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  • Warnstreik am BER legt Flughafen lahm – 57.000 Passagiere betroffen

    Warnstreik am BER legt Flughafen lahm – 57.000 Passagiere betroffen

    Warnstreik am BER legt Flughafenbetrieb komplett lahm

    Am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) steht der gesamte Betrieb still. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten zu einem Warnstreik aufgerufen. Seit den frühen Morgenstunden geht am Hauptstadt-Airport praktisch nichts mehr. Reisende müssen sich kurzfristig um Alternativen bemühen oder Flüge umbuchen.

    57.000 Passagiere von Ausfällen betroffen

    Der Warnstreik begann um 5 Uhr und soll bis Mitternacht andauern. Rund 500 Beschäftigte sind zur Teilnahme aufgerufen. Die Auswirkungen sind massiv: Insgesamt 445 geplante Starts und Landungen fallen aus. Etwa 57.000 Passagiere sind betroffen.

    Die Flughafengesellschaft bestätigte die vollständige Einstellung des Betriebs. Reisende werden aufgefordert, sich frühzeitig über ihre Fluggesellschaften zu informieren.

    Neuralgische Bereiche betroffen

    Besonders kritisch ist die Beteiligung von Mitarbeitern in sicherheitsrelevanten Bereichen. Zwar bleiben Check-in, Sicherheitskontrollen und Gepäckabfertigung formal unbestreikt, doch entscheidende Funktionen fallen aus.

    Dazu zählen unter anderem:

    • Befeuerung der Start- und Landebahnen
    • „Follow-me“-Fahrzeuge zur Flugzeugführung
    • Flughafenfeuerwehr

    Ohne diese Dienste dürfen Flugzeuge weder regulär landen noch sicher starten. Airlines verzichten daher vollständig auf den Flugbetrieb.

    Tarifstreit eskaliert

    Hintergrund des Warnstreiks ist ein festgefahrener Tarifkonflikt. Verdi kritisiert die Arbeitgeber scharf und spricht von einer „Blockadehaltung“ in den Verhandlungen.

    Nach Angaben der Gewerkschaft wurde ein Angebot vorgelegt, das als unzureichend abgelehnt wurde. Dieses sah unter anderem folgende Regelungen vor:

    • Nullrunde bis Juni
    • 1 % mehr Lohn ab Juli 2026
    • 1,5 % ab Juli 2027
    • 1 % ab Mai 2028

    Die Laufzeit des Angebots sollte bis Ende 2028 gehen. Verdi fordert hingegen eine deutliche Erhöhung: 6 Prozent mehr Lohn oder mindestens 250 Euro monatlich.

    Weitere Verhandlungen geplant

    Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 25. März angesetzt. Bis dahin bleibt unklar, ob sich die Lage entspannt oder weitere Streiks folgen.

    Der aktuelle Warnstreik am BER Flughafen zeigt deutlich, wie angespannt die Situation zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern ist. Für Reisende bedeutet das vor allem Unsicherheit und kurzfristige Änderungen ihrer Reisepläne.

    Weitere aktuelle Entwicklungen rund um Verkehr und Streiks findest Du auch in unserer Rubrik Verkehr sowie unter Deutschland.

    Offizielle Informationen stellt zudem die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg bereit. Details zu den Tarifverhandlungen veröffentlicht die Gewerkschaft Verdi.

  • BER stoppt Flugbetrieb nach Sichtung von Flugobjekt

    BER stoppt Flugbetrieb nach Sichtung von Flugobjekt

    BER stoppt Flugbetrieb nach Sichtung von Flugobjekt

    Am Flughafen Berlin Brandenburg hat eine Sichtung eines mutmaßlichen Flugobjekts am Mittwochabend für einen vorübergehenden Betriebsstopp gesorgt. Der BER unterbrach den Flugbetrieb aus Sicherheitsgründen für rund 30 Minuten. Inzwischen läuft der Betrieb wieder, dennoch müssen Reisende weiterhin mit Verzögerungen rechnen.

    Nach bisherigen Informationen stoppte der Flughafen den Betrieb ab 18:40 Uhr. Verantwortliche am BER werteten die Maßnahme als Standardprozedur, weil der Schutz des Luftverkehrs in solchen Situationen höchste Priorität hat. Währenddessen prüfte die Bundespolizei, ob es das gemeldete Flugobjekt tatsächlich gegeben hat.

    Flugobjekt am BER sorgt für Unterbrechung

    Die Sichtung des mutmaßlichen Flugobjekts traf den Hauptstadtflughafen zu einer sensiblen Zeit. Sobald sich ein unbekanntes Objekt im Umfeld des Flughafens zeigt, reagieren Flughafen und Sicherheitsbehörden schnell. Genau deshalb stellte der BER den Betrieb vorübergehend ein. So wollten die Verantwortlichen jedes Risiko für Starts und Landungen ausschließen.

    Der Flughafen teilte mit, dass der Betrieb inzwischen wieder läuft. Mit kompletten Flugausfällen rechneten die Verantwortlichen zunächst nicht. Allerdings kann eine solche Unterbrechung den Ablauf am Abend trotzdem durcheinanderbringen. Deshalb sollten Passagiere ihren Flugstatus direkt über die offiziellen Abflug- und Ankunftszeiten des BER prüfen.

    Keine Entwarnung bei Drohnen und unbekannten Objekten

    Der Vorfall zeigt erneut, wie empfindlich der Flugverkehr auf Störungen im Luftraum reagiert. Bereits Ende Oktober kam es am BER nach einer Drohnensichtung zu einer längeren Unterbrechung des Flugbetriebs. Damals mussten mehrere Maschinen umgeleitet werden. Auch deshalb nehmen Flughafenbetreiber und Polizei neue Meldungen sehr ernst.

    Für Reisende bedeutet das vor allem eines: Geduld. Auch wenn der BER den Betrieb wieder aufgenommen hat, können Starts und Landungen zeitversetzt erfolgen. Wer am Abend noch abfliegt oder ankommt, sollte zusätzlich die offizielle Website des Flughafens Berlin Brandenburg im Blick behalten.

    Reisende sollten aktuelle Informationen prüfen

    Wer am BER unterwegs ist, sollte jetzt besonders aufmerksam bleiben. Neben den offiziellen Flughafenangaben können auch Hinweise der Sicherheitsbehörden wichtig werden. Einen Überblick über weitere aktuelle Entwicklungen findest Du außerdem in unserer Rubrik Berlin sowie unter Verkehr.

    Bis die Behörden den Vorfall vollständig bewertet haben, bleibt offen, was genau am Himmel über dem BER gesehen wurde. Klar ist aber schon jetzt: Ein mutmaßliches Flugobjekt am BER reicht aus, damit der Flughafen konsequent handelt und den Flugbetrieb sofort absichert. Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.