Schlagwort: Enkeltrick

  • Schockanruf in Gebhardshain: 84-Jährige übergibt Gold an Betrüger

    Schockanruf in Gebhardshain: 84-Jährige übergibt Gold an Betrüger

    Schockanruf in Gebhardshain 

    Am Freitagmittag, den 27.03.2026, wurde eine 84-jährige Frau in Gebhardshain Opfer eines perfiden Betrugs. Die Täter nutzten die bekannte Masche eines sogenannten Schockanrufs und brachten die Seniorin dazu, wertvollen Goldschmuck zu übergeben.

    Täter täuschen Notlage des Sohnes vor

    Die Geschädigte erhielt einen Anruf, in dem ihr ein angeblicher Notfall geschildert wurde. Der Anrufer behauptete, ihr Sohn sei mit akuter Atemnot ins Krankenhaus eingeliefert worden. Zudem erklärte er, dass ein spezielles Medikament aus der Schweiz notwendig sei, um das Leben ihres Sohnes zu retten.

    Dieses Medikament müsse jedoch sofort bar bezahlt werden. Da die Seniorin kein Bargeld zur Verfügung hatte, einigten sich die Täter kurzerhand auf die Übergabe von Goldschmuck als Ersatz.

    Abholer erscheint noch am selben Tag

    Bereits am Nachmittag desselben Tages erschien ein Abholer an der Wohnanschrift der Frau in Gebhardshain. Die Seniorin übergab dem Mann mehrere Schmuckstücke.

    Der Täter wird wie folgt beschrieben:

    • südländischer Phänotyp
    • dunkle Augen
    • schwarze Haare
    • normale Statur
    • ca. 170 cm groß
    • weiße FFP2-Maske
    • dunkle Hose
    • dunkelblaue Jacke

    Polizei bittet um Hinweise

    Die Kriminalinspektion Betzdorf hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen im Bereich Gebhardshain zur Tatzeit sind für die Ermittler von großer Bedeutung.

    Zeugen können sich direkt an die Polizei wenden:

    Polizei Rheinland-Pfalz
    Telefon: 02741/926-0
    E-Mail: kibetzdorf@polizei.rlp.de

    Warnung vor Schockanrufen

    Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche. Täter setzen gezielt auf Angst und Zeitdruck, um ihre Opfer zu unüberlegten Handlungen zu bewegen. Angehörige sollten insbesondere ältere Familienmitglieder über solche Methoden aufklären.

    Weitere aktuelle Meldungen zu ähnlichen Fällen finden Sie unter:

    Aktuelle Blaulicht-News
    Deutschlandweite Meldungen
    Fahndungen im Überblick

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Falsche Polizeibeamte in Boppard: Betrüger schlagen zu – Bürger verlieren Wertgegenstände

    Falsche Polizeibeamte in Boppard: Betrüger schlagen zu – Bürger verlieren Wertgegenstände

    Falsche Polizeibeamte in Boppard: Täter erbeuten Wertgegenstände

    Am 26.03.2026 kam es im Laufe des Tages zu mehreren Fällen von Telefonbetrug durch falsche Polizeibeamte in Boppard. Die bislang unbekannten Täter meldeten sich telefonisch bei Bürgerinnen und Bürgern und gaben sich in den meisten Fällen als Mitarbeiter der Kriminalpolizei aus.

    Täter geben sich als Kriminalpolizei aus

    Die Anrufer versuchten gezielt, Informationen über Wertgegenstände im Haushalt ihrer Opfer zu erhalten.

    Dabei nutzten sie eine bekannte Betrugsmasche: Sie täuschten eine offizielle Polizeiermittlung vor, um Vertrauen zu gewinnen und sensible Daten zu erfragen.

    In einem besonders schweren Fall kam es zu einem vollendeten Betrug. Ein Opfer übergab einem unbekannten Täter Wertgegenstände, nachdem es von der angeblichen Polizeimaßnahme überzeugt wurde.

    Polizei warnt vor der Masche

    Die Polizei weist eindringlich darauf hin, dass es sich bei solchen Anrufen um Betrugsversuche handelt. Echte Polizeibeamte fordern niemals am Telefon zur Herausgabe von Wertgegenständen oder sensiblen Informationen auf.

    Bürgerinnen und Bürger sollten bei verdächtigen Anrufen sofort auflegen und eigenständig Kontakt zur Polizei aufnehmen.

    So schützen Sie sich

    • Geben Sie keine persönlichen Daten am Telefon preis
    • Legen Sie bei unbekannten oder verdächtigen Anrufen sofort auf
    • Kontaktieren Sie im Zweifel direkt die Polizei
    • Informieren Sie Angehörige über die Betrugsmasche

    Hinweise an die Polizei

    Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer sachdienliche Hinweise zu den Tätern oder den Vorfällen geben kann, soll sich umgehend bei der zuständigen Dienststelle melden.

    Weitere aktuelle Meldungen finden Sie auch in unserer Kategorie News oder unter Deutschland. Hinweise zu ähnlichen Fällen gibt es zudem im Bereich Fahndungen.

    Offizielle Informationen und Präventionstipps stellt auch die Polizeiliche Kriminalprävention bereit. Weitere Details erhalten Sie bei der Polizei Rheinland-Pfalz.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Falsche Polizeibeamte rufen Senioren an – Betrugsversuche in Winnweiler aufgedeckt

    Falsche Polizeibeamte rufen Senioren an – Betrugsversuche in Winnweiler aufgedeckt

    Schock-Anrufe in Winnweiler

    Am Dienstagnachmittag registrierten Behörden im Bereich Winnweiler mehrere Betrugsversuche durch sogenannte falsche Polizeibeamte. In mindestens sechs Fällen nahmen bislang unbekannte Täter telefonisch Kontakt zu überwiegend lebensälteren Bürgerinnen und Bürgern auf.

    Perfide Masche mit angeblichen Festnahmen

    Die Anrufer gaben sich als Kriminal- oder Polizeibeamte der Polizei Rockenhausen aus. Sie behaupteten, nach einem Einbruch ein oder zwei Täter festgenommen zu haben. Bei diesen habe man ein Notizbuch oder eine Liste gefunden, auf der auch der Name der angerufenen Person verzeichnet sei. Unter diesem Vorwand versuchten die Täter, Vertrauen aufzubauen und Angst zu erzeugen.

    In einem Fall erkundigte sich der Anrufer gezielt nach vorhandenen Wertsachen wie Bargeld, Schmuck oder einem Tresor im Haus. Ziel dieser Fragen ist es, potenzielle Opfer auszuspähen und weitere Schritte vorzubereiten.

    Betroffene reagieren richtig – kein Schaden entstanden

    Alle bislang bekannten Angerufenen erkannten die Betrugsversuche rechtzeitig. Sie reagierten besonnen, beendeten die Gespräche frühzeitig und gaben keine sensiblen Informationen preis. Dadurch entstand in keinem der Fälle ein finanzieller Schaden.

    Polizei warnt vor Telefonbetrug

    Die Polizei rät eindringlich zur Vorsicht bei solchen Anrufen. Geben Sie am Telefon grundsätzlich keine Auskünfte über Ihre finanzielle Situation, Wertsachen oder Bankverbindungen. Seien Sie besonders misstrauisch, wenn unbekannte Personen Druck ausüben oder ungewöhnliche Geschichten erzählen.

    Sollte jemand unangekündigt vor Ihrer Tür erscheinen und behaupten, Ihre Wertsachen „zum Schutz“ sichern zu wollen, lehnen Sie dies konsequent ab. Übergeben Sie niemals Bargeld oder Schmuck an fremde Personen.

    So schützen Sie sich

    • Beenden Sie verdächtige Telefonate sofort.
    • Lassen Sie sich Namen nennen und Dienstausweise zeigen.
    • Kontaktieren Sie im Zweifel selbstständig die Polizei.
    • Informieren Sie Angehörige oder Nachbarn über den Vorfall.

    Weitere hilfreiche Informationen zu aktuellen Betrugsmaschen erhalten Sie auf der offiziellen Seite der Polizeilichen Kriminalprävention.

    Aktuelle Meldungen zu ähnlichen Vorfällen finden Sie auch in unserer Rubrik News sowie unter Fahndungen

  • Betrug scheitert an aufmerksamer Bankangestellten

    Betrug scheitert an aufmerksamer Bankangestellten

    Telefonbetrug in Bremen-Woltmershausen: Bank verhindert hohen Schaden

    In Bremen-Woltmershausen versuchten Telefonbetrüger am Montag, eine 76 Jahre alte Frau um ihr Erspartes zu bringen. Die Täter setzten die Seniorin über mehrere Tage massiv unter Druck. Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin erkannte die Betrugsmasche rechtzeitig und alarmierte die Polizei.

    Täter gaben sich als Polizist und Oberstaatsanwalt aus

    Die Kriminellen meldeten sich telefonisch bei der 76-Jährigen und gaben sich als Polizist sowie als Oberstaatsanwalt aus. Sie behaupteten, Ermittler seien einer Diebsbande auf der Spur. Bei einem der angeblichen Täter habe man eine Liste mit potenziellen Opfern gefunden – darunter auch der Name der Bremerin.

    Zusätzlich erklärten die Anrufer, das Geld der Seniorin sei auf ihrer Bank nicht mehr sicher. Mit dieser perfiden Geschichte erzeugten die Betrüger gezielt Angst und Druck. Der Telefonbetrug in Bremen zeigte in diesem Fall deutlich, wie skrupellos Täter vorgehen.

    Bankmitarbeiterin verhindert Geldabhebung

    Die 76-Jährige suchte schließlich eine Bankfiliale auf, um einen hohen Geldbetrag abzuheben. Eine Mitarbeiterin wurde jedoch misstrauisch. Sie erkannte Anzeichen für einen möglichen Telefonbetrug in Bremen und informierte umgehend die Polizei.

    Einsatzkräfte klärten die Seniorin vor Ort über die Betrugsmasche auf. Dadurch verhinderten sie einen finanziellen Schaden. Der Vorfall reiht sich in weitere Fälle von Betrugsdelikten ein, über die regelmäßig berichtet wird.

    Polizei warnt vor Telefonbetrug

    Die Polizei Bremen warnt erneut vor der Masche falscher Amtsträger. Täter nutzen gezielt das Vertrauen älterer Menschen in staatliche Institutionen aus. Aktuelle Hinweise und Präventionstipps veröffentlicht die Polizei Bremen regelmäßig auf ihrer Internetseite.

    Weitere Meldungen aus dem Bereich Deutschland sowie aktuelle Fahndungen finden Sie ebenfalls online.

    So schützen Sie sich vor Telefonbetrug

    • Lassen Sie sich am Telefon niemals unter Druck setzen.
    • Beenden Sie das Gespräch sofort, wenn Ihnen etwas merkwürdig erscheint.
    • Rufen Sie Angehörige ausschließlich unter bekannten Nummern zurück.
    • Sprechen Sie nicht über persönliche oder finanzielle Verhältnisse.
    • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
    • Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder wählen Sie im Zweifel den Notruf 110.

    Der Fall zeigt erneut, wie wichtig Aufmerksamkeit und schnelles Handeln sind. Dank der besonnenen Reaktion der Bankmitarbeiterin blieb es in diesem Fall beim Versuch. Dennoch verdeutlicht der Telefonbetrug in Bremen, wie professionell und hartnäckig Täter vorgehen.

  • Achtung Betrüger: Anrufwelle im Großraum Neuwied

    Achtung Betrüger: Anrufwelle im Großraum Neuwied

    Achtung Betrüger: Anrufwelle im Großraum Neuwied – Polizei warnt eindringlich

    Neuwied. Am Freitag, 07. November 2025, meldeten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger im Großraum Neuwied betrügerische Anrufe. Die Täter gaben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und behaupteten, es habe einen Einbruch in der Nachbarschaft gegeben. Ziel war, die Angerufenen unter Druck zu setzen und so an Bargeld oder Schmuck zu kommen. Nach aktuellem Stand ist der Polizei kein erfolgreicher Fall bekannt – dennoch bleibt die Lage ernst. Deshalb informieren wir umfassend, damit Sie vorbereitet reagieren.

    So gehen die Täter vor – und so durchschauen Sie die Masche

    • Legende „Einbruch in der Nähe“: Die Anrufer kündigen weitere Kontrollen an, während sie geschickt versuchen, Vermögenswerte zu erfragen.
    • Druck und Zeitstress: Oft wird behauptet, Beweise sichern zu müssen. Seriöse Stellen fordern niemals spontane Herausgabe von Geld oder Wertsachen.
    • Rückruffalle: Angebliche Rückrufnummern wirken offiziell. Nutzen Sie stattdessen immer die bekannten, unabhängigen Kontaktwege.

    Richtig reagieren – Schritt für Schritt

    1. Auflegen: Beenden Sie das Gespräch unmittelbar, wenn der Verdacht aufkommt.
    2. Gegencheck: Rufen Sie die echte Polizei über 110 an oder kontaktieren Sie Ihre örtliche Dienststelle über die offiziellen Kanäle des Polizeipräsidiums Koblenz.
    3. Nichts herausgeben: Geben Sie keine Informationen zu Wertsachen, Konten oder Gewohnheiten preis.
    4. Vorfall melden: Je schneller Hinweise eingehen, desto besser kann die Polizei weitere Betroffene warnen.

    Schützen Sie besonders gefährdete Angehörige

    Sprechen Sie heute noch mit Eltern, Großeltern, Nachbarn und Freundeskreis über die aktuelle Anrufwelle in Neuwied. Vereinbaren Sie klare Familienregeln für unerwartete Anrufe. Notieren Sie wichtige Nummern sichtbar am Telefon. So stärken Sie die Abwehrkraft im Alltag – und reduzieren die Chancen der Täter erheblich.

    Weitere aktuelle Meldungen & Orientierung

    Aktuelle Nachrichten finden Sie fortlaufend in unseren Rubriken News, Deutschland und laufende Fahndungen. Für die Region ist darüber hinaus das Polizeipräsidium Koblenz zuständig – dort erhalten Sie verlässliche Kontakt- und Serviceinformationen.

    Merksatz für Neuwied

    Achtung Betrüger – Anrufwelle Neuwied: Die echte Polizei verlangt nie Bargeld, Schmuck oder PINs. Legen Sie auf, rufen Sie selbstständig die 110 an, und informieren Sie Ihre Familie.

  • Enkeltrick: So gehen Betrüger vor und wie Sie sich schützen können

    Enkeltrick: So gehen Betrüger vor und wie Sie sich schützen können

    Enkeltrick Betrugsmasche: So schützen Sie sich

    Was ist der Enkeltrick?

    Der Enkeltrick ist eine perfide Betrugsmasche, bei der sich Kriminelle am Telefon als enge Verwandte – meist als Enkel – ausgeben. Ziel der Täter ist es, durch eine angebliche Notlage Bargeld oder Wertsachen von älteren Menschen zu erbeuten. Besonders Seniorinnen und Senioren sind gefährdet, da sie häufig mehrere Enkelkinder haben und leicht emotional angesprochen werden können.

    Wie läuft die Betrugsmasche ab?

    Die Täter beginnen meist mit vagen Formulierungen wie „Rate mal, wer dran ist!“ oder „Ich bin’s!“. So bringen sie das Opfer dazu, selbst einen Namen zu nennen. Dieser wird sofort aufgegriffen und bestätigt. Im weiteren Gespräch bauen die Täter Vertrautheit auf, indem sie belanglos plaudern und persönliche Details einfließen lassen.

    Anschließend schildern sie eine angebliche Notlage: Ein Autounfall, eine dringende Reparatur oder eine sofortige Investition. Dabei setzen sie das Opfer unter starken Zeitdruck und fordern eine schnelle Bargeldübergabe. Das Geld holt angeblich ein „Freund“ ab, da der vermeintliche Enkel verhindert sei. So entgeht das Opfer der Möglichkeit, den Betrüger sofort als Fremden zu entlarven.

    Wer ist besonders gefährdet?

    Besonders ältere Menschen geraten ins Visier der Täter. Sie verfügen häufig über Ersparnisse und sind emotional stärker an die Familie gebunden. Die Kriminellen nutzen dies gezielt aus, um Vertrauen aufzubauen und Druck zu erzeugen.

    So schützen Sie sich vor dem Enkeltrick

    • Legen Sie sofort auf, wenn sich der Anrufer nicht mit Namen meldet.
    • Rufen Sie Ihre Kinder oder Enkel unter den bekannten Nummern zurück.
    • Vereinbaren Sie ein Codewort oder eine persönliche Frage in der Familie.
    • Halten Sie keine hohen Bargeldbeträge zu Hause bereit.
    • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

    Besonders wichtig in Zeiten von künstlicher Intelligenz: Stimmen lassen sich fälschen. Ein vereinbartes Codewort ist daher unverzichtbar.

    Was tun, wenn Sie Opfer wurden?

    Sollten Sie auf den Enkeltrick hereingefallen sein, erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei. Informieren Sie außerdem Ihr soziales Umfeld, damit andere gewarnt sind.

    Weiterführende Informationen

    Aktuelle Warnmeldungen und weitere Polizeiberichte finden Sie auch bei uns: News, Deutschland und Fahndungen.

  • Initiative „Sicherheit in unserer Stadt“ – Informationsstand im Löhr Center

    Initiative „Sicherheit in unserer Stadt“ – Informationsstand im Löhr Center

    Initiative „Sicherheit in unserer Stadt“ lädt zum Info-Tag im Löhr Center Koblenz ein

    Am Freitag, 26. September, lädt die Initiative „Sicherheit in unserer Stadt“ gemeinsam mit dem kommunalen Vollzugsdienst der Stadt Koblenz zu einem kostenfreien Informations- und Beratungstag ins Löhr Center ein.

    Im Zeitraum von 11 bis 17 Uhr erhalten Besucherinnen und Besucher praxisnahe Tipps zum Thema Kriminalprävention.

    Direkter Austausch mit Sicherheitsexperten

    Die Geschäftsstellenleiterin Natalie Bleser, die Seniorensicherheitsberater Anne Plato
    und
    Ditmar Watermann sowie Vollzugsbeamte der Stadt Koblenz stehen für Gespräche
    bereit.

    Sie geben wertvolle Hinweise, wie Bürgerinnen und Bürger ihre persönliche Sicherheit im Alltag erhöhen können.

    „Wir wollen den Menschen direkt und unkompliziert Anregungen geben, wie sie ihre Sicherheit steigern können“, betont Natalie Bleser.

    Schwerpunkte am Infostand

    Die Initiative stellt aktuelle Präventionsthemen vor und erklärt leicht verständlich, wie man sich schützen kann.

    Dazu zählen unter
    anderem:

    • Einbruchsschutz
    • Taschendiebstahl
    • Schockanruf
    • Enkeltrick
    • Falsche Polizeibeamte
    • Messenger-Betrug
    • Internetkriminalität

    Wissenswertes für Bürgerinnen und Bürger

    Alle Interessierten können Fragen stellen und sich individuell beraten lassen.

    Der persönliche Kontakt ermöglicht es, Unsicherheiten zu klären und konkrete Empfehlungen für den Alltag mitzunehmen. Besonders ältere Menschen profitieren von den praxisnahen Tipps zur Vermeidung von Betrugsfällen.

    Die Initiative möchte damit aktiv zur Sicherheitskultur in Deutschland beitragen und zeigt, wie wichtig Prävention ist.

    Weitere Informationen

    Mehr Nachrichten zur Region finden Sie im Bereich News und aktuelle Fahndungen bei BlaulichtMYK. Offizielle Sicherheitshinweise stellt auch die Polizei Rheinland-Pfalz zur Verfügung.

  • Warnung vor falschen Gerichtsvollziehern – Polizei rät zur Vorsicht

    Warnung vor falschen Gerichtsvollziehern – Polizei rät zur Vorsicht

    Warnung vor „falschen Gerichtsvollziehern“

    In den letzten Tagen mehren sich erneut Betrugsversuche am Telefon. Bürgerinnen und Bürger werden von Unbekannten kontaktiert, die sich als Gerichtsvollzieher ausgeben.

    Ziel dieser Anrufe ist es, Geld zu erpressen. Die Täter fordern Bargeld oder Überweisungen unter Androhung von Pfändung, Haft oder Führerscheinentzug.

    Um glaubwürdig zu wirken, nennen die Betrüger teils echte Namen und Details angeblicher Justizmitarbeiter. Die Masche ähnelt bekannten Betrugsformen wie dem Enkeltrick oder Anrufen falscher Polizisten.

    Gerichtsvollzieher fordern niemals telefonisch Geld

    Echte Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher nehmen den Erstkontakt niemals telefonisch, per SMS oder Messenger auf. Eine Zahlungsaufforderung erfolgt immer schriftlich oder persönlich. Dabei weisen sich die Beamtinnen und Beamten mit einem offiziellen Dienstausweis aus.

    Polizei warnt: Nicht auf Zahlungsforderungen reagieren

    Die Polizei empfiehlt dringend:

    Folgen Sie keinesfalls den Zahlungsaufforderungen. Geben Sie keine vertraulichen Daten preis. Melden Sie verdächtige Anrufe umgehend der örtlichen Polizeidienststelle.

    Wichtige Verhaltenstipps:

    • Legen Sie bei verdächtigen Anrufen sofort auf.

    • Geben Sie keine persönlichen Daten oder Bankinformationen weiter.

    • Rufen Sie im Zweifel das zuständige Amtsgericht an.

    • Sprechen Sie mit Angehörigen – besonders mit älteren Menschen – über diese Betrugsmasche.

  • Geldübergabe nach Schockanruf verhindert

    Geldübergabe nach Schockanruf verhindert

    Geldübergabe nach Schockanruf verhindert

    Limburg

    Geldübergabe nach Schockanruf verhindert, Neu-Anspach / Limburg, Dienstag, 30.01.2024, 13:00 Uhr

    Am Dienstag konnte in Limburg eine Geldübergabe nach einem Schockanruf gerade noch verhindert werden.

    Eine 62-jährige Neu-Anspacherin hatte einen Anruf erhalten, in dem Betrüger vorgaukelten, dass die Mutter der Angerufenen einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Unter Schock ging die Frau auf die Forderungen der angeblichen Polizei/ Staatsanwaltschaft ein und fuhr zu ihrer Hausbank, um dort Bargeld abzuheben.

    Auch ein Aufklärungsgespräch der Bankangestellten zum Enkeltrick beirrte die schockierte Frau nicht und sie ließ sich das Geld aushändigen. Mit über 10.000 EUR im Gepäck ließ sich die 62-Jährige per Taxi
    nach Limburg fahren, wo das Geld übergeben werden sollte. Auf dem Weg kam es zum Glück zu einem telefonischen Kontakt mit dem Ehemann, der die Frau von dem Betrugsversuch überzeugen konnte.

    Die Taxifahrerin verständigte die Polizei und fuhr die Betrogene nicht zum Übergabeort, sondern direkt zur Polizeistation. Dort kümmerte sich die Kriminalpolizei um alles Weitere, wobei die Täter nicht festgenommen werden konnten, da sie nicht am Übergabeort erschienen sind.

    Die Varianten dieser Art des Schockanrufes sind vielfältig. Die Anrufer geben sich als Verwandte, ehemalige Arbeitskollegen oder wie hier Organe der Rechtspflege aus und erreichen durch geschickte Gesprächsführung, dass die Angerufenen ihnen Glauben schenken. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.

    Geben Sie Betrügern keine Chance und legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie die Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich! In keinem Fall sollten Sie sich zu übereilten Geldübergaben überreden lassen. In den meisten Fällen wird eine Rückversicherung bei den tatsächlichen Verwandten, Freunden oder Arbeitskollegen Klarheit bringen. Geben Sie diese Hinweise an ältere Menschen, an Ihre Eltern und Großeltern weiter.

    Je mehr Menschen über die Maschen aufgeklärt werden, umso schwieriger haben es die Täter! Im Zweifel rufen Sie bei Ihrer Polizei an, wir helfen gerne.

  • Internationale Konferenz zur Bekämpfung des Enkeltricks in Europa

    Internationale Konferenz zur Bekämpfung des Enkeltricks in Europa

    Internationale Konferenz zur Bekämpfung des Enkeltricks in Europa 

    Gemeinsame Meldung von Polizei Berlin und Landeskriminalamt Baden-Württemberg

    Eine bedeutende internationale Konferenz zur Bekämpfung des Enkeltricks fand in Potsdam statt. Teilnehmer aus 16 Bundesländern, dem Bundeskriminalamt und verschiedenen europäischen Ländern kamen zusammen, um Strategien gegen diese Betrugsform zu erörtern. Die Konferenz ist Teil
    des Projekts ISF Lumen, gefördert von der EU, das grenzüberschreitende organisierte Eigentumskriminalität in Europa bekämpfen soll. Das Projekt konzentriert sich auf
    verschiedene Phänomene, darunter der Enkeltrick.

    Die Täter des Enkeltricks geben sich am Telefon oft als Angehörige aus, um Bargeld oder Wertgegenstände von älteren Menschen zu ergaunern.

    In Deutschland wird der sogenannte Verkehrsunfall-Schockanruf als häufigste Variante genutzt, bei
    dem die Anrufer behaupten, einen Verkehrsunfall verursacht zu haben und Geld benötigen, um strafrechtliche Konsequenzen zu verhindern.

    Im Jahr 2022 führten deutsche und polnische Ermittler erfolgreich sogenannte Action Weeks durch, bei denen sie 26 Personen festnahmen und 100 Straftaten mit einem Schaden von etwa 3,5 Millionen Euro verhinderten.

    Das Landeskriminalamt Berlin entwickelte ein Ermittlungskonzept, das auf der Konferenz vorgestellt wurde und in den kommenden Monaten weiter verfeinert werden soll.

    Polizeipräsidentin Dr. Barbara Slowik betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Polen und anderen Ländern und betonte die Notwendigkeit, Ressourcen zu bündeln, um kriminelle Netzwerke zu zerschlagen. Projektleiter Arne Hermann vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg lobte die Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Berlin und die Bedeutung einer unkomplizierten Kooperation.

    Die Konferenz zielt darauf ab, eine europaweite Ermittlungsstrategie gegen den Enkeltrick zu entwickeln, um diesen Betrug effektiv zu bekämpfen.

  • Enkeltrick – Wer erkennt die Frau ? – Video

    Enkeltrick – Wer erkennt die Frau ? – Video

    Trier – Bereits im Mai 2021 erbeuteten bislang unbekannte durch den sogenannten Enkeltrick in Zemmer einen fünfstelligen Bargeldbetrag. Seitdem ermittelt die Kriminalpolizei Trier und sucht nun mit Foto- und Videoaufnahmen nach der an der Tat beteiligten Geldabholerin.

    Am 28. Mai 2021 gegen 14 Uhr erhielt die 90-jährige Geschädigte einen Anruf von einem bislang unbekannten Täter, welcher sich als ihr Enkel ausgab. Unter Vortäuschung einer finanziellen Notlage bat der Anrufer die Geschädigte um eine große Summe Bargeld. Einen von der Geschädigten in ihrem Hause verwahrten Bargeldbetrag bot diese dem unbekannten Täter an. Das Gespräch wurde dann von der Gegenseite durch eine weibliche Stimme fortgesetzt, die versicherte, dass die Geschädigte das Geld am Montag zurückerhalten werde. Nach einem ca. 90-minütigem Gespräch wurde die Geschädigte gebeten, das Geld verteilt auf zwei Briefumschläge an eine draußen wartende Dame auszuhändigen. Dieser Aufforderung kam sie letztlich nach. Die Abholerin erschien vor Ort vermutlich mit einem Taxi und verließ die Örtlichkeit auf die gleiche Art und Weise.

    Täterbeschreibung

    Die Abholerin beschreiben Zeugen wie folgt:

       -	Ca. 40 Jahre -	Dunkle schulterlange Haare -	Größe ca. 160-170cm 
    -	Schlanker, zierlicher Körperbau -	Mitteleuropäischer Phänotyp -	 
    Auffällig große Sonnenbrille -	Schwarze Handtasche mit großen 
    Tragegriffen -	Hohe Schuhe mit breitem Absatz -	Schwarze Hose, 
    schwarzer Blazer, weiße Bluse -	Gepflegtes äußeres Erscheinungsbild -
    Akzentfreie, unauffällige Stimme

    Das Taxi beschreiben die Zeugen folgendermaßen:

       -	Mercedes E-Klasse Limousine -	Geschätztes Alter des Fahrzeugs: 
    10 Jahre -	Farbe: Elfenbein (Taxifarbe) -	Taxischild auf dem Dach -	
    Seitlicher Werbeaufdruck mit geschwungener Schrift, möglicherweise 
    Werbung für einen Gasthof o.ä. -	Keine Angaben zum Kennzeichen bzw. 
    zur Ortskennung

    Der Fahrer wird als untersetzt bzw. kräftig mit grauem Bart, grauen Haaren und 55-60 Jahre alt beschrieben.

    Wer kennt die gesuchte Frau oder kann Angaben zu ihrem Aufenthalt machen? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Trier unter 0651/9779-2290 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

  • Wichtig: Falsche Polizisten und Enkeltrickbetrüger

    Wichtig: Falsche Polizisten und Enkeltrickbetrüger

    Koblenz – Sie sind Bankmitarbeiter, Mitarbeiter im Pflegedienst oder eines Seniorenwohnheims, Taxifahrer, Mitarbeiter eines Medienunternehmens oder ganz wichtig, Angehörige von Senioren?

    Dann brauchen wir Sie.

    #mitmirnicht

    Lassen Sie uns gemeinsam “Falschen Polizeibeamten” und Enkeltrickbetrügern das Handwerk legen.
    Denn nur gemeinsam können wir es schaffen, dieses miese Spiel zu beenden.
    Schon seit Monaten rollt eine Welle von betrügerischen Anrufen nach der anderen über unsere Region hinweg, mit dem Ziel, unsere Senioren um ihr Erspartes oder um ihre Wertgegenstände zu bringen.
    Helfen Sie uns diesen Betrügereien ein Ende setzen!
    Die Betrüger, die meist aus ausländischen Call-Centern agieren, ändern ständig ihre Vorgehensweisen und “Lügengeschichten” ab und passen diese den Tagesaktualitäten an.
    Die neuste Masche: Es werden sogar sogenannte Schockanrufe mit Enkeltrick und Anrufen falscher Polizeibeamter kombiniert.

    Dies läuft wie folgt ab:

    Ein naher angeblicher Angehöriger, meist Enkel oder Enkelin, ruft völlig aufgelöst mit weinerlicher Stimme an und teilt mit, einen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang verursacht zu haben. Kurze Zeit später greift ein angeblicher Polizeibeamter oder ein angeblicher Staatsanwalt in das Gespräch ein, bestätigt den Vorfall und gibt an, dass zur Abwendung einer Haftstrafe eine hohe Kaution gezahlt werden muss.

    Bemerkt der Angerufene dieses miese Spiel und beendet das Gespräch, gibt der Betrüger jedoch nicht auf und ändert stattdessen seine Vorgehensweise.

    Denn wenig später ruft er erneut an und gibt sich hierbei als Mitarbeiter der örtlich zuständigen Polizeidienststelle aus. Durch Manipulation seines Telefoncomputers erscheint sogar die 110 oder die richtige Telefonnummer der Polizeibehörde im Display des Angerufenen. Der angebliche Beamte teilt nun mit, dass er durch Telefonüberwachung bei einem Verdächtigen auf den zuvor getätigten “Unfallanruf” aufmerksam wurde und bittet den Angerufenen, die Polizei zu unterstützen und mitzuspielen. Das Geld soll wie gewünscht bei der Bank abgeholt und wie von den Tätern gefordert, gemeinsam mit weiteren vorhandenen Wertgegenständen wie Schmuck oder Münzen übergeben werden. Ständige Polizeiüberwachung und Festnahme des Geldabholers nach Übergabe werden selbstverständlich zugesichert.

    So oder so ähnlich laufen die Telefongespräche ab, die für die Täter in den vergangenen Wochen in der Region Koblenz teils sehr erfolgreich verliefen. Mit dieser Masche gelang es ihnen, mehrere Senioren um meist hohe fünfstellige Beträge zu erleichtern.

    Und nun kommen Sie ins Spiel.

    Seien Sie wachsam und misstrauisch, wenn Sie als Taxifahrer einen aufgeregten, nervösen älteren Mitbürger zu einer Bank oder Sparkasse befördern. Scheuen Sie sich nicht, den Fahrgast im Verlauf der Fahrt anzusprechen. Raten Sie zu einem persönlichen Anruf bei dem angeblichen Verwandten.

    Seien Sie als Bankmitarbeiter misstrauisch und wachsam, wenn eine ältere Person an ihrem Bankschalter unüblicherweise einen hohen Geldbetrag abheben will. Sprechen Sie die Senioren an und raten Sie zu einem persönlichen Anruf bei dem angeblichen Verwandten.

    Berichten Sie als Mitarbeiter eines Medienunternehmens über die perfide Masche der Betrüger. Die Vielzahl dieser Betrugsfälle zeigt, verbunden mit dem immens hohen bundesweiten Gesamtschaden, wie wichtig es ist, unsere Mitbürger rechtzeitig zu informieren und auch ständig auf dem Laufenden zu halten.

    Sprechen Sie Sie als Mitarbeiter eines Seniorenheims oder eines Pflegedienstes mit den Senioren über dieses Thema.

    Und zuletzt zu Ihnen als Angehörige. Sprechen Sie mit Oma, Opa, Vater, Mutter, oder auch alleinstehenden Nachbarn, damit diese nicht zu Opfern werden.

  • Enkeltrick-Betrüger kassieren ab und flüchten mit Taxi und Zug

    Enkeltrick-Betrüger kassieren ab und flüchten mit Taxi und Zug

    Enkeltrick-Betrüger kassieren ab und flüchten mit Taxi und Zug

    Nach einem erfolgreichen Enkeltrick-Betrug am gestrigen Dienstag in Plettenberg sucht die Polizei nach einem jungen Paar. Die Tatverdächtigen ließen sich um 13.45 Uhr zum Bahnhof bringen und sind vermutlich mit dem Zug geflüchtet. Der Fall löste am Nachmittag umfangreiche Ermittlungen der Polizei aus.

    Opfer war in diesem Fall eine 80-jährige Plettenbergerin. Gegen 9 Uhr meldet sich ein Unbekannter bei ihr am Telefon und verwickelt sie in ein Gespräch. Er stellt sich als Verwandter vor. Dann kommt er zur Sache und erzählt eine der üblichen Lügengeschichten der Enkeltrick-Betrüger: Er habe einen Autounfall gehabt und müsse jetzt dringend 34.000 Euro auftreiben – einen Teil sofort. So viel hat die Seniorin nicht, aber ihr Hilfsinstinkt ist geweckt. Beim Geld-Abheben belügt sie den Bankangestellten, dass sie eine “größere Anschaffung” plane. Schließlich hatte sie der Täter zum “Stillschweigen” verdonnert. Bei einem der weiteren Telefonate mit dem Betrüger vereinbaren sie die Abholung.

    Um 13.30 Uhr schellt es an der Tür. Ein Abholer mit lockigem Haar steht vor der Tür und nimmt das Geld entgegen. Sie sieht, wie der nur schlecht Deutsch sprechende Mann in ein Taxi steigt und davon fährt. Der Betrug fliegt auf, als die Seniorin einige Minuten später von sich aus zum Telefon greift und den echten Verwandten unter der ihr bekannten Rufnummer anruft. Sie will fragen, ob das Geld angekommen ist. Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, war der Abholer gemeinsam mit einer Frau gegen 13 Uhr am Plettenberger Bahnhof angekommen. Sie ließen sich von einem Taxi zu der Adresse der 80-Jährigen fahren. Der Mann sprach nach Einschätzung des Fahrers Italienisch. Vor Ort stiegen beide aus und kamen kurze Zeit später zurück. Sie ließen sich zurück zum Bahnhof bringen, wo sie gegen 13.45 Uhr aussteigen. Unterwegs tauschten sie die Jacken.

    Die Polizei konnte am Nachmittag mit mehreren Zeugen sprechen und sicherte Aufnahmen einer Überwachungskamera, die zeigen, wie das Paar in einen Zug steigt – nach bisherigem Stand der Ermittlungen in Richtung Hagen.

    Die Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben: Der Mann trug einen beigefarbenen Jogginganzug unbekannter Marke mit Schriftzug auf der Hose. Er ist ca. 1,75 Meter groß, leicht korpulent, hat einen Schnäuzer und lockiges Haar. Er wird auf 18 bis 20 Jahre geschätzt.

    Seine Begleiterin dürfte zwischen 25 und 30 Jahre alt sein. Sie hat halb langes, blondes Haar, trug ein weißes Oberteil, eine dunkelblaue lange Jacke und eine dunkelblaue Jeans. Sie ist etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß.

    Die Polizei hofft nun, dass Fahrgäste des Zuges Angaben machen können zum weiteren Fahrweg und zum Zielort des Paares.

    DER ENKELTRICK

    Enkeltrick Die Polizei warnt immer wieder vor dieser Betrugsmasche. Die Täter scheuen nicht davor zurück, umfangreiche, detaillierte Lügengeschichten zu spinnen. Oft eröffnen die Täter das Gespräch mit der Frage “Rat mal, wer hier ist?” Je nachdem, welchen Namen die Opfer dann nennen, schlüpfen die Betrüger blitzschnell in die jeweilige Rolle. Immer kommt das Gespräch auf eine eilige Geldforderung. Mal ist es eine angeblich einmalige Gelegenheit, günstig eine Wohnung zu kaufen. Oder es geht noch dramatischer zu, wenn der Anrufer angeblich in Lebensgefahr ist oder sich von irgendwelchen Straftaten “freikaufen” muss.

    Wer sich einmal auf ein solches Gespräch einlässt, der wird die Täter so schnell nicht mehr los. Über Stunden und Tage werden die Opfer bearbeitet, verwirrt, bedroht und unter Druck gesetzt. Deshalb rät die Polizei, erst gar nicht auf das Fragespiel einzugehen. Wer etwas will, der soll sich mit seinem Namen melden. Rufen Sie die angeblichen Enkel unter der ihnen bereits bekannten Rufnummer zurück. Holen Sie sich Rat bei echten Freunden oder der echten Polizei. Betrüger suchen oft in den üblichen Telefonverzeichnissen nach älter klingenden Vornamen. Wer seinen Vornamen im Telefonbuch abkürzt und seine Adresse weglässt, der verringert die Gefahr solcher betrügerischen Anrufe. Bekannte oder Verwandte kennen die Nummer ohnehin.