Eine verdächtige Postsendung führte heute Vormittag zu einem umfangreichen Einsatz von Polizei und Feuerwehr. Zwei Mitarbeiterinnen hatten in einem Bankgebäude am Juri-Gagarin-Ring gegen 09:00 Uhr eine Sendung geöffnet und klagten danach über gesundheitliche Probleme. Insgesamt wurden
67 Personen aus dem Gebäude evakuiert.
Spezialisten des Thüringer Landeskriminalamtes kamen neben dem Gesundheitsamt vor Ort zum Einsatz. Nach einer Überprüfung der Sendung konnte gegen Mittag Entwarnung gegeben werden.
Es handelte sich um Wuchtgewichte, von denen keine Gefahr ausging.
Am Donnerstagabend sorgte ein Vorfall im Rehrstieg in Hamburg-Hausbruch für Aufregung
und Verwirrung. Um 18.52 Uhr gingen bei der Polizei besorgte Zeugenaussagen ein, die von
mehreren Bewaffneten in der Tiefgarage des örtlichen “Netto”-Marktes berichteten.
Die Polizei reagierte sofort und schickte ihre “Unterstützungseinheit für erschwerte Einsatzlagen” (USE)
in schwerer Bewaffnung zum Einsatzort.
Das Gebäude wurde umgehend umstellt, und sowohl der Supermarkt als auch ein
nahegelegener Dönerladen wurden evakuiert, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.
Unter höchster Spannung durchsuchten die Elite-Polizisten die Tiefgarage und konnten schließlich
zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren festnehmen.
Polizeisprecher Finn Lewin erklärte: “Die Jugendlichen wurden in der Tiefgarage angetroffen und hatten eine Softair-Waffe sowie Munition
bei sich. Zudem wurden Sturmhauben sichergestellt.”
Die beiden Teenager wurden unverzüglich in Handschellen gelegt und zur örtlichen Polizeiwache gebracht. Dort wurden ihre Eltern benachrichtigt und gebeten, ihre Kinder abzuholen. Die Hintergründe für das Mitführen der Softair-Waffen und Sturmhauben durch die Schüler bleiben bislang rätselhaft und werden von den Ermittlungsbehörden weiter untersucht.
Die Polizei Hamburg betont die Ernsthaftigkeit des Vorfalls und ihre Entschlossenheit, potenzielle Gefahren für die Öffentlichkeit effektiv zu bekämpfen.
Weitere Informationen werden im Rahmen der laufenden Ermittlungen veröffentlicht.
Am Donnerstag, 25. Mai wird die amerikanische Fliegerbombe, die am Montag im Bereich der Peter-Klöckner-Straße gefunden wurde, entschärft. Der Evakuierungsbereich mit einem Radius von 500 m rund um den Fundort wird ab 17 Uhr gesperrt und muss vorher verlassen werden. Die rund 650 betroffenen Personen und die anliegenden Gewerbebetriebe werden durch das Ordnungsamt mit Handzetteln, die am heutigen Nachmittag verteilt werden, entsprechend informiert.
Für die Entschärfung der Bombe durch den Kampfmittelräumdienst müssen sowohl die B49 im Bereich Schlachthofstraße als auch die Mosel von Kilometer 2,7 – 3,7 gesperrt werden. Die Koveb Linien 3 und 4 werden umgeleitet.
Anwohnerinnen und Anwohner, die für den Zeitraum der Entschärfung nicht anderweitig unterkommen, können ab 16 Uhr die Anlaufstelle in der Sporthalle der Freiherr-Vom-Stein Grundschule, Steinstraße 20, aufsuchen.
Es ist ab sofort täglich von 08-18 Uhr ein Bürgertelefon unter 0261-404048000 eingerichtet.
Per Fax können Nachfragen unter 0261-44660 eingereicht werden.
Am Mittwochvormittag, 22. Februar, wurde bei routinemäßigen Sondierungsarbeiten des Kampfmittelräumdienstes in einem Waldstück am Burgberg im Koblenzer Stadtteil Güls ein Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt. Es handelt sich dabei um eine englische 500-Kilogramm-Bombe, deren Heckzünder noch intakt ist.
Die Entschärfung, von der nach aktuellem Stand rund 900 Anwohner betroffen sein werden, findet am kommenden Dienstag, 28. Februar, vormittags statt.
Am Donnerstag, 23. Februar, erfolgt eine Lagebesprechung, an der die an der Entschärfung beteiligten Behörden und Institutionen teilnehmen. Hiernach wird die Stadtverwaltung Koblenz weitere Details, wie beispielsweise zur Evakuierung und der genauen Uhrzeit, nennen können.
Im Laufe des Donnerstagnachmittags werden diese Informationen unter anderem im Internet unter www.koblenz.de/bombe abrufbar sein.
Die Feuerwehr Bremen, zahlreiche ehrenamtliche Kräfte des Sanitäts- und Betreuungsdienstes von DRK, ASB und der Malteser sowie der stadtbremische Rettungsdienst waren in der Nacht zum Dienstag, 24.01.2023, aufgrund des Bombenfundes in Farge stundenlang im Einsatz. Dabei lag der Schwerpunkt auf Evakuierungsmaßnahmen und Betreuung der Bevölkerung.
Am späten Montagabend war klar, dass eine 500 kg-Weltkriegsbombe im Ortsteil Farge nicht entschärft werden kann, sondern gesprengt werden muss. Das führte zu Evakuierungsmaßnahmen im Umkreis von 1.000 Meter rund um die Fundstelle, wovon rund 2.700 Bürger:innen betroffen waren. Die Einsatzkräfte richteten drei Anlaufstellen ein, koordinierten die Evakuierung und führten Transporte für körperlich eingeschränkte Personen durch.
Zum Einsatz kamen die Freiwilligen Feuerwehren (FF) Bremen-Farge und -Blumenthal, der Fernmeldedienst der FF, die Verpflegungsgruppe der FF Bremen-Neustadt, die Schnelleinsatzgruppen (SEG) Rettungsdienst-Unterstützung, die SEG Betreuung, Kräfte der SEG Transport sowie Führungsdienste von Feuerwehr und Rettungsdienst.
Erst um kurz vor 5 Uhr am Dienstagmorgen konnten die letzten Einsatzkräfte einrücken.
Ort: Bremen-Blumenthal, OT Farge, Tanklager Farge
Zeit: 23.01.23
Bei Kampfmittelräumarbeiten wurde am Montagabend in Farge eine 500 Kilogramm Sprengbombe auf dem Gelände des Tanklagers Farge gefunden. Aufgrund der Lage und des Zustandes der englischen Fliegerbombe kann diese nicht entschärft werden und muss in den kommenden Stunden gesprengt werden.
Einsatzkräfte der Polizei Bremen beginnen in den kommenden Minuten mit der Evakuierung der Anwohner im Umkreis von 1000 Metern.
Der Zugverkehr in diesem Bereich ist bereits eingestellt, die BSAG und der Fährverkehr werden in Kürze folgen.
Für die Anwohner stehen Evakuierungsräume in der Oberschule An der Lehmhorster Straße und an der Oberschule An der Egge zur Verfügung. Durch die BSAG werden Busse bereitgestellt, die die Anwohner bei Bedarf dorthin bringen. Diese starten an der Farger Straße Ecke Kapellenstraße und Farger Straße Ecke Betonstraße.
Die Polizei Bremen informiert über Twitter, sobald die Bombe gesprengt wurde. Weitere Presseauskünfte können ab Dienstagmorgen in der Pressestelle erfragt werden.
Mainz – Am gestrigen Dienstag wurde gegen 18:00 Uhr ein verdächtig wirkender Gegenstand am Mainzer Hauptbahnhof festgestellt.
Durch die Bundespolizei wurde daraufhin der Hauptbahnhof, der Vorplatz sowie die Gleise 1 und 2 gesperrt. Durch den Entschärferdienst der Bundespolizei wurde der Gegenstand – es handelte sich dabei um kein Gepäckstück, welches nicht zugeordnet werden konnte – untersucht und anschließend mit Wasserdruck zerstört. Dabei wurde festgestellt, dass von diesem niemals eine Gefahr ausgegangen ist.
Die Sperrung des Hauptbahnhofs konnte nach ca. 3 Stunden aufgehoben werden. Der stark eingeschränkte ÖPNV normalisierte sich daraufhin langsam.
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Mainz übernimmt nun die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen dieses Vorfalls.
Weitergehende Informationen stehen derzeit nicht zur Verfügung.
Größerer Polizeieinsatz Bahnhof Koblenz Lützel ! ICE 925 aus Hamburg nach Frankfurt hat einen außerplanmäßig Halt in Lützel. Der Zug wurde laut mehreren Zeugenaussagen in Koblenz-Lützel evakuiert.
Koblenz-Lützel – Ein herrenloses Gepäckstück im ICE 925 auf der Fahrt von
Koblenz nach Frankfurt/Main löste heute Mittag, 14:30 Uhr, einen Einsatz der
Bundespolizei im Bahnhof Koblenz-Lützel aus.
Eine zurzeit noch nicht identifizierte männliche Person hatte eine Stofftasche
in der Gepäckablage eines Wagens deponiert und sich daraufhin in unbekannte
Richtung entfernt.
Aufgrund der unklaren Gefährdungslage wurde der ICE 925 im Bahnhof Koblenz-Lützel
gestoppt. Kräfte der Bundespolizei evakuierten ca. 120-150 Reisende und sperrten
den Bahnhof weiträumig ab.
Eine Absuche mittels Sprengstoffspürhund des Polizeipräsidiums Koblenz verlief
negativ. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass sich im Koffer persönliche
Bei Bauarbeiten ist am Dienstagnachmittag in Köln-Raderberg auf dem ehemaligen Aurelis-Gelände (nahe Bonner Straße) ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Es handelt sich Angaben der Stadt Köln zufolge um eine englische Fünf-Zentner- Bombe mit Heckaufschlagzünder.
Die Fliegerbombe muss noch heute entschärft werden, wie die Stadt Köln mitteilt. Dafür müsse der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort. Das Ordnungsamt entscheidet über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Der vorläufige Gefahrenbereich wurde mit einem Radius von 300 Metern festgelegt. Der endgültige Evakuierungsbereich wird noch bestimmt. Wie viele Personen von Evakuierungen betroffen sein werden und wann der Blindgänger entschärft wird, steht noch nicht fest.