Schlagwort: Fahrzeugmängel

  • Baustellen-Lkw aus dem Verkehr gezogen

    Baustellen-Lkw aus dem Verkehr gezogen

    Anzeigen wegen Verkehrsunsicherheit und Urkundenfälschung

    Siegburg –

    In der letzten Woche bemerkten Beamten des Verkehrsdienstes der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis im Stadtgebiet Siegburg einen Baustellen-Lkw, an dem laut Siegel die Hauptuntersuchung im Mai 2024 abgelaufen war.

    Das Fahrzeug wurde gestoppt. Aus der anfänglichen Routine-Kontrolle wurde dann doch mehr.

    Da das Fahrzeug bei der ersten Sichtüberprüfung durch die Beamten als vermeintlich verkehrsunsicher eingestuft wurde, kam es zur weiteren Überprüfung in die Halle einer technischen Prüforganisation. Die dort durchgeführte Fahrzeugprüfung ergab, dass das Fahrzeug mit 21 Mängeln verkehrsunsicher war.

    Aber damit war der Sachverhalt immer noch nicht abgeschlossen.

    Die Beamten fragten bei der eingetragenen Prüfstelle der letzte Hauptuntersuchung nach, wie der Fahrzeugzustand dort gewesen sei. Bei der Prüforganisation in Hessen stellte sich heraus, dass die Stempelnummer in den Fahrzeugpapieren sowie die Untersuchungsnummer auf dem Prüfdokument nicht existierten. Auch das Fahrzeugkennzeichen war in Hessen unbekannt.

    Neben der festgestellten Verkehrsunsicherheit liegt auch der Verdacht der Urkundenfälschung vor. Die Kfz-Kennzeichen sowie die Zulassungsbescheinigung wurden sichergestellt und die Weiterfahrt mit dem Lkw untersagt.

    Der Lkw-Fahrer zeigte sich von den Maßnahmen weder überrascht noch beeindruckt. Das könnte sich im anstehenden Straf- und Bußgeldverfahren ändern. 

  • Schrottfahrzeug aus dem Verkehr gezogen

    Schrottfahrzeug aus dem Verkehr gezogen

    Schrottfahrzeug aus Osteuropa stillgelegt – Aufbau des Fahrzeugtransporters war nahezu unbefestigt

    Heiligenroth – Am Dienstag, 11.05.2021 wurde um 11:00 h ein Fahrzeugtransporter eines osteuropäischen Unternehmens auf der BAB 3, Rastplatz Heiligenroth kontrolliert, weil das Fahrzeug den Schwerverkehrskontrolleuren der Verkehrsdirektion Koblenz bereits im Vorbeifahren wegen des augenscheinlich schlechten technischen Zustands ins Auge sprang.

    Bei der ersten Prüfung des Fahrzeugs waren die Kontrolleure zunächst verwundert, als man an dem Transporter zwei verschiedene Fahrgestellnummern feststellen konnte. Dies erklärte sich schließlich dadurch, dass nach einem Unfall auf das vorhandene Fahrzeugchassis kurzerhand ein Plateauaufbau eines anderen Fahrzeugs aufgebaut wurde.

    Erschreckend war jedoch die Feststellung, dass der nachträglich aufgesetzte Aufbau nahezu unbefestigt war. Statt vorgeschriebene Befestigungsmöglichkeiten ordnungsgemäß zu nutzen, war der Aufbau nur mit wenigen Schweißpunkten mit dem Chassis verbunden. Durch die unzulässige Befestigung bestand dauerhaft die Gefahr, dass sich der gesamte Aufbau vom Chassis hätte lösen können.

    Doch nicht nur die Aufbaubefestigung des zum Kontrollzeitpunkt unbeladenen Transporters war zu beanstanden. Das Fahrzeug zeigte insgesamt gravierende Mängel, wie beispielsweise erhebliche Durchrostungen, mangelhafte Bereifung, defekte Beleuchtungseinrichtungen oder fehlende Befestigungen an der Abgasanlage. Durch die unbefestigte Fahrzeugbatterie bestand zudem dauerhaft die Gefahr eines Kurzschlusses, welcher zu einem Fahrzeugbrand hätte führen können.

    Die Weiterfahrt mit dem Transporter wurde untersagt. Um eine weitere Nutzung des Transporters zu verhindern, wurden sowohl Zulassungsbescheinigung, als auch Fahrzeugkennzeichen sichergestellt. Das Fahrzeug soll nunmehr verladen und als Ladung weiterbefördert werden. Der Fahrer, welcher zugleich Fahrzeughalter war, wurde beanzeigt.

    https://blaulichtmyk.de/22jaehriger-begeht-unfallflucht-28jaehrige-frau-kann-den-fall-aufklaeren/