Schlagwort: Eskalation

  • Protest gegen rigorose US-Razzien eskaliert

    Protest gegen rigorose US-Razzien eskaliert

    Die Trump-Regierung geht mit äußerster Härte gegen Einwanderer vor. Nach mehreren aufsehenerregenden Verhaftungen in Los Angeles demonstrieren Hunderte Menschen gegen das Vorgehen. Es kommt zu Gewalt, die Polizei setzt Blendgranaten ein.

    Nach beispiellosen Razzien der US-Behörden gegen Einwanderer mit Dutzenden Festnahmen haben Hunderte Menschen in Los Angeles protestiert. Laut Medienberichten hatten zuvor teils maskierte und bewaffnete US-Beamte in verschiedenen Teilen der Stadt Migranten mit Handschellen in nicht gekennzeichnete Fahrzeuge gezwungen. Daraufhin kam es zu Protesten.

    Dem Sender ABC7 zufolge wurde eine größtenteils friedliche Protestdemonstration am Freitagnachmittag (Ortszeit) in der Innenstadt von Los Angeles von der Polizei aufgelöst. Dabei sei es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei sowie dem Einsatz von Blendgranaten gekommen.

    Infolge der Einwanderungspolitik von US-Präsident Donald Trump gingen die US-Behörden zuletzt verschärft gegen illegale Einwanderer vor. Die Sprecherin des US-Heimatschutzes, Yasmeen Pitts O’Keefe, begründete die Razzien im Gespräch mit der Zeitung “Los Angeles Times” mit Durchsuchungsbefehlen gegen Menschen, die illegale Einwanderer beherbergt hätten.

    Bürgermeisterin kritisiert Regierung

    Los Angeles’ Bürgermeisterin Karen Bass verurteilte das harte Vorgehen der Behörden scharf. “Als Bürgermeisterin einer stolzen Stadt mit vielen Einwanderern, die auf so vielfältige Weise zu unserer Stadt beitragen, bin ich zutiefst verärgert über die Geschehnisse”, erklärte sie. “Dieses Vorgehen sät Terror in unseren Gemeinden und zerstört die grundlegende Sicherheit unserer Stadt.” Trumps Vize-Stabschef Stephen Miller sprach Bass daraufhin jedes Mitspracherecht in der Sache ab. “Das Bundesrecht hat Vorrang und wird durchgesetzt”, erklärte Miller auf X.

    Auch in New York wurden Einwanderer festgenommen: Eine Reporterin beobachtete, wie zwei Einwanderer in einem Gerichtsgebäude von US-Beamten in Zivil dazu gezwungen wurden, sich mit dem Gesicht nach unten auf den Boden zu legen und schließlich mit Handschellen abgeführt wurden. Für Trump hat der Kampf gegen illegale Einwanderung oberste Priorität. Er sprach wiederholt von einer “Invasion” der USA durch “Kriminelle aus dem Ausland”.

    NTV

  • Demonstration eskaliert in Zwönitz – Video

    Demonstration eskaliert in Zwönitz – Video

    Im Stadtgebiet Zwönitz hatten sich ab etwa 18.30 Uhr diverse Kleingruppen aufgehalten. Wie in den Vorwochen wurden die Personen mehrfach direkt sowie mittels Lautsprecher angesprochen und auf die aktuellen rechtlichen Bestimmungen hingewiesen.
    Trotz einer entsprechenden mündlichen Aufforderung nahm niemand die Möglichkeit wahr, vor Ort eine Versammlung entsprechend des Sächsischen Versammlungsgesetzes anzuzeigen.

    Gegen 18:40 Uhr führten 20 Personen einen verbotenen Aufzug von der Rathausstraße zum Markt durch. Vier der Personen trugen einen Sarg, die weiteren Plakate.
    Der Aufzug wurde gestoppt, die Identität der Personen festgestellt und entsprechende Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz in Verbindung mit der Sächsischen Corona-Schutzverordnung erstattet.

    Gegen 19 Uhr wurden Einsatzkräfte beim Ansprechen einer Personengruppe in der Heinrich-Heine-Straße von sieben Männern attackiert, die auch Pfefferspray gegen die Beamten einsetzten, wobei fünf Polizisten leicht verletzt worden.
    Die Beamten hatten daraufhin ebenfalls Pfefferspray eingesetzt. Ein Großteil der Umstehenden hatte währenddessen massiv verbal auf die Einsatzkräfte eingewirkt und die Stimmung angeheizt. Die sieben tatverdächtigen Männer wurden in der Folge in der Straße Mühlberg festgesetzt und einer Identitätsfeststellung unterzogen. Dabei kam es durch zwei Männer zu Widerstandshandlungen. Zwei Beamte erlitten beim Zugriff leichte Verletzungen zugezogen.
    Die Polizei hat Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf sowie Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

    Wegen tätlichen Angriffs und Widerstand muss sich zudem eine 57-Jährige verantworten.
    Sie hatte bei der Identitätsfeststellung einen Beamten gebissen und leicht verletzt. Weiterhin wurden Anzeigen wegen Sachbeschädigung an einem Dienstfahrzeug, Beleidigung sowie Verwendens von Kennzeichen Verfassungswidriger Organisationen gegen mehrere Tatverdächtige erstattet. Insgesamt wurden acht Strafanzeigen sowie weitere 26 Ordnungswidrigkeitsanzeigen gefertigt.

    Etwa 80 Personen liegen im Einsatzverlauf als lose Gruppierung durch das Stadtgebiet. Die Gruppierung zerstreute sich zusehends mit dem erneuten Erreichen des Innenstadtbereiches.
    Etwa 100 Polizisten waren in die Maßnahmen eingebunden.

    Polizei Sachsen

    https://blaulichtmyk.de/zwei-widerstaende-bei-polizeilichen-massnahmen/

  • Bendorf – Taxifahrt eskaliert

    Bendorf – Taxifahrt eskaliert

    Bendorf – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, dem 28./29.04.2021, kam es im Stadtgebiet Bendorf zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen einem Taxifahrer und einer vierköpfigen Personengruppe junger Männer.
    Die Männer, welche offensichtlich entgegen der aktuellen Corona-Auflagen, eine gemeinsame Feier abhielten und auch dem Alkohol zusprachen, riefen im Anschluss an ihr Treffen ein Taxi um die Heimfahrt anzutreten.
    Die Personenbeförderung wurde allerdings durch den Taxifahrer abgelehnt, da man sich weigerte einen entsprechenden Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
    In der Folge kam es zwischen den Parteien zu einem verbalen Wortgefecht in Zuge dessen einer der Männer den Taxifahrer mit der Faust in das Gesicht schlug.
    Der in Panik geratene Taxifahrer versuchte mit seinem Fahrzeug von der Örtlichkeit zu flüchten.
    Beim Zuschlagen der Fahrzeugtür wurden vermutlich einem der Kontrahenten die Schneidezähne abgeschlagen.
    Im Rahmen des Fluchtmanövers wurde weiterhin einer der Kontrahenten durch den Taxifahrer angefahren und erlitt diverse Arm- und Beinfrakturen.
    Der Mann wurde später in ein Krankenhaus eingeliefert.
    Im Anschluss flüchtete der Taxifahrer mit erhöhten Tempo durch das Stadtgebiet Bendorf, während sich zwei der Täter noch in seinem Fahrzeug befanden.
    Während der Fahrt zog der Beifahrer nun ein Messer und verletzte den Taxifahrer mit Schnitt- und Platzwunden im Kopfbereich.
    Als der Beifahrer schließlich die Handbremse betätigt, wurde das Fahrzeug unweit des ursprünglichen Ereignisortes angehalten.
    Hier kam nun einer der zuvor zurück gelassenen Täter zurückgeeilt und schlug den Taxifahrer erneut gegen den Kopf.
    Da der Taxifahrer zuvor einen Notruf absetze, eilte ihm ein weiterer Kollege zur Hilfe, sodass es an der Örtlichkeit zwischen allen Beteiligten Personen zu einem großen Tumult kam.
    Die Situation musste durch Polizeikräfte der Polizeidienststellen Bendorf, Neuwied, Koblenz und einem Diensthundeführer aufgelöst werden.

    Gegen die beschuldigten Personen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen sowie strafprozessualen Maßnahmen dauern derzeit an.