebericht rechnet der Deutsche Wetterdienst in Teilen der Mitte und des Südens mit gefrierendem Niederschlag und verbreiteter Glätte, während sich von Westen her im Tagesverlauf langsam mildere Luft durchsetzt.

    Auch im Norden und Osten bleibt die Lage angespannt. In Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein sowie in Berlin und weiteren ostdeutschen Bundesländern sorgen Schnee, überfrierende Nässe und leichter gefrierender Regen für gefährliche Straßenverhältnisse. Besonders auf Nebenstrecken sowie Brücken, Rampen und ungeräumten Straßen kann es blitzschnell glatt werden.

    Wie sich die Gefahrensituation in den kommenden Tagen entwickelt, zeigt die spezielle Wochenvorhersage der Wettergefahren beim DWD: Wochenvorhersage Wettergefahren Deutschland.

    Wer nicht fahren muss, sollte es lassen – Sicherheit geht vor

    Der Deutsche Wetterdienst rät eindringlich dazu, unnötige Fahrten zu vermeiden. Wer dennoch ins Auto steigen muss, sollte deutlich mehr Zeit einplanen, das Fahrverhalten anpassen und besonders defensiv unterwegs sein. Langsamer fahren, große Abstände halten und ruckartige Lenkbewegungen vermeiden – so sinkt das Risiko, die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren.

    Winterreifen gehören bei diesen Bedingungen zwingend aufs Auto, idealerweise mit ausreichend Profil. Helfer wie Tempomat oder Spurhalteassistent sollten auf glatten Straßen mit Bedacht eingesetzt werden, weil sie falsche Sicherheit vermitteln können. Fußgänger und Radfahrer sollten ebenfalls vorsichtig sein, gerade an Bahnübergängen, Treppen, Bushaltestellen und auf schlecht beleuchteten Wegen – hier kann sich eine unsichtbare Eisschicht bilden.

    Aktuelle Polizeimeldungen und Verkehrshinweise aus ganz Deutschland finden Leser jederzeit im Nachrichtenbereich von BlaulichtMYK: Aktuelle Blaulicht-News, in der bundesweiten Übersicht Deutschland sowie im allgemeinen Nachrichtenarchiv unter News. Offizielle Warnungen zu Wetter und Glätte liefert der Deutsche Wetterdienst laufend aktualisiert.

  • Wetterchaos legt Flughafen München lahm – Eisregen führt zu Betriebseinstellung

    Wetterchaos legt Flughafen München lahm – Eisregen führt zu Betriebseinstellung

    Wetterchaos legt Flughafen München lahm – Eisregen führt zu Betriebseinstellung 

    Trotzigen Schneefällen und einem angekündigten Eisregen steht der Flughafen München vor erneuten Herausforderungen.

    Die starken Schneefälle in Bayern beeinträchtigen Straßen, Bahn und Luftverkehr.

    Passagiere am Flughafen München verbringen mehrere Tage vor Ort, da viele Reisen bereits
    annulliert wurden.

    Nun führt der angekündigte Eisregen dazu, dass der Flughafen am Dienstagmorgen komplett
    schließen wird.

    Flughafenbetrieb vorübergehend eingestellt 

    Der Flughafen München wird von 6 Uhr bis 12 Uhr am Dienstag keinen Flugbetrieb ermöglichen. Eisregen in der Nacht macht einen sicheren Flugbetrieb am Morgen und Vormittag unmöglich.

    Mindestens 150 Starts und 160 Landungen sind betroffen, wobei mehr als 770 Flugbewegungen
    geplant sind.

    Enteisungspriorität am Vormittag 

    Um den Betrieb nach dem Eisregen wieder aufzunehmen, plant der Flughafen, die erste Tageshälfte zur Enteisung der Betriebsflächen zu nutzen. Passagiere sollten Einschränkungen im Flugplan einplanen und sich bei ihrer Airline über aktuelle Informationen informieren.

    Herausforderungen für gestrandete Passagiere 

    Die Einschränkungen des Flugverkehrs aufgrund des Wintereinbruchs in Bayern haben zu rund
    1500 gestrandeten Passagieren am Münchner Flughafen geführt. Einige Passagiere übernachteten mehrere Nächte in den Terminals.

    Beeinträchtigter Bahnverkehr

    Das Wetterchaos hat auch Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Die Deutsche Bahn erwartet bis zur Wochenmitte Beeinträchtigungen in Bayern und bundesweit. Reisende werden aufgefordert, nicht notwendige Fahrten zu verschieben.

    Das Wetterchaos hält weiter an, und die Reisepläne vieler Menschen sind stark beeinträchtigt. Der Flughafen München und die Bahn stehen vor großen Herausforderungen, um den Betrieb wieder normalisiert zu bekommen.