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  • Kind (11) musste stundenlang in Abstellraum warten

    Kind (11) musste stundenlang in Abstellraum warten

    Vilsbiburg: Kind (11) musste stundenlang im Abstellraum warten – Polizei ermittelt gegen Eltern

    Ein elfjähriges Mädchen aus Vilsbiburg (Landkreis Landshut) musste nach der Schule regelmäßig in einem engen Abstellraum warten, bis ihre Eltern nach Hause kamen. Der Fall sorgt bundesweit für Entsetzen und wirft erneut Fragen zum Kindeswohl auf.

    Polizei entdeckt Mädchen im Abstellraum

    Nach einem anonymen Hinweis fuhren Polizisten zu dem Haus der Familie und fanden das Mädchen in einem schmalen Fahrradraum vor. Dort wartete es offenbar täglich mehrere Stunden ohne Toilette oder frische Luft. Laut Ermittlern hatte das Kind nur einen Sessel, einen Heizlüfter und etwas zu essen zur Verfügung. Quelle: BILD

    Jugendamt und Polizei greifen ein

    Die Polizei nahm das Kind vorübergehend mit auf die Dienststelle, wo es betreut wurde. Anschließend wurde das Jugendamt eingeschaltet. Nach einem Gespräch mit den Eltern durfte das Mädchen zunächst wieder nach Hause zurückkehren. Gegen die Eltern läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen Verletzung der Fürsorge- und Aufsichtspflicht. Polizei Bayern

    Rechtliche und gesellschaftliche Konsequenzen – Kind (11) musste stundenlang in Abstellraum warten

    Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen vieler Familien zwischen Beruf und Kinderbetreuung. Fachleute fordern mehr präventive Kontrollen durch Jugendämter und Schulen, um ähnliche Fälle frühzeitig zu erkennen. Auch Nachbarn und Bekannte sind aufgerufen, bei Verdacht nicht zu zögern, sondern sofort die Behörden zu informieren. Bundesfamilienministerium

    Entsetzen über mangelnde Fürsorge

    Viele Menschen in Vilsbiburg reagieren fassungslos auf den Vorfall. Die Polizei betont, dass das Mädchen äußerlich unverletzt war, aber Anzeichen emotionaler Belastung zeigte. Das Jugendamt will den Fall engmaschig weiter begleiten, um sicherzustellen, dass das Kind künftig in einem sicheren Umfeld aufwächst.

    Weitere ähnliche Berichte findest du auf blaulichtmyk.de/news/ sowie in der Rubrik Deutschland.

    Dieser Artikel basiert auf Berichten von BILD, Polizei Bayern und dem Jugendamt Landshut.

  • Eltern unter Drogeneinfluss – Jugendamt nimmt Baby in Obhut

    Eltern unter Drogeneinfluss – Jugendamt nimmt Baby in Obhut

    Eltern unter Drogeneinfluss: Bundespolizisten verhaften Vater – Jugendamt nimmt Baby in Obhut

    Regensburg

    Montagnacht (17. März) hat eine Reisende am Hauptbahnhof Regensburg die berauscht wirkenden Eltern eines Babys bemerkt und dem Bundespolizeirevier Regensburg gemeldet. Bundespolizisten nahmen den Vater wegen eines vorliegenden Haftbefehls fest. Eigenen Angaben zufolge hatte er kurz zuvor Kokain konsumiert. Das Jugendamt Regensburg nahm den neun Monate alten Jungen in Obhut.

    Gegen 22:50 Uhr meldete eine Reisende dem Bundespolizeirevier Regensburg zwei Personen mit einem Kinderwagen in der Haupthalle des Hauptbahnhofes Regensburg. Nach Angaben der Reisenden würden die Erwachsenen berauscht wirken.

    Eine Bundespolizeistreife eilte sofort an den Einsatzort und traf dort die Eltern mit ihrem neun Monate alten Kind an.

    Auf Frage teilte der Vater mit, dass er keinen Ausweis mit sich führt. Anschließend nannte er den Beamten seinen angeblichen Namen. Schließlich räumte der Mann gegenüber den Bundespolizisten ein, sich etwa drei Stunden zuvor Kokain gespritzt zu haben.

    Bei der Durchsuchung des Vaters fanden die Bundespolizisten eine benutzte Spritze. Zudem entdeckten die Beamten in der Handtasche der Frau den Ausweis des Mannes, der jedoch auf einen anderen Namen ausgestellt war, als von ihm angegeben.

    Beim Abgleich der Personalien im polizeilichen Fahndungssystem stellte sich heraus, dass der 38-Jährige per Haftbefehl gesucht wurde. Das Amtsgericht Regensburg hatte den Deutschen 2023 wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls rechtkräftig verurteilt. Dabei wurde angeordnet, dass der
    38-Jährige für eine dreimonatige Krisenintervention in einer Entziehungsanstalt unterzubringen ist. Da der Verurteilte unbekannten Aufenthaltes war, erließ die zuständige Staatsanwaltschaft Regensburg einen Vollstreckungshaftbefehl.

    Die Frau wirkte desorientiert und übergab sich im Bundespolizeirevier Regensburg. Deshalb forderten die Beamten einen Rettungswagen an. Die Sanitäter untersuchten Mutter und Kind. Die 40-jährige Deutsche lehnte einen Transport ins Krankenhaus für weitere Untersuchungen ab.

    Aufgrund des verwahrlost wirkenden Erscheinungsbildes der Erziehungsberechtigten und des Kindes verständigten die Bundespolizisten das Jugendamt Regensburg. Die Jugendschutzstelle nahm den Jungen schließlich in Obhut. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Beamten die 40-Jährige aus der Dienststelle.

    Ein Arzt bestätigte die Gewahrsamsfähigkeit des 38-Jährigen. Am Dienstag (18. März) brachten die Bundespolizisten den Deutschen in das Bezirksklinikum Mainkofen. Zudem zeigten die Beamten den Mann wegen falscher Namensangabe an.