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  • Lufthansa-Streik am Donnerstag: Piloten und Flugbegleiter legen gleichzeitig den Betrieb lahm

    Lufthansa-Streik am Donnerstag: Piloten und Flugbegleiter legen gleichzeitig den Betrieb lahm

    Lufthansa-Streik am Donnerstag: Piloten und Flugbegleiter streiken ganztägig

    Frankfurt/Main – Reisende müssen sich am Donnerstag auf massive Einschränkungen einstellen: Bei Lufthansa kommt es zu einem groß angelegten Arbeitskampf. Piloten und Flugbegleiter treten gleichzeitig in einen ganztägigen Streik. Dadurch drohen zahlreiche Flugausfälle und erhebliche Verspätungen an vielen deutschen Flughäfen.

    Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) kündigte am Dienstag an, dass der Streik am Donnerstag von 00.01 Uhr bis 23.59 Uhr andauern soll. Parallel dazu ruft auch die Kabinengewerkschaft Ufo zu einem Warnstreik auf. Damit trifft der Arbeitskampf gleich zwei zentrale Berufsgruppen – und das kann den Flugplan besonders stark beeinträchtigen.

    Welche Flüge sind vom Lufthansa-Streik betroffen?

    Die VC will nach eigenen Angaben vor allem Flüge der Kernmarke Lufthansa sowie der Frachtairline Lufthansa Cargo bestreiken. Betroffen sind dabei insbesondere Verbindungen, die von deutschen Flughäfen starten. Für Passagiere bedeutet das: Auch wenn ein Flug im Ausland beginnt, kann es Probleme geben, sobald der Umlauf nach Deutschland führt oder dort fortgesetzt werden soll.

    Zusätzlich streiken Cockpit-Beschäftigte nicht nur im direkten Flugbetrieb. Die Gewerkschaft bezieht auch Anreisen zum Einsatzort, Bereitschafts- und Reservedienste sowie Simulatortrainings in den Streik ein. Dadurch kann Lufthansa kurzfristig noch weniger Personal flexibel einsetzen.

    Warum streiken die Piloten?

    Im Zentrum des Konflikts steht die Forderung nach höheren Beiträgen zur Betriebsrente. Die VC verlangt Verbesserungen für rund 4800 Cockpit-Beschäftigte. Lufthansa lehnt das bisher ab. Das Management begründet die Haltung mit hohen Kosten und einer geringen Profitabilität der Premium-Fluglinie.

    Die Pilotinnen und Piloten gelten bereits seit Oktober als streikfähig. Eine Urabstimmung machte den Weg frei, doch die Gewerkschaft startet den Arbeitskampf erst jetzt. Damit erhöht sie den Druck auf die laufenden Verhandlungen deutlich.

    Auch Flugbegleiter streiken 

    Zusätzlich kommt es zu einem Warnstreik der Flugbegleiter. Die Kabinengewerkschaft Ufo will nach Angaben eines Sprechers damit Verhandlungen zu verschiedenen Tarifverträgen erzwingen. Durch diesen parallelen Streik steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Lufthansa zahlreiche Flüge nicht wie geplant durchführen kann – selbst dann, wenn einzelne Piloten verfügbar wären.

    Was sollten Passagiere jetzt tun?

    Reisende sollten am Donnerstag unbedingt vor der Anreise zum Flughafen den aktuellen Status ihres Fluges prüfen. Wer ein Lufthansa-Ticket besitzt, sollte außerdem prüfen, ob Umbuchungen oder alternative Verbindungen möglich sind. Besonders in Frankfurt und München rechnen Experten mit einem hohen Störungsgrad, da dort viele Lufthansa-Verbindungen gebündelt starten.

    Weitere Informationen stellen Lufthansa und die zuständigen Gewerkschaften üblicherweise über ihre offiziellen Kanäle bereit.

    Interne Links:
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    https://blaulichtmyk.de/verkehr/

     

  • Telefonbetrug: Bundespolizei nimmt gesuchten Griechen am Frankfurter Flughafen fest

    Telefonbetrug: Bundespolizei nimmt gesuchten Griechen am Frankfurter Flughafen fest

    Bundespolizei verhaftet gesuchten Betrüger am Frankfurter Flughafen

    Die Bundespolizei nahm am 25. Dezember 2025 am Flughafen Frankfurt einen 33-jährigen griechischen Staatsangehörigen fest. Gegen den Mann lag ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Münster vor. Die Ermittler werfen ihm banden- und gewerbsmäßigen Betrug vor. Die Festnahme erfolgte unmittelbar nach der bewilligten Auslieferung durch türkische Behörden.

    Auslieferung aus der Türkei und sofortige Festnahme

    Die türkischen Behörden genehmigten zuvor die Auslieferung und Überstellung des Beschuldigten nach Deutschland. Nach der Landung in Frankfurt griffen die Einsatzkräfte der Bundespolizei sofort zu. Der Mann stand bereits seit Monaten im Fokus der Ermittlungen. Die Justizbehörden koordinierten die Überstellung eng mit internationalen Partnern.

    Betrugsmasche mit falschen Polizisten

    Nach bisherigen Erkenntnissen agierte der 33-Jährige zwischen Dezember 2024 und März 2025 gemeinsam mit zwei weiteren Tatbeteiligten. Die Täter kontaktierten gezielt ältere Menschen telefonisch und gaben sich als Polizeibeamte aus. Mit dieser Masche setzten sie die Opfer unter Druck und täuschten angebliche Ermittlungen vor.

    Im weiteren Verlauf forderten die Täter Bargeld sowie Wertgegenstände. Die Geschädigten übergaben die Vermögenswerte in mehreren Fällen an Mitglieder der Tätergruppierung. Der entstandene Schaden beläuft sich nach aktuellem Stand auf mindestens 172.500 Euro. Die Ermittler rechnen mit weiteren Geschädigten.

    Weiterer Haftbefehl wegen Tötungsdelikts

    Neben dem Untersuchungshaftbefehl besteht gegen den Mann ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Bielefeld. Dieser resultiert aus einem Tötungsdelikt. Der Beschuldigte muss noch eine Restfreiheitsstrafe von 876 Tagen verbüßen. Die Justiz bewertet die Vorwürfe als besonders schwerwiegend.

    Vorführung vor dem Amtsgericht Frankfurt

    Die Bundespolizei führte den Festgenommenen zur Verkündung des Haftbefehls dem Amtsgericht Frankfurt vor. Dort ordnete das Gericht die weiteren Maßnahmen an. Die Ermittlungen zu den Betrugstaten dauern an. Die Behörden prüfen zudem mögliche weitere Tatbeteiligungen im In- und Ausland.

    Weitere Berichte zu aktuellen Ermittlungen findest Du auch in unserem Bereich News sowie unter Deutschland und Fahndungen.

    Offizielle Informationen stellen unter anderem die Bundespolizei sowie die Justiz NRW bereit.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Bundespolizei fasst gesuchten Intensivtäter am Flughafen Frankfurt

    Bundespolizei fasst gesuchten Intensivtäter am Flughafen Frankfurt

    Bundespolizei nimmt Intensivtäter fest: Wohnsitzloser Spanier am Flughafen Frankfurt gestellt

    Die Bundespolizei nimmt Intensivtäter fest, der seit Längerem wegen zahlreicher Straftaten im Fokus der Ermittlungsbehörden stand. Am Abend des 17. November 2025 griffen Einsatzkräfte den 32-jährigen Spanier unmittelbar nach seiner Ankunft aus Wien am Flughafen Frankfurt am Main auf. Die Beamten handelten nach einem präzisen Fahndungshinweis und führten den Zugriff direkt am Flugzeug durch.

    Drei Haftbefehle und lange Kriminalakte

    Die Bundespolizei nimmt Intensivtäter fest, der der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main bereits durch mehrere Haftbefehle bekannt war. Die Justiz suchte den Mann wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Raubdelikten. Seine kriminelle Karriere in Deutschland begann im Mai 2018, als er erstmals einreiste. Seither registrierten Behörden insgesamt 26 Fälle von Rauschgift-, Eigentums- und Gewaltdelikten.

    Angesichts dieser hohen Belastung entzog das Regierungspräsidium Darmstadt dem Mann im Dezember 2020 das EU-Freizügigkeitsrecht. Zusätzlich verhängten die Behörden ein nationales Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Dauer von zehn Jahren. Trotz dieses Verbots versuchte der Mann nun erneut, nach Deutschland einzureisen.

    Neues Ermittlungsverfahren nach Einreiseversuch

    Die Bundespolizei nimmt Intensivtäter fest und leitete unmittelbar nach seiner Festnahme ein weiteres Ermittlungsverfahren ein. Die Beamten warfen ihm einen erneuten Verstoß gegen das bestehende Einreise- und Aufenthaltsverbot vor. Vor Ort eröffneten sie ihm zudem die drei vorliegenden Haftbefehle, bevor sie ihn in die Justizvollzugsanstalt Frankfurt am Main überstellten.

    Behörden reagieren entschlossen

    Die Festnahme bestätigt die enge Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Sicherheitsbehörden. Weitere Informationen zu ähnlichen Fällen finden Leser im Nachrichtenbereich von BlaulichtMYK oder in der Kategorie Deutschland. Hintergrunddaten zu aktuellen Fahndungen stehen zusätzlich im Bereich Fahndungen bereit.

    Offizielle Hinweise und Presseinformationen der Behörden stellen die Bundespolizei sowie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main bereit.

  • Portugiesischer Liebesbetrüger am Frankfurter Flughafen festgenommen

    Portugiesischer Liebesbetrüger am Frankfurter Flughafen festgenommen

    Portugiesischer Liebesbetrüger am Flughafen Frankfurt am Main festgenommen

    Frankfurt/Main

    Am vergangenen Montag nahmen Bundespolizisten einen 41-jährigen Portugiesen aufgrund eines Fahndungshinweises direkt am Flieger fest. Der Mann kam aus Peking/China und wollte eigentlich nach Bukarest/Rumänien weiterreisen. Doch durch die Fahndung der amerikanischen Behörden endete seine Reise am Flughafen Frankfurt am Main.

    Der U.S. District Court Southern District of New York suchte den Portugiesen bereits seit August 2020. Ihm wird vorgeworfen in den USA durch eine Form des Internetbetruges, des sogenannten “online romance scams” einen finanziellen Vorteil von mindestens 250.000 US-Dollar erlangt zu haben. Der Mann spielte auf Online-Dating-Plattformen mit der Liebe der Frauen, missbrauchte deren Vertrauen und brachte die Opfer so dazu, ihm Geld zu überweisen.

    Der Portugiese wartet nun auf die Auslieferung in die USA, wo ihm bis zu 42 Jahre Haft drohen.

  • Tägliche Fahndungserfolge am Flughafen Frankfurt

    Tägliche Fahndungserfolge am Flughafen Frankfurt

    Tägliche Fahndungserfolge am Flughafen Frankfurt – Bundespolizei vollstreckt allein am Montag sechs Haftbefehle

    Frankfurt/Main –

    Am Flughafen Frankfurt am Main sorgen Bundespolizisten jeden Tag für Sicherheit. Bei der Ein- und Ausreise stellen die Beamten täglich Personen fest, die gesucht werden. Sie tragen mit ihrer Arbeit dazu bei, dass Ermittlungsverfahren vorangetrieben werden oder ihren Abschluss finden. So auch am gestrigen Tag.

    Neben anderen Fahndungserfolgen vollstreckte die Bundespolizei gestern sechs Haftbefehle. Zwei der Festgenommenen konnten einer Haftstrafe durch Zahlung der ausstehenden Geldstrafen entgehen, doch den anderen beiden war dies nicht möglich.

    Einer von ihnen war ein 58-jähriger Bangladescher, der nach Dhakar/Bangladesch reisen wollte.

    Der Mann hatte sich unerlaubt in Deutschland aufgehalten und war deshalb von den Amtsgerichten Leutkirch und Lindau jeweils zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Bundespolizisten lieferten den 58-Jährigen in die Justizvollzugsanstalt ein, da er die insgesamt 7.000 Euro nicht aufbringen konnte. Dort verbüßt er nun seine Ersatzfreiheitsstrafe von 175 Tagen.