Schlagwort: Fischsterben

  • Zu viel des guten Weines

    Zu viel des guten Weines

    Rotwein im Modenbach: Umweltalarm in Edesheim

    Am Abend des 07. Juli 2025 kam es in Edesheim zu einem ungewöhnlichen Vorfall.

    Mehrere Anwohner bemerkten eine deutliche Verfärbung des Modenbachs.

    Die Farbe des Wassers war rötlich, zudem lag ein auffälliger Geruch in der Luft.

    Die alarmierten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei begaben sich schnell zum Ort des Geschehens.

    Bei der Überprüfung machten sie eine besorgniserregende Entdeckung.

    Ein Schlauch führte von einem Weintank direkt in den Bach.

    Der betroffene Tank soll etwa 30.000 Liter Rotwein enthalten haben.

    Offenbar wurde ein Teil des Inhalts unkontrolliert in das Gewässer abgelassen.

    Im Wasser konnten bereits mehrere verendete Fische entdeckt werden.

    Ein deutliches Zeichen für eine mögliche Gefährdung der Umwelt.

    Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung.

    Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden dringend gebeten, sich zu melden.

    Hinweise nimmt die Polizei in Edenkoben unter der Telefonnummer 06323-9550 entgegen.

  • Kontaminiertes Löschwasser in Nette gelangt

    Kontaminiertes Löschwasser in Nette gelangt

    Kontaminiertes Löschwasser nach Großbrand in Kottenheim gelangt in die Nette

    Nach dem Großbrand am vergangenen Samstag im Industriegebiet Kottenheim gelangte
    kontaminiertes Löschwasser in die Nette.

    Die Untere Wasserbehörde der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz informiert über die Folgen und Schutzmaßnahmen.

    Das Löschwasser mit wassergefährdenden Stoffen floss über die Niederschlagsentwässerung
    eines Industriegrundstücks in die Nette. Über ein verrohrtes Gewässer wurde das Wasser in die
    August-Horch-Straße und weiter in die Nette
    geleitet.

    Besonders Hundebesitzer werden dringend gebeten, ihre Tiere in den kommenden Tagen nicht aus
    der Nette trinken zu lassen.

    Die wassergefährdenden Stoffe könnten die Gesundheit der Tiere gefährden.

    Zudem ist in den nächsten 72 Stunden zwischen Trimbs und der Mündung der Nette mit vermehrtem Fischsterben zu rechnen. Die Verwirbelung von Löschschaum kann Schaumteppiche auf der Wasseroberfläche bilden.

    Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls wurde der Bereitschaftsdienst der Unteren Wasserbehörde alarmiert.

    Gemeinsam mit dem Umweltzug des Landkreises Mayen-Koblenz und dem Technischen Hilfswerk wurden erste Schutzmaßnahmen eingeleitet.

    Auf dem Industriegelände wurde der Schmutz- und Niederschlagswasserkanal mit einer Kanalblase abgedichtet.

    Außerdem wurde eine zweite Kanalblase an der Einleitstelle in die Nette installiert.

    Diese Maßnahmen sollen Restmengen im Kanalsystem auffangen und absaugen.
    Da eine vollständige Aufnahme der Schadstoffe aus einem Fließgewässer kaum möglich ist,
    wurden vorsorglich drei Ölsperren in der Nette aufgestellt.

    Die Ölsperren dienen dazu, mögliche Rückstände von Löschschaum und anderen Schadstoffen zurückzuhalten und aufzunehmen. Die Arbeitsgemeinschaft Nette (ARGE Nette) wurde über die
    Lage informiert und in die weiteren Maßnahmen eingebunden.

    Alle Fischereipächter und Wasserrechtsinhaber entlang der Nette wurden ebenfalls über den Vorfall informiert. Die Prüfung weiterer Schutzgebiete, wie des Thürer Bachs und der Thürer Wiesen, ergab keine Gefährdung.

    Die Sanierung des betroffenen Industriegrundstücks wird durch ein spezialisiertes Fachunternehmen durchgeführt.

    Die Arbeiten starten nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

    Die Ölsperren bleiben bis zum Ende der Sanierungsmaßnahmen in der Nette installiert und werden regelmäßig kontrolliert.

    Die ordnungsgemäße Entsorgung des kontaminierten Löschwassers ist sichergestellt.

  • Fischsterben im Westparksee (Westpark)

    Fischsterben im Westparksee (Westpark)

    Fischsterben im Westparksee (Westpark)

    München

    Freitag, 6. September 2024, 13.00 Uhr, Westpark

    Am Freitag sind zahlreiche Fische im Westparksee verendet. Die Feuerwehr versuchte, so viele wie möglich zu retten.

    Gegen Mittag wurde die Feuerwehr München zum Westparksee alarmiert. Etwa 100 verendete Fische trieben an der Wasseroberfläche auf dem See. Sofort wurden Messungen der Wasserqualität durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass der Sauerstoffgehalt im Wasser viel zu niedrig war. Unverzüglich wurden weitere Einheiten zur Einsatzstelle alarmiert.

    Mit insgesamt 60 Einsatzkräften und 20 Fahrzeugen wurde versucht, die Wasserqualität im See wieder zu verbessern. 12000 Liter Wasser pro Minute wurden aus dem See gepumpt und anschließend
    über Wasserwerfer wieder auf die Wasseroberfläche gespritzt. Dadurch konnte der Sauerstoffgehalt
    im See langsam wieder angehoben werden.

    Die Maßnahmen werden voraussichtlich noch bis Samstag fortgeführt werden müssen. Vor Ort
    waren auch Vertreter und Vertreterinnen der zuständigen Behörden und Ämter. Die Höhe
    des entstandenen Schadens kann von Seiten der Feuerwehr nicht beziffert werden.

  • Fischsterben im Unnerbach bei Baumholder

    Fischsterben im Unnerbach bei Baumholder

    Fischsterben im Unnerbach

    Berschweiler bei Baumholder – 

    Am 09.06.2023 verendeten aus bisher ungeklärter Ursache alle Fische des Unnerbaches in der Orstlage Berschweiler. Es dürfte sich um mehr als 100 Bachforellen und Grundeln aller Altersklassen/Größen handeln. Hinweise auf einen Verursacher konnten noch nicht erlangt werden. Sauerstoffmangel oder Hitze können jedoch aufgrund der guten Fließgeschwindigkeit des Baches ausgeschlossen werden. Durch die untere Wasserbehörde wurden Wasserproben und Proben der verendeten Fische zur weiteren Untersuchung entnommen.

    Bei Hinweisen oder Rückfragen wenden sie sich an hiesige Polizeidienststelle oder die untere Wasserbehörde bei der Kreisverwaltung Birkenfeld.