Schlagwort: Erste Hilfe

  • Sicherheitstipp: So setzen Sie im Notfall den richtigen Notruf ab

    Sicherheitstipp: So setzen Sie im Notfall den richtigen Notruf ab

    Sicherheitstipp: Notruf richtig absetzen

    Die Initiative „Sicherheit in unserer Stadt“ informiert mit einem aktuellen Sicherheitstipp darüber, wie Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall richtig handeln und den Notruf korrekt absetzen. Ein schneller und präziser Notruf kann entscheidend sein, damit Rettungskräfte ohne Verzögerung helfen können.

    Wann sollte die 112 gewählt werden?

    Die Notrufnummer 112 gilt europaweit und verbindet Anrufende direkt mit Feuerwehr und Rettungsdienst. Sie sollte bei medizinischen Notfällen, Bränden oder Unfällen gewählt werden, bei denen schnelle Hilfe erforderlich ist.

    Die Rettungsleitstelle ist rund um die Uhr erreichbar. Nach der Alarmierung informiert sie bei Bedarf zusätzlich die Polizei. Der Anruf bei der 112 ist kostenlos. Selbst ohne regulären Handyempfang kann ein Notruf häufig erfolgen, da sich das Mobiltelefon automatisch in andere verfügbare Netze einwählt.

    Wann ist die 110 richtig?

    Die Notrufnummer 110 ist für akute Gefahrenlagen oder Straftaten vorgesehen. Auch Zeugen verdächtiger Situationen oder Personen können sich jederzeit an die Polizei wenden.

    Dazu zählen beispielsweise Einbrüche, Bedrohungen, Gewalttaten oder ungewöhnliche Beobachtungen, die außerhalb alltäglicher Situationen liegen. Die Polizei ist ebenfalls rund um die Uhr erreichbar.

    Welche Informationen benötigt die Leitstelle?

    Wer einen Notruf absetzt, sollte möglichst ruhig bleiben und klare Angaben machen. Die Leitstelle benötigt genaue Informationen, um passende Einsatzkräfte schnell koordinieren zu können.

    Wo ist es passiert?

    Besonders wichtig ist eine möglichst exakte Ortsangabe. Dazu gehören Ort, Straße, Hausnummer, Stadtteil, Stockwerk oder weitere Hinweise zum Einsatzort. Zusätzlich wird beim Notruf automatisch die Rufnummer übertragen.

    Was ist passiert?

    Beschreiben Sie kurz und prägnant die Situation. Je genauer die Angaben sind, desto besser kann die Leitstelle reagieren.

    Wie viele Personen sind betroffen?

    Nennen Sie die Anzahl der betroffenen Personen, damit ausreichend Einsatzkräfte alarmiert werden können.

    Gibt es Verletzte?

    Beschreiben Sie Verletzungen oder erkennbare Symptome möglichst genau. Diese Informationen helfen Rettungsdienst und Feuerwehr bei der Vorbereitung des Einsatzes.

    Warten Sie auf Rückfragen

    Legen Sie nach dem Gespräch nicht sofort auf. Die Mitarbeitenden der Leitstelle stellen oft weitere Fragen, um die Lage besser einschätzen zu können. Beenden Sie das Gespräch erst, wenn die Leitstelle dazu auffordert.

    Die richtige Reihenfolge im Notfall

    Die eigene Sicherheit steht immer an erster Stelle. Bringen Sie sich zunächst selbst in Sicherheit, setzen Sie anschließend den Notruf ab und leisten Sie danach Erste Hilfe.

    Beobachten Sie die Situation weiter und informieren Sie die Leitstelle erneut, wenn sich die Lage verändert. Machen Sie sich außerdem bemerkbar, sobald Rettungskräfte eintreffen.

    Keine Angst vor den Kosten

    Die Initiative weist darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger aus Sorge vor möglichen Kosten keinen Notruf vermeiden sollten. Strafbar und kostenpflichtig ist ausschließlich der absichtliche Missbrauch eines Notrufs.

    Mit Kindern den Notruf üben

    Auch Kinder sollten früh lernen, wie ein Notruf funktioniert. Eltern können gemeinsam mit ihren Kindern spielerisch die sogenannten W-Fragen üben. Wichtig ist dabei, Kindern die Angst vor dem Telefonat zu nehmen und zu erklären, dass die Leitstelle immer hilft.

    Jede Übung kann im Ernstfall Leben retten.

    Weitere Informationen zu aktuellen Sicherheitsthemen finden Sie auch in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland.

    Hilfreiche Informationen zum Notruf bietet außerdem das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie die Polizei Deutschland.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Motorrad-Fahrschülerin bei Unfall schwer verletzt

    Motorrad-Fahrschülerin bei Unfall schwer verletzt

    Fahrschülerin kommt von der Fahrbahn ab und stürzt circa fünf Meter tief

    Odenthal

    Am Dienstag, dem 10. Juni 2025, kam es gegen 11:45 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall in Odenthal. Der Vorfall ereignete sich im Bereich der Altenberger-Dom-Straße.

    Während einer Streifenfahrt bemerkten Polizisten mehrere Fahrzeuge am Fahrbahnrand.
    Sie vermuteten zunächst einen Verkehrsunfall und hielten an.

    Vor Ort bestätigte sich der Verdacht.

    Ein Fahrlehrer informierte die Beamten, dass seine Fahrschülerin mit dem Motorrad verunglückt sei.

    Die 44-jährige Frau aus Wülfrath war während ihrer Fahrstunde gestürzt. Sie war über ein Geländer gefallen und rund fünf Meter tief auf einen Gehweg gestürzt.

    Die Polizei leitete sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen ein.
    Gleichzeitig wurden ein Rettungswagen und weitere Einsatzkräfte alarmiert.

    Nach Angaben des Fahrlehrers ereignete sich der Unfall auf der Neschener Straße. Die Fahrschülerin sollte nach links auf die Altenberger-Dom-Straße abbiegen.

    Kurz vor dem Abbiegen musste sie verkehrsbedingt anhalten. Plötzlich beschleunigte sie stark und fuhr geradeaus auf ein Geländer zu.

    Sie prallte gegen das Geländer, wurde über den Lenker und das Hindernis geschleudert.
    Der Sturz führte zu schweren Verletzungen.

    Die Motorradfahrerin wurde nach der Erstversorgung per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Lebensgefahr bestand zu diesem Zeitpunkt nicht.

    Der Schaden am Motorrad wird aktuell auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt. Die genaue Unfallursache ist noch unklar.

    Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn etwa eine Stunde lang in beide Richtungen gesperrt werden. Die Ermittlungen des Verkehrskommissariats dauern an.

  • Belohnung – Gefährliche Körperverletzung Bielefeld

    Belohnung – Gefährliche Körperverletzung Bielefeld

    Bewusstlos nach Attacke – Zeugen gesucht
    Gefährliche Körperverletzung am Lindemann-Platz

    Bielefeld / Sennestadt – Am Sonntag, 02.05.2021, wurde ein Passant im Bereich des Lindemann-Platzes niedergeschlagen und verlor das Bewusstsein.
    Die Polizei sucht Zeugen.

    Ein 38-jähriger Mann aus Schloß Holte-Stukenbrock wurde gegen 19:30 Uhr von Unbekannten hinterrücks angegriffen und verlor daraufhin das Bewusstsein.
    Das Opfer wurde vor Ort behandelt und zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

    Ein 54-jähriger Bielefelder hatte den bewusstlosen Mann gefunden und den Notruf gewählt.
    Drei Personen standen zu diesem Zeitpunkt um den am Boden liegenden Mann und liefen in Richtung Elbeallee fort, als sie den Melder bemerkten.
    Der Bielefelder leistete Erste Hilfe bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.
    Ob es sich bei den drei Personen um die Täter der gefährlichen Körperverletzung handelt, ist Bestandteil der laufenden Ermittlungen.

    Die drei Personen werden wie folgt beschrieben:
     – männlich
     – circa 20 bis 25 Jahre alt
     – rund 180 cm groß.

    Bestandteil der Ermittlungen ist die Klärung, in welcher Verbindung die drei Männer zu der gefährlichen Körperverletzung stehen.

    Der Arbeitgeber des 38-Jährigen lobt nun eine Belohnung von insgesamt 1000 Euro für Hinweise, die zur Identifizierung des oder der Täter führen, aus.
    Die Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt.
    Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Personen, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt.

    Zeugen melden sich mit Hinweisen zum Tatgeschehen bei dem zuständigen Kriminalkommissariat 14 unter: 0521/545-0.

    https://blaulichtmyk.de/gefaehrliche-koerperverletzung-vor-supermarkt/

  • Frauen reanimieren 15 jährigen Jungen

    Frauen reanimieren 15 jährigen Jungen

    Frauen reanimieren 15 jährigen Jungen

    Brunsbüttel – Zu einem besonderen Zwischenfall kam es  am 19.04.21, gegen 07.45 Uhr, in der Kopernikusstraße in Brunsbüttel.
    Ein 15 jähriger Syrer war auf dem Gehweg der Straße leblos zusammengebrochen.
    Zwei 41 und 55 jährige Brunsbüttlerinnen fanden den Jungen und riefen umgehend über Notruf die Rettungsleitstelle an.

    Von dort wurden sie in die Herz-Lungen Wiederbelebung eingewiesen und begannen den Jungen zu reanimieren.
    Beim Eintreffen des Rettungswagen hatten die Frauen es erfolgreich geschafft, den Jungen am Leben zu halten und ihn somit gerettet.
    Der 15 jährige Syrer mit Wohnsitz in Brunsbüttel hatte nach Angaben seine Eltern bereits eine Woche gefastet und war offensichtlich aus diesem Grund zusammengebrochen.
    Er wurde ins Klinikum Brunsbüttel verbracht und ist ausser Lebensgefahr.
    Den couragierten Frauen wird ein besonderer Dank und ein besonderes Lob ausgesprochen.