Schlagwort: Feuerwehr Mainz

  • Amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg bei Bauarbeiten in Mainz-Mombach entdeckt

    Amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg bei Bauarbeiten in Mainz-Mombach entdeckt

    Fliegerbombe in Mainz-Mombach gefunden – Spezialkräfte im Einsatz

    Bei Bauarbeiten auf einem Firmengelände in der Rheinallee im Mainzer Stadtteil Mombach haben Arbeiter am Montagnachmittag eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

    Der Fund ereignete sich in Höhe des Industriehafens und löste umgehend einen Großeinsatz von Feuerwehr und Kampfmittelräumdienst aus. Die Fliegerbombe Mainz-Mombach stellt aufgrund ihres Zustands eine besondere Herausforderung dar.

    Blindgänger stark beschädigt – Entschärfung derzeit nicht möglich

    Nach ersten Einschätzungen handelt es sich um einen stark beschädigten Blindgänger. Fachleute können aktuell weder die genaue Menge des enthaltenen Sprengstoffs noch das Gesamtgewicht der Bombe bestimmen. Eine sofortige Entschärfung scheidet deshalb aus. Spezialkräfte des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz führen am Dienstag weiterführende Maßnahmen durch, um das weitere Vorgehen festzulegen.

    Sicherheitsmaßnahmen: Gelände abgesperrt, Mitarbeiter evakuiert

    Unmittelbar nach dem Fund sperrten Einsatzkräfte den betroffenen Bereich weiträumig ab. Ein angrenzendes Firmengebäude wurde vorsorglich geräumt. Rund ein Dutzend Mitarbeiter mussten ihre Arbeitsplätze verlassen und wurden vorzeitig in den Feierabend geschickt. Die Einsatzleitung sichert das Areal gegen unbefugten Zutritt und bittet eindringlich darum, die Absperrungen strikt zu beachten. Die Fliegerbombe Mainz-Mombach darf unter keinen Umständen betreten oder berührt werden.

    Rad- und Fußweg am Industriehafen weiterhin gesperrt

    Bis auf Weiteres bleibt nicht nur die Baustelle selbst gesperrt, sondern auch der landseitige Rad- und Fußweg in Höhe des Industriehafens. Nach aktuellem Stand rechnen die Behörden jedoch nicht mit der Sperrung öffentlicher Straßen oder der Räumung weiterer Firmengebäude. Die Situation bleibt dennoch dynamisch und wird fortlaufend neu bewertet.

    Feuerwehr informiert über weitere Entwicklung

    Sobald die Arbeiten des Kampfmittelräumdienstes abgeschlossen sind oder zusätzliche Maßnahmen notwendig werden, informiert die Feuerwehr Mainz erneut per Pressemitteilung sowie über ihre Social-Media-Kanäle. Auch die Polizei Mainz begleitet den Einsatz unterstützend.

    Weitere aktuelle Einsatzlagen und Entwicklungen aus der Region findest Du jederzeit auch in unserem Bereich News sowie unter Deutschland. Verkehrliche Einschränkungen und sicherheitsrelevante Meldungen veröffentlichen wir zusätzlich in der Rubrik Verkehr.

    Die Fliegerbombe Mainz-Mombach zeigt erneut, dass auch Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg Kampfmittel im Boden eine reale Gefahr darstellen. Einsatzkräfte appellieren an die Bevölkerung, Funde dieser Art sofort zu melden und den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge zu leisten.

  • Unbesetzter PKW rollt in Mainz in den Rhein – Bergung am Adenauer-Ufer geplant

    Unbesetzter PKW rollt in Mainz in den Rhein – Bergung am Adenauer-Ufer geplant

    PKW rollt in Mainz in den Rhein – Einsatzkräfte sichern Fahrzeug am Adenauer-Ufer

    Ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall beschäftigte am frühen Mittwochmorgen die Einsatzkräfte in Mainz. Am 21.01.2026 gegen 07:00 Uhr rollte ein unbesetzter PKW am Adenauer-Ufer aus bislang ungeklärter Ursache in den Rhein. Der Vorfall ereignete sich in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt und sorgte schnell für Aufmerksamkeit bei Passanten und Berufspendlern.

    Fahrzeug treibt ab und bleibt an Steiger hängen

    Nachdem der PKW ins Wasser geraten war, trieb er zunächst auf dem Rhein. Glücklicherweise blieb das Fahrzeug kurze Zeit später an einem Steiger hängen. Dadurch verhinderten die örtlichen Gegebenheiten ein weiteres Abtreiben auf dem stark befahrenen Fluss. Der Vorfall führte zu keiner unmittelbaren Gefährdung für die Schifffahrt.

    Die Berufsfeuerwehr Mainz reagierte zügig und sicherte den PKW gegen ein weiteres Abtreiben. Mit professioneller Technik stabilisierten die Einsatzkräfte das Fahrzeug, um mögliche Umweltschäden und Risiken für die Schifffahrt auszuschließen. Der Einsatz verlief ruhig und kontrolliert.

    Bergung mit Arbeitsschiff des WSA geplant

    Im weiteren Verlauf des Tages soll der PKW mithilfe eines Arbeitsschiffes des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes geborgen werden. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und WSA ermöglicht eine sichere und schonende Bergung des Fahrzeugs aus dem Rhein. Während der Maßnahmen kann es kurzfristig zu Einschränkungen im Schiffsverkehr kommen.

    Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig eine enge Abstimmung zwischen den beteiligten Behörden ist. Insbesondere bei Einsätzen auf Bundeswasserstraßen spielen Erfahrung und technische Ausstattung eine entscheidende Rolle.

    Ermittlungen zur Unfallursache laufen

    Warum der PKW ins Rollen geriet, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Nach aktuellem Stand befand sich keine Person im Fahrzeug, sodass niemand verletzt wurde. Hinweise auf Fremdverschulden liegen bislang nicht vor.

    Der Fall „PKW rollt in Mainz in den Rhein“ reiht sich in eine Serie ungewöhnlicher Verkehrsvorfälle ein, über die wir regelmäßig in unserem News-Bereich berichten. Auch unter Verkehr und Deutschland finden Leser aktuelle Meldungen aus dem gesamten Bundesgebiet.

    Weitere Informationen zum Einsatz stellen die Feuerwehr Mainz sowie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt zur Verfügung. Sobald neue Erkenntnisse zur Unfallursache vorliegen, wird nachberichtet.

    Der Vorfall PKW rollt in Mainz in den Rhein verdeutlicht, wie schnell kleine Unachtsamkeiten zu aufwendigen Einsätzen führen können. Die Einsatzkräfte zeigten erneut ihre Professionalität und verhinderten größere Schäden.

  • Großbrand auf Pferdehof in Mainz-Hechtsheim

    Großbrand auf Pferdehof in Mainz-Hechtsheim

    Pferdehof in Mainz-Hechtsheim steht in Flammen – Feuerwehr rettet 15 Pferde

    Ein Pferdehof Brand in Mainz hat in der Silvesternacht für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. In Mainz-Hechtsheim geriet nach bisherigen Erkenntnissen zunächst Müll im Außenbereich eines Pferdehofes in Brand. Die Flammen griffen rasch auf den Dachbereich eines Pferdestalls über und erfassten auch ein angrenzendes Heulager. Durch die starke Rauchentwicklung schwebten die Tiere in akuter Lebensgefahr.

    Massive Rauchentwicklung – akute Gefahr für Tiere

    Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Pferdestall bereits unter dichter Rauchentwicklung. Die Einsatzkräfte handelten sofort und leiteten die Rettung der Tiere ein. Insgesamt 15 Pferde befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Stall. Dank des schnellen und koordinierten Vorgehens konnten alle Tiere unverletzt aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.

    Während der Löscharbeiten verletzte sich eine Feuerwehrfrau leicht. Sie erhielt noch vor Ort medizinische Versorgung. Weitere Personen kamen nach aktuellem Stand nicht zu Schaden.

    Übergreifen auf weitere Gebäude verhindert

    Der Brand entwickelte sich aufgrund der baulichen Nähe zu weiteren Gebäuden besonders kritisch. In unmittelbarer Umgebung befanden sich unter anderem ein Restaurant, eine Wohnung sowie eine Reithalle. Die Feuerwehr verhinderte erfolgreich ein Übergreifen der Flammen auf diese Bereiche. Dadurch konnte ein deutlich größerer Schaden vermieden werden.

    Zur Nachlöscharbeit setzte die Feuerwehr einen Bagger ein. Das schwere Gerät entfernte Teile des Daches, um Glutnester freizulegen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Ein Sprecher der Feuerwehr Mainz bestätigte diesen Einsatz.

    Mögliche Brandursache: Silvesterrakete

    Als mögliche Ursache für den Pferdehof Brand in Mainz schließen die Ermittler eine fehlgeleitete Silvesterrakete derzeit nicht aus. Gerade in der Neujahrsnacht kommt es immer wieder zu Bränden durch Feuerwerkskörper. Die genaue Brandursache ermittelt nun die Polizei. Weitere Informationen dazu veröffentlicht voraussichtlich die Polizei Rheinland-Pfalz.

    Die Höhe des entstandenen Sachschadens lässt sich aktuell noch nicht beziffern. Die Ermittlungen dauern an.

    Weitere aktuelle Einsätze und Polizeimeldungen findest Du auch in unseren Bereichen News, Deutschland und Verkehr.

  • Explosion und Wohnungsbrand in Mainz: Sechs Verletzte und Gebäude unbewohnbar

    Explosion und Wohnungsbrand in Mainz: Sechs Verletzte und Gebäude unbewohnbar

    Explosion in Mainz: Großbrand in der Kreyßigstraße verletzt mehrere Menschen

    Am Sonntagabend hat eine Explosion in Mainz einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Gegen 20:20 Uhr gingen zahlreiche Notrufe in der Leitstelle ein. Anwohner meldeten eine Explosion sowie sichtbare Flammen aus einer Erdgeschosswohnung eines fünfgeschossigen Wohnhauses in der Kreyßigstraße, Ecke Goethestraße. Der Vorfall führte zu sechs verletzten Personen und machte das gesamte Gebäude unbewohnbar.

    Explosion reißt Eingangsbereich ein

    Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zeigte sich ein hochkritisches Schadensbild. Die Explosion in Mainz hatte Teile des Eingangsbereichs zum Einsturz gebracht. Die Feuerwehr erreichte das Gebäude daher zunächst nur über Drehleitern. Aus der betroffenen Erdgeschosswohnung drangen weiterhin Flammen, die sich schnell ausbreiten konnten.

    Mehrere Menschen über Drehleitern gerettet

    Zwei Bewohner machten sich im zweiten Obergeschoss an Fenstern bemerkbar, weil sie das Gebäude nicht mehr ohne Hilfe verlassen konnten. Einsatzkräfte retteten beide über Drehleitern. Sie erlitten leichte Verletzungen und kamen ins Krankenhaus. Drei weitere Personen zogen sich Rauchgasvergiftungen zu. Zusätzlich erlitt eine weitere Person einen Herzinfarkt, der ebenfalls medizinisch versorgt wurde.

    Massiver Lösch- und Rettungseinsatz

    Die Feuerwehr leitete einen intensiven Löschangriff mit drei Strahlrohren ein. Nach rund einer Stunde gelang es den Einsatzkräften, den Brand zu löschen. Bis zu sechs Trupps unter Atemschutz waren gleichzeitig im Gebäude, kontrollierten die Räume und suchten nach weiteren Personen. Bei Eintreffen der Feuerwehr befanden sich jedoch keine weiteren Menschen im Gebäude.

    THW unterstützt mit Statikbewertung

    Ein Baufachberater des Technischen Hilfswerks bewertete die Gebäudestatik. Das Haus gilt nach der Begutachtung als nicht einsturzgefährdet, bleibt aufgrund der massiven Rauchschäden jedoch vorerst unbewohnbar. Der Vermieter organisiert die Unterbringung der betroffenen Bewohner.

    Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort

    Rund 110 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehren, des Rettungsdienstes, Hilfsorganisationen und des THW waren beteiligt. Insgesamt befanden sich etwa 40 Einsatzfahrzeuge im Einsatz. Um den Grundschutz der Stadt sicherzustellen, besetzten Freiwillige Feuerwehren beide Feuerwachen nach und rückten zudem zu zwei Paralleleinsätzen aus.

    Ermittlungen zur Ursache laufen

    Die Feuerwehr Mainz beendete ihren Einsatz gegen 23 Uhr. Zur Ursache der Explosion in Mainz und zur Höhe des Sachschadens liegen bislang keine Erkenntnisse vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

    Weitere Informationen

    Aktuelle regionale Meldungen finden Leser unter blaulichtmyk.de/news/ sowie bundesweite Entwicklungen unter blaulichtmyk.de/deutschland/. Für offizielle Hinweise und Updates empfiehlt sich zudem die Polizei Rheinland-Pfalz unter polizei.rlp.de.

  • Tankmotorschiff fährt sich bei Mainz fest: Hafeneinfahrt für Großschifffahrt gesperrt

    Tankmotorschiff fährt sich bei Mainz fest: Hafeneinfahrt für Großschifffahrt gesperrt

    Festfahrung an der Einfahrt Industriehafen

    Mainz

    Ein mit 1.767 t Diesel beladenes Tankmotorschiff fährt sich vermutlich aufgrund zu hoher Abladung (+ca. 30 cm über garantierter Tiefe) und geringer Einfahrtsgeschwindigkeit kurz vor der Industriehafeneinfahrt auf der linksrheinischen Seite auf einer Sandbank fest.

    Ein erster Turnversuch, sowie ein Schleppversuch mit dem spontan zur Verfügung stehenden Feuerlöschboot der Feuerwehren Mainz/Wiesbaden schlägt fehl. Durch den Strommeister wird ein weiterer Schleppversuch durch den Vorspanndienst genehmigt. Dieser meldet sich entsprechend, wenn er ausreichend Personal zusammengestellt hat.

    Ein weiteres Tankmotorschiff, welches ursprünglich ebenfalls in Mainz löschen wollte, wurde durch den Befrachter nach Frankfurt umgeleitet. Die Hafeneinfahrt bleibt für die Großschifffahrt gesperrt.