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  • International gesuchter Schleuser nach Deutschland überstellt – großer Fahndungserfolg in Weiden

    International gesuchter Schleuser nach Deutschland überstellt – großer Fahndungserfolg in Weiden

    “Red Notice” – International gesuchter Schleuser nach Deutschland überstellt

    Nach jahrelangen internationalen Ermittlungen haben Behörden einen bedeutenden Erfolg erzielt: Ein wegen bandenmäßigen Einschleusens gesuchter Hauptbeschuldigter wurde am 20. April nach Deutschland überstellt. Die Staatsanwaltschaft Weiden leitete das umfangreiche Verfahren.

    Schleuser nach Deutschland überstellt – jahrelange Fahndung erfolgreich

    Die Staatsanwaltschaft Weiden sowie die Bundespolizei konnten den international gesuchten Mann im Libanon ausfindig machen. Bereits im August 2025 nahmen Einsatzkräfte den Beschuldigten dort fest. Die Auslieferung genehmigte persönlich der libanesische Staatspräsident.

    Am Flughafen Frankfurt am Main übergaben die Behörden den Mann an deutsche Zielfahnder. Anschließend brachten Einsatzkräfte ihn nach Weiden i.d. Oberpfalz, wo ihn die Bundespolizeiinspektion Waidhaus übernahm. Am Folgetag ordnete ein Haftrichter die Untersuchungshaft an.

    Schwere Vorwürfe: 829 geschleuste Personen

    Dem Beschuldigten wirft die Justiz vor, in insgesamt 45 Fällen bandenmäßig Menschen eingeschleust zu haben. Dabei setzte er die Migranten häufig lebensgefährlichen Situationen aus. Insgesamt soll er an der Schleusung von 829 Personen beteiligt gewesen sein, von denen 580 identifiziert werden konnten.

    Das Amtsgericht Weiden erließ bereits im September 2021 Haftbefehl und leitete eine internationale Fahndung ein. Eine sogenannte Red Notice sorgte weltweit für die Suche nach dem Tatverdächtigen.

    Internationales Netzwerk zerschlagen

    Der Fall basiert auf einem groß angelegten Ermittlungsverfahren mehrerer europäischer Behörden. Deutsche und rumänische Ermittler deckten gemeinsam ein weit verzweigtes Schleusernetzwerk auf, das Migranten aus dem Nahen Osten über Südosteuropa nach Westeuropa transportierte.

    Die Transporte erfolgten häufig unter lebensgefährlichen Bedingungen, insbesondere in Lastkraftwagen. Insgesamt identifizierten Ermittler rund 580 geschleuste Personen und ermittelten über 30 Tatverdächtige. Mehrere Beteiligte wurden bereits in verschiedenen europäischen Staaten festgenommen und verurteilt.

    Enge Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg

    Die Staatsanwaltschaft Weiden koordinierte das Verfahren und arbeitete eng mit nationalen sowie internationalen Partnerbehörden zusammen. Diese Kooperation spielte eine entscheidende Rolle bei der Identifizierung und Zerschlagung der Täterstrukturen.

    Staatsanwalt Matthias Bauer betonte, dass organisierte Schleuserkriminalität nur durch konsequente internationale Zusammenarbeit wirksam bekämpft werden kann. Die Überstellung des Beschuldigten sende ein klares Signal für Rechtsstaatlichkeit.

    Weitere Ermittlungen laufen

    Die Behörden führen die Ermittlungen weiterhin konsequent fort. Staatsanwaltschaft und Bundespolizei wollen auch künftig entschlossen gegen Schleuserkriminalität vorgehen.

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  • Mit vier Haftbefehlen Gesuchter versucht mit falschen Ausweisen einzureisen

    Mit vier Haftbefehlen Gesuchter versucht mit falschen Ausweisen einzureisen

    Serbischer Staatsbürger mit gefälschten Dokumenten erwischt – Zwei Jahre Haft

    Basel

    Ein 48-Jähriger wies sich bei der Einreisekontrolle gleich mit mehreren gefälschten Dokumenten aus und scheiterte mit seinem Täuschungsversuch. Er verbüßt nun eine mehrjährige Haftstrafe.

    Am Montag (07.07.2025) geriet der Mann in einem Fernzug nach Deutschland, auf Höhe des Badischen Bahnhofs Basel, in eine Kontrolle der Bundespolizei.

    Bei der Überprüfung der drei vorgelegten bulgarischen Dokumente stellten die Einsatzkräfte Fälschungsmerkmale fest. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte der originale serbische Reispass des Mannes aufgefunden werden. Beim Abgleich der Daten stellten die Einsatzkräfte fest, dass gegen den Mann vier Haftbefehle vorlagen. Wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Betrugs und Unterschlagung, verhängten Gerichte eine Geld- bzw. zwei Haftstrafen.

    Da der in Serbien wohnhafte Mann in einem weiteren Fall wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis nicht zur Gerichtsverhandlung erschien, erließ auch hier das zuständige Amtsgericht Haftbefehl. Die Bundespolizei führte den serbischen Staatsangehörigen einem Haftrichter vor, der auch diesen Haftbefehl in Vollzug setzte. Danach erfolgte die Einlieferung in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt. Dort verbüßt er eine Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten. Zudem muss er sich wegen des Verdachts der Urkundenfälschung verantworten.

  • Fahndungserfolg – Vier junge Täterinnen nach schwerem Angriff an U-Bahn-Haltestelle ermittelt

    Fahndungserfolg – Vier junge Täterinnen nach schwerem Angriff an U-Bahn-Haltestelle ermittelt

    Fahndungserfolg – Vier tatverdächtige Jugendliche ermittelt

    Bochum

    Die Polizei hat mit Fotos einer Überwachungskamera nach vier jungen Täterinnen gefahndet, die ein elfjähriges Mädchen an der U-Bahn-Haltestelle “Zeche Constantin” in Bochum schwer verletzt haben.

    Zeugenhinweise haben zur Identifizierung der Tatverdächtigen geführt. Es handelt sich um vier Bochumerinnen zwischen 12 und 16 Jahren.

    Angriff an U-Bahn-Haltestelle auf 11-Jährige: Wer kennt diese vier jungen Täterinnen?